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Produktbild: Buberlpartie
Band 2
Artikelbild von Buberlpartie
Petra Hartlieb

1. Buberlpartie

Buberlpartie Kriminalroman

Gesprochen von
40

17,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Johann Nikolussi

Spieldauer

11 Stunden und 17 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

11.08.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

55

Verlag

DuMont Buchverlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783755815594

Beschreibung

Rezension

»Buchhändlerin Hartlieb geht […] mit der Innenpolitik hart ins Gericht.«Kerstin Wassermann, KRONENZEITUNG

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Johann Nikolussi

Spieldauer

11 Stunden und 17 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

11.08.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

55

Verlag

DuMont Buchverlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783755815594

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag GmbH & Co. KG
Amsterdamer Str. 192
50735 Köln
Deutschland
Email: info@dumont-buchverlag.de
Url: www.dumont-buchverlag.de
Telephone: +49 221 2241854

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  • Leo

    aus Aalen

    5/5

    24.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    brisant, spannend, aktuell und voller Tiefgang

    Alma Oberkofler freut sich auf den Urlaub mit ihrem Freund und genießt noch einen Kaffee mit einer Freundin und wird dann Zeugin, als ein Auto in ein Lokal rast und dieses in die Luft fliegt. Sie rettet einen Mitarbeiter und erleidet selbst eine Verletzung. Der Urlaub ist erstmal dahin, denn der Fall scheint vertrackt zu sein. War es ein Anschlag auf den jüdischen Besitzer des Lokals Nudel? Sebastian Schmuck ist ein Linker, unangenehmer Journalist, galt der Anschlag ihm? Oder wollte man der Ukrainischen Familie schaden, die im Obergeschoss wohnte? Der Fahrer des Wagens ist schnell ermittelt, es handelt sich um den Sohn eines großen Bauunternehmers der Stadt Wien und er ist der rechten Seite zu zuordnen. Viele Spuren, viele Möglichkeiten und Motive und Alma mitten drin. Was haben die Schwester des Restaurantbesitzers, eine bekannte Autorin, die Schwester des Fahrers und ihre Lebensgefährtin mit all dem zu tun? Die Lage spitzt sich zu und die Presse, die Öffentlichkeit und Politik drängen. Petra Hartlieb packt ein heißes Eisen an und verbindet viele Schicksale, einen spannenden Fall und die Ermittlerin Alma Oberkofler und ihr Team zu einem großen Kriminalroman. Mit genauer Beobachtung und aktuellen Ereignissen, knüpft sie ein Netz aus Spannung, Schicksalen und Vergangenheit. Der Schlussakkord ist wie ein Cliffhanger und bringt Alma wieder auf die Spur, die sie einst zu ihrem Job gebracht hat. Danke Petra Hartlieb, für einen weiteren großartigen Spannungsroman und ich freue mich schon auf viel mehr.

  • Bewertung

    aus Stuttgart

    5/5

    18.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Wiener Abgründe zwischen Politik, Macht und Moral

    Mit Buberlpartie entführt Petra Hartlieb ihre Leser ins Wien der Vergangenheit und verbindet einen Kriminalfall mit politischen und gesellschaftlichen Strukturen dieser Zeit. Im Mittelpunkt steht weniger nur die Aufklärung eines Verbrechens, sondern vielmehr das Umfeld, in dem Macht, Beziehungen und Einfluss eine zentrale Rolle spielen. Besonders interessant fand ich die historische Einbettung. Die Autorin schafft es, das Wien jener Zeit lebendig wirken zu lassen, ohne es überladen darzustellen. Vieles wirkt wie ein Blick hinter die Kulissen einer Gesellschaft, in der Loyalitäten oft wichtiger sind als Wahrheit oder Gerechtigkeit. Die Figuren sind dabei sehr unterschiedlich angelegt und spiegeln genau diese gesellschaftlichen Spannungen wider. Gerade die Verflechtungen zwischen Politik, persönlichem Ehrgeiz und moralischen Grauzonen haben mich beim Lesen besonders beschäftigt. Der Kriminalfall selbst tritt dabei teilweise etwas in den Hintergrund, bleibt aber als roter Faden präsent. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und gut zugänglich, auch wenn die Handlung an manchen Stellen eher ruhig erzählt wird. Wer schnelle Wendungen oder permanente Spannung erwartet, wird hier vermutlich nicht durchgehend bedient – dafür steht eher die Atmosphäre und das historische Umfeld im Fokus. Insgesamt ist Buberlpartie ein Kriminalroman, der vor allem durch seine gesellschaftliche Dimension überzeugt. Für mich war es ein interessantes, ruhiges Leseerlebnis mit starkem Zeitkolorit und einem guten Gespür für zwischenmenschliche Dynamiken.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    09.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Spannend und aktuell

