Produktbild: Die Farbensammlerin
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Die Farbensammlerin Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

133654

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.03.2026

Verlag

Heyne

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

18,5/11,5/3,3 cm

Gewicht

297 g

Farbe

Anthrazit

Sprache

Deutsch

EAN

2710004563866

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

133654

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.03.2026

Verlag

Heyne

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

18,5/11,5/3,3 cm

Gewicht

297 g

Farbe

Anthrazit

Sprache

Deutsch

EAN

2710004563866

Herstelleradresse

Heyne Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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Ein Leben in eigenen Farben

Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 15.04.2026

Bewertungsnummer: 3109802

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die ersten Maler der Künstlerkolonie Worpswede fanden Ende des 19. Jahrhunderts ihre Inspiration in der weiten Landschaft des Teufelsmoors, dem besonderen Licht und dem einfachen Leben der Bauern. Auch die Bauerntochter Johanna, Protagonistin des Romans, die in der Nähe aufwächst, möchte Malerin werden, doch ihr Vater hat kein Verständnis dafür. Als er sie zwingt, einen wohlhabenden Bauern zu heiraten, flieht sie nach Worpswede, trifft dort Gleichgesinnte und entwickelt ihr Talent weiter. Nicht nur der Mut, sich den gesellschaftlichen Erwartungen zu widersetzen und ein Leben nach ihren Vorstellungen zu führen, unterscheidet sie von anderen. Sie hat auch eine besondere Beziehung zu Farben. Durch sie kann Johanna Gefühle und Stimmungen ausdrücken, mit jeder Farbe verbindet sie einen bestimmten Geschmack. Wie sie lernt, ihre Gabe künstlerisch zu nutzen, und die Farben zum Ausdruck eines nicht vorgeschriebenen Lebens werden, wird sehr schön erzählt. Erfreulicherweise wird dieser Weg nicht idealisiert. Wie schnell man in eine emotionale Abhängigkeit gerät und wie schwierig echte Freiheit ist, erfährt die Malerin nicht nur am eigenen Leib. Selbst in der Künstlerkolonie beobachtet sie emotionale Verstrickungen, Männer, die die Kunst für sich beanspruchen, und Frauen, die ihnen den Rücken frei halten. Fiktion und wahre Begebenheiten bilden eine gute Balance in dieser Emanzipationsgeschichte, die vor allem Kunstinteressierte ansprechen wird.

Ein Leben in eigenen Farben

Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 15.04.2026
Bewertungsnummer: 3109802
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die ersten Maler der Künstlerkolonie Worpswede fanden Ende des 19. Jahrhunderts ihre Inspiration in der weiten Landschaft des Teufelsmoors, dem besonderen Licht und dem einfachen Leben der Bauern. Auch die Bauerntochter Johanna, Protagonistin des Romans, die in der Nähe aufwächst, möchte Malerin werden, doch ihr Vater hat kein Verständnis dafür. Als er sie zwingt, einen wohlhabenden Bauern zu heiraten, flieht sie nach Worpswede, trifft dort Gleichgesinnte und entwickelt ihr Talent weiter. Nicht nur der Mut, sich den gesellschaftlichen Erwartungen zu widersetzen und ein Leben nach ihren Vorstellungen zu führen, unterscheidet sie von anderen. Sie hat auch eine besondere Beziehung zu Farben. Durch sie kann Johanna Gefühle und Stimmungen ausdrücken, mit jeder Farbe verbindet sie einen bestimmten Geschmack. Wie sie lernt, ihre Gabe künstlerisch zu nutzen, und die Farben zum Ausdruck eines nicht vorgeschriebenen Lebens werden, wird sehr schön erzählt. Erfreulicherweise wird dieser Weg nicht idealisiert. Wie schnell man in eine emotionale Abhängigkeit gerät und wie schwierig echte Freiheit ist, erfährt die Malerin nicht nur am eigenen Leib. Selbst in der Künstlerkolonie beobachtet sie emotionale Verstrickungen, Männer, die die Kunst für sich beanspruchen, und Frauen, die ihnen den Rücken frei halten. Fiktion und wahre Begebenheiten bilden eine gute Balance in dieser Emanzipationsgeschichte, die vor allem Kunstinteressierte ansprechen wird.

Spannender Einblick in die Gesellschaft im ausgehenden 19. Jahrhundert und in die Künstlerszene um 1900.

