Produktbild: Die Austernfischerin
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Die Austernfischerin Roman

28

23,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

4078

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.07.2026

Verlag

Kein & Aber

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

18,5/11,8/2,5 cm

Gewicht

289 g

Farbe

Cool Grey / Silbergrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-0369-5182-9

Beschreibung

Rezension

»Celine Edinger legt mit 'Die Austernfischerin' einen Sommerroman vor!« Leila Herrmann, VOGUE, 14.07.2026 ("VOGUE")
»Die geborene Münchnerin zeichnet Figuren, die verbissen nach Halt und Wertschätzung streben, und schafft es, die Spannung zwischen den beiden Frauen im positivsten Sinne unerträglich für die Lesenden zu machen.« Valentina Körber, Buchkultur Newsletter, 10.07.2026 ("Buchkultur")

Produktdetails

Verkaufsrang

4078

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.07.2026

Verlag

Kein & Aber

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

18,5/11,8/2,5 cm

Gewicht

289 g

Farbe

Cool Grey / Silbergrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-0369-5182-9

EU-Ansprechpartner

Kein & Aber Verlag
Württembergallee 12
14052 Berlin
DE
berlin@keinundaber.de

Herstelleradresse

Kein & Aber AG
Bäckerstrasse 52
8004 Zürich
CH
berlin@keinundaber.de

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  • Bewertung

    5/5

    01.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Berührend

    Lydia und Hendrick sind ein Paar und wollen ihren Urlaub bei Hendricks Mutter Elna in Dänemark verbringen. Doch bei Ankunft stellt Lydia schnell fest, dass das Verhältnis zwischen Elna und Hendrick recht unterkühlt ist. Als Hendrick erfährt, dass er eine Prüfung nicht bestanden hat, muss er den Urlaub über lernen. In dieser Zeit verbringen Lydia und Elna viel Zeit miteinander. Neben dem gemeinsamen Austernernten und Brotbacken entwickelt sich eine zarte Bande zwischen den beiden Frauen. Celine Edinger hat einen Roman erschaffen, der einen sehr berührt. Ein Roman mit Gefühl und Zartheit. Ich durfte das Buch als Rezensionsexemplar lesen und es hat mich zu tiefst berührt. Im Laden wäre ich wahrscheinlich auf Grund des schlichten Covers an diesem Buch vorbeigegangen.

  • Bewertung

    5/5

    27.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gelungenes Debüt

    Lydia verbringt die Semesterferien mit ihrem Freund Hendrik an der dänischen Nordseeküste. Dort möchte er ihr seine Mutter Elna vorstellen, zu der er selbst ein spürbar distanziertes Verhältnis hat. Als Hendrik nach einer nicht bestandenen Prüfung einen Großteil der Zeit mit Lernen verbringt, verbringen Lydia und Elna immer mehr Stunden miteinander. Aus vorsichtigen Begegnungen entsteht eine besondere Vertrautheit, während gleichzeitig die unausgesprochenen Spannungen zwischen Mutter und Sohn immer deutlicher werden. Besonders beeindruckt hat mich, wie fein Celine Edinger die Beziehungen ihrer Figuren zeichnet. Zwischen Lydia und Elna entwickelt sich eine Nähe, die nicht von großen Worten lebt, sondern von gemeinsamen Momenten, Blicken und einer stillen gegenseitigen Neugier. Gleichzeitig schwebt die komplizierte Beziehung zwischen Hendrik und seiner Mutter über der gesamten Geschichte. Vieles bleibt unausgesprochen, und gerade dieses Schweigen verleiht dem Roman eine besondere Intensität. Mindestens genauso wichtig wie die Figuren ist jedoch der Schauplatz. Die dänische Küste ist weit mehr als nur eine Kulisse – sie prägt den gesamten Roman. Das Meer, der Wind, die Gezeiten und die Arbeit als Austernfischerin verschmelzen mit der Geschichte. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, selbst am Strand zu stehen, nach einem Sprung ins kalte Wasser in der Sauna zu sitzen oder gemeinsam am Küchentisch frisches Brot und einfache, liebevoll zubereitete Gerichte zu essen. Diese Sinneseindrücke machen den Roman unglaublich greifbar und verleihen ihm eine wohltuende Ruhe. Auch sprachlich hat mich das Buch vollkommen überzeugt. Celine Edinger schreibt klar und unaufgeregt, dabei aber so bildhaft, dass mit wenigen Worten ganze Szenen vor dem inneren Auge entstehen. Sie nimmt sich Zeit für Stimmungen und Zwischentöne und vertraut darauf, dass ihre Leserinnen und Leser zwischen den Zeilen lesen. Gerade dadurch entfaltet der Roman eine enorme emotionale Kraft, ohne jemals laut oder dramatisch werden zu müssen. Die Austernfischerin ist kein Buch, das von einer spektakulären Handlung lebt. Es ist ein leiser, atmosphärischer Roman über Nähe, Sehnsucht, unausgesprochene Gefühle und die Menschen, die uns oft gerade dann am meisten berühren, wenn sie ihre verletzliche Seite hinter einer harten Schale verbergen. Ein Debüt, das mich mit seiner besonderen Stimmung vollkommen eingefangen hat und sicher noch lange nachhallen wird.

