Wenn die längsten Nächte des Jahres anbrechen und alte Bräuche aufleben, wird der Schleier zwischen den Welten dünn ...
Die längsten Nächte des Jahres sind angebrochen. Im Allgäu ziehen die Krampusse durch die Straßen. Als ein junger Mann ermordet wird, gerät die Hexe Antonia in einen Fall, der tiefer reicht als jedes Verbrechen. Gemeinsam mit Benedikt, einem Mann voller Geheimnisse, folgt sie den Spuren okkulter Rituale, vergessener Orte und einer Macht, die während der Rauhnächte erwacht. Antonia weiß, dass sie ihm nicht vertrauen darf. Benedikt weiß, dass er ihr nicht zu nahe kommen sollte. Doch je dunkler die Nächte werden, desto stärker wird die Anziehung zwischen ihnen.
Ein atmosphärischer Fantasy-Krimi aus dem Alpenraum, der Brauchtum, Spannung und leise Romantik vereint. Rauhnächte, Krampus und die Wilde Jagd treten aus dem Schatten der Legenden - und entfalten eine unheimliche Gegenwart.
»Die Geister der Rauhnächte« erzählt von alpenländischen Mythen, verborgenen Kräften und einer Verbindung, die im Angesicht wachsender Gefahr Bestand haben muss.
Kundinnen und Kunden meinen
4.5/5.0
Lerchie
aus h
5/5
05.10.2026
Buch (Taschenbuch)
Die wilde Jagd
Im Allgäu ziehen die Krampusse in den längsten Nächten der Welt durch die Straßen. Ein Mann wird ermordet und Antonia, eine Hexe, gerät in einen Fall, tiefer als jedes Verbrechen. Benedikt, ein Mann voller Geheimnisse, und sie folgen den Spuren okkulter Rituale, die während der Rauhnächte eine Macht erwachen lassen. Eigentlich darf Antonia Benedikt nicht vertrauen und auch er soll ihr nicht zu nahe kommen. Doch die Anziehung zwischen ihnen wird immer stärker, Ein Krimi aus Spannung und Romantik vereint. Aus den Schatten der Legenden treten Rauhnächte, Krampus, wilde Jagd.
Meine Meinung
Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen. Keine Unklarheiten im Text störten meinen Lesefluss. Ich kam gut in die Geschichte rein und konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. Antonia Stadler, die Hexe, sollte sich eigentlich von Benedikt fernhalten, und er sich von ihr. Und doch kommen sie sich näher. Ein Mann mit Krampusmaske wird ermordet und nicht viel später gibt es einen zweiten Toten. Toni und Benedikt haben sich verbündet. Die Polizei sucht im Schnitzermilieu nach jemandem, der sein Schnitzmesser nicht mehr hat. Benedikt schnitzt teilweise auch Krampusmasken. Und dann stellt Antonias Schwester Sonja eine Forderung, die Toni nicht erfüllen will. Warum nicht? Das erfährt der Leser beim Lesen des Buches, und natürlich auch was alles deswegen geschieht. Es hat mir sehr gut gefallen ist spannend, hat mich gefesselt und sehr gut unterhalten. Eine Weiterempfehlung und fünf Sterne von mir.
Bewertung
aus Hamburg
5/5
30.09.2026
Buch (Taschenbuch)
Ein absolutes Highlight zwischen Magie, Geistern und Rauhnächten
Ich hatte Lust auf etwas Neues, magisches, etwas das zum kommenden Herbst super passt und entschied mich hierfür. „Die Geister der Rauhnächte“ von Sabrina Kreisle ist für mich ein ganz besonderes Highlight gewesen und ich habe jede Seite geliebt und verschlungen! Ich kuschelte mich abends ein, machte es mir gemütlich und habe nicht gemerkt, wie schnell ich durch das tolle Buch mit seinem leichten schönen Schreibstil geflogen bin. Denn dieses Buch hat mich mit seiner geheimnisvollen Atmosphäre, dem mystischen Setting und der gelungenen Verbindung aus Spannung, Magie, alten Bräuchen und Romance einfach vollkommen abgeholt.
