Produktbild: Die Stimme der Gewalt
Band 14 Neu

Die Stimme der Gewalt

Aus der Reihe Die Falkenbach-Saga
7

11,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

1671

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.06.2026

Verlag

Tinte & Feder

Seitenzahl

287

Maße (L/B/H)

18,6/12,6/2,1 cm

Gewicht

318 g

Farbe

Beige

Sprache

Deutsch

ISBN

978-2-496-71655-9

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

1671

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.06.2026

Verlag

Tinte & Feder

Seitenzahl

287

Maße (L/B/H)

18,6/12,6/2,1 cm

Gewicht

318 g

Farbe

Beige

Sprache

Deutsch

ISBN

978-2-496-71655-9

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  • Kyra112

    aus Sachsen-Anhalt

    5/5

    01.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Fluchtwege

    Die Luft um die Familien von Falkenbach und Lehmann wird immer dünner. Genauso müssen sich die Mitglieder dieser immer mehr zusammennehmen, um nach außen hin die Fassade treuer Systemanhänger aufrecht zu erhalten.
Auch die Einschläge kommen dabei immer näher. Nach Leopolds Tod ist die Stimmung bei Else und Wilhelm nach wie vor getrübt. Aber auch Else muss mit einem Schicksalsschlag klarkommen. 
Paul-Friedrich versucht mit seinem Netzwerk nicht nur den Lehmanns zu helfen, sondern auch Viktor Sander und zieht sich damit erneut den Unmut Breuers heran. „Die Stimme der Gewalt“ von Ellin Carsta ist der 14. Band der „Falkenbach-Saga“ und immer wieder bin ich vom Patriarchen Paul-Friedrich beeindruckt. Diesen Eindruck spiegeln auch viele Charaktere innerhalb des Buches wieder, was speziell an Ferdinands Haltung, aber auch an den Aussagen Willmers klar erkennbar ist. Ellin Carsta hat mit dieser Figur ein Vorbild sondergleichen gezeichnet. Aber nicht nur er ist beeindruckend, auch der Zusammenhalt der Bewohner des Gutes. Nach wie vor gefällt mir auch der Perspektivwechsel zu Irma in die USA. Ich würde mir wünschen, dass sie in zukünftigen Bänden den Weg nach Deutschland, vielleicht sogar mit ihrem Vater, zurückfindet. Haarsträubend sind nach wie vor die Anhänger des Systems, für die vor allem Breuer stellvertretend steht. Hier ist eine negative Faszination zu erleben, die einfach nur noch erschreckend ist. Gleiches gilt für die naive Elisabeth Lehmann, die mir als geduldete Randfigur aber dennoch sehr suspekt ist. Überhaupt merkt man nun im Verlauf der Geschichte, dass die Luft für alle Seiten dünner wird. Die Einschläge kommen näher, die Propaganda läuft zur Höchstform auf und die Strippen im Untergrund werden nach wie vor kräftig gezogen. Und dann kommen immer einmal Szenen aus dem Lazarett in Pescara, in dem sich Gustav als Arzt befindet vor. Trotz der Grauenhaftigkeit der Ereignisse ist dies für mich immer der feinfühligste Part der Geschichte. Seine ungeschönte Sicht auf die Dinge, die Tagebucheinträge und die Patienten, die er beschreibt, geben dem Ganzen einen menschlichen Zug zwischen all dem Leid und Verlust. Mein Fazit: Ellin Carsta schafft es, dass man schnell wieder auf Gut Falkenbach heimisch ist. Gleichzeitig merkt man nun, dass die Einschläge immer Näherkommen und das System kurz vor dem Kollaps steht. Diese Atmosphäre setzt sie in beeindruckender Weise um und steht damit den Vorgängerbänden in nichts nach. 
Für alle Fans der Falkenbachs ist dieses Buch also wieder ein absolutes MUSS!

  • Undine Sittel

    aus Remse

    5/5

    29.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Die Lage spitzt sich immer mehr zu