    Ein Auto rast in ein beliebtes jüdisches Restaurant am Marktplatz. Die Polizistin, die auch später die Ermittlungen leiten wird ist persönlich auch vor Ort, wird aber nur leicht verletzt. Zu den Toten gehört auch der Fahrer des Wagens. Am liebsten möchten die Oberen alles als Unfall abtun. Alma und ihr Team bleiben jedoch hartnäckig und so kommt eines zum anderen… Ein super spannender authentischer Krimi. Man kann sich sehr gut vorstellen, wie die Einflüsse sind und das sich das Geschehen genau so ereignet haben könnte. Großartig finde ich die vielen weiblichen Figuren, die große Rollen spielen. Ich habe das Buch kaum aus der Hand legen können.

  • verhei

    5/5

    06.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Lesenswert! spannend und aktuell

    Freitagnachmittag vor dem Osterwochenende rast ein Auto auf einem belebten Wiener Markt in ein beliebtes jüdisches Restaurant – gefolgt von einer Explosion. Chefinspektorin Alma Oberkofler, die privat selbst vor Ort ist, rettet einem Restaurantangestellten das Leben und findet sich mit ihrem Team bald in einer ebenso explosiven Ermittlung wieder. War es ein Unfall, war es ein Anschlag? Und wenn letzteres wer war das Ziel des Anschlages und was das Motiv? - der jüdische Restaurantinhaber, seine Schwester kritische Autorin, der linke Investigativjournalist oder die ukrainische Familie die über dem Restaurant wohnt? Alles brisant, war doch auch der Fahrer politisch sehr rechts orientiert und aber auch Sohn einer Bauunternehmerdynastie mit Aussicht auf höhere Ämter. Die versuchte Einflussnahme durch die Politik lässt nicht lange auf sich warten. Das Ermittlerteam um Alma Oberkofler ist charmant und unvoreingenommen, ermittelt man doch in alle Richtungen. Man landet in Sackgassen, kommt oft nur zäh voran und wundert sich im Zuge der Ermittlungen ob so manchem Zufall. Als Leser habe ich jeweils meine eigenen Theorien gebaut. Besonders gelungen fand ich auch die Rolle von Werner Althuber vom DSN, erlaubt er doch so manchen Blick hinter die Kulissen der Macht. Petra Hartlieb präsentiert diese Geschichte trotz aller politischen Einflüsse und unklaren Gemengelage sehr klar, flüssig und nachvollziehbar. Vor allem aber auch mit nötigem Feingefühl im Hinblick auf die Opfer und deren Hinterbliebenen: Die Erzählung wechselt zwischen dem Blick aus Ermittlersicht, hier durch Alma Oberkofler und den Gedanken und Erkenntnissen der Angehörigen der Opfer. Man merkt dabei, wie schnell man diese Perspektive bei so mancher Meldung gerne aus den Augen verliert. Und als Österreicher bzw. mit der österreichischen Politik vertrauter schmunzelt man über so manchen Namen und beschriebenen Szenen, wenn man so an die letzten Jahre denkt, stand doch so oft die Realität Modell. Ich hoffe auf weitere Bände der Autorin. Wirklich lesenswert!

  • Bewertung

    5/5

    30.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Unbedingt lesenswert

    Schon gleich zu Beginn des Buches werden wir mit dem Bezug des Titels zur jüngsten Vergangenheit bekannt gemacht. Was sich in den neunziger Jahren bildete hat wohl noch immer Aktualität: Buberlpartie In Wien werden mindestens vier Menschen Opfer eines Unfalls oder Attentats. Chefinspektorin Alma Oberkofler wird mit dem Fall beauftragt, denn sie selbst war Augenzeugin als ein Auto in ein jüdisches Restaurant fuhr. Der Fahrer war der Sohn eines der größten Bauunternehmens der Stadt, der sich am politisch rechten Rand bewegte. Die Chefinspektorin und ihr Team verfolgen etliche Spuren, werden aber rasch von einigen „einflussreichen männlichen Persönlichkeiten“ deutlich darauf hingewiesen, dass es sich wohl um einen Unfall handele. Der Autorin ist es gelungen einen Bezugt zur Gegenwart herzustellen und uns Lesenden eine alte Problematik neu bewusst zu machen. Durch den angenehmen sprachlichen Ausdruck wird das Lesen zu einem unterhaltenden Erlebnis. Die Protagonistinnen und Protagonisten werden sehr menschlich geschildert und sind mir durch ihre privaten Situationen und Problematiken sehr nahe gekommen. Der aktuelle Krimi, der die Abgründe der österreichischen Politik benennt, ist leider auch auf andere Gesellschaften übertragbar.

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