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Produktbild: Jenseits von Gut und Böhme

Jenseits von Gut und Böhme Cosy Crime mit Geistern. Eine Rentnerin löst Cold Cases gemeinsam mit den Toten - Kriminalroman

17

12,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

1191

Erscheinungsdatum

30.09.2026

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

5781 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783987074110

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Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

1191

Erscheinungsdatum

30.09.2026

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

5781 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783987074110

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  • Bewertung

    Orell Füssli Book Circle Community

    5/5

    05.11.2026

    eBook (ePUB 3)

    Fünf Sterne und ein Geister-Fleiss-Aufkleberchen

    Ein unglücklicher Zwischenfall mit dem Toaster, ein kurzer Ausflug ins Jenseits und plötzlich stehen die Toten Schlange im Treppenhaus. Was für Friedel Böhme und ihren Kater Elvis zunächst vor allem eines bedeutet – nämlich das Ende ihrer wohlverdienten Ruhe –, ist der Beginn einer ebenso ungewöhnlichen wie herrlich unterhaltsamen Kriminalgeschichte. Was für ein Vergnügen! Adrian Draschoff ist mit «Jenseits von Gut und Böhme» eine grossartige Mischung aus Spannung, trockenem Humor, berührenden Momenten und überraschendem Tiefgang gelungen. Ein Buch, das mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert hat. Besonders angetan haben es mir Friedel und die junge Kommissarin Salima. Zwei eigenwillige Frauen, die beide ihren Stolz und vor allem ihren eigenen Kopf haben. Sie sind sich gegenseitig nicht immer ganz geheuer, und gerade dieses gelegentliche Misstrauen, die kleinen Reibereien und ihre unterschiedlichen Vorstellungen sorgen für eine köstliche Dynamik. Überhaupt hatte ich riesige Freude an den vielen liebevoll ausgearbeiteten Szenen. Manch ulkige Situation ist mit so viel Witz, Einfallsreichtum und Liebe zum Detail beschrieben, dass ich sie regelrecht miterleben konnte. Dabei wirkt der Humor nie aufgesetzt, sondern ergibt sich ganz natürlich aus den Figuren, ihren Eigenheiten und der Situationskomik. Eine Besonderheit, die ich in dieser Intensität noch bei keinem anderen Buch erlebt habe: Kaum hatte sich während des Lesens eine spezifische Frage in meinem Kopf, wurde sie wenig später in der Geschichte beantwortet. Als hätte der Autor meine Gedanken vorausgeahnt. Oder hat er sie angesichts seines beruflichen Hintergrunds vielmehr wie durch Geisterhand ganz subtil in die gewünschte Richtung gelenkt ;-? So oder so … für mich ein bemerkenswertes Zeichen dafür, wie durchdacht und geschickt die Handlung aufgebaut ist. Ebenso beeindruckt hat mich die enorme Vielseitigkeit des Romans. Eben noch muss man über eine herrlich absurde Situation schmunzeln, kurz darauf wird es ernst, berührend oder sogar in einer Situation richtig beklemmend. Hinter dem ganzen Spuk verbergen sich schliesslich menschliche Schicksale, und nicht jedes davon ist leicht zu verdauen. Draschoff schafft es mit erstaunlichem Fingerspitzengefühl, diese unterschiedlichen Stimmungen miteinander zu verbinden, ohne dass die Geschichte ihren feinstofflichen Charme verliert. Auch die Ermittlungen sind spannend, die Wendungen gelungen, und trotz der übernatürlichen Elemente kommt die eigentliche Detektivarbeit keineswegs zu kurz. Für mich war hier tatsächlich alles dabei, was ich mir von einer richtig guten Lektüre wünsche. Eine originelle Idee, unvergessliche Charakterköpfe und eine Erzählung, die weit mehr zu bieten hat, als man zunächst vermuten würde. Ein Buch, das mich zum Lachen, Mitfiebern, Nachdenken und gelegentlich sogar zum Weinen gebracht hat. Was will man mehr? Und dann dieses Ende! Ohne etwas vorwegnehmen zu wollen: Es hat mich noch einmal tief berührt und dieser ohnehin schon besonderen Geschichte einen wunderbaren Abschluss beschert. Fünf Herzen plus ein Geister-Fleiss-Aufkleberchen für dieses rundum fantastische Lesevergnügen.

