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Lucy Steeds

1. The Artist

The Artist Die Farben des Lichts

154

13,89 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Verkaufsrang

2048

Gesprochen von

Lennart Hillmann + weitere

Spieldauer

10 Stunden und 44 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Altersempfehlung

16 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

15.05.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

205

Verlag

Aufbau Audio

Übersetzt von

Hella Reese

Sprache

Deutsch

EAN

9783757020965

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Verkaufsrang

2048

Gesprochen von

Spieldauer

10 Stunden und 44 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Altersempfehlung

16 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

15.05.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

205

Verlag

Aufbau Audio

Übersetzt von

Hella Reese

Sprache

Deutsch

EAN

9783757020965

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Geschichte einer Frau in den 1920 Jahren

Jürg K. am 04.06.2026

Bewertungsnummer: 3157777

Bewertet: Hörbuch-Download

Lucy Steeds hat eine Geschichte verfasst die ein Geheimnis langsam, Schicht für Schicht wie bei einem Gemälde, ans Licht bringt. Lennart Hillmann, Sabrina Scherer erzählen die Geschichte so, dass man sofort gefesselt wird. Joseph Adelaide reist voller Ehrfurcht zu Édouard Tartuffe, dem legendären Meister des Lichts, und glaubt, endlich am Ziel seiner journalistischen Träume zu sein. Doch schon die erste Begegnung zeigt, dass Tartuffe nicht nur ein Genie, sondern auch ein Mann voller Launen, Geheimnisse und Abgründe ist. Doch der wahre Kern des Romans liegt für mich in Ettie. Sie ist die stille Kraft im Hintergrund, die alles zusammenhält. Kocht, putzt, Pinsel wäscht, Tartuffes Ausbrüche erträgt. Und doch spürt man von Anfang an, dass in ihr etwas brennt, ein Funke, der sich nicht ewig unterdrücken lässt. Josephs wachsende Faszination für sie ist nicht nur romantisch, sondern auch ein Erwachen. Er erkennt, dass das grösste Rätsel nicht der berühmte Maler ist, sondern die junge Frau, die sich selbst ins Licht malt, indem sie jahrelang im Schatten steht. Die Atmosphäre ist dicht, sinnlich, durchzogen von Sommerhitze, Farben und dem Geruch von Ölfarbe. Für mich ist es ein intensives, poetisches Hörbuch über Kunst, Macht, Sehnsucht und über eine Frau, die endlich sichtbar wird.

Geschichte einer Frau in den 1920 Jahren

Jürg K. am 04.06.2026
Bewertungsnummer: 3157777
Bewertet: Hörbuch-Download

Lucy Steeds hat eine Geschichte verfasst die ein Geheimnis langsam, Schicht für Schicht wie bei einem Gemälde, ans Licht bringt. Lennart Hillmann, Sabrina Scherer erzählen die Geschichte so, dass man sofort gefesselt wird. Joseph Adelaide reist voller Ehrfurcht zu Édouard Tartuffe, dem legendären Meister des Lichts, und glaubt, endlich am Ziel seiner journalistischen Träume zu sein. Doch schon die erste Begegnung zeigt, dass Tartuffe nicht nur ein Genie, sondern auch ein Mann voller Launen, Geheimnisse und Abgründe ist. Doch der wahre Kern des Romans liegt für mich in Ettie. Sie ist die stille Kraft im Hintergrund, die alles zusammenhält. Kocht, putzt, Pinsel wäscht, Tartuffes Ausbrüche erträgt. Und doch spürt man von Anfang an, dass in ihr etwas brennt, ein Funke, der sich nicht ewig unterdrücken lässt. Josephs wachsende Faszination für sie ist nicht nur romantisch, sondern auch ein Erwachen. Er erkennt, dass das grösste Rätsel nicht der berühmte Maler ist, sondern die junge Frau, die sich selbst ins Licht malt, indem sie jahrelang im Schatten steht. Die Atmosphäre ist dicht, sinnlich, durchzogen von Sommerhitze, Farben und dem Geruch von Ölfarbe. Für mich ist es ein intensives, poetisches Hörbuch über Kunst, Macht, Sehnsucht und über eine Frau, die endlich sichtbar wird.

