Gutscheinbedingungen

**Gültig bis 10.06.2026 / Gültig für gebrauchte Bücher / Mindestbestellwert 20,00 € / Einzelne Artikel können ausgeschlossen sein / Online auf www.bücher.de.de / Nicht kombinierbar mit anderen Gutscheinen oder Preisaktionen / Nur einmal pro Einkauf einlösbar / Gutschein wird auf max. 500€ Bestellwert angerechnet / Keine Barauszahlung / Nicht gültig für Versandkosten und Services

  • Produktbild: Der Geschmack gelber Tomaten
  • Produktbild: Der Geschmack gelber Tomaten

Der Geschmack gelber Tomaten

1

12,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

Lieferung nach Hause

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.05.2026

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

220

Maße (L/B/H)

19/12/1,6 cm

Gewicht

239 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-695-73639-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.05.2026

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

220

Maße (L/B/H)

19/12/1,6 cm

Gewicht

239 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-695-73639-3

Herstelleradresse


Email: info@bod.de

Kundinnen und Kunden meinen

1 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

(1)

4 Sterne

(0)

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Lesetipp: „Der Geschmack gelber Tomaten“ von Hilda M. Jannsen ist ein Beispiel für einen unbedingt lesenswerten Roman mit feiner Charakterzeichnung und überraschenden Wendungen, der ganz ohne „richtigen“ Verlag auskommt.

Bewertung am 02.06.2026

Bewertungsnummer: 3156555

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Geschichte beginnt mit einer doppelten Irritation: Wir befinden uns im Freiburg des Jahres 2027, nahe unserer Gegenwart, und doch ist vieles anders. Die Stadt wird von einem Pflanzenturm versorgt, der von der Agraringenieurin Hannelore Hellmann entwickelt wurde. Das hat seinen Grund: Die Sonneneinstrahlung erlaubt kein normales Leben mehr. Nicht nur Pflanzen haben ohne schützende Folien und Klimaregelung kaum eine Chance, auch Menschen und Tiere ertragen das Draußen nur noch für Minuten. Die Wohnfläche pro Mensch, der Umgang mit Fahrzeugen, Lebensmitteln und Abfall sind strikt reglementiert. Dem Energiekonzept sind Wasserspiele ebenso zum Opfer gefallen wie die Vielfalt von Kultur und Kunst. Immerhin: Die Versorgung scheint gesichert, und die Freiburger sind stolz auf die herausragenden Leistungen ihres Systems, das von anderen Städten kopiert wird. In diese fragile Situation platzen unerwartete Störfälle. Hellmann kommt dem Saboteur ihrer Agrarfabrik zwar schnell auf die Schliche, kann sich aber nicht offen gegen ihn wenden, weil er mächtige Verbündete hat. Ihr Chef zwingt sie, die Lichteinstrahlung im Pflanzenturm zu verlängern, um den Ertrag zu steigern. Schlechte Ernten und geschmackloses Gemüse sind die Folge. Hellmann verliert ihren Job, dann auch die Wohnung, die Freiheit. Kollegin Elli, die versucht, zu retten, was zu retten ist, spricht von ihrer „Aversion gegen dieses ewige Licht, diesen ständigen Zwang zu wachsen, Leistung zu bringen und das Richtige zu sagen und zu tun“ und formuliert damit die Ängste und das Lebensgefühl aller Beteiligten. Kleiner Spoiler, der dem Plot nichts von seiner Spannung nimmt: Der Roman endet mit einem wunderbar gelassenen Kapitel. Und die „Bösewichte“ erweisen sich als Menschen mit guten Absichten, während die „Guten“ auch zu Nutznießern von Reichtum und Beziehungen geworden sind. Anspruchsvolle Leser werden die psychologisch differenziert gezeichneten Charaktere genießen, so auch das besondere Temperament der Protagonistin Hellmann, ihre unbeugsame, um nicht zu sagen sture Selbstsicherheit. Sie reagiert auch mit Wut und Rücksichtslosigkeit, die man ihr doch verzeiht, schon weil sie gegen die Depression helfen, die sie sonst handlungsunfähig machen würde. Ein gut lesbarer und dennoch komplexer Roman für ein großes Publikum. Hilda M. Jannsen, Der Geschmack gelber Tomaten, Roman. BoD, 2026, 12 €.

