Im Mittelpunkt dieses machtvollen, von Ehrgeiz, Rache und Opferbereitschaft geprägten Fantasy-Epos stehen unverwechselbare Protagonisten, ein atemberaubendes Worldbuilding und vor allem ein großes Abenteuer. Ein Held und eine Heldin stellen sich dem Kampf mit den hinterhältigsten Clans und gefährlichsten Dämonen. Sen Hoshiakari hat alles verloren, in der Nacht, als die Rebellion seines Vaters scheiterte und seine gesamte Familie ermordet wurde. Der Prinz dieses ehemals so mächtigen Clans wird ins Exil verbannt. Seines Geburtsrechtes beraubt, ist Sen fest dazu entschlossen, die Ländereien seiner Vorfahren zurückzugewinnen und ihre Ehre wiederherzustellen, und das um jeden Preis. Mit ihm auf seiner gefahrvollen Reise ist Rui – ein Bauernmädchen. Sie hat Sens Leben gerettet, in der Nacht, als seine Familie ermordet wurde. Gleichwohl ist sie eine Getriebene und unsicher, welchen Platz sie in der Welt einnehmen wird. Und sie hat noch keine Ahnung, was die Götter mit ihr vorhaben. Während ein Bürgerkrieg das Land ins Chaos stürzt, erwachen alte Dämonen, die Rache an allem nehmen wollen, was lebt. Sen und Rui sind entschlossen, für sich und ihre Vorfahren zu kämpfen, sie können aber noch nicht wissen, welch blutigen Preis dies von ihnen fordern wird.
Kundinnen und Kunden meinen
3.8/5.0
Bewertung
4/5
02.09.2026
Hörbuch-Download (MP3)
Anspruchsvolle Fantasy mit Fokus auf der Geschichte und nicht auf „Romantasy“
Inhalt
Band 1 von 3
Ein Mix aus Samurai und Legenden
Fantasyanteil sehr wenig
Spice frei , brutale Kämpfe
Zum Hörbuch :
Gesprochen von Johannes Steck
Dauer Uncut 20 Stunden 16 Minuten
Die Stimme des Sprechers hört sich sehr reif und sicher an, ein klasse Sprecher , allerdings hätte eine zweite Stimme das Vorgelesene optimal ergänzt, da die Protagonisten sehr viel jünger waren.
Die Geschwindigkeit beim Sprechen war mir persönlich zu langsam, sodass ich die Geschwindigkeit erhöht habe, das ist aber bei 99,9% der Sprecher bei mir von daher alles gut.
Die Stimme hat einen angenehmen Klang und die Betonung empfand ich als gut.
Meine Meinung
Der Epilog startet ganz schön brutal und die Geschichte ist nichts für zart besaitete Leser, sondern richtet sich sehr stark nach Lesern die noch „echte und besondere“ Geschichten lesen möchten. Episch hätte fast gepasst, warum für mich nicht ganz erklär ich nachher.
Der Schreibstil war wirklich fesselnd , so wie man es sich für eine epische Fantasy wünscht (wobei hier Fantasy nicht wirklich passt) .
Ich war total in die Geschichte vertieft, empfand die gewählten Worte als episch, malerisch und passend zur Welt der Geschichte. Ganze 200 Seiten lang dachte ich wow das wird episch , wenn es so weiter geht …!!!
Und dann passierte es,….gedanklich bin ich in einer kriegerischen asiatischen Epoche ,….es wird über Dämonen und Götter geredet und mitten drin , fängt sich der Schreibstil an zu verändern, jedesmal wenn von der Göttin geredet worden ist, wurde auf einmal gegendert , ich bin aus allen Wolken gefallen…. Warum ???!!
Das hat wirklich NULL hinein gepasst!!!
Zumal 200 Seiten zuvor die Übersetzung oder vielleicht auch der Autor selbst nicht gegendert hatte, obwohl da auch schon von Göttern und Dämonen die Rede war.
Warum muss man den Lesefluss und das Feeling vom epischen durch sowas zerstören ?
Mir persönlich hat das viel kaputt gemacht… Das war dann das erste stocken welches mich aus dem Lesefluss brachte.
Man merkt das der Autor sich viele Gedanken gemacht hat( Erstlingswerk)! Vielleicht schon zu viele ?
