Ein Star-Anwalt, eine Ex-Soldatin und ein Kind in Gefahr:Band 2 der ebenso explosiven wie emotionalen Thriller-Reihe aus New Orleans von Bestseller-Autorin Karen Rose!Zwar hat der brillante Anwalt Kaj Cardozo damit gerechnet, dass sein aktueller Fall für ungewollte Aufmerksamkeit sorgt: Es geht um sexuelle Nötigung - und um einen bekannten Star.Aber als sein 10-jähriger Sohn Elijah nur knapp einer Entführung entgeht, ist Kaj geschockt. Um Elijah zu beschützen, schaltet er die Privatdetektei Broussard Investigations ein. Die Ex-Marine-Soldatin Val Sorenson steht Elijah ab sofort als Leibwächterin zur Seite. Schon bald wachsen ihr sowohl ihr kleiner Schützling als auch dessen Vater ans Herz. Doch ein Netz aus Drogenkriminalität, Polizeikorruption und Auftragskillern, die es auf Elijah, Kaj und seinen Mandanten abgesehen haben, bringt sie alle in tödliche Gefahr ...Ein spannendes Hörbuch voll unerwarteter Twists und einer süchtig machenden Mischung aus Spannung und Romantik!Der US-Thriller Finstere Wasser entführt wieder in die faszinierende Südstaaten-Metropole New Orleans. Wie in Dunkelste Nacht beweist Karen Rose auch im 2. Thriller der Reihe erneut ihr Händchen für echten Nervenkitzel.
Kundinnen und Kunden meinen
4.8/5.0
Schmökerwelten
5/5
21.07.2026
Buch (Taschenbuch)
Sehr actionreich diesmal
Mit "Finstere Wasser", dem zweiten Band der New-Orleans-Reihe, hat Karen Rose mich wieder bestens unterhalten.
Was mich zu Beginn überrascht hat: Den unverwechselbaren Karen-Rose-Stil, den ich sonst schon auf den ersten Seiten spüre, habe ich diesmal erst nach einigen Kapiteln wieder gespürt. Ab da war dann auch dieses vertraute Lesegefühl wieder da, diese vertraute Art zu erzählen, diese lebendigen Figuren und dieses besondere Lesegefühl, das ich so an ihren Büchern liebe.
Während ich lese, läuft vor meinem inneren Auge ein kleiner Film ab. Ich sehe die Schauplätze, die Menschen und die Actionszenen glasklar vor mir. Genau diese Art des Erzählens begeistert mich immer wieder.
Die Geschichte selbst hat mich absolut überzeugt. Sie ist unglaublich spannend, rasant und herrlich actionreich. Mit jeder Seite kommen neue Hintergründe ans Licht und nach und nach fügt sich alles zu einem immer größeren Gesamtbild zusammen.
Natürlich dürfen auch die Figuren nicht fehlen. Karen Rose erschafft Charaktere, die sich unglaublich echt anfühlen, mit Ecken und Kanten, Gefühlen und einer Tiefe, die sie lebendig werden lässt. Dabei sind nicht nur die Hauptfiguren großartig gezeichnet, sondern auch die vielen Nebencharaktere.
Besonders liebe ich aber dieses typische Karen-Rose-Gefühl von Familie. Ob Freunde, Kollegen oder Angehörige, alle halten zusammen, stehen füreinander ein und geben sich gegenseitig Halt. Dieses Gefühl von Zusammenhalt und Geborgenheit bildet einen wunderbaren Gegenpol zu den düsteren Ereignissen und sorgt dafür, dass man sich den Figuren ganz besonders verbunden fühlt.
Natürlich darf auch die romantische Nebenhandlung nicht fehlen. Für mich gehört sie einfach zu einem Karen-Rose-Thriller dazu und fügt sich wie immer harmonisch in die Geschichte ein.
