Produktbild: Ferne Heimat Altmontal
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Ferne Heimat Altmontal Das Leben meiner Großmutter zwischen Schwarzem Meer und Kaukasus

64

21,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

1929

Erscheinungsdatum

09.07.2026

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

1217 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783406849473

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ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • nicht oder eingeschränkt barrierefrei

Verkaufsrang

1929

Erscheinungsdatum

09.07.2026

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

1217 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783406849473

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  • Philiene

    aus Süsel

    5/5

    12.07.2026

    eBook (ePUB)

    Dieses Buch regt zum Nachdenken an

    Ferne Heimat Altmontal basiert auf der Lebensgeschichte der Großmutter des Autors und seiner eigenen Reise in die Ukraine in der Zeit des heutigen Krieges. Seine Großmutter wurde im Altmontal geboren, als Tochter von deutschen Einwanderern. Der Ort liegt in der heutigen Ukraine. Anhand ihrer Geschichte wird die Geschichte eines Landes erzählt in dem man eigentlich nie wirklich frei leben konnte. Immer wieder müssen die Menschen unter anderen Besatzern leiden. Sie leben in der Kornkammer Europas und doch oder gerade deswegen verhungern sie in Massen zur Zeiten der Sowjetunion. Der Autor schafft es die Geschichte eines Landes bishin zu den heutigen Konflikten wieder zu geben. Er erzählt von den Menschen die dort leben, von den Schwierigkeiten die sie haben und gleichzeitig vom Leben seiner Großmutter die früh lernen musste was es heißt zu hungern. Ein wirklich gut geschriebenes und sehr interessantes Buch über ein Lsnd über das immer noch viel zu wenig geschrieben wird. Ja sicher wir alle wissen von dem Krieg der dort heute herrscht, aber die Geschichte dieses Lsndes ist viel mehr und von so viel Leid bestimmt das es einfach erzählt werden muss. Dieses Buch hat mich lange nachdenklich zurück gelassen.

  • lielo99

    aus Bad Münstereifel

    5/5

    10.07.2026

    eBook (ePUB)

    Das Buch hat mich berührt

    Nach dem Tod seiner Großmutter bekommt ihr Enkel Michael Riepel von seiner Mutter Großmutters Tagebuch und weitere „Schätze“. Ist es Zufall, dass er zugleich im Aufbruch begriffen ist? Er möchte wieder einmal in die Ukraine um dort mit weiteren Mitarbeitern einer Hilfsorganisation Menschen helfen. So viele sind von Krieg und Entbehrung mut- und hoffnungslos. Vor seiner Abfahrt schaut er kurz in das Tagebuch und sieht, wo seine Oma aufwuchs und einige Jahre lebte. Sein Vorsatz ist, dass er diese Orte besucht. Dass dieser Wunsch nicht so leicht erfüllt werden kann, ist ihm klar. Es herrscht Krieg. Als Katharina die Große viele Deutsche nach Russland einlud, gab es einen wahren Sturm auf die Gegend am Schwarzen Meer. Die Menschen machten das Brachland urbar und bauten sich etwas Bleibendes auf. Sie waren beliebt und das nicht nur, weil sie als Bauern und Architekten nahezu unübertroffen waren. Das schöne Leben währte nicht lange. Mit dem Beginn des Krieges kippte die Stimmung bei den Einheimischen. Die Deutschen wurden verjagt, ja, sie mussten sogar hungern und etliche wurden aus fadenscheinigen Gründen verhaftet und nach Sibirien deportiert. Über alles, was damals geschah, schreibt Riepel anhand der Tagebücher seiner Großmutter. Regelmäßig wechselt er auch in die Gegenwart und berichtet über seine Erlebnisse in der Ukraine. Manches liest sich wie ein Roman, ist aber leider bittere Wahrheit. Quasi ein Tatsachenbericht. "Ferne Heimat Altmontal" ist ein Buch, das berührt. Mich brachte es dazu, dass ich mich mehr für die Historie der Ukraine und der heutigen Situation interessiere. Und wer glaubt, dass es nüchtern oder gar langweilig ist, nein. Auch der trockene Humor kommt immer wieder durch und lockert das ernste Thema ein wenig auf.