Kerstin1975 aus Crailsheim am 13.04.2026

Bewertungsnummer: 3107899

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Buchinhalt: Worpswede im ausgehenden 19. Jahrhundert: Die 20jährige Johanna kommt aus einfachen Verhältnissen. Ihre Gefühle und Träume drückt sie in Bildern aus, ihre große Leidenschaft ist das Malen – doch der Vater hat andere Pläne mit ihr. Statt einen reichen Hoferben zu heiraten flieht Johanna schließlich in eine Künstlerkolonie.... Persönlicher Eindruck: Im Grunde hat mir die Reise ins 19. Jahrhundert ganz gut gefallen, das Gesellschaftsbild ist klar definiert und die Autorin schafft es vortrefflich, eine Charakterstudie des damaligen Lebens – gerade der Menschen aus einfach Verhältnissen – zu vermitteln. Auch wenn ich bislang noch nichts über die Künstlerkolonie im Worpswede des ausgehenden 19. Jahrhunderts gehört oder gelesen habe, bekam ich als Leser einen recht guten Eindruck. Hauptfigur der Geschichte ist die 20jährige Johanna, Tochter eines Werftarbeiters. Entgegen der Gepflogenheiten ihrer Zeit hat Johanna Träume und Wünsche, die sich nicht gerade mit dem decken, was man von einer Frau zur damaligen Zeit erwartete. Der Vater sieht seine Tochter lediglich als Ehefrau eines Hoferbens, doch Johanna lebt für die Farben: die Malerei ist ihre Leidenschaft und so nimmt es nicht wunder, dass die sich der geplanten Hochzeit entzieht und zu Gleichgesinnten in eben die genannte Künstlerkolonie flüchtet.... Es ist ein Roman über eine starke junge Frau, die sich gegen den Trend ihrer Zeit stellt und an ihren Träumen festhält. Das ist an für sich nichts Neues, so kann auch Autorin Seiler das Rad hier nicht neu erfinden. Dennoch habe ich die Geschichte gerne gelesen und gerade auch durch historisch verbürgte Personen wie Rainer Maria Rilke oder Ottto Modersohn (die anderen sagten mir ehrlich gesagt nichts) erzeugt die Geschichte eine gewisse historische Tiefe. Der Sprachstil selbst ist relativ einfach gehalten und auch die obligatorische Liebesgeschichte kommt in der Handlung vor. Ich persönlich würde das Buch eher bei den historischen Liebesromanen als bei den historischen Romanen im Allgemeinen einordnen. Es ist eine nette Geschichte für zwischendurch, aber kein Pageturner, der einem ewig im Gedächtnis bleibt. ein Fazit: Wer Romane über starke Frauenfiguren, die sich gegen die Konventionen ihrer Zeit auflehnen, schätzt, liegt hier vermutlich goldrichtig.

Spannender Einblick in die Gesellschaft im ausgehenden 19. Jahrhundert und in die Künstlerszene um 1900.

Kerstin1975 aus Crailsheim am 13.04.2026
Bewertungsnummer: 3107899
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Buchinhalt: Worpswede im ausgehenden 19. Jahrhundert: Die 20jährige Johanna kommt aus einfachen Verhältnissen. Ihre Gefühle und Träume drückt sie in Bildern aus, ihre große Leidenschaft ist das Malen – doch der Vater hat andere Pläne mit ihr. Statt einen reichen Hoferben zu heiraten flieht Johanna schließlich in eine Künstlerkolonie.... Persönlicher Eindruck: Im Grunde hat mir die Reise ins 19. Jahrhundert ganz gut gefallen, das Gesellschaftsbild ist klar definiert und die Autorin schafft es vortrefflich, eine Charakterstudie des damaligen Lebens – gerade der Menschen aus einfach Verhältnissen – zu vermitteln. Auch wenn ich bislang noch nichts über die Künstlerkolonie im Worpswede des ausgehenden 19. Jahrhunderts gehört oder gelesen habe, bekam ich als Leser einen recht guten Eindruck. Hauptfigur der Geschichte ist die 20jährige Johanna, Tochter eines Werftarbeiters. Entgegen der Gepflogenheiten ihrer Zeit hat Johanna Träume und Wünsche, die sich nicht gerade mit dem decken, was man von einer Frau zur damaligen Zeit erwartete. Der Vater sieht seine Tochter lediglich als Ehefrau eines Hoferbens, doch Johanna lebt für die Farben: die Malerei ist ihre Leidenschaft und so nimmt es nicht wunder, dass die sich der geplanten Hochzeit entzieht und zu Gleichgesinnten in eben die genannte Künstlerkolonie flüchtet.... Es ist ein Roman über eine starke junge Frau, die sich gegen den Trend ihrer Zeit stellt und an ihren Träumen festhält. Das ist an für sich nichts Neues, so kann auch Autorin Seiler das Rad hier nicht neu erfinden. Dennoch habe ich die Geschichte gerne gelesen und gerade auch durch historisch verbürgte Personen wie Rainer Maria Rilke oder Ottto Modersohn (die anderen sagten mir ehrlich gesagt nichts) erzeugt die Geschichte eine gewisse historische Tiefe. Der Sprachstil selbst ist relativ einfach gehalten und auch die obligatorische Liebesgeschichte kommt in der Handlung vor. Ich persönlich würde das Buch eher bei den historischen Liebesromanen als bei den historischen Romanen im Allgemeinen einordnen. Es ist eine nette Geschichte für zwischendurch, aber kein Pageturner, der einem ewig im Gedächtnis bleibt. ein Fazit: Wer Romane über starke Frauenfiguren, die sich gegen die Konventionen ihrer Zeit auflehnen, schätzt, liegt hier vermutlich goldrichtig.

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Die Farbensammlerin

von Anne Seiler

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