Produktbild: Kriminologie
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Kriminologie Eine Grundlegung

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.09.2016

Abbildungen

18 schwarz-weiße Abbildungen, 7 schwarz-weiße Tabellen

Verlag

Utb GmbH

Seitenzahl

435

Maße (L/B/H)

21,6/15,2/2,7 cm

Gewicht

668 g

Auflage

7. überarbeitete Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710004742865

Beschreibung

Rezension

Aus: TOA-Magazin 01/2017 - CW
[...] [Es geht] den Autoren nicht um die Vermittlung von möglichst einfach und komprimiert dargestellten Erkenntnissen der Mainstream-Kriminologie. Sie gewähren der Leserschaft stattdessen einen umfassenden Einblick in sämtliche Facetten des kriminologischen Diskurses und laden zum Selbstdenken ein. Wer diese Einladung annimmt, erhält einen anderen, neuen Blick auf Kriminalität, Kriminalpolitik und Gesellschaft. [...] Dies macht dieses Buch im Vergleich zu anderen deutschsprachigen "Kriminologie"-Lehrbüchern so einzigartig. Besonders bereichernd ist die intensive Auseinandersetzung mit dem Gesamtwerk, wobei es sich auch als Nachschlagewerk eignet. Eine Pflichtlektüre für alle, die in Studium und Beruf dem vielseitigen Themenkomplex 'Kriminalität' begegnen.

Aus: plädoyer - 2/2017
Es will Grundlagen vermitteln, zum Nachdenken anregen und gleichzeitig Quelle für Wissenschaft und Rechtspraxis sein - diesen hohen Anspruch löst es vollständig ein. Mit diesem Ansatz unterscheidet sich das Buch wohltuend von üblichen juristischen Lehrbüchern. [...] Ein Muss für kritische Strafrechtler.

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Gut

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Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.09.2016

Abbildungen

18 schwarz-weiße Abbildungen, 7 schwarz-weiße Tabellen

Verlag

Utb GmbH

Seitenzahl

435

Maße (L/B/H)

21,6/15,2/2,7 cm

Gewicht

668 g

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7. überarbeitete Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710004742865

Herstelleradresse

UTB GmbH
Industriestr. 2
70565 Stuttgart
Deutschland
Email: hallo-utb@utb.de
Url: www.utb.de
Telephone: +49 711 78295550
Fax: +49 711 7801376

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  • Enya

    aus Hamburg

    4/5

    20.09.2022

    Buch (Taschenbuch)

    lohnt sich zu kaufen

    Ich finde das Buch recht interessant es ist jetzt nicht spektakulär aber es würde sich definitiv lohnen. Es gibt manchmal ein paar schwere Begriffe oder Abkürzungen aber die werden in den ersten Seiten auch erklärt ansonsten gibt es recht gute Bilder die nochmal etwas genauer darstellen können also hauptsächlich Tabellen und Prozentangaben nur kleine Illustrationen zum besseren verstehen und vorstellen also alles in allem sehr gut und interessant

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Bewertungen (1)

  • Produktbild: Kriminologie
  • Abkürzungsverzeichnis XIII
    1. KAPITEL WAS IST UND WAS WILL DIE KRIMINOLOGIE?

    1 Annäherung an Aufgabe und Gegenstand 1
    I. Kriminologie 1
    II. Kriminalität 7
    III. Der Verbrechensbegriff 10
    IV. Strafe und Gesellschaft 12

    2 Der Forschungsgegenstand und seine Erschließung: Kriminalität erklären oder verstehen? 14
    I. Der Forschungsgegenstand 14
    II. Das Modell des Erklärens 16
    III. Das Verstehensmodell 18
    IV. Schlussfolgerungen 23

    3 Das Problem kriminologischer Unbefangenheit 25

    4 Geschichte der Kriminologie 34
    I. Anfänge und Wegbereiter kriminologischen Denkens 34
    II. Die Klassische Schule des 18. Jahrhunderts 35
    III. Die Herausbildung der modernen Kriminologie im 19. Jahrhundert 38
    IV. Der Ausbau der Kriminologie in den USA 44

    5 Kriminologische Forschungsmethoden 46
    I. Grundlagen 46
    II. Einzelne Methoden der Datenerhebung 48
    III. Ablauf eines Forschungsprojekts 50
    2. KAPITEL KRIMINALITÄTS- UND KRIMINALISIERUNGSTHEORIEN

