Produktbild: Mondblau
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Mondblau

Aus der Reihe Debütromane in der FVA
14

18,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

15009

Erscheinungsdatum

03.09.2026

Verlag

Frankfurter Verlagsanstalt

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

549 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783627023638

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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  • alle Texte können angepasst werden
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  • kurze Alternativtexte (z.B. für Abbildungen) vorhanden
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
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  • Seitennummerierung folgt dem gedruckten Werk
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  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.0
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

15009

Erscheinungsdatum

03.09.2026

Verlag

Frankfurter Verlagsanstalt

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

549 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783627023638

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  • Lesenswert

    aus Bielefeld

    5/5

    03.09.2026

    eBook (ePUB 3)

    Ein lesenswertes Debüt

    "Mondblau" ist das Debüt von Fatma Mittler-Solak Es ist ein besonderer Roman über eine besondere Frau. Ayla ist Türkin, Tochter einer Gastarbeiterfamilie. Schon sehr früh steht für ihren Vater fest, dass sie eines Tages Jura studieren soll. Sie lernt auch in ihrer Freizeit, hat Bestnoten und legt ihr Abitur mit 0,7 Bestnote ab. Ihre beste Freundin Victoria ist das Gegenteil. Aus wohlhabenden Verhältnissen stammend, nimmt sie das Leben leicht und genießt es. Als Ayla ihr viertes Kind bekommt, fällt sie in eine tiefe postpartale Depression. Ihr Sohn Zyia ähnelt nicht wie ihre anderen Kinder dem Vater, er ist nicht blond sondern hat dunkele Haare. Deshalb ist Ayla davon überzeugt, ihr Kind sei bei der Geburt vertauscht worden. Mittler-Solak vermittelt in ihrem Debüt ein ergreifendes Bild von Ayla. Ihre Jugend, ihr Leben als Mutter und ihre Depression werden greifbar, sehr empathisch und nachvollziehbar beschrieben. Auch die Reaktionen ihres Umfelds haben mich berührt. Ayla wird wie viele depressive Menschen nicht ernst genommen, Sie könne sich ja mal zusammenreißen... Wir erfahren im Verlauf des Romans viel über Ayla. Sie will allen gerecht werden, besonders ihrem Vater, Von ihrer einst besten Freundin Victoria fühlt sich Ayla nicht ernst genommen, die beiden entfremden sich immer mehr.. Man spürt beim Lesen den Schmerz und die Wut, aber auch die Unsicherheit der Protagonistin. Mittler-Solak schreibt so eindringlich, dass ich zeitweise selbst geglaubt habe, Ayla zu sein. Der Roman macht betroffen, nachdenklich, aber auch wütend. Es haben sich für mich einige Fragen ergeben die Freundschaft zu Victoria betreffend. Sie selbst kommt in diesem Roman leider nicht zu Wort, nur aus der Sicht von Ayla. Hier gibt es zwar Andeutungen, aber mich hätte die Sicht Victorias schon interessiert. Aber genau damit erzeugt die Autorin auch Spannung, man wünscht sich für Ayla ein gutes Ende. Ob es kommt, müsst Ihr selbst herausfinden... Es ist sicherlich keine leichte Lektüre, aber einen genaueren Blick wert. Faszinierend geschrieben behandelt der Roman viele gesellschaftlich relevante Themen. Ein Roman, der tief geht mit einer Protagonistin, die mir nahe gegangen ist. Wer einen Roman sucht, der vom "Einheitsbrei" abweicht, sollte hier unbedingt zugreifen.. Von mir bekommt Fatma Mittler-Solak für ihr Debüt 5 Sterne!

  • Reader1965

    aus Hamburg

    5/5

    03.09.2026

    eBook (ePUB 3)

    Mitreissend & tiefgründig

    In "Mondblau" von Fatma Mittler-Solak steckt viel mehr als Titel & Cover vermuten ließen: eine mitreissende & tiefgründige Geschichte über Frausein & Mutterschaft. Ayla ist 42, hat drei Kinder & wünscht sich ein viertes Kind. Doch nach der Geburt ist alles anders als bei den anderen Dreien - und ihre Welt droht zu zerbrechen. Fatma Mittler-Solak hat eine unglaublich ausdrucksstarke Sprache und schreibt kraftvoll & lebendig. Mit einem guten Gespür für Menschliches & Beziehungen bringt sie Dinge auf den Punkt. Ein kluges Buch, dass die Herausforderungen & Probleme von Ayla gekonnt herausarbeitet und ihre Gedanken & Gefühle eindrücklich vermittelt. Absolute Leseempfehlung.