Mit über 750 Seiten ist "Finstere Wasser" allerdings wieder ein echter Wälzer. Für meinen Geschmack hätte die Geschichte an einigen Stellen etwas gestrafft werden dürfen. Manchmal verliert sich Karen Rose ein wenig in Details, sodass ein paar Seiten weniger dem Lesefluss gutgetan hätten. Das ist aber tatsächlich mein einziger kleiner Kritikpunkt.
Am Ende bleibt für mich vor allem eines: Es macht einfach immer wieder Spaß, ein Buch von Karen Rose zu lesen. Sie schafft es jedes Mal aufs Neue, mich mit ihrer ganz eigenen Art des Erzählens zu fesseln und mir das Gefühl zu geben, wieder in eine vertraute Welt zurückzukehren.
Von mir gibt es deshalb ganz klar 5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Die Lesemöwe
5/5
19.07.2026
Buch (Taschenbuch)
Gefährliches New Orleans
Atmosphärisch, gefährlich, tödlich: Finstere Wasser entführt den Leser in die düstersten Winkel des Bayou.
Der zehnjährige Elijah entgeht knapp einer Entführung. Staatsanwalt Kaj Cardozo engagiert ein Privatermittlerteam und Leibwächter, um seinen Sohn zu schützen. Doch der Fall geht tiefer, als es zunächst den Anschein hat.
Das Buch hat alles, was einen fulminanten Thriller ausmacht: brutale Morde, Korruption, ein erstklassiges Ermittlerteam, charismatische Figuren und eine düstere Atmosphäre. Auch familiäre Ansätze, Freundschaft und Liebe kommen nicht zu kurz.
Der bildhafte Schreibstil führt flüssig durch die Handlung, die ab der ersten Seite stetig an Spannung zunimmt. Schon im Prolog befindet sich der Leser mitten in der Handlung, die rasant fortschreitet. Im Verlauf warten einige überraschende Wendungen, die durch intensive Ermittlerarbeit zutage treten.
Die Protagonisten wirken greifbar und authentisch. Personenschützerin Val Sorensen ist mir sehr sympathisch. Von einem schlimmen Erlebnis geprägt, beißt sie sich durchs Leben und verliert niemals den Fokus. Ihr Hund Czar ist gefährlich wie goldig und beschützt sie sowie ihre Schützlinge mit Leib und Leben. Elijah wirkt sehr reif und verständnisvoll für sein Alter.
Aus unterschiedlichen Perspektiven erfährt der Leser mehr über die Tathintergründe, die Figuren und die Fäden, die im Hintergrund gesponnen werden. Es hat mich fasziniert, wie augenscheinlich verschiedene Fälle letztlich zu einem gemeinsamen Nenner führen.
Die Tätergruppe ist skrupellos und schreckt vor nichts zurück. Sadismus, Erpressung, Drogenhandel und Mord stehen an der Tagesordnung. Ohne Rücksicht, ohne Gewissen.
Das Buch beinhaltet trotz aller Grausamkeit auch emotionale Passagen, die die Figuren umso menschlicher erscheinen lassen.
Finstere Wasser von Karen Rose hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Den kleinen Elijah habe ich vollkommen ins Herz geschlossen sowie Hund Czar. Die Figuren kämpfen mit ihren eigenen inneren Dämonen und schaffen es dennoch, die Fassung zu bewahren und das Wesentliche zu fokussieren.
Detlef Knut
5/5
09.06.2026
eBook (ePUB 3)
Es geht nichts über ein gut ausgewogenes Figurenensemble
Schwül, gefährlich, gnadenlos: Die dunkle Welt von New Orleans
Ein Van, eine Skimaske, eine verzweifelte Tat – und ein moralischer Kompass, der mitten im Chaos versagt.
Karen Rose beweist mit dem Prolog von Finstere Wasser einmal mehr, warum sie für mich zu den besten Thrillerautorinnen gehört. Schon auf den ersten Seiten wird man mitten in eine beklemmende, hochspannende Szene geworfen, die sofort den Puls in die Höhe treibt. Genau diese Art von Einstieg liebe ich – und deshalb war für mich schnell klar: Dieses Buch lege ich heute nicht mehr aus der Hand.
