Produktbild: Zeiten des Aufruhrs
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Zeiten des Aufruhrs Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.10.2011

Verlag

btb

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

18,5/11,8/2,5 cm

Gewicht

296 g

Originaltitel

Revolutionary Road

Übersetzt von

Hans Ulrich Wolf

Sprache

Deutsch

EAN

2710004449344

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Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.10.2011

Verlag

btb

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

18,5/11,8/2,5 cm

Gewicht

296 g

Originaltitel

Revolutionary Road

Übersetzt von

Hans Ulrich Wolf

Sprache

Deutsch

EAN

2710004449344

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Über das Abfinden mit der Mittelmässigkeit

Bewertung aus Zürich am 18.06.2022

Bewertungsnummer: 1731917

Bewertet: eBook (ePUB)

Der Roman erzählt die Geschichte von April, die ihren künstlerischen Ausdruck sucht und Frank, der sich für einen intelligenten und interessanten Menschen hält. Ihre Bedeutung definieren sie vorerst dadurch, dass sie keine solchen «Vorstadttypen» sein wollen wie ihre Nachbarn. Frank kann sich der Umgebung anpassen. Er erlebt ausgerechnet bei der «unbedeutenden» Arbeit, dass er tatsächlich über das Mittelmass hinauswachsen kann. April gegenüber will er dies nicht eingestehen. April scheitert bei einer Laienaufführung als Schauspielerin. Sie will die Enge der «Revolutionary Road» verlassen und plant den Umzug nach Paris. Sie gibt vor, dies in erster Linie wegen Frank zu tun. Der Roman ist beklemmend. Das Ehepaar tut ständig etwas anderes als das, was es wirklich möchte. Sie suchen nach einer Art von Bedeutung über das Mittelmass hinaus, die sie nicht haben. Dies erkennen sie zwar, haben aber nicht die Kraft, sich aus diesem Selbstbetrugs zu befreien. Der Roman ist spannend, die Dialoge gestochen scharf und packend, die Entwicklung der Handlung zwingend. Einer der besten Romane, den ich in den vergangenen Jahren gelesen habe.

Über das Abfinden mit der Mittelmässigkeit

Bewertung aus Zürich am 18.06.2022
Bewertungsnummer: 1731917
Bewertet: eBook (ePUB)

Der Roman erzählt die Geschichte von April, die ihren künstlerischen Ausdruck sucht und Frank, der sich für einen intelligenten und interessanten Menschen hält. Ihre Bedeutung definieren sie vorerst dadurch, dass sie keine solchen «Vorstadttypen» sein wollen wie ihre Nachbarn. Frank kann sich der Umgebung anpassen. Er erlebt ausgerechnet bei der «unbedeutenden» Arbeit, dass er tatsächlich über das Mittelmass hinauswachsen kann. April gegenüber will er dies nicht eingestehen. April scheitert bei einer Laienaufführung als Schauspielerin. Sie will die Enge der «Revolutionary Road» verlassen und plant den Umzug nach Paris. Sie gibt vor, dies in erster Linie wegen Frank zu tun. Der Roman ist beklemmend. Das Ehepaar tut ständig etwas anderes als das, was es wirklich möchte. Sie suchen nach einer Art von Bedeutung über das Mittelmass hinaus, die sie nicht haben. Dies erkennen sie zwar, haben aber nicht die Kraft, sich aus diesem Selbstbetrugs zu befreien. Der Roman ist spannend, die Dialoge gestochen scharf und packend, die Entwicklung der Handlung zwingend. Einer der besten Romane, den ich in den vergangenen Jahren gelesen habe.

