Produktbild: Der Stich der Biene
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Der Stich der Biene

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

83549

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.03.2024

Verlag

Kunstmann, A

Seitenzahl

700

Maße (L/B/H)

22,1/15,3/5,4 cm

Gewicht

974 g

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

The Bee Sting

Übersetzt von

Wolfgang Müller

Sprache

Deutsch

EAN

2710004673510

Beschreibung

Rezension

"Dieses Buch zeigt uns die unglaubliche Liebe und Widerstandsfähigkeit einer Familie, deren Welt um sie herum zusammenbricht." The New York Times (10 Best Books of 2023)
"Paul Murray ist mein irischer Lieblingsautor. ‚Der Stich der Biene‘ bestätigt all seine Talente." Gary Shteyngart
"Fans von 'Skippy stirbt' werden es kaum erwarten können, dieses Buch in die Hände zu bekommen." Leila Slimani
"Das ganze Leben steckt in diesem Roman. Er erinnert mich daran, warum ich Bücher liebe." Mary McGill
"Ein bisschen Glatteis auf der Straße, eine beiläufige Gefälligkeit für einen charmanten Fremden, eine unter einem Brautschleier gefangene Biene – kann ein einziger Pechmoment die Richtung eines Lebens ändern?" Shortlist Booker Prize 2023
"Eines der besten Bücher, die ich in meinem Leben gelesen habe." Róisín Ingle, The Irish Times
"Ein Roman, der zu einem Freund fürs Leben wird." John Self, Financial Times
"Sie werden in diesem Jahr keinen traurigeren, spannenderen und lustigeren Roman lesen." The Guardian
"Murray zeigt seine tiefe Menschenkenntnis und präzise Beobachtungsgabe - wahrscheinlich ist er in der Lage, jedes Lebensalter in jeder erdenklichen Situation plastisch werden zu lassen, und das im treffenden Stil." Franziska Reif, Kreuzer Logbuch
"Höchst anschaulich und detailliert beschreibt Paul Murray das Leben der umtriebigen Cass und ihres Bruders PJ (und in meinem Kopf denkt es immer mal wieder: Schon eigenartig, was da im Kopf eines fast Fünfzigjährigen ablaufen muss, dass er sich ins Gemüt von Teenies einfühlen kann) auf der Suche nach ihrer Identität." Hans Durrer, Bücher & Bilder

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

83549

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.03.2024

Verlag

Kunstmann, A

Seitenzahl

700

Maße (L/B/H)

22,1/15,3/5,4 cm

Gewicht

974 g

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

The Bee Sting

Übersetzt von

Wolfgang Müller

Sprache

Deutsch

EAN

2710004673510

Herstelleradresse

Kunstmann, Antje, GmbH, Verlag
Kreittmayrstr. 26
80335 München
Deutschland
Email: info@kunstmann.de
Url: www.kunstmann.de
Telephone: +49 89 1211930
Fax: +49 89 12119320

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  • Martina *Blubie*

    aus Schönau

    5/5

    26.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Familiendrama, das es in sich hat

