Mit dem Ziel, künstliche Metallonukleasen und therapeutisch einsetzbare Moleküle (antibakteriell und antitumoral) zu entwickeln, planten wir die Synthese von Metallkomplexen aus Gold- und Kupferionen und untersuchten deren vielfältige biologische Aktivität, wie DNA-Wechselwirkung, SOD-Mimikry sowie zytotoxische und antibakterielle Wirkung. Die Komplexe wirken als Wirkstoffe auf eine von zwei Arten: Einige nutzen einen Prozess namens Redoxchemie, um Elektronen aus den Bindungen zu entziehen, die die Zielmoleküle zusammenhalten. Andere nutzen Hydrolyse, d. h. sie brechen die chemische Schutzhülle des Zielmoleküls auf, sodass das in der Zelle natürlich vorhandene Wasser das Zielmolekül auflöst.
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