Produktbild: Die Selbstdenkerin
Band 19

Die Selbstdenkerin Fanny Lewalds dreifache Emanzipation - Historisch- biografischer Roman

Aus der Reihe Widerständige Frauen
8

18,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.04.2026

Verlag

Verlag Edition AV

Seitenzahl

241

Maße (L/B/H)

13,5/21/1,8 cm

Gewicht

320 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86841-336-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.04.2026

Verlag

Verlag Edition AV

Seitenzahl

241

Maße (L/B/H)

13,5/21/1,8 cm

Gewicht

320 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86841-336-6

Herstelleradresse

Edition AV, Verlag
Teichstraße 1
31162 Bodenburg
DE

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  • Bewertung

    5/5

    15.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Eine bemerkenswerte Frau

    Emanzipation im 18-19.. Jahrhundert, da denkt man eher an die Blaustrumpf Frauen aus England! Doch auch in Deutschland gab es Frauen, die sich gegen die Männerdomäne auflehnte. Vielen sagt der Name Fanny Lewald wahrscheinlich nichts. Doch Fanny war eine bemerkenswerte Frau, sie setzte sich im 19.Jahrhundert schon für Sozialreformen, Demokratie, Frauenrechte und Judenemazipation ein. Damit eckte sie an vielen Stellen an! Sie machte sich schon früh selbsständig und unabhängig, auch das eher ungewöhlich für die Zeit. Sie war eine der meistgelesenen Autorinnen, wurde belächelt, ließ aber nie von ihrem Weg ab. Das Buch beschreibt das Leben einer Frau, die wusste was sie wollte, die Frauen Mut machte, ohne Die wir heute vielleicht ein Stück, der Emanzipation der Frauen fehlen würde. Das Buch führt uns durch die Zeit, des zerstrittenen Deutschen Staatenbundes, zeichnet ein Bild des berühmten Hambacher Festes, mit seinen Folgen! Es ist ein gelungener Roman, kein Geschichtsbuch!

  • Bewertung

    5/5

    26.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Empfehlenswert!!

    Das neue Buch " Die Selbstdenkerin" von Jutta Winter ist vor einigen Wochen erschienen und befasst sich mit der deutschen Schriftstellerin, Fanny Lewald, die jahrzehntelang unangefochtene Bestseller - Autorin war. Der historisch - biografische Roman erzählt auf höchst unterhaltsame Weise aus dem Leben dieser spannenden Persönlichkeit, deren Lebensweg zahlreiche bekannte und berühmte Persönlichkeiten kreuzten. Fanny Lewald war in der Tat eine hochinteressante selbstbewusste Frau, die schon früh davon überzeugt war, dass Frauen genau so begabt sind wie Männer und sich damit gegen die allgemein gültige Ansicht stellte. Sie wurde nicht müde, für die Frauenbildung zu plädieren, denn Schul- und Universitätsbesuche blieben den Jungen und Männern vorbehalten. Progressiv, aber nicht radikal, verlangte sie das Selbstbestimmungsrecht für Frauen sowie die Gleichstellung der Geschlechter in Arbeitswelt und Ehe. Ich empfehle allen, die über das 19. Jahrhundert, seine spannende Geschichte und insbesondere über die emanzipierte Schriftstellerin Fanny Lewald, viele interessante Informationen erfahren möchten, dieses Buch zu lesen! Es lohnt sich!

  • Ines Zappen

    aus Genthin

    4/5

    26.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Fanny Lewalds dreifache Emanzipation, ein historisch-biografischer Roman.

    ✍️ Fanny Lewalds dreifache Emanzipation, ein historisch-biografischer Roman. Fanny Lewald (1811–1889) war eine bedeutende deutsche Schriftstellerin und Vorkämpferin der Frauenbewegung und politische Salonnièrin. Sie wurde am 24. März 1811 in Königsberg geboren und starb am 5. August 1889 in Dresden. Sie wuchs in einer jüdischen Kaufmannsfamilie auf, die sich später taufen ließ. Der Vater benannte die Familie in Lewald um. Fanny brach früh mit Konventionen. Sie lehnte Zwangsehen ab und erlangte als erfolgreiche Autorin finanzielle Unabhängigkeit. Nach langem Warten fand Fanny im Schriftsteller Adolf Stahr ihren Lebensmenschen, den sie 1854 heiratete, wobei sie ihren eigenen Namen behielt. Ihr Durchbruch gelang ihr mit dem autobiografisch geprägten Roman Jenny (1843), der sich mit der gesellschaftlichen Situation von Juden und Frauen auseinandersetzt. Weitere bekannte Romane sind Clementine, Stella und Diogena. Mir sagte der Name Fanny Lewald nichts! Doch auch dieser Frau haben wir unsere heutige Emanzipation zu verdanken. Sie kämpfte für die Judenemanzipation, für die Demokratie und für die Frauenrechte. Fanny Lewalds war ihrer Zeit in vielen Dingen weit voraus. Die Anmerkungen, das Nachwort und eine Personenliste mit Literaturverzeichnis ergänzen das Buch.

  • Minzeminze

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    22.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Fanny Lewald eine interessante Persönlichkeit

    Die Autorin Jutta Winter erzählt und etwas über das Leben und Wirken von Fanny Lewald. Eine mutige Frau, die zur damaligen Zeit den Mut hatte für sich einzustehen und ihren Weg zu gehen. Auf dem Cover ist sie und ihre Passion gut zu erkennen und so haben wir beim lesen ein Bild vor uns. Der Schreibstil ist eher sachlich und klar , auserdem gibt es ergänzende Erklärungen, welche sich am Ende des Buches befinden und das passt gut dazu , das es ein biografisches Buch ist. Da es so klar erzählt wird , kann man erkennen wie es damals war zu leben und welche gesellschaftlichen Normen herrschten und erfährt immer mehr von Fanny und erlebt ihre Entwicklung mit. Ich wusste vor dem lesen des Buches relativ wenig über Fanny und nun habe ich ein viel besseres Bild von ihr. