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Produktbild: Orca

Orca Nominiert für den deutschen Buchpreis 2026 I Shortlist

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25,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

579

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.08.2026

Verlag

Kein & Aber

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

18,4/12,5/3,1 cm

Gewicht

398 g

Farbe

Lichtgrau / Bordeaux

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-0369-5099-0

Beschreibung

Rezension

»Ein Klimaroman mit Zündstoff, der Thrillerqualitäten hat. 'Orca' ist Gänslers bester Roman: klug komponiert, psychologisch nachvollziehbar in der Figurenentwicklung, ein Coming-of-Age-Thriller, der nicht nur von Radikalisierung und Klimawandel erzählt, sondern gleichzeitig von der Arbeit, die es kostet, sozial aufzusteigen und erwachsen zu werden in einer Zeit, in der die Zukunft schon verbaut zu sein scheint.« Sarah Elsing, Deutschlandfunk Kultur, 07.09.2026 ("Deutschlandfunk Kultur")
»Dieses Buch umfasst so viel! Es geht um Klima- und Chancengerechtigkeit, Gewalt und Radikalisierung, Identitätssuche und Authentizität. Diese Stränge verflicht Franziska Gänsler gekonnt, mit feiner Beobachtungsgabe und nerdiger Freude am Detail.« Alexandra Friedrich, NDR Kultur, 17.08.2026 ("NDR Kultur")
»In den Dialogen zwischen den Jugendlichen gelingt Gänsler eine realistische Alltagssprache, ohne sich anzubiedern... Gänsler schafft es, den Konflikt um Radikalisierung und Gewalt auf eine kluge Weise mit all seinen Ambivalenzen zu erzählen.« Emma Rotermund, Tagesspiegel, 08.09.2026 ("Der Tagesspiegel")
»Wie radikalisieren sich Gruppen? Darum geht es in 'Orca'. Ich verstehe total, dass das ein Buchpreis-Buch ist. Es ist super geschrieben, es hat einen aktuellen gesellschaftspolitischen Wumms und es hat eine schöne metaphorische Metaebene.« Daniel Kaiser, NDR eat.READ.sleep, 04.09.2026 ("NDR eat.READ.sleep Podcast")
»'Orca' ist ein brandaktueller Roman. Es geht um Zugehörigkeit und Zukunftsängste, aber auch um den Klimakollaps und soziale Ungleichheit. Klug setzt Gänsler immer wieder auf extreme Kontraste…Dadurch macht sie ebenso eindringlich wie eindrücklich auf die zunehmende Zersplitterung der Gesellschaft und auf die Parallelität von kaum auszuhaltenden Wirklichkeiten und Krisen aufmerksam.« Renzo Wellinger, Kulturtipp, 30.08.2026 ("kulturtipp")
»Eine Coming-of-Age-Geschichte unter radikalen Vorzeichen.« Claudia Hubmann, maxima, 27.08.2026 ("maxima")
»Pointiert erzählt die in Berlin und Augsburg beheimatete Autorin Franziska Gänsler in „Orca” von Gefühlen im Kleinen: vom jugendlichen Drang, dazuzugehören.«Marlene Giesecke, tip Berlin, 26.08.2026 ("tip Berlin")
»Franziska Gänslers neuer Roman 'Orca' trägt Züge eines Politthrillers, der seine Spannung aus dem Plot ebenso bezieht wie aus den atmosphärisch bedrückenden Beschreibungen eines zunehmend ausgedörrten Planeten. Etwas David Lynch-haftig Unheimliches liegt in diesen Schilderungen.« Christoph Leibold, Bayern 2 Das Büchermagazin, 24.08.2026 ("Bayern 2")
»Diese in all ihren Büchern vorherrschende Spannung und die latent bedrohliche Stimmung mit Showdown am Ende machen 'Orca' beinahe zu einem Thriller, doch hat der Roman auch Züge von Liebesgeschichte, Sozialdrama und sogar Satire.« Uwe Sauerwein, Berliner Morgenpost, 22.08.2026 ("Berliner Morgenpost")
»Orcas sind äußerst kluge und mutige Tiere, und ebenso klug und mutig erzählt Franziska Gänsler diese Geschichte.« Josef Bichler, Der Standard, 22.08.2026 ("Der Standard")

