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Gebraucht Band 1

Der Duft der schwarzen Erde

Aus der Reihe Fremde Heimat
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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.05.2023

Verlag

Tinte & Feder

Seitenzahl

351

Maße (L/B/H)

18,6/12,6/2,5 cm

Gewicht

385 g

Farbe

Anthrazit

Sprache

Deutsch

EAN

2710004552853

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Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.05.2023

Verlag

Tinte & Feder

Seitenzahl

351

Maße (L/B/H)

18,6/12,6/2,5 cm

Gewicht

385 g

Farbe

Anthrazit

Sprache

Deutsch

EAN

2710004552853

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  • Bewertung

    5/5

    24.10.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Überzeugende Verknüpfung von Geschichten und Charakteren mit der Zeit der Handlung

    Wer gerne die präzise Schilderung gesellschaftlicher und politischer Zusammenhänge verpackt in eine Familiengeschichte liest, ist bei diesem Roman von Siebel Daniel genau richtig. Mich hat gefesselt, wie die Autorin mit der Hauptfigur Alma die Facetten einer an sich starken Frau herausarbeitet, die ihren eigenen Weg gehen möchte, aber in einer patriarchalen Gesellschaft gefangen ist. Mal ist sie rebellisch und selbstständig, dann wieder gerät sie durch die äußeren Umstände in ein Wechselbad der Gefühle und muss sich anpassen oder gar verleugnen. Nun bin ich sehr gespannt auf Band 2, weil ich unbedingt wissen möchte, ob sie am Ende trotz der Schwierigkeiten ihre Pläne verwirklichen kann.

  • Bewertung

    aus Oranienburg

    5/5

    23.05.2023

    Buch (Taschenbuch)

    ein wunderbarer Schicksalsroman

    In Buenos Aires erhält die bereits hochbetagte und schwerkranke Alma Steiner Besuch von ihrer Nichte, der Tochter ihres siebzehn Jahre jüngsten Bruders Albert. Bisher hatten beide keinen Kontakt. Doch nun besucht ihre Nichte sie und möchte mehr über die Familie und ihr bewegendes Schicksal erfahren. So beginnt Alma zu erzählen und taucht gemeinsam mit ihrer Nichte wieder in die Vergangenheit ein. Und hier muss ich sagen, dass es der Autorin sehr gut gelingt auch den Leser eintauchen zu lassen in das Jahr 1940 in Bessarabien. Hier hat die Familie Steiner ein Weingut und Alma lebt dort mit Vater, Stiefmutter und 5 Brüdern. Die Autorin beschreibt, eingebettet in die historischen Hintergründe die Mühsal der aus dem Württembergischen umgesiedelten Deutschen. Trotz der harten Arbeit kann man beim Lesen die Liebe zur neuen, liebgewordenen Heimat spüren. Aber auch ihre Unsicherheit nach Hitlers ersten Kriegserfolgen, seinen Umsiedlungsplänen, insbesondere seinem Pakt mit Stalin trauen die Deutschen nicht. Es ist nur das Jahr 1940, das hier von Alma geschildert wird. Doch dieses Jahr hat es in sich. Hitlers Pläne, die eine Umsiedlung aller Deutschen zurück nach Deutschland vorsieht, hat gravierende Auswirkungen auf die Familie Steiner. Innerhalb kürzester Zeit müssen sie ihre Sachen packen und die lieb gewordene Heimat verlassen. Ihnen werden Entschädigungen in Aussicht gestellt, an die diese Familie während der strapaziösen Reise immer weniger Glauben kann. Jeder von Almas Brüder geht mit dem Verlust, der Unsicherheit und den Strapazen anders um. So ist August, Almas 17jähriger Bruder, noch immer versucht mit Charme und Tricks die Reise zu überstehen. Spielen und Wetten sind Augusts große Leidenschaft. Doch nun muss auch er bittere Erfahrungen machen. Ganz anders ergeht es ihrem großer Bruder Alwin. Der war in Bessarabien ein frommer, gütiger Mensch. Doch hier auf der Reise verliert sich seine Frömmigkeit und Nächstenliebe. Er setzt sich zu Almas Entsetzen mit Fäusten durch. Alma selbst hatte einen Traum. Sie will Winzerin werden. Doch ob sie das in der neuen Heimat, wo auch immer die sein wird, werden kann, wird sich erst in der Fortsetzung dieses Romas herausstellen. Ich finde dieses Buch sehr, sehr lesenswert und gebe daher 5 Lese-Sterne.