  • Lisa von Wortpause

    aus Schwarzwald

    5/5

    25.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unter der Oberfläche: Von Austern und Nähe

    Die Handlung von Celine Edingers ‚Die Austernfischerin’ ist im Grunde schnell erzählt: Lydia verbringt mit ihrem Freund Hendrick den Sommer bei dessen Mutter Elna in Dänemark. Während Hendrick sich seinen Universitätsprüfungen widmet, begleitet Lydia Elna beim Austernfischen. Zwischen den beiden Frauen entwickelt sich dabei eine ganz eigene Verbindung. Klingt zunächst unspektakulär? Ganz so einfach ist es nicht. Denn in und mit diesem Buch schwingen viele Fragen und Zwischentöne mit. ‚Die Austernfischerin‘ unterwandert dabei vertraute Rollenbilder und gesellschaftliche Erwartungshaltungen. Wer einen Roman sucht, der vertraute Beziehungsmuster behutsam, aber wirkungsvoll und nachhaltig aufbricht, sollte sich dieses Buch einmal genauer anschauen. Von der ersten Seite an ist der Roman sehr intim, körpernah und sinnlich - allerdings auf sehr unterschiedliche Weise. Die Beziehung zwischen Lydia und Hendrick erscheint übersexualisiert, beinahe auf ihre Körperlichkeit reduziert; ihre Nähe wirkt stellenweise sogar unangenehm direkt. Zwischen Lydia und Elna hingegen entsteht etwas gänzlich anderes: eine Verbindung, die sich vor allem im Ungesagten entfaltet. In ihrem gegenseitigen Verständnis liegt eine Nähe, die dadurch entsteht, dass sie sich nicht nur auf körperliche Anziehung beschränkt. Die enge Beziehung zwischen der Mutter des Partners und dessen Freundin ist ein bewusster Gegenentwurf zu vertrauten Erzählmustern. Anstelle der stereotypen „bösen Schwiegermutter“ begegnen wir hier einer tiefen weiblichen Verbundenheit, die ehrlich und wundervoll wirkt. Die sich entwickelnde Anziehung entzieht sich bekannten Kategorien und fordert ganz neue Vorstellungen von Nähe, Begehren und Rollenverteilung heraus. Emotional konnte ich hier nicht immer folgen - vielleicht gerade deshalb, weil die Autorin an meinen eigenen Bildern und Vorstellungen kratzt und meine Denkweise hinterfragt. Und genau das macht das Buch unheimlich interessant. Wie wird das Buch wohl auf dich wirken? Auch sprachlich arbeitet der Roman mit Kontrasten. Während die Passagen mit Hendrick häufig bewusst derb, protzig, dennoch aber kindlich wirken, erhält die Sprache zwischen Lydia und Elna eine erwachsene, poetische Qualität. Überhaupt lebt das Buch von seinen ausdrucksstarken Bildern und Formulierungen wie dem „wackeligen Small Talk“, einer Stimme, die „ausgelassen und federleicht klingt“, oder der Zeit, die „wie Aquarellfarben verschwimmt“. Gleichzeitig wirkt die Sprache nie schwer, sondern bleibt leicht und lässt Raum, sich einzufühlen. Besonders gefallen hat mir, dass der Roman vieles bewusst unausgesprochen lässt. Das zeigt sich sowohl in der Kommunikation zwischen den drei Protagonisten als auch in der Erzählweise. Die Handlung vertraut darauf, dass Leerstellen produktiv sein können und eigene Deutungen ermöglichen. Das Buch musste bei mir zwei bis drei Tage nachwirken, bis es vollends bei mir ankam - dann aber umso klarer.