  • Shilo

    aus Ulm

    4/5

    09.07.2026

    eBook (ePUB)

    Bewegende Spuren einer verlorenen Heimat

    Von dieser Geschichte bleibt vor allem die Hauptfigur im Gedächtnis. Hedwig Krämer erlebt Dinge, die heute kaum noch vorstellbar sind. Hunger, Krieg, Abschiede und die ständige Unsicherheit prägen ihr Leben schon in jungen Jahren. Trotzdem verliert sie ihren Mut nicht. Die Grundlage des Buches sind die Erinnerungen der Großmutter des Autors. Gerade das macht vieles so eindringlich. Beim Lesen entsteht oft das Gefühl, nicht eine aufbereitete historische Darstellung vor sich zu haben, sondern die Erzählung eines Menschen, der all das selbst erlebt hat. Besonders interessant ist die Verbindung zwischen den Aufzeichnungen aus der Vergangenheit und den Erfahrungen des Autors in der heutigen Ukraine. Dadurch wird deutlich, wie nah manche Themen auch heute noch sind. Gleichzeitig rückt immer wieder die Frage nach einer Heimat in den Mittelpunkt. Was bleibt von einem Ort, wenn Menschen ihn verlassen müssen? Das Buch gibt darauf keine einfachen Antworten. Bei mir sind die Schilderungen des Alltags hängen geblieben. Es sind nicht nur die großen Ereignisse, sondern auch die kleinen Beobachtungen, die ein Bild dieser Zeit entstehen lassen. Viele Szenen wirken deshalb glaubwürdig und greifbar. Die Geschichte einer jungen Frau, die trotz aller Schwierigkeiten ihren Weg gehen möchte und sogar den Wunsch verfolgt, Ärztin zu werden, verleiht dem Buch zusätzliche Stärke. Gerade in den schweren Abschnitten zeigt sich, wie viel Durchhaltevermögen in ihr steckt. Nicht jede Passage hat das gleiche Tempo. Gelegentlich ziehen sich einzelne Abschnitte etwas länger, vor allem wenn zwischen verschiedenen Zeiten gewechselt wird. Insgesamt hat das den Lesegenuss aber nur wenig beeinträchtigt. Am Ende bleibt vor allem Respekt vor dem Leben dieser Frau und vor dem Weg, den sie gehen musste. Das Buch verbindet persönliche Erinnerungen mit Zeitgeschichte und macht beides auf verständliche Weise zugänglich. Sehr lesenswert, 4 Sterne.

  • Bewertung

    5/5

    26.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mut und Neugier

    "Ferne Heimat Altmontal - Das Leben meiner Großmutter zwischen Schwarzem Meer und Kaukasus" ist ein sehr authentisches Buch. Zurückblickend auf die geschichtlichen Fakten dieser Gegend bis hin zum aktuellen Ukrainekrieg ist man beim Lesen mittendrin. Geschickt wird das Leben der Großmutter von Autor Michael Riepl mit der Geschichte verwoben. Alles ist anschaulich beschrieben, die Protagonisten sowie die Lebensumstände früher und heute. Das Buch hat mich nicht mehr losgelassen, da ich vor 7 Jahren die Gegend als Touristin bereiste, damals aber noch nicht mit geschichtlichem Hintergrund. Jetzt konnte ich die Reise aus anderem Blickwinkel betrachten und habe viel Neues gelernt. Natürlich berührt das unsägliche Leid von Hedwig Krämer besonders, macht aber auch Mut, Neues zu wagen. Das Cover gefällt mir sehr , es passt perfekt mit seiner Weite zum Inhalt.

  • Ann-liest

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    22.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wissenswert

    Ich hatte zunächst ehrlich gesagt einen Roman basierend auf realen Ereignissen erwartet. Ich würde es aber eher als sehr gut recherchiertes Sachbuch verknüpft mit den sehr persönlichen Lebenserfahrungen des Autors und seiner Großmutter beschreiben. Und diese Kombination ist es, die das Buch für mich zu einem Highlight gemacht hat. Ferne Heimat Altmontal liest sich flüssig wie ein Roman. Schon das Leben des Autors klingt aufregend und ich ziehe meinen Hut vor dem Mut und dem uneigennützigen Engagement, das er auf seinen Hilfseinsätzen zeigt. Hinzu kommt die Geschichte der Deutschen in der Ukraine und dem Kaukasus zur Zeit des zweiten Weltkriegs. Sehr bewegend nimmt man Teil am Leben einer wissbegierigen jungen Frau, die es mit mutigen Entscheidungen und auch etwas Glück meistert eine gefährliche Zeit zu überleben und dabei doch Verluste, Ungerechtigkeiten, Willkür und Schmerz ertragen musste. Die Fotografien aus dem Archiv des Autors bereichern das Buch sehr und lassen die Personen noch deutlicher vor dem inneren Auge erscheinen. Diese Lebensgeschichten sind eingebettet in die Geschichte einer von Krieg und Leid geplagten Region. Super reichhaltig und gut recherchiert skizziert der Autor die gesellschaftliche und politische Lage damals und heute. Ich für meinen Teil konnte hier ganz viel Wissen mitnehmen. Aus meiner Sicht handelt es sich um ein sehr wichtiges Buch, dass auf der einen Seite dabei hilft nicht zu vergessen, aber auch dafür sensibilisiert, was den Menschen noch heute jeden Tag widerfährt. Ich kann dieses Buch nur empfehlen und bin sehr froh, dass ich es lesen durfte.

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