    Klappentext  Wie lange können die Familien von Falkenbach und Lehmann noch Widerstand leisten? Der neue packende Roman von SPIEGEL-Bestsellerautorin Ellin Carsta Bernried am Starnberger See, 1944: Die Landung der Alliierten in der Normandie steht kurz bevor, doch die Familie von Falkenbach muss ihre eigenen Kämpfe ausfechten. Paul-Friedrich von Falkenbach orchestriert eine waghalsige Rettungsaktion, um den Bruder von Viktor Sander vor dem skrupellosen Hauptsturmführer Alfred Breuer in Sicherheit zu bringen. An der italienischen Front erlebt Gustav von Falkenbach das sinnlose Sterben junger Soldaten und möchte nur eines, seine Familie wiedersehen. Johannes Lehmann verhilft in Innsbruck gemeinsam mit Wilhelmine unter falschem Namen jüdischen Familien zur Flucht. Sie begeben sich dabei in immer größere Gefahr, mit dem Wissen, dass eine Gefangennahme ihr Todesurteil sein könnte. Werden ihre geheimen Aktivitäten unbemerkt bleiben? Die Falkenbachsaga geht nun schon in Runde 14. Ich bin von Anfang an dabei und begleite die Familien Falkenbach und Lehmann mit großem Interesse.  Viel hat sich seit dem ersten Band in den Familien und auf Gut Falkenbach getan. Große Veränderungen, vorallem  dem Krieg geschuldet,haben wir zusammen mit beiden Familien durchlebt und auch immer häufiger durchlitten.  Die Zeiten wurden immer schwieriger und gefährlicher,vor allem für diejenigen die nicht auf Hitlers Seite stehen. Und da gehören die Falkenbachs und Lehmanns mit dazu.  Sie müssen versuchen durch List und dem vortäuschen von Loyalität gegenüber dem Führer, ihr Leben zu retten. Das ist nicht immer so einfach, denn wem kann man schon noch zu 100 Prozent vertrauen? Lauert der Feind vielleicht im eigenen Haus?  Paul-Friedrich muss vorsichtig sein wem er traut und alles muß bis ins letzte gut durchdacht werden.  Für ihn steht seine Familie an erster Stelle. Sie will er unbedingt in Sicherheit bringen.  Dieser Teil war nicht immer leicht zu verdauen,  die Schilderung aus dem Lazarett z.b. in dem Gustav gerade Dienst tut hat mich schwer berührt und sehr nachdenklich gemacht. Wenn man das so liest wird einem das Ausmaß so nah gebracht das es einen nicht kalt lassen kann. Die Beschreibung war so bildlich das sie mich fassungslos gemacht hat. Da ich mich nie sehr mit dem Thema Krieg beschäftigt habe hat es mich umso mehr betroffen gemacht.  Zig verwundete und keine Schmerzmittel, einfach nur grausam.  Und dann der Satz, das die neuen beim Morgenappell begrüßt wurden. Und das im KZ Dachau. Was für eine Ironie Dieser Band war dann doch wieder sehr an die Nieren gehend und unvorstellbar tiefgründig. Das kommt auch durch die gute und tiefe Recherche der Autorin. Man will sich garnicht vorstellen was die Menschen damals durchgemacht haben. Und das schlimmste ist, augenscheinlich hat keiner was draus gelernt denn sonst würde es keine Kriege mehr geben.  Ich bin momentan sehr gespannt wie es weitergeht, denn noch ist der Krieg nicht beendet. Wie geht es weiter mit den Falkenbach's und Lehmanns und wer wird das Drama am Ende überleben?  Ich habe Angst vor dem Moment wenn ich mich von geliebten Figuren verabschieden muss. Ich hoffe es sind nicht allzuviele

  • Lerchie

    5/5

    29.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Auf glühenden Kohlen

    1944 steht die Landung der Alliierten in der Normandie kurz bevor, doch die Falkenbachs müssen eigene Kämpfe ausfechten. Paul-Friedrich von Falkenbach entwirft eine waghalsige Rettungsaktion um Viktor Sanders Bruder vor Hauptsturmführer Breuer zu retten. Gustav erlebt an der italienischen Front das sinnlose Sterben. Johannes Lehmann hilft, unter falschem Namen, zusammen mit Wilhelmine den jüdischen Familien zur Flucht. Eine Gefangennahme könnte ihr Todesurteil sein. Werden sie unbemerkt bleiben? Meine Meinung Das Buch ließ sich sehr gut lesen, denn ich habe es regelrecht verschlungen und es gab auch keine Unklarheiten im Text, die mich beim Lesen gestört hätten. In der Geschichte war ich wiedr schnell drinnen und konnte mich in die Protagonisten gut hineinversetzen. In Paul Friedrich, der der starke Mann war, der alles plante. Dass Breuer Viktor Sander mit seinem behinderten Bruder erpresste, war ja bereits klar, und doch war eben abzusehen, dass irgendwann der Tag könne würde, wo Breuer seine Drohung wahrmachen würde. Und um dem zuvorzukommen und während Breuer in Berlin weilte, musste Sanders Bruder aus der Wohnung mitsamt seiner Betreuerin, weggeholt werden. Dazu waren Schliche und Kniffe nötig, die Paul Friedrich sich ausgedacht hatte. Denn Alexander wird zwar von einer Frau betreut, aber die beiden werden immer beobachtet. Mur mit viel Tricks kann man es schaffen der Beobachtung zu entgehen. Ob sie es wirklich geschafft haben Alexander Sander zu da heraus zu holen, ja das muss der Leser schon selbst lesen. Das Buch umfasst etwas zwei Monate des Jahre 1944 aber die hatten es in sich. Es war spannungsgeladen, hat mir sehr gut gefallen, hat mich gefesselt und ich habe mit Johannes, Wilhelmine und auch mit Paul Friedrich und Viktor Sander gezittert. Es hat mich sehr gut unterhalten. Von mir fünf Sterne und eine Weiterempfehlung.