Sabrina Kreisle hat einen so wunderbar atmosphärischen Schreibstil. Ihre Beschreibungen sind bildhaft, ohne die Geschichte unnötig auszubremsen, und gerade die Umgebung wird so lebendig dargestellt, dass ich beim Lesen regelrecht das Gefühl hatte, mitten in dieser besonderen und geheimnisvollen Welt zu stehen. Gleichzeitig schreibt die Autorin flüssig und zugänglich, sodass ich sehr schnell in der Geschichte angekommen bin. Besonders mochte ich dieses unterschwellige Gefühl, dass hinter dem Sichtbaren noch etwas anderes lauert. Genau diese Stimmung hat mich durch das gesamte Buch begleitet.
Für mich liegt eine der größten Besonderheiten in der Verbindung von alpenländischem Brauchtum mit mystischen und fantastischen Elementen. Die Rauhnächte sind ohnehin eine faszinierende Zeit, die mit zahlreichen Geschichten, Ritualen und Vorstellungen rund um Geister, Hexen und andere übernatürliche Wesen verbunden ist. Das Buch greift diese Thematik auf und macht daraus eine Geschichte, bei der ich mich immer wieder gefragt habe, wo die Grenze zwischen alten Sagen und tatsächlicher Magie verläuft. Gerade das Thema Rauhnächte hat mir unglaublich gut gefallen. Diese besondere Zeit zwischen den Jahren, die Dunkelheit, die alten Bräuche und die Vorstellung, dass in diesen Nächten Dinge geschehen können, die wir uns nicht erklären können, schaffen eine ganz eigene Atmosphäre. Dazu kommen Hexen und Geister, die der Geschichte eine wunderbar unheimliche und geheimnisvolle Note verleihen. Es ist dieses Spiel mit dem Mystischen, das mich immer wieder fasziniert hat.
Auch die Handlung konnte mich überzeugen. Ohne zu viel zu verraten, beginnt alles mit einem mysteriösen Verbrechen und entwickelt sich zunehmend zu einer Geschichte, in der Magie, alte Bräuche und übersinnliche Ereignisse eine immer größere Rolle spielen. Dabei bleibt lange die spannende Frage bestehen, was tatsächlich hinter den Ereignissen steckt. Genau dieses Rätseln hat dafür gesorgt, dass ich immer weiterlesen wollte und das Buch nicht weglegen konnte.
Mit Antonia „Toni“ Stadler bekommt die Geschichte eine Protagonistin, die mir sehr gut gefallen hat. Sie ist eine interessante Figur, die ihren eigenen Weg geht und sich im Verlauf der Geschichte mit Dingen auseinandersetzen muss, die ihre bisherige Vorstellung von der Welt infrage stellen. Ich mochte besonders, dass sie nicht einfach alles hinnimmt, sondern hinterfragt, nach Antworten sucht und sich weiterentwickelt.
Auch Benedikt hat für mich hervorragend in die Geschichte gepasst. Geheimnisvoll, nicht immer leicht zu durchschauen und mit seiner eigenen Geschichte bringt er eine zusätzliche Ebene in die Handlung. Das Zusammenspiel zwischen Toni und Benedikt hat mir sehr gefallen, weil sich ihre Beziehung nicht einfach von einer Seite auf die andere entwickelt. Vertrauen, Geheimnisse und gegenseitige Anziehung spielen dabei eine wichtige Rolle.
Auch die Nebenfiguren tragen dazu bei, dass die Geschichte lebendig wirkt. Sie geben der Handlung zusätzliche Facetten und sorgen dafür, dass die Welt nicht nur aus den beiden Hauptfiguren besteht.
Was dieses Buch bei mir vor allem ausgelöst hat, war ein ganz besonderes Lesegefühl. Ich hatte beim Lesen immer wieder dieses angenehme Kribbeln, das entsteht, wenn eine Geschichte gleichzeitig faszinierend und ein bisschen unheimlich ist. Draußen wird es dunkel, man liest von Geistern, Hexen und alten Ritualen und irgendwann denkt man unwillkürlich darüber nach, ob an all diesen alten Geschichten vielleicht doch ein Körnchen Wahrheit steckt. Genau diese Stimmung hat mich vollkommen eingefangen.
