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Volkstribun Die Verführung der Massen und der Untergang der Römischen Republik

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.10.2023

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

20,6/13/3,1 cm

Gewicht

424 g

Farbe

Messing

Auflage

2. Auflage, Ungekürzte Ausgabe

Sprache

Deutsch

EAN

2710004712318

Beschreibung

Rezension

»Was Sommer in diesem Buch als politisches Lehrstück aufblättert, ist hier das antike Paradebeispiel dafür, wie man das Volk für seine Zwecke manipuliert, aufstachelt und schließlich zu Gewaltausbrüchen auf die Straße treibt – kurz alles, was spätere Demagogen ähnlich blutig, verheerend und staatliche Ordnungen stürzend unternommen haben. Dabei bedient sich Sommer heutiger Betrachtungsweisen und Formulierungen, Shitstorms, Fake News, Desinformationen als Mittel damals wie heute.« Renate Wagner, Online Merker, 29. Dezember 2023 ("Online Merker")
»Michael Sommer – Spezialist für antike Geschichte – zeigt, welche Mechanismen ein als gefestigt angesehenes politisches System ins Wanken bringen können.« Ursula Kastler, Salzburger Nachrichten, 20. Dezember 2023 ("Salzburger Nachrichten")
»Man ist sprachlos angesichts der historischen Aktualität dieser Epoche. Das Buch liest sich wie ein Kriminalroman, - so spannend kann gute Geschichtsschreibung sein.« Ernst W. Koelnsperger, Studiosus Bücherschau, November 2023 ("Studiosus Bücherschau")

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Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.10.2023

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

20,6/13/3,1 cm

Gewicht

424 g

Farbe

Messing

Auflage

2. Auflage, Ungekürzte Ausgabe

Sprache

Deutsch

EAN

2710004712318

Herstelleradresse

Klett-Cotta Verlag
Rotebühlstr. 77
70178 Stuttgart
DE

Email: [email protected]

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Analytisch stark, erzählerisch schwach

Bewertung am 23.01.2025

Bewertungsnummer: 2393431

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Michael Sommers Werk beginnt vielversprechend: Der Einstieg überzeugt u.a. mit einer klugen Verknüpfung zur athenischen Demokratie und einer klaren, gut strukturierten Darstellung der Entwicklung der Römischen Republik. Besonders gelungen sind die Erläuterungen zu den Reformversuchen der Gracchen und der Heeresreform des Gaius Marius. Diese Abschnitte beleuchten eindrucksvoll, wie tiefgreifend die Spaltung zwischen Optimaten und Popularen sowie die Erosion der traditionellen Klientelstrukturen das politische Gefüge Roms veränderten. Die Analyse, wie das Militär nach Marius’ Reformen zur dominierenden Machtbasis avancierte, ist präzise und anschaulich dargestellt. Leider verliert das Buch nach diesem gelungenen Auftakt erheblich an Fokus. Der Mittelteil ergeht sich in einer überbordenden Fülle biografischer Details zu Clodius Pulcher und verzettelt sich in langatmigen Passagen, die den Lesefluss und das Leseerlebnis erheblich hemmen bzw. trüben. Der Titel des Buches, der eine kritische Auseinandersetzung mit der Institution des Volkstribunats verspricht, wird zudem nur bedingt eingelöst. Statt einer umfassenden Analyse wirkt das Werk eher wie eine unstrukturierte Biografie ohne klaren roten Faden. Es zeigt sich hier, dass Sommer zwar ein begnadigter Geschichtsprofessor, aber kein Romanautor ist. Trotz eines gelungenen analytischen Fazits kann das Buch den insgesamt durchwachsenen Eindruck nicht ausgleichen. So bleibt das Buch trotz seiner positiven Ansätze hinter den Erwartungen zurück. Die analytischen Stärken werden von den erzählerischen Schwächen getrübt. Leserinnen und Leser, die eine fundierte und spannende Darstellung der politischen Strukturen der späten Republik erwarten, greifen besser zu Sommers Überblickswerk "Rom und die antike Welt bis zum Ende der Republik".

Analytisch stark, erzählerisch schwach

Bewertung am 23.01.2025
Bewertungsnummer: 2393431
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Michael Sommers Werk beginnt vielversprechend: Der Einstieg überzeugt u.a. mit einer klugen Verknüpfung zur athenischen Demokratie und einer klaren, gut strukturierten Darstellung der Entwicklung der Römischen Republik. Besonders gelungen sind die Erläuterungen zu den Reformversuchen der Gracchen und der Heeresreform des Gaius Marius. Diese Abschnitte beleuchten eindrucksvoll, wie tiefgreifend die Spaltung zwischen Optimaten und Popularen sowie die Erosion der traditionellen Klientelstrukturen das politische Gefüge Roms veränderten. Die Analyse, wie das Militär nach Marius’ Reformen zur dominierenden Machtbasis avancierte, ist präzise und anschaulich dargestellt. Leider verliert das Buch nach diesem gelungenen Auftakt erheblich an Fokus. Der Mittelteil ergeht sich in einer überbordenden Fülle biografischer Details zu Clodius Pulcher und verzettelt sich in langatmigen Passagen, die den Lesefluss und das Leseerlebnis erheblich hemmen bzw. trüben. Der Titel des Buches, der eine kritische Auseinandersetzung mit der Institution des Volkstribunats verspricht, wird zudem nur bedingt eingelöst. Statt einer umfassenden Analyse wirkt das Werk eher wie eine unstrukturierte Biografie ohne klaren roten Faden. Es zeigt sich hier, dass Sommer zwar ein begnadigter Geschichtsprofessor, aber kein Romanautor ist. Trotz eines gelungenen analytischen Fazits kann das Buch den insgesamt durchwachsenen Eindruck nicht ausgleichen. So bleibt das Buch trotz seiner positiven Ansätze hinter den Erwartungen zurück. Die analytischen Stärken werden von den erzählerischen Schwächen getrübt. Leserinnen und Leser, die eine fundierte und spannende Darstellung der politischen Strukturen der späten Republik erwarten, greifen besser zu Sommers Überblickswerk "Rom und die antike Welt bis zum Ende der Republik".

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