Kaj Cardozo, Staatsanwalt in New Orleans, führt eigentlich ein Leben, das von Recht, Ordnung und Kontrolle geprägt ist. Doch als sein zehnjähriger Sohn Elijah ins Visier skrupelloser Entführer gerät, bricht diese Ordnung innerhalb weniger Augenblicke zusammen. Was folgt, ist kein gewöhnliches Katz-und-Maus-Spiel, sondern ein nervenaufreibender Wettlauf gegen die Zeit.
Als die Entführung völlig aus dem Ruder läuft, betritt Val Sorensen die Bühne. Die erfahrene Leibwächterin und ehemalige Marine-Soldatin, strahlt vom ersten Moment an Stärke und Sicherheit aus. Sie ist eine Figur, der ich sofort vertraut habe. Gemeinsam mit ihrem Team von Broussard Investigations (bekannt aus Band 1) beschützen sie nicht nur Elijahs und Kaj Leben, sondern stoßen dabei auf die brutale Welt der Familie Gates. Schnell wird klar, dass hier weit mehr hinter den Ereignissen steckt als ein einzelnes Verbrechen. Die Verbindungen reichen tief in die Vergangenheit der Bayous und führen mitten hinein in die organisierte Kriminalität.
Was hat mir besonders gefallen?
• Die Figuren und die Atmosphäre: Karen Rose erschafft Charaktere, die greifbar und emotional glaubwürdig wirken. Besonders Kaj, Val und Elijah sind mir schnell ans Herz gewachsen. Elijahs Ängste und die Folgen des Erlebten haben mich wirklich berührt. Auch die Einbindung des „Schutzhundes“ Czar ist eine geniale Idee. Gleichzeitig beschreibt die Autorin New Orleans so eindringlich, dass man die schwüle Hitze und die bedrückende Stimmung förmlich spüren kann. Die Stadt ist dabei weit mehr als nur Kulisse, sie trägt entscheidend zur Spannung und Intensität der Geschichte bei.
• Die Spannung: Karen Rose versteht es einfach, das Tempo hochzuhalten. Immer dann, wenn ich dachte, ich könnte kurz durchatmen, kam die nächste Wendung.
Ganz ohne Kritik komme ich allerdings nicht aus. Mit rund 750 Seiten ist „Finstere Wasser“ ein echter Wälzer. So spannend die Geschichte auch ist, für meinen Geschmack hätten etwa 200 bis 250 Seiten weniger dem Roman gutgetan. Vor allem die zweite Handlung, rund um den Tod von Vals Bruder, nimmt sehr viel Raum ein und wird beinahe ebenso ausführlich erzählt wie der eigentliche Kriminalfall. Inhaltlich passt sie zwar zur Geschichte und erklärt vieles über Val, zwischendurch hat sie für mich aber etwas das Tempo aus der Haupthandlung genommen.
Trotzdem schafft Karen Rose etwas, das für mich einen richtig guten Thriller ausmacht: Sie verbindet packende Spannung mit emotionaler Tiefe und greift dabei auch gesellschaftliche Themen auf, ohne dass diese aufgesetzt wirken. Gerade diese Mischung macht „Finstere Wasser“ zu einem Buch, das mich nicht nur hervorragend unterhalten, sondern auch nachhaltig beschäftigt hat.
Fazit:
„Finstere Wasser“ ist für mich ein packender Thriller mit starken Figuren, einer großartigen Atmosphäre und jeder Menge Nervenkitzel. Ja, er ist etwas zu lang geraten – aber die intensive Spannung und die emotionale Wucht haben das für mich fast wieder wettgemacht. Wer Karen Rose kennt, wird sich auch dieses Mal bestens aufgehoben fühlen. Und wer spannende Thriller mit Herz, viel Atmosphäre und komplexen Charakteren liebt, sollte diesem Buch unbedingt eine Chance geben.
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