Roman, Gedicht, Theaterstück – was soll das alles? In ›Nr. 1‹ erfindet Michel Decar eine neue literarische Gattung und unternimmt eine Tour de Force durch unsere Gegenwart. Er schreibt über die Generalbundesanwaltschaft, das In-Flight-Entertainment von Egypt Air und Forelle Müllerin, denn die schmeckt einfach am geilsten. Eine lässig-leichte und doch elegante wie poetische Sprache spiegelt die Nonchalance wider, mit der der Autor dem realen Irrsinn begegnet. Doch, Achtung, wir haben es hier nicht mit der Hochstapelei eines literarischen Einbrechers zu tun, es geht hier um Leben und Tod, Liebe und Grausamkeit, um die Literatur selbst. »Gedichte schreiben ist Kampfsport.« Ja, so ist es.
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