Produktbild: Der große Roman der Mathematik
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Der große Roman der Mathematik Von den Anfängen bis heute

Aus der Reihe Beck'sche Reihe
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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.12.2020

Abbildungen

mit zahlreichen Abbildungen

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

19,3/12,6/2 cm

Gewicht

258 g

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Le grand roman des maths. De la préhistoire à nos jours

Übersetzt von

Jens Hagestedt + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

2710004787736

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.12.2020

Abbildungen

mit zahlreichen Abbildungen

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

19,3/12,6/2 cm

Gewicht

258 g

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Le grand roman des maths. De la préhistoire à nos jours

Übersetzt von

  • Jens Hagestedt
  • Ursula Held

Sprache

Deutsch

EAN

2710004787736

Herstelleradresse

Verlag C.H. Beck GmbH & Co. KG
Wilhelmstr. 9
80801 München
Deutschland
Email: [email protected]
Url: www.beck.de
Telephone: +49 89 381890

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Strukturen und ihre mathematischen Beschreibungen

Raumzeitreisender aus Ahaus am 20.03.2026

Bewertungsnummer: 3083453

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Es handelt sich nicht um einen Roman im literarischen Sinne, sondern um ein populärwissenschaftliches Sachbuch über die Entwicklungsgeschichte der Mathematik. "Roman" ist eher eine Metapher für die Geschichte dieser Wissenschaft. Der Fokus liegt auf den Urgründen. Was versteht man unter Mathematik? Warum gibt es Mathematik? Mickaël Launay, promovierter Mathematiker, setzt sich zum Ziel, Menschen für die Mathematik zu begeistern. Er konfrontiert die Leser mit der Erkenntnis, dass die Anforderungen des Alltags sehr viel mit Mathematik zu tun haben. Das galt vor 10.000 Jahren bei der Fertigung von Tonkrügen in Mesopotamien und das gilt für die Neuzeit. Der Autor stellt antike Zählsteine zur Ermittlung der Anzahl von Schafen vor und erläutert die Anfänge der Landvermessung in Babylon, die den Beginn der Geometrie einläutete. Mathematik war zweckgebunden, blieb es aber nicht. Die Liebe zur Mathematik im alten Griechenland führte zu Theoremen, mit denen noch heute Schüler konfrontiert werden. Während die Mathematik der Antike plausibel dargestellt wird, gelingt das bei den Grundlagen der Triangulation nicht. Der Zusammenhang zwischen Meridian, Dreiecksvermessungen und Kartenerstellung bleibt nebulös. Zu diesen Themen finden interessierte Leser bei Mania [1] oder Murdin [2] weitergehende Erläuterungen. Launays Schwerpunkt liegt in der Aufarbeitung der Historie. Der Mehrwert der Mathematik für Alltag, Vermessung und Naturwissenschaft lässt sich aus dieser Entwicklung heraus plausibel belegen. Aktuelle mathematische Untersuchungen dürften für eine breite Leserschaft zu abstrakt sein. Über die Frage, warum die Mathematik so gut zur physikalischen Welt passt, spekuliert Launay nicht. Er erläutert Paradoxa und benennt Grenzen der Axiomatisierung, wie sie durch Gödels Unvollständigkeitssatz zum Ausdruck kommen. Dass Mathematik schöne Gebilde produzieren kann, wird an der Darstellung der Mandelbrot-Menge deutlich. [1] Hubert Mania: Gauß [2] Paul Murdin: Die Kartenmacher

Strukturen und ihre mathematischen Beschreibungen

Raumzeitreisender aus Ahaus am 20.03.2026
Bewertungsnummer: 3083453
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Es handelt sich nicht um einen Roman im literarischen Sinne, sondern um ein populärwissenschaftliches Sachbuch über die Entwicklungsgeschichte der Mathematik. "Roman" ist eher eine Metapher für die Geschichte dieser Wissenschaft. Der Fokus liegt auf den Urgründen. Was versteht man unter Mathematik? Warum gibt es Mathematik? Mickaël Launay, promovierter Mathematiker, setzt sich zum Ziel, Menschen für die Mathematik zu begeistern. Er konfrontiert die Leser mit der Erkenntnis, dass die Anforderungen des Alltags sehr viel mit Mathematik zu tun haben. Das galt vor 10.000 Jahren bei der Fertigung von Tonkrügen in Mesopotamien und das gilt für die Neuzeit. Der Autor stellt antike Zählsteine zur Ermittlung der Anzahl von Schafen vor und erläutert die Anfänge der Landvermessung in Babylon, die den Beginn der Geometrie einläutete. Mathematik war zweckgebunden, blieb es aber nicht. Die Liebe zur Mathematik im alten Griechenland führte zu Theoremen, mit denen noch heute Schüler konfrontiert werden. Während die Mathematik der Antike plausibel dargestellt wird, gelingt das bei den Grundlagen der Triangulation nicht. Der Zusammenhang zwischen Meridian, Dreiecksvermessungen und Kartenerstellung bleibt nebulös. Zu diesen Themen finden interessierte Leser bei Mania [1] oder Murdin [2] weitergehende Erläuterungen. Launays Schwerpunkt liegt in der Aufarbeitung der Historie. Der Mehrwert der Mathematik für Alltag, Vermessung und Naturwissenschaft lässt sich aus dieser Entwicklung heraus plausibel belegen. Aktuelle mathematische Untersuchungen dürften für eine breite Leserschaft zu abstrakt sein. Über die Frage, warum die Mathematik so gut zur physikalischen Welt passt, spekuliert Launay nicht. Er erläutert Paradoxa und benennt Grenzen der Axiomatisierung, wie sie durch Gödels Unvollständigkeitssatz zum Ausdruck kommen. Dass Mathematik schöne Gebilde produzieren kann, wird an der Darstellung der Mandelbrot-Menge deutlich. [1] Hubert Mania: Gauß [2] Paul Murdin: Die Kartenmacher

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von Mickaël Launay

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