Die Geschichte war sehr komplex und detailverliebt und obwohl ich asiatische Namen, Ränge und viele Begriffe durchaus kannte , waren es mir teils „zu viele“ Details , gefühlt wurde alles erzählte in Einzelheiten und so vielen kleinen Details verpackt , wer mit wen verwandt/bekannt oder befreundet ist, Intrigen miteinander und untereinander, Poesie und Gedanken, Kriege, Machenschaften, Götter wurden ins Spiel gebracht , sodass ich beim Lesen öfters mal den Gedanken hatte, muss alles sooo detailliert sein, ist das wirklich für das voran kommen der Geschichte wichtig ? Auch die Legende am Ende des Buches dient zwar als Hilfe, aber wer bricht schon jedesmal seine gelesene Stelle ab, um nach hinten zu blättern ?
Etwas fokussierter wäre angenehmer gewesen.
Mein Fazit
Vorab es ist keine Buchreihe für zwischendurch und man sollte einen langen Atem, gute Nerven und einen guten Magen mitbringen
Vieles gefiel mir richtig gut, zum Beispiel die Charaktere hatten interessante Persönlichkeiten und waren sehr gelungen. Auch gab es viele Spannungsmomente bei denen ich emotional mitfiebern konnte! Achtung brutale Szenen !
Der Schreibstil hat mir bis aufs Gendern sehr gut gefallen, es werden oft poetische Sätze beschrieben oder Gedanken die ich sehr inspirierend fand.
Etwas weniger Details und kein gegender mehr und es wäre für mich persönlich ein Highlight gewesen.
Ich hoffe das Band 2 diesen Wunsch erfüllt, denn ich würde die Fortsetzung gerne lesen.
Von mir deshalb 4*
Bewertung
5/5
06.09.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
gewaltig, düster und komplex
Mit dem Buch die gefallenen Blätter hat A.S. Tamaki ein sehr beeindruckendes und atmosphärisch dichtes Fantasie Epos geschrieben. Die Welt ist von unbarmherzigen Intrigen und rivalisierenden Clans geprägt. Zudem erwachen Dämonen und geben dem ganzen noch eine zusätzliche düstere Bedrohung. Die Geschichte dreht sich um den Prinzen Sen Hoshiakari, der nach einer gescheiterten Rebellion alles verloren hat, und dem Bauernmädchen Rui. Mir hat die Dynamik zwischen den beiden Charakteren unglaublich gut gefallen. Ihr gemeinsamer Weg ist kein leichtes Abenteuer. Das Worldbuilding ist wahnsinnig gut, verlangt einem aber besonders zu Beginn einiges ab. Mir fiel es schwer durch die vielen Namen, verschiedenen Clans und die politischen Verbindungen den Überblick zu behalten. Ein ausführliches Glossar wäre hilfreich gewesen. Nachdem ich mich aber durch die ersten Kapitel durchgebissen habe und etwas Geduld aufgebracht habe, wurde ich belohnt. Es ist eine düstere, wenn auch anspruchsvolle, aber absolut gelungene Geschichte. Eine komplexe, epische High Fantasy mit viel Atmosphäre.
Mein Fazit: ein gelungener Reihenauftakt, spannend und trotz einiger kleiner Längen macht das Buch Lust auf die Fortsetzung.
EloyaNova
5/5
05.09.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Blätter
Gefallene Blätter, blutige Rache und das Erwachen alter Mächte
Mit „Das Buch der gefallenen Blätter“ legt A. S. Tamaki den mitreißenden Auftakt der „Herbst des Imperiums“-Saga vor.
Im Zentrum stehen der verbannte Prinz Sen, der um das Erbe seines ausgelöschten Clans kämpft, und das Bauernmädchen Rui, in der ungeahnte göttliche Kräfte schlummern.
Das Buch besticht durch ein atemberaubendes, asiatisch inspiriertes Worldbuilding und eine düstere Atmosphäre. Die Dynamik zwischen Sens kompromisslosem Ehrgeiz und Ruis Suche nach ihrer eigenen Bestimmung verleiht der Handlung emotionale Tiefe. Vor dem Hintergrund tückischer Clan-Rivalitäten, eines drohenden Bürgerkriegs und erwachender Dämonen entfaltet sich ein episches Abenteuer über Opferbereitschaft und das Schicksal eines ganzen Reiches.
Ein fesselnder High-Fantasy-Auftakt voll opulenter Bilder und vielschichtiger Figuren – absolute Empfehlung für Fans düsterer Geschichten.