  • Bellis-Perennis

    aus Wien

    5/5

    29.09.2026

    eBook (ePUB 3)

    Herrlicher Krimi-Spaß!

    Friedel Böhme ist seit einiger Zeit Witwe und lebt mit ihrem Kater allein. Friedel ist schrullig bis missmutig. Als sie mit einem Messer eine Scheibe Brot aus dem eingeschaltenen Toaster stochern will, gibt es einen Kurzschluss und Friedel ist kurz tot. Danach ist nichts mehr wie zuvor, denn vor ihrer Wohnungstüre stehen zahlreiche Geister, die sie um Hilfe bitten. Denn eines haben die Geister gemeinsam: Sie sind alle Geister von Ermordeten. „Es war 8:46 Uhr an einem Dienstagmorgen, und Friedel Böhme hatte soeben begriffen, dass sie Geister sehen konnte.“ Nun entspinnt sich ein interessanter Cozy-Krimi, denn die Geister können einiges zur Aufklärung ihres Todes beitragen. Nur, wie soll Friedel das der Polizei verklickern? Natürlich wird sie nicht ernst genommen und man verbindet sie mit Salima Rahmani, einer jungen Kommissarin, die man im Keller Akten ungeklärter Morde schlichten lässt. Besonderes Aufsehen erregen mehrere Todesfälle an alten, aber vermögenden und alleinstehenden Personen, die alle von einer Pflegeagentur betreut worden sind. Nebenbei kann man sich schon darüber wundern, dass der Bestatter gleichzeitig auch den Nachlass entfernen darf/soll. Und das ziemlich schnell, damit die Wohnungen bzw. Häuser wieder vermietet werden können. Der geneigte Leser hat bestimmt schon eine Ahnung, was hier los ist. Doch man sollte sich nicht täuschen lassen, denn hier ist wenig, wie es zunächst scheint. Als dann dieser komplexe Cold Case gelöst worden ist, steht plötzlich der Geist von Friedels Ehemann vor ihrer Türe. Ist er auch ermordet worden? Meine Meinung: Mir hat dieser Krimi sehr gut gefallen, der mit viel schwarzem Humor und Hartnäckigkeit zahlreiche Cold Cases auflöst. Friedel und Salima fördern dabei Wahrheiten ans Tageslicht, die manche Personen lieber weiterhin verborgen gewünscht hätten. Neben allem feinen Humor, spricht der Autor auch ernste Themen an: Personalengpässe in Pflegeagenturen, fehlende Verwandte, die sich um die Beerdigung der Toten kümmern, sodass Behörden immer wieder die Kosten dafür übernehmen müssen. Dass sich da nicht viel mehr als ein Sozialbegräbnis ausgeht, ist wohl auch klar. Gerne lese ich von diesem höchst ungleichen Ermittler-Duo mehr. Dass der Geist von Friedels Ehemann auftaucht, scheint zumindest einen Nachfolge-Krimi zu gewährleisten. Fazit: Diesem köstlichen Krimi, der ein wenig skurril und mit feinem Humor daherkommt, gebe ich gerne 5 Sterne und warte auf die Fortsetzung.

