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Produktbild: Cool Machine
Neu

Cool Machine Roman

2

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inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

3271

Erscheinungsdatum

06.10.2026

Verlag

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

448 (Printausgabe)

Dateigröße

1925 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Nikolaus Stingl

Sprache

Deutsch

EAN

9783446290112

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Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • entspricht der Vorgabe EPUB Barrierefreiheit 1.0 AA
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert

Verkaufsrang

3271

Erscheinungsdatum

06.10.2026

Verlag

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

448 (Printausgabe)

Dateigröße

1925 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Nikolaus Stingl

Sprache

Deutsch

EAN

9783446290112

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  • Nicoles Bücherwelt

    4/5

    08.10.2026

    eBook (ePUB)

    Eine Gangstergeschichte - atmosphärisch dicht geschrieben

    „Cool Machine“ ist der neue Roman von Colson Whitehead. Der Autor erzählt hier eine Gangstergeschichte – angesiedelt im New York der 1980er Jahre und atmosphärisch dicht geschrieben. Hauptfigur hier ist Ray Carney, der auch schon in den Romanen „Harlem Shuffle“ und „Die Regeln des Spiels“ eine zentrale Rolle gespielt hat – die Bücher sind in den 1960er und 70er Jahren angesiedelt. Da ich die Romane vorab nicht gelesen habe, kann ich nicht sagen, was aus Ray Carneys Vergangenheit dort ausführlich erzählt wurde. Einiges wird aber angeschnitten und so geschildert, dass man „Cool Machine“ auch gut ohne Vorkenntnisse lesen kann. Die Handlung hier startet im Jahr 1981. Nach seiner Vergangenheit als Hehler ist Ray Carney inzwischen ein erfolgreicher Möbelhändler, Vater von zwei erwachsenen Kindern und ein verlässlicher Geschäftsmann. Doch als seiner Frau ein Kredit für eine Reiseagentur verweigert wird, schließt er sich einem großen Coup an: Eine Gruppe von Dieben möchte in das Hotel Waldorf Astoria einbrechen und aus dem Tresor die Goldmedaille von Jesse Owens stehlen, die dort aktuell gelagert wird. Ray wagt den Schritt und taucht wieder mehr in das Netzwerk der Diebe, Hehler und Gauner ein – wobei er später auch noch mit weiteren illegalen Ereignissen in Berührung kommt… Die Handlung besteht aus drei Teilen und ist sehr dicht erzählt. Wir lernen zunächst Ray Carney, dessen Leben und sein Umfeld kennen. Gerade im ersten Teil stehen er und der besondere Raub, sowie ein Einblick in die New Yorker Gangsterwelt im Zentrum. Ab dem zweiten Teil rücken noch andere Figuren in den Vordergrund, die miteinander verwoben sind und alles größere Kreise zieht. Insgesamt etwas komplex, aber gut zu verfolgen. Auch spielen Rassismus, afrikanische Raubkunst und Umbrüche eine Rolle. Sehr gelungen sind die atmosphärischen Beschreibungen der Schauplätze: New York in den 1980er Jahren – von Neubauten, die schnell entstehen und von unzähligen Baustellen, gleichzeitig aber auch die Viertel und Straßenzüge die verfallen und vergessen wirken. Colson Whitehead schildert dieses sehr bildgewaltig. Es geht in den Untergrund New Yorks, während an der Oberfläche die Wolkenkratzer glänzen – dieser Kontrast wird oft sehr deutlich. Carneys Wege und die seiner langjährigen Weggefährten sind gut zu verfolgen mit interessanten Entwicklungen und einigen Krimi-Elementen. Mein Fazit: Ein lesenswerter Roman, der detailreich, atmosphärisch dicht und auf besondere Weise packend ist. Eine Gangstergeschichte - eher ruhig erzählt, doch es wird auch dramatisch, gefährlich und etwas dunkel. Nur ab und an gibt es einzelne Längen wo manches zu sehr abschweift. Dieses ist jedoch nur ein kleiner Kritikpunkt. Empfehlenswert!

  • Bewertung

    aus Speyer

    5/5

    06.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ray Carney ist gereift

    Nachdem „Harlem Shuffle“ mir als Hörbuch gut gefiel und obwohl ich den zweiten Teil verpasst zu haben scheine, waren Ray Carneys Achtziger in „Cool Machine“ beinahe Pflichtlektüre. Worum geht’s? Ray Carney wirkt „gefestigt“, denn als arrivierter Geschäftsmann und Familienmensch scheint nur noch wenig an seine zwielichtige Vergangenheit zu erinnern. Doch dass dieses Gebilde im Harlem der 1980er-Jahre noch fragil ist, muss er lernen, als seiner Frau ein Kredit verweigert wird. Es scheint nur eine Lösung möglich, nämlich ein Coup, mit dem er anders an Geld gelangt – dumm nur, dass er damit in ein Raubkunst-Wespennest sticht … Colson Whiteheads Ray Carney ist zwar seit den 60ern, aus denen ich ihn kannte, gereift, aber sein früheres Ich steckt ihm weiter in den Knochen und bricht sich Bahn, wenn es nicht anders geht. Das macht ihn einerseits zu einem authentischen, aber auch widersprüchlichen Protagonisten. Seine Kämpfe mit sich selbst, vor allem aber den Umständen sind durchaus vergnüglich zu lesen, wenngleich man ihn manchmal packen und schütteln will. So verwebt er eine Krimi- bzw. Gangstergeschichte mit Tiefe (DAS große Thema ist Gerechtigkeit), was nicht einfach ist, ihm aber gut gelingt, und garniert das auch noch mit einer Art (verkorkster) Liebeserklärung an New York. Die Anlage der Geschichte ermöglicht dem Autor, Gesellschaftskritik zu äußern (es geht um afrikanische Raubkunst, aber auch schlicht die immer noch von Rassismus geprägten Umstände im Amerika der 80er) und man staunt, wie wenig lange das eigentlich erst her ist. Der Schreibstil liest sich flüssig, ist aber alles andere als trivial. Diese Kombination hat Seltenheitswert und vielleicht weil ich an die Achtziger (im Gegensatz zu den 60ern) noch Erinnerungen habe, gefiel mir „Cool Machine“ noch besser als „Harlem Shuffle“, weshalb es keine andere Bewertung geben kann als 5 Sterne.

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