Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
01.09.2026
Herausgeber
Silke Klewin + weitereVerlag
Mitteldeutscher verlagSeitenzahl
320
Maße (L/B)
21/13,5 cm
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-689-48142-1
Mehr als 27.000 Menschen waren im „Gelben Elend“ inhaftiert – oft ohne Gerichtsurteil, ohne Beweise, ausgeliefert einem System aus Willkür, Isolation und Gewalt. Dieses Buch versammelt eindringliche Erinnerungsberichte von Frauen und Männern, die Verhaftung, Haftalltag und das Leben danach schildern. Ihre Geschichten erzählen von Hunger, Krankheit und Hoffnungslosigkeit, aber auch von Mut, Solidarität und dem unbeugsamen Willen zu überleben.
Die persönlichen Zeugnisse machen Geschichte greifbar: Sie zeigen, wie politische Repression das Leben Einzelner zerstört – und wie Erinnerung helfen kann, das Unrecht sichtbar zu machen. Ergänzt durch historische Einordnung, Fotografien und Zeichnungen entsteht ein vielschichtiges Bild des Lageralltags und seiner Folgen.
Dieses Buch ist mehr als eine Sammlung von Berichten. Es ist ein Appell gegen das Vergessen – und eine Mahnung, die Werte von Freiheit, Recht und Menschenwürde zu schützen.
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