    6 Notwendigkeit und Begrenztheit von theoretischen Vorstellungen 53
    I. Entwicklung kriminologischer Theorien 55
    II. Reichweite und Einteilung 60

    7 Entwicklungen der Biokriminologie 64
    I. Zwillings- und Adoptionsforschung 66
    II. Genetische Annahmen 67
    III. Hirnforschung 69
    IV. Gemeinsame Probleme und Defizite 72

    8 Psychologische und psychiatrische Persönlichkeitskonzepte 75
    I. Psychologische Perspektiven 76
    II. Die psychoanalytische Perspektive 79
    III. Psychiatrische Perspektiven 81
    1. Klassifikationssysteme 81
    2. Diagnose in der Praxis 86

    9 Sozialstrukturelle Konzepte 93
    I. Anomietheorien 93
    1. Modernisierung und Anomie (Durkheim) 93
    2. Anomie und der „amerikanische Traum“ (Merton) 95
    3. Institutional Anomie Theory 98
    II. Differentielle Gelegenheiten 99
    III. Allgemeine Belastungstheorie 100
    IV. Kulturkonflikttheorie 102
    V. Kriminalität und soziales Geschlecht 103
    VI. Urbane Strukturen und soziale Desorganisation 108

    10 Sozialisation im sozialen Nahbereich 111
    I. Soziales Lernen 112
    II. Ein multifaktorieller Ansatz: Der Täter in seinen sozialen Bezügen 114
    III. Differentielle Assoziationen 119
    IV. Subkultur und Neutralisationstechniken 120
    V. Gemeinsame Probleme und Defizite 123
    VI. Entwicklungsbezogene Kriminologie (developmental criminology) 125

    11 Kontrolltheorien 129
    I. Bindungstheorien 130
    II. Theorie der re-integrativen Beschämung 132
    III. Theorie der Kontrollbalance 135

    12 Kriminalität als individuelles, situationsbezogenes Verhalten 137
    I. Gesellschaftlicher Wandel in der Spätmoderne 137
    II. Die ökonomische Kriminalitätstheorie des rationalen Wahlhandelns 141
    1. Das ökonomische Paradigma in der Kriminologie 141
    2. Rational Choice als Kriminalitätstheorie 144
    3. Reichweite und Bedeutung 149
    III. Die allgemeine Kriminalitätstheorie von Gottfredson und Hirschi 152
    1. Ausgangspunkte 152
    2. Niedrige Selbstkontrolle und Tatgelegenheiten 155
    3. Bewertung 161
    IV. Die Situational Action Theory 164

    13 Kriminalität und soziale Interaktion 167
    I. Das interpretative Paradigma 167
    II. Labeling Approach 168
    1. Kriminalisierung als Zuschreibung 169
    2. Reichweite und Bewertung 174
    III. Neuere interpretative Ansätze 177
    1. Cultural Criminology 177
    2. Theorie der Kriminalität als kulturelle Praxis 178
    3. Ansätze der Diskursanalyse 180
    IV. Gouvernementalität 182

    14 Zusammenfassende Bewertung und Ausblick 183
    I. Theoriemodelle des Erklärens kriminellen Verhaltens und integrative Ansätze 185
    II. Theoriemodell des Verstehens des Strafrechts und der von ihm Kriminalisierten 191
    III. Ein metatheoretischer Ordnungsversuch 194
    3. KAPITEL DIE KRIMINALITÄT IN DER GESELLSCHAFT

    15 Registrierung, Hellfeld und Dunkelfeld 197
    I. Kriminalität als soziales Geschehen und zählbares Vorkommnis 197
    II. Verlauf der Registrierung als Weg in das Hellfeld 200

    16 Kriminalstatistiken und ihre Befunde zum Hellfeld 203
    I. Inhalt und Bedeutung von Kriminalstatistiken 203
    1. Arten von Kriminalstatistiken 203
    2. Aussagekraft der Statistiken 206
    3. Kriminalstatistische Forschung 210
    II. Entwicklung der registrierten Fälle 214
    1. Entwicklung des Gesamtbereichs 214
    2. Entwicklung nach Deliktsgruppen 220
    3. Aufklärungsquote und Tatverdächtige 223