  • Lesenswert

    aus Bielefeld

    4/5

    30.09.2026

    eBook (ePUB 3)

    Witziger Krimi mit einem ganz speziellen Ermittlerteam

    Mögt Ihr Ermittlungen der anderen Art? Dann seid Ihr bei "Jenseits von Gut und Böhme" von Adrian Draschoff gut aufgehoben. Beim Zubereiten des morgendlichen Frühstücks bekommt Friedel Böhme einen Stromschlag, der sie fast das Leben kostet. Sie befindet sich bereits auf dem Weg ins Jenseits, wird aber gerettet. Ab da verändert sich ihr Leben von Grund auf, denn sie kann Geister sehen. Es sind Geister von ermordeten Menschen, denen sie helfen will, ihre Fälle aufzuklären. Dazu sucht sie Hilfe bei Kommissarin Salima Rahmani, die sich im Keller des Kommissariats mit Cold-Cases beschäftigen muss, da ihr Vorgesetzter Vorbehalte gegen sie hat. Obwohl es um ermordete Personen geht, ist dieser Krimi herrlich komisch! Die Dialoge zwischen Friedel und ihren Geistern haben mich laut lachen lassen. Draschoff beschreibt sehr bildhaft, gibt jedem Geist einen besonderen Charakter, nicht immer zum Vergnügen von Friedel (aber zum Vergnügen der Lesenden). Friedel selbst entwickelt sich im Krimi weiter, arbeitet rationeller und ist vor allem mutig, auch wenn sie nicht mehr die Jüngste ist. Ich habe sie und Salima Rahmani gerne begleitet. Und natürlich auch Friedels Kater, den nicht einmal Geister aus der Ruhe bringen können. Der Schluss des Krimis kommt überraschend und verspricht vielleicht sogar einen zweiten Teil? Ich würde mich darüber freuen, Ein richtiger Wohlfühlkrimi mit einer besonderen Spezies an Protagonist*innen. Und Friedel muss man sowieso mögen! Wer Krimis mit leicht übersinnlichen und humorigen Elementen mag, sollte zu diesem Krimi greifen! Kein Highlight für mich, aber sehr gute 4 Sterne wert!

  • Thebooknista

    4/5

    30.09.2026

    eBook (ePUB 3)

    Skurril, charmant und herrlich schwarzhumorig

    Jenseits von Gut und Böhme von Adrian Draschoff hat mich allein mit seiner ungewöhnlichen Idee sofort neugierig gemacht. Ein Cosy Crime mit Geistern, Cold Cases und einer eher unfreiwilligen Ermittlerin? Das klang nach genau der Art von etwas anderem Krimi, die zwischen all den klassischen Mordermittlungen richtig schön herausstechen kann. Im Mittelpunkt steht Friedel Böhme, die nach einem ziemlich außergewöhnlichen Zwischenfall plötzlich Geister sehen kann. Und ausgerechnet die scheinen der Meinung zu sein, dass Friedel genau die Richtige ist, um ihnen bei einigen ungelösten Angelegenheiten zu helfen. Gemeinsam mit der jungen Kommissarin Salima entsteht dadurch ein ziemlich ungewöhnliches Ermittlerduo. Mehr möchte ich über die Geschichte aber eigentlich gar nicht erzählen, denn gerade die einzelnen Fälle und alles, was sich daraus entwickelt, sollte man selbst entdecken. Was mir besonders gefallen hat, ist der Humor. Das Buch nimmt seine Kriminalfälle durchaus ernst, schafft es aber gleichzeitig immer wieder, mit trockenem und teilweise herrlich schwarzem Humor für Leichtigkeit zu sorgen. Gerade Friedels Art hat mich dabei immer wieder zum Schmunzeln gebracht. Überhaupt ist Friedel eine Protagonistin, die man nicht unbedingt jeden Tag in einem Krimi bekommt. Sie ist eigenwillig, direkt und nicht gerade begeistert davon, plötzlich in diese ganze Sache hineingezogen zu werden. Genau das macht sie aber so sympathisch. Sie hat ihre Ecken und Kanten und wirkt dadurch herrlich authentisch. Auch die Kombination mit Salima funktioniert richtig gut. Die beiden könnten unterschiedlicher kaum sein und gerade daraus entsteht eine Dynamik, die für mich einen großen Teil des Charmes der Geschichte ausmacht. Und dann wäre da natürlich noch ein stoischer Kater als Sidekick, womit das Buch bei mir sowieso schon einige Pluspunkte sammelt. Die übersinnlichen Elemente fand ich ebenfalls richtig schön eingebaut. Obwohl Geister eine wichtige Rolle spielen, wird daraus keine klassische Fantasygeschichte. Stattdessen verbindet Adrian Draschoff das Übernatürliche mit einem Krimi und lässt beides ganz selbstverständlich nebeneinander existieren. Das gibt dem Buch seinen ganz eigenen Charakter. Gleichzeitig steckt hinter dem Humor durchaus eine ernstere und teilweise melancholische Seite. Schließlich geht es um Menschen, deren Geschichten nicht abgeschlossen wurden. Dadurch entstehen immer wieder überraschend berührende Momente. Gerade dieser Wechsel zwischen skurrilem Humor, Spannung und leiseren Augenblicken hat für mich sehr gut funktioniert. Der Schreibstil liest sich angenehm locker und das Buch besitzt genau diese gemütliche Krimiatmosphäre, die ich mir bei einem Cosy Crime wünsche. Trotzdem bleibt genügend Neugier darauf, was hinter den jeweiligen Ereignissen steckt. Es ist weniger ein düsterer Thriller, bei dem man permanent den Atem anhält, sondern vielmehr eine Mischung aus Rätseln, Mitfiebern, Schmunzeln und Figuren, mit denen man gerne Zeit verbringt. Jenseits von Gut und Böhme ist damit ein wunderbar ungewöhnlicher Cosy Crime für alle, die klassische Ermittlungen gerne mit einer ordentlichen Portion Skurrilität serviert bekommen. Die Kombination aus Cold Cases, Geistern, schwarzem Humor, einem ungewöhnlichen weiblichen Ermittlerduo und einem ziemlich gelassenen Kater hat einfach etwas Besonderes. Von mir bekommt Jenseits von Gut und Böhme 4,5 von 5 Sternen.