Hörst du die Blätter fallen?
soulcritique
5/5
02.09.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Highlight: großartige Dark-Fantasy Story im asiatischen Setting mit grandiosen Wordbuilding
Shogun trifft auf Game of Thrones und ein Cover, das an Der Name des Windes erinnert. Drei Fantasybücher, von denen jedes für sich ein Meisterwerk ist (von „Shogun” habe ich allerdings nur gehört). Kann ein Debütroman diese Erwartungen erfüllen? Ich für meinen Teil wurde positiv überrascht und habe das erhalten, was ich erwartet habe – aber ich musste mich darauf einlassen.
Die Intrigen spielen eine maßgebliche Rolle in dem Buch, daher sollte man sie mögen. Ebenso sollte man sich mit der vorausgesetzten Kenntnis der asiatischen Kultur zur Kaiserzeit auseinandersetzen z. B. Kijin und No-In werden nur kurz erwähnt und sind Teil des Kastensystems. Das Gleiche gilt für die Tatsache, dass mal der Vorname, der Nachname oder die komplette Anrede verwendet wird. Zum Glück gibt es ein Glossar und eine Landkarte. Die fesselnde und bildgewaltige Geschichte hat mich in ihren Bann gezogen. Trotz der ungewohnten Namen konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen.
Die Charakterentwicklung findet langsam statt, und jede Entscheidung hat Konsequenzen, die auch mal zu sehr gewalttätigen Szenen führen. Glücklicherweise dauern diese nie lange und umfassen nur ein paar Sätze. Es wird definitiv nichts schöngeredet. Passt hier gut auf euch auf! Es gibt leider keine Content-Note-Warnung.
Die langsame Entwicklung der Protagonisten lenkt den Blick oft auf die Intrigen oder Entscheidungen der Alten, die die Jungen am Ende tragen müssen. Hier ist der erste große Pluspunkt: Der Autor verwebt in die Aufarbeitung der Sünden oft die Sichtweise des Buddhismus. Diese Sätze waren für mich als Leserin oft Anlass zum Innehalten, zum Beispiel: "Einen Weg zu finden, an etwas zu glauben, auch wenn alles dagegensprach, war ein Akt von Tapferkeit" oder der Unterschied von "fortgehen" und "zurückkehren".
Ein weiteres Highlight waren für mich die Kämpfe. Ich liebte sie und hatte das Gefühl, im Kino zu sitzen. Noch begeisterter war ich davon, dass die Kämpfe immer mit der emotionalen Aufarbeitung einhergingen. Der große Held war am Tag vor der Schlacht genauso ängstlich wie jemand, der zum ersten Mal in die Schlacht zieht – okay, er war ängstlich und weiser.
Kommen wir nun zum Mysteriösen. Ja, schon durch die Klosterkaste wird diese Ebene im Buch immer wieder verwoben. Sei es durch Kampfmönche, Seher oder Geister. Vor allem die Geister machen neugierig auf die nächsten Bände. Sie haben in diesem Band immer wieder Auftritte, und jedes Mal hatte ich Gänsehaut. Die Götter wurden von den Mönchen mit genderneutraler Sprache angesprochen. Das fand ich unfassbar spannend und richtig gut.
Fazit:
Wer düstere Geschichten mit Intrigen und asiatischer Kultur mag, wird dieses Buch lieben. Es gibt Action, die aber ruhig erzählt wird. Man muss nur mutig sein und die asiatischen Namen als Herausforderung sehen.
Kat
5/5
29.08.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Intrigen im Herbstimperium
"Das Buch der gefallenen Blätter" ist ein wirklich guter Einstieg in eine vielversprechende Fantasy-Reihe. Am Anfang fiel es mir etwas schwer, bei den vielen Personen und den verworrenen politischen Strukturen durchzublicken. Mit der Zeit gewöhnt man sich jedoch an die wechselnden Erzählperspektiven und lernt die Hauptpersonen besser kennen. Gerade in der zweiten Hälfte des Buches war ich dadurch auch deutlich mehr im Lesefluss. Zusätzlich zu den politischen Verstrickungen geht es außerdem immer wieder um Götter und Dämonen, was der Geschichte eine weitere interessante Ebene verleiht.
Die Charaktere sind detailreich beschrieben und oft aus mehreren Perspektiven dargestellt. Besonders die Passagen aus Ruis Perspektive fand ich sehr schön geschrieben und es fiel mir leicht, mit ihr mitzufühlen. Sehr gelungen fand ich außerdem den Wechsel aus ruhigen Szenen und mitreißenden Kampfbeschreibungen.
Ich freue mich schon darauf, Sens, Ruis und Kais Geschichte in den nächsten Bänden der Reihe weiterzuverfolgen.
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