Produktbild: Sturmkind. Mein Leben auf der Wavewalker

Sturmkind. Mein Leben auf der Wavewalker

9

11,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Nein

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

45995

Erscheinungsdatum

08.05.2026

Verlag

MairDuMont GmbH & Co. KG

Seitenzahl

450 (Printausgabe)

Dateigröße

4822 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Wavewalker / Breaking Free

Sprache

Deutsch

EAN

9783616036892

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.0
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

45995

Erscheinungsdatum

08.05.2026

Verlag

MairDuMont GmbH & Co. KG

Seitenzahl

450 (Printausgabe)

Dateigröße

4822 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Wavewalker / Breaking Free

Sprache

Deutsch

EAN

9783616036892

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  • br62

    5/5

    15.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Gefangen im Traum eines anderen

    Von heute auf morgen ändert sich das Leben der 7-jährigen Suzanne und ihrem 6-jährigen Bruder Jon als ihre Eltern beschließen mit dem Segelschiff Wavewalker auf den Spuren von James Cook die Welt zu umrunden. Noch nie habe ich ein Buch gelesen, das in mir so starke Gefühle hervorgerufen hat. Die Autorin Suzanne Heywood schreibt über ihr Leben an Bord der Wavewalker. Vor jedes Kapitel hat sie Angaben über den Reisezeitraum, ihr Alter, die Dauer der Fahrt und eine Skizze ihrer Route gestellt. Sie lässt uns an ihrem Weg teilhaben, schreibt anfänglich aus der Sicht eines Kindes, später der einer jungen Erwachsenen und gefühlt nimmt man jede Bewegung des Schiffes wahr. Sie schreibt über Probleme bei der Überquerung der Meeresabschnitte, die Geldnot, die wechselnden Crewmitglieder, ihre Ängste, ihre Hilflosigkeit und am schlimmsten für mich die Gefühlskälte ihrer Eltern. Ein kleines Mädchen, das eigentlich nur in die Schule gehen will, Freunde haben möchte wird von ihren Eltern gezwungen, das Leben einer Erwachsenen zu führen. Der Egoismus und die fehlende Empathie waren für mich nur schwer auszuhalten und ich bewundere die Autorin dafür, dass sie ihr Leben angenommen und Hürde für Hürde überwunden hat. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie schwer es für sie war, ohne moralische Unterstützung, ihr Ziel eine Universität zu besuchen, zu erreichen. Mir ist ein Zitat im Kopf geblieben, das stellvertretend für ihr Leben steht: .... die Angst, im Traum eines anderen Menschewn gefangen zu sein. (Seite 401) Ich hoffe für sie, das dieses Buch ein Beitrag dazu ist, sich von dieser Angst zu befreien. Auch wenn ich während des Lesens zwischen Wut auf ihre Eltern und Bewunderung für Suzanne geschwankt habe, ist dieses Buch am Ende ein Buch, das Mut macht.

  • Bewertung

    aus Göttingen

    5/5

    06.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Kindheit die Narben hinterlassen hat