    Ich war drei Tage weg, in Irland, ohne Pause, mitten in Murrays Familiendrama. Ich fühle mich gerade so, als hätte mich ein Vulkan ausgespuckt. Wie genial war das denn bitteschön? Der Plot, die Charaktere, der Schreibstil... das Ende! Im Buch folgen wir 700 Seiten lang der Familie Barnes, in einer Kleinstadt in Irland. Eine gut situierte Familie, die vom Familienbetrieb - Verkauf von Autos - leben, bis der Finanzcrash dem Ganzen ein Ende bereitet. Wir erleben also den Abstieg dieser Familie, den Zerfall. Im Mittelpunkt stehen Mutter Imelda, Vater Dickie, Tochter Cass (die grade den Sprung ins Erwachsenenleben macht) und Sohn PJ ca. 12 Jahre alt. Jedem Familienmitglied wird ein großer Abschnitt gewidmet und wir folgen nicht nur der Rahmenhandlung fortlaufend aus unterschiedlichen Blickpunkten, sondern tauchen tief in die jeweiligen Charaktere ein. Beginnend mit der frustrierten Teenager Tochter, danach ihr kleiner Bruder... was ein geschickter Schachzug von Murray ist, denn so lernen wir locker die Struktur der Familie kennen. Weiter geht es mit Imelda, hier gibt es natürlich außer der fortlaufenden Handlung auch mehr zu erzählen, nämlich ihre Vorgeschichte - ebenso wie bei Dickie. Murray schafft es nicht nur dass sich seine Charaktere authentisch anfühlen, er benutzt auch unterschiedliche Stilmittel. Im ganzen Buch verwendet er keine Anführungszeichen bei direkten Reden, bei Imelda verzichtet er sogar auf alle Satzzeichen. Mir ist das - ich schwöre es bei allem was mir heilig ist - noch nicht mal gleich aufgefallen. Es passt einfach perfekt. Gegen Ende wechselt er sogar von der narrativen Stimme zur zweiten Person Singular, das macht toal was mit einem beim Lesen. Thematisch wird enorm viel behandelt: Gewalt in der Familie, Homosexualität, starre Rollenbilder, Lebenslügen, Trauerbewältigung,... die Sprache ist manchmal hart, aber auch das hat für mich gepasst. Zwischendurch hat Murray mich sogar zum Lachen gebracht, worüber ich bei all der Härte auch sehr dankbar war. Während die Protagonisten anfangs viel Raum bekommen, wechseln sich am Ende die Kapitel in immer kleineren Abständen ab und man spürt beim Lesen, dass sich das Finale regelrecht zuspitzt. Ja, und dann ist es da: das Finale! Ich glaube, das spaltet die Leser:Innen in zwei Lager. Diejenigen, die sich veralbert fühlen weil es offen ist und diejenigen, die versuchen hinter das Ende zu gucken, das man sehr unterschiedlich ausdeuten kann. Dieses Buch ist für geduldige Leser:Innen, die dicke Bücher mögen und sich nicht an außergewöhnliche Schreibstilen stören. Für Buddyreads und Leserunden schon fast prädestiniert. Für mich ein absolutes Highlight, das Wolfgang Müller großartig übersetzt hat.

  • Aischa

    aus Kissing

    5/5

    31.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Echt

    Müsste ich diesen 700 Seiten umfassenden Wälzer Paul Murrays in ein einziges Wort fassen, so wäre dies ECHT. Natürlich ist diese Erzählung erfunden, und vermutlich verteilt sich das, was der dysfunktionalen vierköpfigen Romanfamilie an kleineren Unglücken und großen Katastrophen widerfährt, in der Realität auf zahlreiche irische Leben. Aber Murray setzt das Stilmittel der Verdichtung derart gekonnt ein, dass ich - so schräg der Plot auch manchmal anmutet - doch stets das Gefühl hatte, es könnte haargenau so passiert sein, es könnte echt gewesen sein. Es ist eine Geschichte, die echt unter die Haut geht, und sie ist echt gut erzählt. (Allerdings schwächelt die Übersetzung durch Wolfgang Müller an der ein oder anderen Stelle etwas.) Die Perspektive wechselt zwischen den vier Protagonist*innen: Vater Dickie, der inmitten der Finanzkrise mehr als nur die Leitung seines Autohauses verliert, Mutter Imelda, die bildungsferne Dorfschönheit, die ihrem gewalttätigen Vater eigentlich durch eine Hochzeit mit Dickies Bruder entkommen wollte, Tochter Cass, die vor allem raus aus dem kleinstädtischen Mief möchte, in dem "alle wie zerstampfte Kartoffeln aussehen", und der zwölfjährige PJ, der sich - weitgehend unter dem Radar seiner Eltern - in große Gefahr begibt. Wie Murray dabei seine Leserschaft jeweils in die unterschiedlichen Welten seiner Figuren eintauchen lässt, ist ganz großes Kino. Ich habe jeden einzelnen Gedanken geglaubt, nicht weil sie wahr sein mussten, sondern weil sie echt sein könnten. Murray ist, wie so viele Iren, ein überzeugender, fesselnder Geschichtenerzähler, und er ist dabei der Wahrhaftigkeit verpflichtet, dem Streben nach Wahrheit. Was macht uns zu der Person, die wir sind, was geben wir lediglich vor zu sein? Wo sind wir in der Vergangenheit falsch abgebogen, und können wir jederzeit wieder die Richtung ändern? Was ist Fassade, was ist echt? Echt lesenswert!

