Produktbild: Die Kunst, ohne Überfluss glücklich zu leben
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Die Kunst, ohne Überfluss glücklich zu leben Das größte Abenteuer unserer Zeit

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.03.2020

Verlag

Finanzbuch Verlag

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

19,4/13,6/2,7 cm

Gewicht

272 g

Farbe

Silbergrau

Sprache

Deutsch

EAN

2710004747723

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Sehr gut

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.03.2020

Verlag

Finanzbuch Verlag

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

19,4/13,6/2,7 cm

Gewicht

272 g

Farbe

Silbergrau

Sprache

Deutsch

EAN

2710004747723

Herstelleradresse

Finanzbuch Verlag
Türkenstraße 89
80799 München
DE

Email: produktsicherheit@ullstein.de

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Veraltet und sexistisch

MK aus Münster am 07.06.2022

Bewertungsnummer: 1725591

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Buch kommt mit einem modernen Cover daher und suggeriert, dass es um aktuelle Themen geht. Der Untertitel "[...] unserer Zeit" muss jedoch in dem Kontext gesehen werden, dass das Buch vor über 40 Jahren geschrieben wurde, also in den 80ern, und der Autor dort bereits das Rentenalter erreicht hat. Das Buch selbst wurde von seinem Sohn vermarktet. Statt auf wissenschaftliche Ergebnisse zu verweisen, wird gerne mit "es ist allgemein bekannt", "wie wir alle wissen" oder "es ist ja ganz logisch, dass...." argumentiert. Häufig kam mir den Eindruck, es handelt sich nicht um neutrales Wissen, sondern um die eigenen - wenig belastbaren - Ansichten des Autors, welche dieser nie inhaltlich auf die Probe gestellt hat. Das letzte Drittel des Buchs ließt sich wie eine Sammlung persönlicher Anekdoten. Der Autor schreibt mehrfach, welche Erkenntnis ihm am Vortag oder am gleichen Morgen gekommen ist. Der Wissensgewinn hält sich bei diesen Passagen in Grenzen. On top kommt noch das sexistische Weltbild des Autors. Mit fast hämischen Spott teilt Herr Kirschner mit, dass, da die Hausfrauen dank der technischen Erleichterungen im Haushalt entlasteter sind, diese nun auf solche abstrusen Gedanken wie Selbstverwirklichung oder gar sexuelle Befriedigung kommen. Mehr als einmal wird "der Frau" unterstellt, dass sie doch eigentlich nur die neuen tollen Küchengeräte haben möchte, weil sie die Hausfrau von nebenan neidisch machen möchte. Ein sehr simples Weltbild. Es gibt deutlich bessere Bücher zum Thema, ob nun Humorvoll wie "Das Beste, was wir tun können, ist nichts" von Kern, spannend geschrieben wie "Das kann doch weg!" von Fumio Sasaki, oder für das moderne Leben "Digitaler Minimalismus" von Cal Newport.

Veraltet und sexistisch

MK aus Münster am 07.06.2022
Bewertungsnummer: 1725591
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Buch kommt mit einem modernen Cover daher und suggeriert, dass es um aktuelle Themen geht. Der Untertitel "[...] unserer Zeit" muss jedoch in dem Kontext gesehen werden, dass das Buch vor über 40 Jahren geschrieben wurde, also in den 80ern, und der Autor dort bereits das Rentenalter erreicht hat. Das Buch selbst wurde von seinem Sohn vermarktet. Statt auf wissenschaftliche Ergebnisse zu verweisen, wird gerne mit "es ist allgemein bekannt", "wie wir alle wissen" oder "es ist ja ganz logisch, dass...." argumentiert. Häufig kam mir den Eindruck, es handelt sich nicht um neutrales Wissen, sondern um die eigenen - wenig belastbaren - Ansichten des Autors, welche dieser nie inhaltlich auf die Probe gestellt hat. Das letzte Drittel des Buchs ließt sich wie eine Sammlung persönlicher Anekdoten. Der Autor schreibt mehrfach, welche Erkenntnis ihm am Vortag oder am gleichen Morgen gekommen ist. Der Wissensgewinn hält sich bei diesen Passagen in Grenzen. On top kommt noch das sexistische Weltbild des Autors. Mit fast hämischen Spott teilt Herr Kirschner mit, dass, da die Hausfrauen dank der technischen Erleichterungen im Haushalt entlasteter sind, diese nun auf solche abstrusen Gedanken wie Selbstverwirklichung oder gar sexuelle Befriedigung kommen. Mehr als einmal wird "der Frau" unterstellt, dass sie doch eigentlich nur die neuen tollen Küchengeräte haben möchte, weil sie die Hausfrau von nebenan neidisch machen möchte. Ein sehr simples Weltbild. Es gibt deutlich bessere Bücher zum Thema, ob nun Humorvoll wie "Das Beste, was wir tun können, ist nichts" von Kern, spannend geschrieben wie "Das kann doch weg!" von Fumio Sasaki, oder für das moderne Leben "Digitaler Minimalismus" von Cal Newport.

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Die Kunst, ohne Überfluss glücklich zu leben

von Josef Kirschner

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