    Mit "Sturmkind " von der Autorin Suzanne Heywood habe ich eine wahre Geschichte gelesen, die mich stark beeindruckt hat. Die Autorin schreibt in einem schönen bildhaften Schreibstil über ihre Kindheit, die keine normale Kindheit war, Als sie 7 Jahre alt war, beschlossen ihre Eltern um die Welt zu segeln. Die Meinung ihrer beiden Kinder Sue und Jon interessierten sie nicht. Die Kinder hatten sich dem Wunsch der Eltern zu fügen. Sue und ihr jüngerer Bruder Jon mussten Freunde und alles Vertraute zurücklassen. Die Mutter wollte die Kinder auf dem Schiff unterrichten. Für die Reise wurden 3 Jahre eingeplant, aber es kam ganz anders. Detailgenau schildert Suzanne Heywood die Abenteuerreise, die voller Gefahren und Entbehrungen war. Sie ließ aber auch freudige Ereignisse, beeindruckende Beobachtungen und nette Bekanntschaften an Land nicht außer Acht. Sue, die liebend gerne in die Schule gegangen wäre und sehr lernbegierig war, hat während der Reise sehr gelitten. Es ist hochinteressant den Gedanken und Gefühlen von Sue zu folgen. Dabei entstehen beim Lesen Gefühle wie: Entsetzen, Angst, Trauer, Wut, aber auch Bewunderung über den Mut und die Ausdauer der Kinder, dieses Schicksal anzunehmen. Das verantwortungslose Verhalten der Eltern verurteile ich von Beginn bis zum Ende der Reise. Einige Passagen haben mich sehr belastet und ich kann noch immer nicht verstehen, was Sue's Eltern ihr zugemutet haben. Mit Liebe im Herzen hätten sie sich gewiss nicht so egoistisch verhalten. Aber dies zu beurteilen muss jede Leserin oder jeder Leser selbst entscheiden. Der Streckenverlauf dieser Segeltour ist vor jedem Kapitel skizziert, sodass die Fahrt gedanklich gut zu verfolgen ist. Zudem geben die Fotos in der Mitte des Buches einen kleinen Einblick vom Boot und von der Familie. Auf 450 Seiten mit vielen spektakulären Ereignissen gibt es teilweise Unglaubliches zu lesen. Ich bin auch nach Beendigung dieser Lektüre weiterhin überwältigt von dieser wahren Geschichte. Sie wird noch lange nachklingen. Ich empfehle diesen Bestseller sehr gerne und vergebe 5 Sterne.

  • Bewertung

    5/5

    06.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Eine außergewöhnliche Kindheit

    Ein Familienvater aus England beschließt in den 1970 er Jahren, das gesamte Hab und Gut zu verkaufen und mit seinen Lieben auf einem Segelschiff die Welt zu umrunden. Die Tochter Sue erzählt uns diese Geschichte. Sie ist erst 6 Jahre alt, als es losgeht. Dieser Reisebericht wird aus der Perspektive des Kindes und später dann, als der einer mittlerweile erwachsenen Frau, erzählt. Es beginnt für die ganze vierköpfige Familie eine sehr harte Zeit, denn das Leben auf rauer See erfordert von jedem harte Arbeit, Gefahren ausloten, Verzicht und Leben auf engstem Raum. Die Pläne und Aufgaben werden verteilt, das was der Vater, ein einnehmender Mann und Visionär geplant hat, muss gemacht werden. Die beiden Kinder können in der Zeit keine Schule besuchen und müssen für lange Zeit an Bord unterrichtet werden. Man spürt, wie die Ozeane beben, Stürme überwunden werden müssen und man lernt viele neue Länder, Inseln und Häfen sowie Menschen kennen. Alles ist unglaublich faszinierend, aber auch voller Abenteuer und von Todesängsten überschattet. Die Geschichte wird so authentisch und schonungslos von dem Mädchen erzählt, man spürt die Emotionen, aber man merkt auch, dass sie ihre Eltern nicht für das riesige Abenteuer verurteilt. Mir haben auch die Zeichnungen über den Streckenverlauf sowie die schwarz-weiß Fotos einen guten Einblick verschafft. Ein wunderbarer Roman, der einen so guten Eindruck vom Leben auf hoher See verschafft.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    22.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Mitreißend

    Wavewalker ist eine Kindheitserinnerung von Suzanne Heywood, die ab dem 7. Lebensjahr 10 Jahre ihres Lebens auf dem Segelboot Wavewalker verbracht hat. Ihre Eltern hatten beschlossen mit dem Segelschiff einmal die Welt zu umrunden. Da träumt ja so manch einer von. Die Realität sieht da aber ganz anders aus und das kommt in dem Buch total gut rüber. Sicherlich ist es toll, fremde Länder zu erkunden, nicht in die Schule gehen zu müssen, Meerluft zu schnuppern und ein Leben in Freiheit zu führen. Auf der anderen Seite ist das Meer aber unberechenbar, man ist sich selbst überlassen, begibt sich in Lebensgefahr, hat zuwenig Nahrung und Frischwasser an Bord. Das Taschenbuch ist im Dumont Reiseverlag erschienen. Im vorderen Umschlagcover befindet sich eine Illustration vom Inneren der Wavewalker. Die 440 Seiten sind in 5 Kapitel geteilt, von denen jedes in Teilabschnitten, die mit Jahreszahlen und Altersangaben sowie Landkartenausschnitten gekennzeichnet sind, berichtet wird. In der Mitte des Buches befinden sich einige Seiten mit privaten Fotos. Susanne Heywood schildert uns hier ihre Kindheit, die sie auf dem Meer verbingen musste, weil ihre Eltern es so entschieden haben. Sie erzählt hier schonungslos aus der Sicht eines Kindes, das seiner Kindheit beraubt wurde. Zahlreiches lässt einen während des Lesens erschaudern z.B. die mangelnde Hygiene, die Ängste während eines Sturmes. Der Erzählstil ist mitreißend, erschütternd, spannend, aber auch interessant. Mich konnte jeder einzelne Abschnitt für sich einnehmen. Suzanne stellt alles sehr realistisch und glaubhaft dar. Ich habe gerne meine Zeit mit ihr auf der Wavewalker verbracht, auch wenn mich vieles hier doch erschüttert hat. Man muss übrigens nicht unbedingt Segler sein um das Buch zu lesen.