Produktdetails

Verkaufsrang

579

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.08.2026

Verlag

Kein & Aber

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

18,4/12,5/3,1 cm

Gewicht

398 g

Farbe

Lichtgrau / Bordeaux

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-0369-5099-0

EU-Ansprechpartner

Kein & Aber Verlag
Württembergallee 12
14052 Berlin
DE
berlin@keinundaber.de

Herstelleradresse

Kein & Aber AG
Bäckerstrasse 52
8004 Zürich
CH
berlin@keinundaber.de

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  • Daniela

    5/5

    01.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Protest

    Cora arbeitet in der Fleischtheke eines Supermarkts und führt ein eher unscheinbares Leben. Als ihre ehemalige Kindheitsfreundin Olympia verhaftet wird, wird Cora mit ihrer gemeinsamen Vergangenheit konfrontiert. Jahre zuvor hatten die beiden einen intensiven Sommer miteinander verbracht, bevor Olympia durch eine Gruppe von Klimaaktivist:innen zunehmend in eine andere Welt hineingezogen wird. Cora möchte den Anschluss an Olympia nicht verlieren und dazugehören. Doch aus Freundschaft, Gemeinschaft und dem Wunsch, etwas zu verändern, entwickelt sich nach und nach etwas Radikaleres. Cora gerät immer tiefer in ein Geflecht aus Loyalität, Zugehörigkeit und Lügen und muss sich schließlich mit den Konsequenzen der eigenen Entscheidungen auseinandersetzen. Franziska Gänsler schreibt in einem sehr flüssigen Stil, sodass ich schnell in die Geschichte eintauchen konnte. Besonders spannend fand ich, wie sie die Ausgrenzung eines Individuums als Ausgangspunkt für die Formierung einer Gruppe nutzt. Es geht um das Bedürfnis, gesehen und wahrgenommen zu werden, um Handlungsfähigkeit, Gleichgesinnte und Peergroups – und das alles vor dem Hintergrund des Klimawandels und der damit verbundenen Proteste. Dabei beschäftigt sich der Roman auch mit Extremismus und der Frage, wo die Grenze zwischen Engagement und Radikalisierung verläuft. Gänsler zeigt unterschiedliche Möglichkeiten auf, gemeinsam ein Ziel erreichen zu wollen, und erzählt gleichzeitig von Zusammenhalt, Zugehörigkeit und einer Art Ersatzfamilie. Auch soziale Unterschiede und die Frage, was Wohlstand mit einem Menschen macht und wozu er verleiten kann, spielen eine wichtige Rolle. Ich fand „Orca“ sehr spannend und vor allem unglaublich aktuell. Der Roman verbindet viele gesellschaftliche Themen miteinander, ohne dabei nur eine einfache Antwort vorzugeben. Für mich absolut nachvollziehbar, dass das Buch auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises 2026 gelandet ist.

  • Bewertung

    5/5

    13.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Geschichte, die ich so noch nicht gelesen habe