Bildgewaltig

Sfritz am 11.06.2026

Bewertungsnummer: 3164720

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Was für ein wundervolles, bildgewaltiges Buch. Von Anfang an war ich mitten im Geschehen. Die Autorin malt so gekonnt mit ihren Worten, wie ihre Künstlerfigur mit dem Pinsel. Ich konnte alles direkt vor mir sehen und mich mitten drin fühlen. Die Handlung gestaltet sich um drei Hauptpersonen. Dabei ist die eine toxisch dominant, der berühmte Künstler, Tata. Die zweite verunsichert, entwurzelt, auf der Suche, Joseph. Und die dritte lebt im Schatten, ungesehen, Ettie, Tatas Nichte. Zwischen Tata und Ettie hat sich eine Art Koabhängigkeit entwickelt. Er kann ohne sie nicht leben. Sie versorgt ihn rund um die Uhr mit allem, was er braucht seit sie ein Kind war. Sie kann ihn nicht verlassen, weil sie die Welt außerhalb ihrer Einsiedelei kaum kennt. Joseph platzt in dieses Leben hinein, fügt sich ein, und stört damit etwas auf. Der Ort der Handlung wird Zuflucht und Zuhause für Joseph, der auflebt und langsam innerlich gesundet. Alles, was passiert, bewegt sich um die Kunst herum. Auch wenn es gar nicht hauptsächlich nur darum geht, sondern sie Mittel zum Zweck ist. So lenkt zum Beispiel die Beschreibung von Essensresten, die direkt während des Essens für die Malerei requiriert werden, den Blick nicht auf das Schöne sondern auf das Besondere und den Verfall, der sinnbildlich ebenso für den Verfall an anderen Stellen der Gesellschaft stehen kann. Schritt für Schritt werden Einzelheiten aus der Vergangenheit der einzelnen Personen enthüllt. Das wirkt zum Teil sehr vorsichtig aber auch sehr intim. Joseph und Ettie scheinen dabei füreinander gleichzeitig anziehend und unnahbar und bewegen sich doch mehr und mehr aufeinander zu. In dieser fragilen Beziehung findet sich verbotene Sehnsucht neben Aufbruchsstimmung und heimlichem Aufbegehren, das mehr und mehr anwächst. Sehr eindringlich und aufwühlend fließt durch geschickt eingearbeiteten Episoden aus der Vergangenheit auch die volle Brutalität des Krieges mit seinen schrecklichen Konsequenzen für die unfreiwilligen Opfer nahtlos in die Handlung mit ein. Ettie wird für mich zum stärksten Charakter in der ganzen Geschichte. Trotz aller Schrecklichkeit ihres Lebens nutzt sie die kleinsten Gelegenheiten auszubrechen, sich selbst zu beweisen, was sie kann, stellt sich ihrer Vergangenheit und ihren Gefühlen, sucht und findet sich selbst und ihre verschüttete Kreativität wieder und schafft es so am Ende, ihre Fesseln abzustreifen. Dieses Buch gibt viel Hoffnung, dass trotz widrigster Umstände, viel Leid und toxischer Personen auch liebevolle Wegbegleiter und Liebe einen Weg in jedes Leben finden können, wenn man es nur zulässt und den Mut findet, sich darauf und auf sich selbst einzulassen. Ich kann dieses Buch wirklich nur jedem ans Herz legen. Lest es. Es ist fesselnd und macht nachdenklich, es wirft Fragen auf und holt viele Emotionen an die Oberfläche. Weder zu leicht noch zu schwer. Einfach genau richtig.

Bildgewaltig

Sfritz am 11.06.2026
Bewertungsnummer: 3164720
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Was für ein wundervolles, bildgewaltiges Buch. Von Anfang an war ich mitten im Geschehen. Die Autorin malt so gekonnt mit ihren Worten, wie ihre Künstlerfigur mit dem Pinsel. Ich konnte alles direkt vor mir sehen und mich mitten drin fühlen. Die Handlung gestaltet sich um drei Hauptpersonen. Dabei ist die eine toxisch dominant, der berühmte Künstler, Tata. Die zweite verunsichert, entwurzelt, auf der Suche, Joseph. Und die dritte lebt im Schatten, ungesehen, Ettie, Tatas Nichte. Zwischen Tata und Ettie hat sich eine Art Koabhängigkeit entwickelt. Er kann ohne sie nicht leben. Sie versorgt ihn rund um die Uhr mit allem, was er braucht seit sie ein Kind war. Sie kann ihn nicht verlassen, weil sie die Welt außerhalb ihrer Einsiedelei kaum kennt. Joseph platzt in dieses Leben hinein, fügt sich ein, und stört damit etwas auf. Der Ort der Handlung wird Zuflucht und Zuhause für Joseph, der auflebt und langsam innerlich gesundet. Alles, was passiert, bewegt sich um die Kunst herum. Auch wenn es gar nicht hauptsächlich nur darum geht, sondern sie Mittel zum Zweck ist. So lenkt zum Beispiel die Beschreibung von Essensresten, die direkt während des Essens für die Malerei requiriert werden, den Blick nicht auf das Schöne sondern auf das Besondere und den Verfall, der sinnbildlich ebenso für den Verfall an anderen Stellen der Gesellschaft stehen kann. Schritt für Schritt werden Einzelheiten aus der Vergangenheit der einzelnen Personen enthüllt. Das wirkt zum Teil sehr vorsichtig aber auch sehr intim. Joseph und Ettie scheinen dabei füreinander gleichzeitig anziehend und unnahbar und bewegen sich doch mehr und mehr aufeinander zu. In dieser fragilen Beziehung findet sich verbotene Sehnsucht neben Aufbruchsstimmung und heimlichem Aufbegehren, das mehr und mehr anwächst. Sehr eindringlich und aufwühlend fließt durch geschickt eingearbeiteten Episoden aus der Vergangenheit auch die volle Brutalität des Krieges mit seinen schrecklichen Konsequenzen für die unfreiwilligen Opfer nahtlos in die Handlung mit ein. Ettie wird für mich zum stärksten Charakter in der ganzen Geschichte. Trotz aller Schrecklichkeit ihres Lebens nutzt sie die kleinsten Gelegenheiten auszubrechen, sich selbst zu beweisen, was sie kann, stellt sich ihrer Vergangenheit und ihren Gefühlen, sucht und findet sich selbst und ihre verschüttete Kreativität wieder und schafft es so am Ende, ihre Fesseln abzustreifen. Dieses Buch gibt viel Hoffnung, dass trotz widrigster Umstände, viel Leid und toxischer Personen auch liebevolle Wegbegleiter und Liebe einen Weg in jedes Leben finden können, wenn man es nur zulässt und den Mut findet, sich darauf und auf sich selbst einzulassen. Ich kann dieses Buch wirklich nur jedem ans Herz legen. Lest es. Es ist fesselnd und macht nachdenklich, es wirft Fragen auf und holt viele Emotionen an die Oberfläche. Weder zu leicht noch zu schwer. Einfach genau richtig.

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