  • Bewertung

    aus Wertingen

    5/5

    24.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Die Stimme der Gewalt

    Ich war wieder sofort mittendrin bei den Falkenbachs. 1944. Deutschland scheint am Ende zu sein, die Alliierten stehen schon kurz vor der Normandie und immer noch wird vom Endseieg gespochen, immer jüngere Soldaten werden eingezogen. Alfred Breuer ist immer noch darauf aus, etwas gegen die Falkenbachs vorzubringen. Paul-Friedrich startet eine Rettungsaktion, um den behinderten Bruder von Viktor Sander in Sicheheit zu bringen, denn Breuer ist hinter dem jungen Mann her. Gustav als Militärarzt steht kurz vor dem Zusammenbruch. Er hat fast keine Medikamente mehr, keine Schmerzmittel mehr. Johannes und Wilhelmine helfen im Untergrund den Juden zu flüchten. Doch dann bleibt plötzlich der wöchentliche Anruf von Johannes bei seiner Mutter aus. Was ist geschehen? Irma hat immer noch Kontakt zu ihrer Schwiegermutter und sie schickt immer wieder Bilder der beiden Enkelinnen und sinnt über den Wandel ihres toten Ehemannes nach. Auch Paul-Friedrich, der immer für alles eine Lösung hatte, wirkt jetzt manchmal mut- und kraftlos. Die Autorin vermischt hier wie immer gekonnt Fiktion mit den geschichtlichen Ereignissen. In den Kapiteln wird ersichtlich, wie die Menschen unter dem Krieg leiden, endlich wieder in Frieden leben wollen. Das Attentat auf Hitler ging voll daneben. Jeder versucht möglichts unauffällig sich zu verhalten, denn überall wird bespitzelt und denunziert. Beim Lesen spürt man die kalte Atmosphäre dieser Zeit. Dies ist bereits Teil 14 dieser Saga und ein jeder Band ist mehr als interessant und man wartet gespannt auf weitere Teile und ist voller Neugier, was weiter geschieht. Das Cover zeigt uns das wunderbare Anwesen der Falkenbachs in Bernried.

  • Bewertung

    aus Oranienburg

    5/5

    21.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    die Nerven liegen blank

    Es ist eine schlimme Zeit, das Jahr 1944 in Deutschland. Der Krieg ist verloren, die Landung der Alliierten steht kurz bevor und doch noch immer wird dem deutschen Volk der Endsieg propagiert. Dabei wissen es alle längst besser. Aber an genauere Informationen kommt selbst Paul-Friedrich kaum noch heran. Wieder einmal gelingt es Ellin Carsta die damalige Zeit mit eindringlichen Worten dem Leser zu vermitteln. Für mich hieß es wieder Buch aufschlagen, abtauchen und mit den lieben Menschen von Gut Falkenbach, wo auch immer diese sich gerade in der Welt befinden, zu bangen. Den Schmerz Gustavs, der im Lazarett kaum noch Möglichkeiten hat die Verwundeten zu versorgen, konnte ich absolut verstehen. Gerade er, der so empathisch ist, der seinen Arztberuf über alles liebt und hier mangels medizinischen Mitteln Schwerkranken dem Tod überlassen muss. Dabei will er doch nur heim, zu seinen Lieben. Nicht ganz nachvollziehen, weil ich selbst ganz anders reagieren würde an ihrer Stelle, fand ich Irmas Trauer um Leopold. Sie ist vor ihm in die USA geflohen nachdem sie so sehr unter ihm gelitten hat und nun glaubt sie den Briefinhalten, dass er sich kurz vor seinem Tod charakterlich so zum Positiven geändert hat. Was die eingeschworene Gemeinschaft auf dem Gut Falkenbach an Rettungsaktionen organisiert ist wieder sehr spannend. Man merkt allerdings, wie kräftezehrend es selbst für Paul-Friedrich, meinem Felsen in der tosenden Brandung, ist. Erstaunt war ich darüber, dass er jetzt sogar seine Frau Dorothea in seine Pläne soweit es ratsam ist einbindet. Und sie macht sich nicht schlecht beim Hüten von Geheimnissen und verwischen von Spuren. Da noch so vieles am Ende offen ist, freue ich bereits jetzt auf die Fortsetzung. Der 14. Band bekommt von mir auf jeden Fall wohlverdiente 5 Lese-Sterne.

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