    "Olympia Mitterwald steht für mehr als eine Person, es steht für die Tat. Es steht für etwas, das sie Terror nennen." Olympia, das ist Coras Freundin aus Kindertagen, die sie während der Pandemie zufällig wiedertrifft. Olympia, das ist aber auch die Frau, die drei Jahre später am Berlin Hauptbahnhof verhaftet wird. Die, über die vor der Fleischtheke getratscht wird, hinter der Cora jetzt Fleisch verkauft und über das, was Jahre zuvor geschehen ist, nachdenkt. Damals, als sich die beiden Mädchen eher zufällig einer Gruppe von Klimaaktivisten angeschlossen haben. Damals, als die Wut auf jene, die die Natur mit ihren profitoptimierten Konzernen ausbeuten, immer weiter hochkochte. Die Frage, was man tun kann, wenn die Welt von morgen in Flammen steht. Insofern ist "Orca" ein Roman über Klimaaktivismus, der von friedlichem Protest in immer gewaltsamere Formen zu kippen droht. Viele Stellen rufen Assoziationen zu real existierenden Protesten wie etwa von Extinction Rebellion oder der letzten Generation auf. Spannend (und vielleicht ist "Orca" auch deshalb auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises zu finden): Typisch männlich konotierte Eigenschaften werden von weiblichen Protagonistinnen übernommen. Cora und Olympia (und später auch Freundin Alice) machen Krafttraining, wollen hart wirken, arbeiten bei Sicherheitsdiensten und sehen physische Gewalt als legitimes Mittel an. Franziska Gänsler entwirft hier also Figuren, die weit ab von jenen Klischees sind, die wir gemeinhin mit Gewalt und Aktivismus verbinden. Und überhaupt kommen Männer im ganzen Roman nur als Nebenfiguren vor. Die Handlung wird von Mädchen und Frauen getragen. Dieser eher feministisch-aktive Blicke auf den Klimaprotest allein würde den Roman schon zu etwas Besondere machen. Aber da ist noch mehr: Die Ausgestaltung der Hauptfigur Cora. Sie ist keineswegs eine überzeugte Kämpferin für das Klima, die durch ihren Aktivismus zunehmend verblendet. Ganz im Gegenteil, denn der Leser fragt sich oft, was Cora überhaupt bei der Gruppe hält. Warum sie da mitmacht und immer mehr Vorschläge für Direct Action, die Protestformen mit Gewalteinsatz, sammelt. Das Mädchen ist eigentlich eine Suchende, die nirgends dazugehört und so sehr nach Bestätigung sucht. An ihrer elitären Privatschule darf sie nur lernen. weil sie in einem Förderprogramm Mitglied ist. Die Eltern ihrer Mitschüler finanzieren ihr das Lernen. Doch richtig dazu gehört Cora nicht zu dieser Welt aus Markentaschen und teurem Make-up. Für die Protestgruppe im Elson-Haus ist sie zu wenig "da". Zumindest wird ihr das immer dann vorgeworfen, wenn sie für die Schule lernen muss. Und so erscheint der weitere Handlungsverlauf mehr wie ein Reinschlittern in die Aktivistenszene als eine überzeugte Handlung. Und auch Cora selbst scheint sich manchmal zu fragen, wohin es sie da treibt. Gänsler erzählt eindrücklich, manchmal kaum aushaltbar von Gewalt und Protest. "Orca" birgt eine Geschichte, die ich so noch nie zuvor gelesen haben und die ein klares Schwarz-Weiß unmöglich macht. Der einzige Wermutstropfen: Der Beginn liest sich sehr wie eine Adaption des Films "Parasiten". Ist man über diesen Teil hinaus, liest man aber eine originäre Geschichte, die im Kopf bleibt.

  • Bewertung

    5/5

    12.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Radikal

    Cora arbeitet an der Fleischtheke des Supermarktes - akribisch, übergenau führt sie Tag für Tag die gleichen Handgriffe aus. So genau, wie sie auch als Stipendiatin einer Eliteschule die Verhaltensweisen und die Kleidung ihrer reichen Mitschülerinnen nachahmte, immer auf der Suche nach Zugehörigkeit. Für einen kurzen Moment wird Cora Teil einer Gruppe: Sie trifft Olivia wieder, die als Kind in ihrer Nachbarschaft wohnte. Die Beiden schließen sich einer Gruppe Klimaaktivisten an. Franziska Gänsler erzählt nicht nur die Geschichte einer unaufhaltsamen Radikalisierung. Sie erzählt von einer Gesellschaft, die Ungleichheiten schafft und von einer Welt vor dem Klimakollaps. Und sie erzählt von einem Mädchen, das seinen Platz sucht und sich dabei immer mehr selbst verliert.

  • Vobabooks

    aus D

    5/5

    10.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Fesselnd und verstörend

    „Orca“ ist eine Geschichte von Franziska Gänsler. Coras Alltag besteht aus der Arbeit an der Fleischtheke. Doch dann wird Olympia, eine Kindheitsfreundin, verhaftet - und lauter Erinnerungen werden wach. 4.5 ⭐️ Das war eine eindrückliche Geschichte rund um Themen wie Freundschaft, Aktivismus, die Klimakrise, die Coronapandemie, Manipulation und Radikalisierung. Das Fleischthema im Jetzt kontrastiert dabei und nach und nach erfahren wir, was geschehen ist. Cora ist eine toughe und vielfältige Hauptfigur mit Ecken und Kanten. Eindrücklich geschrieben, es liest sich flüssig, zunehmend fesselnd und auch skurril und verstörend. Ähnlich wie in „Ewig Sommer“ habe ich eine surreale Sogwirkung beim Lesen verspürt.

  • V

    aus München

    5/5

    07.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannendes, modernes Buch

    Ein spannendes Buch, das mich schnell mitgerissen hat: Wer ist diese Cora, die täglich hinter der Fleischtheke eines Supermarktes arbeitet, aber offensicht mal größere Träume hatte? Was verbirgt sich hinter ihrer Freundschaft mit Olympia, die während der Covid-Pandemie ihren Anfang nahm? Eine sehr aktuelle, moderne Geschichte, die mich auch ein bisschen an "Am Samstag gehen die Mädchen in den Wald und jagen Sachen in die Luft" erinnert hat.

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