  • Bewertung

    aus Bad Säckingen

    5/5

    01.11.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Originell und geistreich

    Autor Adrian Draschoff ist eine wunderbare Neuentdeckung. „Jenseits von Gut und Böhme“ ist „geistreich“ und nicht nur im wahrsten Sinne des Wortes. Nach einem kleinen Zwischenfall mit ihrem Toaster kann Rentnerin Friedel Böhme Geister sehen, dabei lernt doch schon jedes kleine Kind, dass man nicht in einem Toaster rumstochert. Diese Geschichte ist so phantastisch, dass ich mir wünsche, sie könnte wahr sein. Ich habe mich köstlich amüsiert bei der Vorstellung, wie die Geister im Treppenhaus Schlange stehen und darauf warten, dass Friedel für Gerechtigkeit sorgt und sie damit erlöst. Friedel war mir nicht auf Anhieb sympathisch. Sie raucht, hat einen eher rustikalen Charme und musste lernen sich durchzusetzen bei ihrer Arbeit als Pfandleiherin. Aber ihr trockener Humor und ihre Tatkraft haben mich dann doch erobert. Ihre Sister in Crime, die junge Kommissarin Salima, erlebt Frauenfeindlichkeit und Rassismus tagtäglich bei ihren Kollegen und sogar ihrem Vorgesetzten, diesen Typen würde ich gerne mal die Meinung geigen. Ich bin gezwungen langsam zu lesen, damit ich keine der witzigen Szenen verpasse. Etwa wenn Friedel einer jungen Geistin erklärt, was Social Media ist. „Sie lachte über das Konzept Katzenvideos, verstand aber nicht, warum Menschen im Internet freiwillig Fremden beim Auspacken von Paketen zusahen.“ So geht es mir ehrlich gesagt auch. Nicht nur die Geister sind skurril, sondern auch die Verdächtigen und so rate ich munter weiter, während Friedel und Salima immer tiefer in einem Wespennest stochern. Der Autor trifft mit seinem Humor genau meinen Geschmack und ich wünsche mir, dass Salima und Friedel weiterermitteln dürfen.

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