  • Andrea Karminrot

    aus Berlin

    5/5

    20.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sensibel wie eine Auster

    Die Austernfischerin ist der Debütroman von Celine Edinger. Ein Buch das ein bisschen auf mich nachwirken musste. Celine Edinger schreibt als wären die Leserinnen dabei. Ihre Sätze nehmen auf jeden Fall mit. Machen das Gelesene nicht langweilig, lassen Emotionen spüren. Lydia und ihr Freund Hendrick machen Urlaub in Dänemark, in dem Haus seiner Mutter Elna. Elna scheint nicht ganz einfach zu sein. Sie wirkt wortkarg, spröde, irgendwie zurückgezogen. Ein bisschen wie die Austern, die sie von den Austernbänken im Meer sammeln geht. Wenn man ihr zu nahe kommt, wenn das „Licht angeht“ dann verschließt sich die ältere Frau. Vor allem mit ihrem Sohn Hendrick hat sie ein Problem, dass niemals zur Sprache kommt. Dafür scheinen Lydia und Hendrik anfangs gar keine Probleme zu haben. Erst als die beiden Liebenden länger in Dänemark weilen entspinnt sich ein zartes Gefühl bei Lydia und Elna, dass nicht ganz zu fassen ist und doch immer mehr im Raum steht und die Beziehung zwischen Hendrick und Lydia bröckelt. Schwierig zu sagen, was mich an dem Buch so fasziniert hat. Waren es die Sätze, die Zartheit die daraus gewachsen ist. Das zwischen den Zeilen stehende? Immer habe ich auf die große Katastrophe zwischen den Liebenden gewartet, aber stattdessen kühlte die Beziehung immer mehr ab. Auch fand ich die Situation zwischen Lydia und der Austernfischerin immer wieder sehr geladen und voller Empathie. Die Figuren an sich sind mir alle sehr ans Herz gewachsen. Jede für sich war wunderbar und fein beschrieben. Allerdings hatte ich zwischenzeitlich fast das Gefühl, dass es mir zu Hautnah zuging. Aber nur fast, denn wenn es zu eng wurde, blendete die Autorin die Geschichte aus und hinterließ den Lesenden einfach seiner Fantasie. Das gefiel mir dann wieder. Es ist nur ein kleines Buch. Nur 240 Seiten, die aber die Autorin mit sehr vielen Gefühlen vollgepackt hat. Ich bin gespannt, wie sich ihr Autorenleben noch entwickeln wird, mit diesem Buch hat sie jedenfalls schon viele Punkte gesammelt. Von Rubi und mir gibt es verdiente . Ach ja, das Cover hat mich voll erwischt, ich liebe dieses Bild einer Auster sehr. Und die Metapher in dem Buch zu den Austern fand ich sehr gelungen.

  • Bewertung

    5/5

    19.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein faszinierendes Buch

    Die Austernfischerin - Celine Edinger Hendrick nimmt seine Freundin Lydia mit zu seiner Mutter Elna nach Dänemark in seine Heimat. Elna ist wortkarg, wirkt sehr verschlossen, das Verhältnis zwischen Mutter und Sohn wirkt angespannt. Elna ist mit ihrer Arbeit als Austernfischerin beschäftigt. Hendrick muss für eine Wiederholungsprüfung an der Uni lernen und Elna nimmt Lydia mit in ihre Welt der Austern. Lydia ist fasziniert von dieser besonderen Frau, ihrer Liebe zur Natur und ihrer ruhigen Art. Sie merkt, dass sie immer mehr ihre Gesellschaft und Nähe sucht und auch Elna scheint es ähnlich zu ergehen. Je mehr Elna und Lydia sich nähern, desto weiter rückt Lydia von Hendrick ab. Celine Edinger kann wunderbar erzählen, sie fängt die kleinen Momente ein, atmosphärisch dicht, spannend, sensibel erotisch, voller Gefühl. Blicke und Gesten werden zu besonderen Momenten, die knisternde Spannung ist in jedem Wort zu spüren. Besonders berührend ist die liebevolle, detaillierte und zärtliche Beschreibung einer Frau, die zunächst so schroff wirkt und die ein großes Geheimnis hütet. Der Zauber des Buches liegt in der Besonderheit und gleichzeitigen Selbstverständlichkeit der Anziehung zwischen den Figuren, es wird wenig gesprochen und zum Glück nichts „zerredet“, auch das offene Ende lässt viel Spielraum. Ein ganz besonders Buch mit einem wunderschönen Cover. Kein&Aber 2026

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