Ein Kinderbuch voller Zauber, Spuren und Flüstern.
Sophie folgt einer Spur, die sie weit von zu Hause fortführt, bis nach Paris in eine Welt aus vergessenen Zimmern, stillen Archiven und Geschichten, die längst verstummt sind.
Sie entdeckt Hinweise auf eine Puppe, die nirgends verzeichnet ist - und doch spürbar bleibt.
Alte Häuser, verborgene Räume, ein Name ohne Klang und ein Blick, der in Sophies Gedanken nachhallt. Mit Gretchen, Hans und Wendy folgt sie einem leisen Ruf, der durch Nächte und Erinnerungen trägt.
Und je näher sie kommt, desto deutlicher spürt sie: Da ist jemand, der gewartet hat. Nicht gerufen und doch gehört.
Ein poetisches, geheimnisvolles Abenteuer über Freundschaft, Suche, Sehnsucht - und darüber, dass manche Geschichten weitersingen.
Für Kinder ab 9 Jahren und für alle, die an leise Magie glauben.
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Bezaubernde, einzigartige Geschichte
Susanna B. am 05.04.2026
Bewertungsnummer: 3100235
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Sophie und die traurigen Augen von Paris der dritte Band von @christianvau_autor hat mich mitgenommen auf die spannende Suche zur vierten Puppe, die gefunden werden wollte.
Schon im Prolog war ich wieder mitten drin, wunderbar gefühlvolle, leise Worte, Sätze, die mich berührten.
Ich liebe den eigenen Schreibstil von Christian, mit wenig Worten, Flüstern und mitteilen.
Man muss diese Geschichte lesen, um zu spüren, wahr zu nehmen, zu wissen, wie sie sich anfühlt, ohne grosse Worte.
Sophie lebt sozusagen in zwei Welten, der Realen im Hier und der der Puppen.
Beim Tee meinte Wendy, es gäbe eine Geschichte von Fünf, nicht Menschen, von uns Puppen.
Seite 28; Kapitel 2 ein herzlicher Satz:
5 Tassen als Symbol; 3 gefüllt, 2 noch leer für das was kommt.
Auf Seite 37; Kapitel 3:
Auf dem Dachboden erzählt Mathilde vom Puppenort und Sophie fragt: Glaubst du, es gibt ihn?
Mathilde meint: Vielleicht trägt der Ort nicht die Puppen, sondern die Puppen den Ort.
Wendy meint, dass es Zeit ist, das sie anfangen zu suchen. Hans sagt zu Sophie , du hast uns gefunden, du wirst auch Sie finden, du hast Mut und gibst nicht auf.
Sophie, Mathilde, Julia und die drei Puppen sassen am Tisch, suchten und notierten in alten Unterlagen, Katalogen.
Sophie hat ein Gespür entwickelt, um den Weg zu den Puppen zu finden, wahrzunehmen wohin die Suche gehen soll.
Seite 65; Kapitel 6 eine magische Aussage:
Suchen ist wie Spuren lesen im Nebel
Sie reisten zu Puppenbörsen, fanden nichts; ins Stadtmuseum, da fanden sie eine Spur, die Hoffnung schenkte.
Sophie recherchierte, machte sich Notizen, schrieb jedes kleinste Detail auf, fotografierte und trug alles in ihrem Ordner ein.
Voller Zuversicht bestiegen Julia, Sophie und Wendy den Zug nach Paris.
Werden sie fündig? Erfolg haben? Wo ist Triste, die Vierte?
Christian ist ein Wortkünstler, weis ruhig zu erzählen, alles fügt sich fliessend zu einem Ganzen, ohne viele Worte.
Ich bewundere die Art des Schreibens und bedanke mich für die bezaubernde Erzählung, die mir viel Freude und Harmonie schenkte, kann sie allen weiter empfehlen, die was besonderes lieben, einzigartig gute Lesestunden mögen.
Zum Schluss ein Puppenglossar.
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