  • Manja Teichner

    aus Krefeld

    5/5

    19.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    eine sehr bewegende Erzählung

    Meine Meinung Bisher hatte ich noch nie etwas von Suzanne Heywood gehört. Als ich nun von ihrem Buch „Sturmkind“ gehört und ich es mir genauer angeschaut hatte, war ziemlich schnell klar dieses Buch muss ich lesen. Und genau deshalb stand es dann eben jetzt auf meiner Leseliste. Das Cover hat mir gut gefallen und der Klappentext machte mich total neugierig. Also habe ich mir das Buch nach dem Erhalt geschnappt und mit dem Lesen begonnen. Die Autorin ist hier in diesem Buch selbst involviert. Sie erzählt über ihre Kindheit und Jugend. Zu Beginn ist sie 7 Jahre alt, sie, ihr kleiner Bruder und ihre Eltern gehen auf ein Segelschiff und machen eine große Reise. Für Suzanne in diesem Alter nicht einfach zu verstehen, immerhin gab es ja noch die Schule. Und dann erlebt sie Stürme und Nächte an Bord, Tage gehen ineinander über und auch wenn Suzanne nie alleine ist so ist sie doch einsam. Ich als Leser konnte mich sehr gut in Suzanne hineinversetzen, ich habe ihre Gefühle und Emotionen richtig nachempfinden können. Über Suzannes Eltern habe ich mich oftmals wirklich aufgeregt. Das sie ihre Kinder mitgenommen haben, ich habe es nicht verstanden. Das sie nicht gemerkt haben welcher Belastung sie Suzanne und ihren Bruder ausgesetzt haben, da konnte ich nur mit dem Kopf schütteln. Sie haben ihre Träume gelebt und darüber hinaus ihre Kinder vergessen. Und das über immerhin 10 Jahre. Vom Stil der Autorin war ich sehr beeindruckt. Sie schreibt eindringlich und sehr anschaulich, als Leser kann man sich alles wirklich auch vorstellen und nachempfinden. Die Handlung selbst ist dann quasi wie eine Biografie, alles was man liest hat due Autorin selbst erlebt. Klar es gibt hier einige schöne Orte und Länder, alles ist so beschrieben das man es sich vorstellen kann. Dazu die Ereignisse an Bord, es ist alles nachvollziehbar und chronologisch ausgebaut. Dennoch aber kann man zwischen den Zeilen auch Vorwürfe lesen. Suzanne musste sich unterordnen, das normale Leben das sie hatte gab es an Bord und dann auch danach auch nicht. Dass Suzanne ihre Geschichte, ihre Erlebnisse aufgeschrieben hat ist für sie wie ein Schlussstrich, das sie mit den Erlebnissen ihrer Kindheit endlich abschließen und sie verarbeiten kann. Fazit Insgesamt gesagt ist „Sturmkind“ von Suzanne Heywood ein Buch, eine Biografie, die mich beeindruckt und total mitgenommen hat. Die Geschichte ist spannend und dramatisch zugleich, sie weiß den Leser zu fesseln und dann eben auch zu berühren. Nach dem Beenden hallt es definitiv noch nach. Absolut zu empfehlen!

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