    17 Dunkelfeldforschung und ihre Befunde 226
    I. Grenzen der Dunkelfeldforschung 227
    II. Methodische Probleme bei Täter- und Opferbefragungen 232
    III. Eckdaten der Dunkelfeldforschung 237

    18 Befunde zu einzelnen Bereichen 240
    I. Besondere Deliktsbereiche 240
    1. Jugendkriminalität und Gewaltdelinquenz 240
    2. Wirtschaftskriminalität 243
    3. „Ausländerkriminalität“ 245
    II. Viktimologische Befunde 247
    1. Viktimisierungsrisiko und theoretische Ansätze 248
    2. Soziobiografische Parallelen zwischen Tätern und Opfern 250
    4. KAPITEL KRIMINALISIERUNG UND ANDERE FORMEN SOZIALER KONTROLLE

    19 Strafrechtliche Sozialkontrolle 253
    I. Kriminalisierung als Ausfilterungsprozess 253
    II. Strafverfolgung, Aburteilung und Verurteilung 257
    1. Anzeigeverhalten und polizeiliche Ermittlungstätigkeit 257
    2. Erledigungsstruktur bei den Staatsanwaltschaften 260
    3. Abgeurteilte und Verurteilte 265
    4. Bedeutung einzelner Sanktionsformen 267
    III. Strafvollzug 274
    1. Entwicklung der Gefangenenzahlen 274
    2. Haftpraxis und Gefangenenpopulation 280

    20 Relative Strafzwecke in Theorie und Praxis 284
    I. Die einzelnen Strafzwecke 284
    II. Generalprävention 286
    1. Theoretische Grundlagen 286
    2. Evaluierbarkeit und empirische Befunde 287
    III. Spezialprävention 293
    1. Evaluierbarkeit 293
    2. Empirische Befunde 296
    IV. Schlussfolgerungen 303

    21 Wandel strafrechtlicher Sozialkontrolle 305
    I. Ausweitung und Informalisierung des strafrechtlichen Zugriffs 306
    II. Strafe als Ausschluss und zunehmende Strafhärte 309
    1. Sicherung durch Freiheitsentzug (Incapacitation) 310
    2. Folgen und Bewertung 315
    3. Tatgerechte Vergeltung, volle Strafverbüßung und automatische Strafverschärfung bei Wiederverurteilung 318
    4. Entwicklung in Deutschland 321
    III. Symbolische Exemplifizierung und gesellschaftliche Selbstvergewisserung 322

    22 Neuere Formen sozialer Kontrolle 325
    I. Risikomanagement als Verwaltung des empirisch Normalen 326
    II. Permanente Prävention 329
    1. Kommunale Kriminalprävention als gesamtgesellschaftliche Querschnittsaufgabe 330
    2. Techniken der Kontrolle 332
    III. Responsibilisierung des Einzelnen und käufliche Sicherheit 335
    IV. Ordnungsproduktion und „Null Toleranz“ 338
    V. Ausschluss von Risikoträgern und Wandel des Sozialen 340
    5. KAPITEL KRIMINALITÄT, SOZIALE KONTROLLE UND GESELLSCHAFT

    23 Kriminalität und Gesellschaft 345
    I. Normalität und Funktionalität von Kriminalität 345
    II. Gesellschaftliche Wahrnehmung von Kriminalität 348
    1. Kriminalität als Massenphänomen 348
    2. Medien und Kriminalitätswahrnehmung 349
    III. Einstellungen zu Kriminalität und Strafe 352
    1. Kriminalitätsfurcht und Sicherheitsgefühl 352
    2. Punitivität 357
    3. Einstellungen zu Sanktionen und Strafrechtspflege 360

    24 Soziale Kontrolle und Gesellschaft 362
    I. Ausgangspunkte 362
    II. Wandel gesellschaftlicher Bedingungen 364
    1. Gesellschaftliche Bedingungen in der Spätmoderne 364
    2. Allgemeine Verunsicherung 369
    3. Das Kriminalitätsopfer in der „viktimären“ Gesellschaft 370
    4. Divergierende Strafsysteme 375
    III. Akteure im Feld sozialer Kontrolle 378
    1. Kriminalpolitik 378
    2. Kriminologie 381
    3. Governing through crime 383
    4. Staatliche und private Sicherheitsinstitutionen 385
    Literaturverzeichnis 387
    Stichwortverzeichnis 431