Die Strafbarkeit des Hawala-Bankings nach deutschem Recht Eine Auseinandersetzung mit dem Deliktscharakter des § 63 Abs. 1 Nr. 4 ZAG sowie dessen wechselwirkender Funktion als Bezugstat des § 129 Abs. 1 StGB
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
03.06.2026
Abbildungen
1 Tabellen, 3 Abbildungen, 3 Schwarz-Weiß- Abbildungen, 1 Schwarz-Weiß- Tabellen
Verlag
Duncker & HumblotSeitenzahl
492
Maße (L/B/H)
16,7/24,1/3,5 cm
Gewicht
870 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-428-19784-2
63 Abs. 1 Nr. 4 ZAG Unschärfen in seiner Tatbestandsstruktur aufweist und Hawala-Netzwerke regelmäßig durch komplexe Personengeflechte gekennzeichnet sind, stellen sich grundlegende Fragen strafrechtlicher Zurechnung. Die Arbeit untersucht insoweit den Deliktscharakter des
63 Abs. 1 Nr. 4 ZAG, die Verantwortlichkeit der Hawaladare und der Kunden als Täter und Teilnehmer, die Einordnung des Erbringens als Tathandlung, die Akzessorietät des Strafrechts gegenüber dem Zahlungsdiensteaufsichtsrecht sowie dazugehörige Irrtumsfragen. Überdies werden Hawala-Netzwerke als kriminelle Vereinigungen eingeordnet und die dazu ergangene Rechtsprechung kritisch gewürdigt. Abschließend werden Anknüpfungspunkte für die deutsche Strafbarkeit von im Ausland agierenden Netzwerken herausgearbeitet sowie das Zusammenspiel zwischen
129 StGB und
63 Abs. 1 Nr. 4 ZAG als Bezugstat analysiert.
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