  • Bewertung

    5/5

    23.05.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Spannnend und einfühlsam erzählt

    Der Roman beginnt 1940 in Bessarabien, ein Landstrich in Südosteuropa, der in der heutigen Republik Moldau und im Südwesten der Ukraine lag. Dort ist vom Zweiten Weltkrieg nicht viel zu spüren, denn der tobt vermeintlich weit entfernt (am Rande: die Parallelen zur aktuellen Lage recht nah). Der Leser lernt die Hauptprotagonistin Alma kennen – eine junge Frau, mutig, ungestüm und freiheitsliebend, und wenig angepasst in traditionellen Mustern. Um sie herum ein weites wildes Land und eine große Familie. Und wie es in Familien so zugeht – es gibt viele Geschichten zu erzählen. Sie besitzen ein Weingut, und es ist Almas größter Wunsch, Winzerin zu werden. Die immer näher rückende Besetzung des Landes durch die politischen Wirren bringt das vertraute Leben abrupt ins Wanken: als Bessarabiendeutsche muss die Familie das Weingut und nicht zuletzt die Heimat verlassen, um „heim ins Reich“ zu ziehen. Alma ist nicht nur jung und ungestüm, sondern auch verliebt, und so geraten nicht nur Zukunftspläne beruflicher Natur, sondern auch private Träume durcheinander, bzw. werden ausgebremst. Ich mag an dieser Stelle nicht zu viel verraten! Was ich an der Struktur des Romans sehr mag, sind die zwei Erzählebenen, in denen er sich bewegt: wir sind nicht nur in den Kriegsjahren im letzten Jahrhundert dabei, sondern lernen auch die heutige Alma kennen. Das schafft ein sehr gutes Gleichgewicht zwischen Vergangenheit und Gegenwart, und holt uns treffsicher und einfühlsam ab. Mein Fazit: Der Roman ist eine tolle Mischung aus Familien- und Geschichtsroman, und Erzählstil und Tempo sind super gelungen - man mag das Buch kaum aus der Hand legen. Im Dezember wird der zweite Teil herauskommen. Ich vergebe 5 Sterne für den ersten Teil, und freue mich schon auf die Fortsetzung.

  • Bewertung

    5/5

    14.05.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Buch, das einen nicht mehr loslässt.

    Ein Buch, das einen mitnimmt. Im wahrsten und besten Sinne des Wortes. Mitreißend, faszinierend, mitfühlend. So dicht und empathisch erzählt die Erfolgsautorin Sibel Daniel in ihrem neuen Roman, die Geschichte der jungen Alma, die 1940 ihre Bessarabische Heimat verlassen muss und in einem durch den zweiten Weltkrieg vollkommen zerissenen Europa, ein neues Zuhause sucht. Ein Buch, das einen mitleiden, mitfühlen und mitleben lässt. Spannend geschrieben, faszinierend erzählt - ein absolutes Must-Read dieses Frühlings. Ich bin schon jetzt gespannt, wie es im Herbst mit dem Folgeband weitergeht.

  • Shilo

    aus Ulm

    5/5

    09.05.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Eine aufwühlende Lebensgeschichte

    Dieser Roman führt den Leser in das Jahr 1940 nach Bessarabien. Hier lebt die 18jährige Alma mit ihren fünf Brüdern auf einem Weingut. Sie liebt dieses Leben, die Steppe, die Freiheit. die Weinberge und ihren besten Freund Gregor und träumt davon, selber einmal Winzerin zu sein und das Gut zusammen mit ihren ältesten Bruder führen zu können. Doch dann kommen die Nazis und alle Volksdeutschen müssen umsiedeln, das Land, das seit Generationen ihre Heimat geworden ist, verlassen und „heim ins Reich“ ziehen. Auch Alma und Gregor wird es ein Abschied, vielleicht für immer? Diese Geschichte, die auf Tatsachen beruht, ist aufwühlend und geht unter die Haut. Die Geschehen im heutigen Moldawien waren mir bisher unbekannt und mehr als einmal zog sich eine Gänsehaut über meinen Rücken. Die relevanten Protagonisten hat Sibel Daniel gefühlvoll und authentisch beschrieben und so war es mir möglich mich jederzeit in die junge Alma hineinversetzen zu können. Die Handlung ist fesselnd und dramatisch. Der Spannungsbogen steigt während des Lesens kontinuierlich an und bleibt bis zum Ende des Buches erhalten. Durch den flüssigen, bildhaften und packendem Schreibstil der Autorin flogen die Seiten nur so dahin. Da zum Schluss sehr viele Fragen offen blieben, fiebere ich jetzt dem zweiten Teil entgegen, der im Dezember 23 erscheinen soll. Mein Fazit: Für mich zählt dieser erste Band der Reihe „Fremde Heimat“ zu einem absoluten Lesehighlight. Er ist ein Stück Zeitgeschichte, spannend, aufwühlend und voller Dramatik. Mit Überzeugung empfehle ich ihn weiter und vergebe 5 dicke Sterne.

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