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Produktbild: Die Geschichte in mir. Eine deutsche Familie im 20. Jahrhundert
Artikelbild von Die Geschichte in mir. Eine deutsche Familie im 20. Jahrhundert
Rüdiger Fritsch

1. Die Geschichte in mir. Eine deutsche Familie im 20. Jahrhundert

Die Geschichte in mir. Eine deutsche Familie im 20. Jahrhundert

Gesprochen von
3

24,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Frank Arnold

Spieldauer

10 Stunden und 13 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

04.05.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

176

Verlag

Der Audio Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783742437136

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Frank Arnold

Spieldauer

10 Stunden und 13 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

04.05.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

176

Verlag

Der Audio Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783742437136

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  • Bewertung

    5/5

    06.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Geschichte reflektieren - aus der Erinnerung lernen

    Zuerst einmal ein Familienbericht wie er zwischen Baltikum und Oder vielfach erlebt und erlitten wurde, zu Trauer aber auch Zuversicht (oder beidem) führte. Der Autor schöpft offenbar aus vollen und grossenteils sehr offenen familiären Erzählungen - und wo nicht "ganz so ehrlich" merkten, erlebten und tolerierten es die anderen Mitglieder. Ein sehr fein gezeichneter Bericht zu einer Familiengeschichte in stürmischen Zeit(en). Mehr als lesenswert.

  • Magdalena

    aus Köln

    5/5

    17.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Litauen, Polen und Russland aus der Sicht eines Botschafters

    In Die Geschichte in mir beschreibt der ehemalige Botschafter Rüdiger von Fritsch das ereignisreiche und turbulente Leben seiner Familie im Zeitraum zwischen 1940 und 2019. Von Fritsch war 2010-2014 Botschafter in Warschau und anschließend bis 2019 Botschafter in Moskau. Bei der Recherche zu „Die Geschichte in mir“ griff er auf Gespräche mit seinen Eltern und Großeltern und Briefe seiner Großmutter Annie von Hahn zurück. Seine Mutter Astrid, geborene von Hahn, stammt von einem Gut in Plonian im heutigen Litauen. Die Familie zählte zu den Deutschbalten und wurde nach dem Zweiten Weltkrieg von den Sowjets vertrieben. Sein Vater Thomas stammte aus Dresden. Astrid und Thomas lernten sich kennen, als Thomas zum Generalkommissariat nach Kaunas entsandt wurde, wo er in der deutschen Besatzungsverwaltung tätig war. Die beiden heirateten 1943 in Kaunas. Bei Religionszugehörigkeit stand bei Astrid „evangelisch“ und bei Thomas „gottgläubig“ mit dem Zusatz „früher evangelisch“. Als „gottgläubig“ wurden m Dritten Reich Menschen bezeichnet, die aus der Kirche ausgetreten sind, sich aber nicht als glaubenslos sahen. In den Reihen der SS gab es besonders viele „Gottgläubige“. Auf dem Hochzeitsfoto sieht man den Bräutigam in der Uniform eines SS-Obersturmführers. Von Fritschs Erlebnisse in seiner Zeit in Warschau waren für mich besonders interessant. Er schreibt über Polens Ungleichbehandlung der DDR und der BRD zu Zeiten des Kalten Krieges „Das Dritte Reiche und der Nationalsozialismus, die Verwüstung Polens im Zweiten Weltkrieg fielen in den Verantwortungsbereich der Westdeutschen. (S. 282) „Die Ostdeutschen waren die Guten, Hitler war Westdeutscher.“ (Marianne Birthler, DDR-Oppositionelle). Heute stehen Breslau und Danzig offen zu ihrer deutschen Vergangenheit, was ich von meiner Reise nach Breslau bestätigen kann. Auch ohne Polnischkenntnisse findet man sich gut zurecht, es gibt sogar deutsche Straßenschilder. Über seine Zeit als Botschafter in Moskau schreibt von Fritsch: „Russland wandelt sich mehr und mehr vom autoritären Staat zur Diktatur, die das Land mit Angst regiert.“ (S. 316). Die politische Führung, die den Menschen keine gute Gegenwart und keine Glück verheißende Zukunft anbieten kann, trichtert dem Volk ein: „Aber die Vergangenheit war groß! Wie damals ist Russland von Feinden umgeben, die überall lauern und es bedrohen.“ (S. 319) Der Vater des Autors war sein Leben lang überzeugter Nationalsozialist, es ist ihm jedoch nie gelungen, diese Überzeugung an seine Kinder weiterzugeben. Rüdiger von Fritsch machte schon als Abiturient eine Weltreise, er war und ist immer noch an anderen Völkern, Kulturen und Sprachen interessiert. Der Weg zum Auswärtigen Dienst war für ihn vorgezeichnet. Seine Großmutter Annie sprach neben Deutsch Litauisch und Russisch. Sprachen liegen auch Rüdiger von Fritsch im Blut. Von seinen hervorragenden Polnischkenntnissen konnte ich mich selbst überzeugen, als ich mit ihm in Brüssel zusammengearbeitet habe. Seine Großeltern mütterlicherseits wanderten nach Kanada aus, ein Vetter ist ebenfalls in den diplomatischen Dienst gegangen und wurde kanadischer Botschafter. Die Geschichte in mir enthält viel historischen und politischen Input zum Zweiten Weltkrieg, dem Baltikum, Polen und Russland. Das Buch empfehle ich allen, die an diesen Themen interessiert sind. Ich fand es äußerst informativ und gut verständlich geschrieben. Von mir eine Leseempfehlung und fünf Sterne.

  • biadia

    Thalia Book Circle Community

    3/5

    29.09.2026

    eBook (ePUB)

    Faszinierende Familiengeschichte mit Längen – Packend, aber sehr komplex

    “Die Geschichte in mir” ist ein tiefgründiger Familienroman, der den Spuren der Vergangenheit nachgeht. Im Mittelpunkt steht das Geflecht einer Familie, das von jahrzehntelangen Geheimnissen, Verleugnung und verfälschten Wahrheiten zusammengehalten – und zerrissen – wird. Das Buch beleuchtet eindringlich, wie die Traumata und Taten früherer Generationen unbewusst das Leben der Nachkommen im Hier und Jetzt prägen. “Die Geschichte in mir” bietet einen hochinteressanten Einblick in eine komplexe Familiengeschichte. Das Buch zeigt auf beeindruckende Weise, wie tief die Vergangenheit in einer Familie verwurzelt ist und wie stark diese noch über viele Generationen hinweg nachwirkt. Die Themen Geheimniskrämerei und Vergangenheitsverleugnung werden hier sehr emotional und tiefgründig aufgearbeitet. Allerdings war das Buch für mich nicht immer leicht zu lesen. Die Handlung ist extrem dicht und vollgepackt mit einer Vielzahl an Daten, Fakten und Personen. Ich musste mir während des Lesens tatsächlich einen Notizblock an die Seite legen, um überhaupt die Übersicht über die verschiedenen Generationen und Ereignisse zu behalten. Fazit: Die Geschichte an sich ist stark und regt definitiv zum Nachdenken über die eigene Familiengeschichte an. Wegen des sehr zähen und komplizierten Schreibstils, der den Lesefluss spürbar bremst, ziehe ich jedoch zwei Sterne ab. Eine Leseempfehlung für alle, die historische Familienrätsel lieben – aber bringt etwas Geduld und einen Stift mit!

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