  • begine

    aus Lemwerder

    5/5

    18.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Familie Barnes

    Der Autor Paul Murray war mit seinem Roman Der Stich der Biene, 2023 bei dem Booker Prize nominiert. Jetzt gibt es den Roman auch auf deutsch und ich musste zugreifen. Dann ist es eine Familiensaga, die lese ich sowieso gerne. Es ist ein kompakter Roman von 700 Seiten und wird nie langweilig. Er spielt in der Wirtschaftskrise 2008 in Irland Die Familie Barnes bestehend aus dem Autohändler Dickie, seiner Frau Limelda, der 16jährigen Tochter Cass und dem 12jährigen Sohn PJ. Von jedem Familienmitglied erfahren wir abwechselnd von ihren Empfindungen. Der Autor hat das brillant gestaltet. Es geschehen oft brenzlige Situationen, die aber doch glimpflich ablaufen. Der Roman hat mich total gefesselt. Ich habe mit den jeweiligen Personen gezittert. Es ist ein bemerkenswerter Unterhaltungsroman.

  • Edith Berger

    5/5

    18.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    ungemein großes, pralles Lesevergnügen

    Als die Weltwirtschaftskrise hereinbricht, bleibt auch die Familie Barnes nicht verschont. Der vom Großvater Maurice Barnes aufgebaute Autohandel hat der Familie Ansehen und Wohlstand gebracht. Mittlerweile wird das Geschäft von seinem Sohn Dickie und seiner Frau Imelda geführt. Die weltweite Krise macht auch vor dem Privatleben der Familie Barnes nicht halt. Während das Ansehen und das Vermögen der Barnes‘ sinkt, steigen die Sorgen und Auseinandersetzungen zwischen Dickie und Imelda. Ihre gemeinsamen Kinder PJ und Cass versuchen möglichst unbeschadet durch dieses Chaos durchzukommen. Ein frommer Wunsch. „Der Stich der Biene“ von Paul Murray ist ein großes, fesselndes Lesevergnügen und stand zurecht auf der Shortlist Booker Prize 2023

  • Bewertung

    aus Hamburg

    5/5

    16.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Anspruchsvoller, lesenswerter Roman

    „Der Stich der Biene“ erzählt die Geschichte einer Familie in einer kleinen Stadt in Irland, die bisher sehr gut situiert war. Als es dann mit dem Autohaus des Vaters, Dickie, abwärts geht, bekommen die Auswirkungen auch seine Frau Imelda, die sich in den Schulabschlussprüfungen befindende Tochter Cass und ihr jüngerer Bruder PJ zu spüren. Sie alle haben unterschiedliche Sorgen und Sichten auf das, was passiert. Der Roman beleuchtet die verschiedenen Perspektiven und Hintergründe. Mit fast 700 Seiten ist das Buch relativ lang, ich habe es aber bis auf wenige Ausnahmen überhaupt nicht als langatmig wahrgenommen. Lediglich der Teil, in dem es um die Perspektive von Imelda ging, fand ich etwas zu ausufernd. Andererseits habe ich diesen Abschnitt als besonders wichtig für das Verständnis der Beziehung zwischen Imelda und Dickie empfunden. Insgesamt finde ich die Beschreibung der verschiedenen Charaktere überaus gelungen. Dem Autor gelingt es sehr gut, die verschiedenen Perspektiven authentisch darzustellen, auch weil er den Sprachstil entsprechend der Protagonist*innen anpasst. Durch das Erzählen aus den verschiedenen Perspektiven bekommt man als Leser*in einen umfassenden Eindruck von den Geschehnissen und der Dynamik in der Familie. Ich habe die Sprache als anspruchsvoll empfunden, aber nicht als anstrengend. Mir hat sie sehr gefallen. Insgesamt würde ich empfehlen, keine allzu langen Lesepausen einzulegen, da ich den Inhalt im positiven Sinne komplex finde. Vielleicht ist es vor dem Lesen wichtig zu wissen, dass der Autor auf Anführungszeichen etc. zur Verdeutlichung von wörtlicher Rede verzichtet. Zusätzlich gibt es in den Kapiteln aus der Sicht von Imelda keine Interpunktion mit Ausnahme von Fragezeichen. Satzanfänge werden in diesen Kapiteln aber selbstverständlich großgeschrieben, sodass ich keinerlei Probleme in Imeldas Abschnitten und auch generell mit dem Erkennen von Dialogen hatte. Insgesamt hat mir der Roman sehr gut gefallen. Ich würde ihn allen empfehlen, die Lust auf detaillierte Charaktere haben und auch bei einem dickeren Buch gerne dranbleiben.

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Bewertungen (39)

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