  • Bewertung

    aus Ditzingen

    5/5

    12.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Freundschaft die ein Leben lang begleitet

    Mondblau hat mich insgesamt sehr berührt. Die Themen Mutterschaft, Herkunft, Druck und Selbstverlust sind stark erzählt, und Ayla als Figur ist intensiv und nahbar. Trotzdem gab es für mich einen Punkt, der sich seltsam angefühlt hat: ihr Verhalten gegenüber Victoria. Ayla ist in einer Krise, ihr Selbstbild wankt, und die Freundschaft zu Victoria entgleitet ihr immer mehr. Das ist nachvollziehbar und gut beschrieben. Aber dass sie anfängt, ihrer besten Freundin nachzuspionieren und sich in die Idee hineinsteigert, Victoria könnte ihre erste große Liebe daten, wirkte für mich irritierend. Diese Mischung aus Misstrauen, Eifersucht und fast schon obsessiver Kontrolle hat mich aus der Geschichte herausgerissen. Gerade weil Ayla und Victoria so eng verbunden waren, fühlte sich dieser Verdacht für mich überzogen und hat die Freundschaft in einem sehr schrägen Licht erscheinen lassen. Trotzdem bleibt der Roman stark: Die psychologische Tiefe, die postnatale Depression, der Druck der Herkunft und die Frage, wie leicht man sich selbst verlieren kann, sind eindringlich erzählt. Ich mochte die leisen, zärtlichen Momente genauso wie die beklemmenden. Nur Aylas Misstrauen gegenüber Victoria – dieses heimliche Beobachten und Hineininterpretieren – war für mich der Teil, der nicht ganz stimmig wirkte. Fazit: Ein intensiver, gut geschriebener Roman über Selbstverlust und Freundschaft. Für mich stark und berührend, auch wenn Aylas Verdacht gegenüber Victoria manchmal zu extrem und eigenartig erschien.

  • Bewertung

    5/5

    09.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Leseempfehlung!

    Ein Buch, das etwas zu sagen hat! Feinfühlig, scharfsinnig und mit fesselnder Sprache schreibt die Autorin über eine Frau, die sich zwischen den verschiedenen Rollenerwartungen zu verlieren droht. Nicht bloß eine Geschichte, sondern auch eine nachdenklich machende Analyse unserer Zeit. Mich hat es von der ersten Seite gepackt! Absolut lesenswert!

  • Bewertung

    5/5

    09.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein eindringlich erzählter Roman über Freundschaft, Mutterschaft, Erwartungen, Herkunft & psychische Krisen

    Ich mag es ja, wenn ich einer Hauptfigur gegenüber nicht nur Sympathie empfinde und genauso ging es mir mit Ayla. Es gab so viele Momente, in denen ich mit ihr mitgefühlt habe und ihr am liebsten zugeflüstert hätte, dass es schon irgendwann wieder besser wird. Und dann gab es andere, in denen ich sie gern wachgerüttelt hätte, damit sie endlich wieder klarkommt, denn da sind schließlich auch vier Kinder, die sie brauchen. Mit 42, nach der Geburt ihres vierten Kindes, steckt Ayla in einer Krise, die ihr ganzes Leben aus dem Gleichgewicht bringt. Sie kann keine Verbindung zu ihrem Baby aufbauen, entfernt sich immer mehr von ihrer Familie und verliert zunehmend den Halt. Gleichzeitig nimmt ihre beste Freundin Victoria einen immer größeren Raum in ihren Gedanken ein. Diese Freundschaft, die Ayla seit ihrer Jugend begleitet und ihr immer wichtig war, wird plötzlich zu etwas, mit dem sie sich immer intensiver beschäftigt, während alles andere um sie herum immer mehr in den Hintergrund gerät. Gerade die Rückblicke in Aylas Jugend fand ich dabei spannend. Man erfährt, wie eng die beiden Freundinnen einmal waren, aber auch, dass ihre Beziehung nie nur leicht war. Unterschiedliche soziale Hintergründe, Erwartungen und auch Missgunst spielen immer wieder eine Rolle. Auch Aylas Verhältnis zu ihren türkischen Eltern und der enorme Leistungsdruck, der sie schon früh begleitet, ziehen sich durch ihre Geschichte. Ayla versucht immer wieder Erwartungen zu erfüllen und bloß nicht zu scheitern. Und dann ist da die Frage, was eigentlich wirklich passiert und was sich vielleicht nur in Aylas Kopf immer weiter verselbstständigt. Genau dieses Psychologische fand ich unglaublich gut gemacht. Man ist so nah an ihren Gedanken, dass man ihre Verzweiflung und ihre Überforderung richtig spürt, auch wenn man ihr Handeln überhaupt nicht nachvollziehen kann. Ayla mich teilweise wahnsinnig gemacht und gleichzeitig unglaublich berührt hat, Kompliment an die Autorin Ich fand „Mondblau“ wirklich großartig und bin jetzt schon gespannt, was Fatma Mittler-Solak als Nächstes schreibt.

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