Lesetipp: „Der Geschmack gelber Tomaten“ von Hilda M. Jannsen ist ein Beispiel für einen unbedingt lesenswerten Roman mit feiner Charakterzeichnung und überraschenden Wendungen, der ganz ohne „richtigen“ Verlag auskommt.

Bewertung am 02.06.2026
Bewertungsnummer: 3156555
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Geschichte beginnt mit einer doppelten Irritation: Wir befinden uns im Freiburg des Jahres 2027, nahe unserer Gegenwart, und doch ist vieles anders. Die Stadt wird von einem Pflanzenturm versorgt, der von der Agraringenieurin Hannelore Hellmann entwickelt wurde. Das hat seinen Grund: Die Sonneneinstrahlung erlaubt kein normales Leben mehr. Nicht nur Pflanzen haben ohne schützende Folien und Klimaregelung kaum eine Chance, auch Menschen und Tiere ertragen das Draußen nur noch für Minuten. Die Wohnfläche pro Mensch, der Umgang mit Fahrzeugen, Lebensmitteln und Abfall sind strikt reglementiert. Dem Energiekonzept sind Wasserspiele ebenso zum Opfer gefallen wie die Vielfalt von Kultur und Kunst. Immerhin: Die Versorgung scheint gesichert, und die Freiburger sind stolz auf die herausragenden Leistungen ihres Systems, das von anderen Städten kopiert wird. In diese fragile Situation platzen unerwartete Störfälle. Hellmann kommt dem Saboteur ihrer Agrarfabrik zwar schnell auf die Schliche, kann sich aber nicht offen gegen ihn wenden, weil er mächtige Verbündete hat. Ihr Chef zwingt sie, die Lichteinstrahlung im Pflanzenturm zu verlängern, um den Ertrag zu steigern. Schlechte Ernten und geschmackloses Gemüse sind die Folge. Hellmann verliert ihren Job, dann auch die Wohnung, die Freiheit. Kollegin Elli, die versucht, zu retten, was zu retten ist, spricht von ihrer „Aversion gegen dieses ewige Licht, diesen ständigen Zwang zu wachsen, Leistung zu bringen und das Richtige zu sagen und zu tun“ und formuliert damit die Ängste und das Lebensgefühl aller Beteiligten. Kleiner Spoiler, der dem Plot nichts von seiner Spannung nimmt: Der Roman endet mit einem wunderbar gelassenen Kapitel. Und die „Bösewichte“ erweisen sich als Menschen mit guten Absichten, während die „Guten“ auch zu Nutznießern von Reichtum und Beziehungen geworden sind. Anspruchsvolle Leser werden die psychologisch differenziert gezeichneten Charaktere genießen, so auch das besondere Temperament der Protagonistin Hellmann, ihre unbeugsame, um nicht zu sagen sture Selbstsicherheit. Sie reagiert auch mit Wut und Rücksichtslosigkeit, die man ihr doch verzeiht, schon weil sie gegen die Depression helfen, die sie sonst handlungsunfähig machen würde. Ein gut lesbarer und dennoch komplexer Roman für ein großes Publikum. Hilda M. Jannsen, Der Geschmack gelber Tomaten, Roman. BoD, 2026, 12 €.

Kundinnen und Kunden meinen

Der Geschmack gelber Tomaten

von Hilda M. Jannsen

0 Bewertungen filtern

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Der Geschmack gelber Tomaten
  • Produktbild: Der Geschmack gelber Tomaten