Béla erhält einen überraschenden Anruf: Das Haus an der Zederstraße steht zum Verkauf. Dreißig Jahre ist es her, dass er dort mit Simone, Serdar und Kim in einer WG gewohnt hat. Seither sind sie alle in unterschiedliche Richtungen gegangen. Ist es eine gute Idee, jetzt zu viert das Haus ihrer Aufbruchsjahre zu kaufen? So gesetzt wollte Béla eigentlich gar nie werden. Wenn er nicht in den Spiegel schaut, hält er sich immer noch für jung. Aber wirklich jung ist nur seine Freundin Kaja, die gerade festgestellt hat, dass sie schwanger ist.
Kundinnen und Kunden meinen
4.0/5.0
Bewertung
aus Buchen
4/5
19.08.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Mein Hasenherz schlägt schneller
Bela ist ein Mann Anfang Fünfzig und befindet sich mitten im Midlife, also noch keine Krise, aber die Erinnerungen an seine Zeit mit Freunden in der WG sind nostalgisch.
Seine Freundin Katja hat den Vorteil, dass sie jung ist. Und dann auch noch schwanger. Bela weiß nicht genau, wie er das finden soll.
Er ist ein typisch zweifelnder, unsicherer Protagonist, der aber nur wenig an den von Micha Lewinskys ersten Roman „Sobald wir angekommen sind“ erinnert.
In mehreren Passagen geht es in die Vergangenheit, sogar Kindheit. Es wird gezeigt, was Bela geprägt hat.
Das Absurde von dem Buch hat „Freunde von Früher“ nicht. Es ist aber nicht schlecht geschrieben und ich könnte mir den Stoff gut als Fernsehfilm vorstellen.
brauneye29
Thalia Book Circle Community
4/5
19.08.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Hat was
Zum Inhalt:
Als Béla erfährt, dass das Haus in der Zederstraße verkauft wird, in dem er damals mit Simone, Serdar und Kim in einer Wohngemeinschaft gelebt hat, geht ihm der Gedanke nicht aus dem Kopf, das Haus mit den anderen gemeinsam zu kaufen. Aber ist das eine gute Idee, nachdem sie alle in andere Richtungen gegangen sind. Will er überhaupt so gesetzt sein?
Meine Meinung:
Tja, in der Erinnerung ist die Vergangenheit vermutlich sehr viel besser als sie wirklich war und kann man die Vergangenheit wirklich wieder beleben? Kommen die damaligen WG-Genossen überhaupt noch miteinander klar? Das war so ein Buch, bei dem man selbst auch ins Grübeln kommt, wie es damals war und wie es wohl wäre, daran nochmal anknüpfen zu wollen. Den Schreibstil fand ich sehr gut und ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Das Buch kann ich durchaus empfehlen.
Fazit:
Hat was
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