Ich hatte Gänsehaut, Neugier und immer wieder dieses Gefühl, unbedingt noch ein Kapitel lesen zu wollen. Gleichzeitig konnte ich mich wunderbar in die winterliche Atmosphäre fallen lassen. Das Buch ist für mich deshalb nicht nur eine spannende Geschichte, sondern vor allem ein atmosphärisches Erlebnis.
„Die Geister der Rauhnächte“ ist für mich ein klares Highlight und eine große Empfehlung für alle, die mystische Geschichten lieben und Lust auf eine Mischung aus Fantasy, Spannung, alpenländischem Brauchtum, Hexen, Geistern und Romance haben.
Ich habe das Buch mit diesem besonderen Gefühl beendet, das nur Geschichten hinterlassen, die einen wirklich in ihre Welt hineinziehen: ein bisschen Wehmut, weil die Reise vorbei ist, aber gleichzeitig die große Lust, noch länger in dieser mystischen Welt verweilen zu dürfen.
Bewertung
4/5
11.10.2026
Buch (Taschenbuch)
Zwischen Krampus, Magie und Mord ❄️
Mir haben vor allem die Krampusbräuche, die Rauhnächte und die vielen Sagen aus dem Allgäu gefallen. Ich fand es spannend, wie die alten Legenden in den Kriminalfall eingebaut wurden und man nach und nach mehr über die Hintergründe erfährt. Auch Toni und Benedikt fand ich interessant, gerade weil zwischen ihnen mehr im Raum steht, als beide zugeben wollen. Die Liebesgeschichte hätte für meinen Geschmack noch etwas mehr Raum bekommen dürfen, aber auch der Kriminalfall konnte mich gut unterhalten.
Insgesamt eine spannende Geschichte für alle, die Lust auf Hexen, unheimliche Legenden und einen Krimi mit romantischen Elementen haben.
Bewertung
Thalia Book Circle Community
4/5
03.10.2026
Buch (Taschenbuch)
Besuch vom Krampus
Antonia besucht zusammen mit einer Freundin und deren kleiner Tochter den Weihnachtsmarkt. Bevor die Krampusse kommen, wollen sie mit der Kleinen schon wieder weg sein. Natürlich erscheinen die früher als gedacht, und das Mädchen lässt sich die Show nicht entgehen. Erst später erfährt Antonia, dass dabei ein Mann im Krampus-Kostüm ermordet wurde. Als dann auch noch ein Fremder bei ihr auftaucht, steckt sie als Hexe auf einmal mitten in der Angelegenheit.
Urban Fantasy in der deutschen Provinz anzusiedeln, ist in diesem Genre schon eine Seltenheit. Sabrina Kreisle geht genau diesen Weg und siedelt ihre weihnachtliche Geschichte im Allgäu an und integriert dabei gleich die lokale Tradition der Krampus-Züge in die Story. Ihre Protagonistin ist die noch relativ junge Hexe Antonia, die beim Mord an einem Krampus-Darsteller zunächst ungewollt mit einem (Hexen-)Jäger zusammenarbeiten muss. Dass sich daraus ein Romantasy-Part ergibt, dürfte Gewohnheitsleser derartiger Stoffe natürlich kaum überraschen. Allerdings bleibt dieser Aspekt der Geschichte erfreulich dezent und tritt nie störend in den Vordergrund. Auch dass sich die Hintergründe des Mords als magisch erweisen und sogar noch ein wahrer Krampus in Erscheinung tritt, verwundert in diesem Genre genauso wenig wie die persönliche Verbindung der Protagonistin mit dem Fall. Insgesamt bekommt der Genre-Fan eine gelungene Story geboten, deren Besonderheit vor allem im für derartige Geschichten a-typischen Handlungsort und der Integration örtlicher Sagengestalten liegt.
Die Autorin erzählt aus den Blickwinkeln unterschiedlicher Charaktere, wozu auch eine definitiv unmagische Kriminalkommissarin gehört.
Fazit:
Ein Allgäu-Urban-Fantasy-Krimi mit Romantasy-Elementen und weihnachtlichen Traditionen weckt allein schon durch diese Kombination Interesse.
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