Ein topaktueller Klassiker

Bewertung aus Zürich am 11.03.2021

Bewertungsnummer: 1464828

Bewertet: Hörbuch-Download

Frank und April leben mit ihren zwei Kindern das scheinbar perfekte Leben in einer Vorstadt von NYC. Sie haben ein Auto, ein Haus, nette Nachbarn und genug Geld durch die Arbeit, die Frank in NYC hat. Ihre Träume haben sie schon längst begraben, versuchen das beste aus ihrem unspektakulären Vorstadtleben zu machen, über das sie die ganze Zeit mit ihren Nachbarn schnöden, denn schließlich seien sie alle etwas Besseres und durchschauen die vollständige Leere dieses Lebens vollkommen im Gegensatz zu den meisten anderen, die dort auf die gleiche Art vor sich hinvegetieren. Es sind die 1950er Jahre, der Mann hat das sagen, es fließt viel Alkohol gegen die Langeweile, die Gesellschaft ist stockkonservativ. Deckel drauf und gut verschließen, so dass alles schön ruhig bleibt. Aber leider gärt es im Kochtopf gewaltig. Die Leute sind an sich sehr unzufrieden und unerfüllt, beeinflussen sich gegenseitig mit miesen Spielchen, wollen ausbrechen, scheitern... Aber scheitern ist in dieser Kunstwelt nicht vorgesehen. Und dann geschieht die Katastrophe. Das Hörbuch- sehr gut gelesen von Christian Brückner - hat mich mitgerissen. Sehr lakonisch wird die Tragik des gegen außen perfekt wirkende Familienlebens von Frank und April sowie dieser an sich selbst krankenden Gesellschaft vorgeführt - und alles in den Abgrund gestoßen. Und das auf eine so geschickte Art, dass das Buch bis heute nichts von seiner Aktualität eingebüßt hat. Es ist beinahe ungeheuerlich, wie treffend der Autor diese fadenscheinige Stimmung in der Vorstadt seziert und die Leute- jede Person auf ihre Art - in ihrem eigenen Sumpf von Lebenslügen versanden lässt. Und den meisten macht es nicht einmal etwas aus. Man nimmt das eben einfach einmal so hin. Mit anderen Worten: Das ist ein unglaublich guter Text, der unsere Gesellschaft geschickt demontiert und die Falschheit in unserem gegenseitigen Umgang entlarvt, aber nicht an diesem Punkt stoppt, sondern mögliche Konsequenzen solcher persönlicher Selbstverleugnung aufzuzeigen vermag. Mich hat das Buch jedenfalls voll und ganz zu überzeugen vermocht. Fazit: Unbedingt lesen (oder hören) #Rezension #bookstagram #buchblogger #bookaddicted #instabook #buch #lesen #booklover #bücherwurm #buchblog #leseempfehlung #meinung #lesenswert

Ein topaktueller Klassiker

Bewertung aus Zürich am 11.03.2021
Bewertungsnummer: 1464828
Bewertet: Hörbuch-Download

Frank und April leben mit ihren zwei Kindern das scheinbar perfekte Leben in einer Vorstadt von NYC. Sie haben ein Auto, ein Haus, nette Nachbarn und genug Geld durch die Arbeit, die Frank in NYC hat. Ihre Träume haben sie schon längst begraben, versuchen das beste aus ihrem unspektakulären Vorstadtleben zu machen, über das sie die ganze Zeit mit ihren Nachbarn schnöden, denn schließlich seien sie alle etwas Besseres und durchschauen die vollständige Leere dieses Lebens vollkommen im Gegensatz zu den meisten anderen, die dort auf die gleiche Art vor sich hinvegetieren. Es sind die 1950er Jahre, der Mann hat das sagen, es fließt viel Alkohol gegen die Langeweile, die Gesellschaft ist stockkonservativ. Deckel drauf und gut verschließen, so dass alles schön ruhig bleibt. Aber leider gärt es im Kochtopf gewaltig. Die Leute sind an sich sehr unzufrieden und unerfüllt, beeinflussen sich gegenseitig mit miesen Spielchen, wollen ausbrechen, scheitern... Aber scheitern ist in dieser Kunstwelt nicht vorgesehen. Und dann geschieht die Katastrophe. Das Hörbuch- sehr gut gelesen von Christian Brückner - hat mich mitgerissen. Sehr lakonisch wird die Tragik des gegen außen perfekt wirkende Familienlebens von Frank und April sowie dieser an sich selbst krankenden Gesellschaft vorgeführt - und alles in den Abgrund gestoßen. Und das auf eine so geschickte Art, dass das Buch bis heute nichts von seiner Aktualität eingebüßt hat. Es ist beinahe ungeheuerlich, wie treffend der Autor diese fadenscheinige Stimmung in der Vorstadt seziert und die Leute- jede Person auf ihre Art - in ihrem eigenen Sumpf von Lebenslügen versanden lässt. Und den meisten macht es nicht einmal etwas aus. Man nimmt das eben einfach einmal so hin. Mit anderen Worten: Das ist ein unglaublich guter Text, der unsere Gesellschaft geschickt demontiert und die Falschheit in unserem gegenseitigen Umgang entlarvt, aber nicht an diesem Punkt stoppt, sondern mögliche Konsequenzen solcher persönlicher Selbstverleugnung aufzuzeigen vermag. Mich hat das Buch jedenfalls voll und ganz zu überzeugen vermocht. Fazit: Unbedingt lesen (oder hören) #Rezension #bookstagram #buchblogger #bookaddicted #instabook #buch #lesen #booklover #bücherwurm #buchblog #leseempfehlung #meinung #lesenswert

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Zeiten des Aufruhrs

von Richard Yates

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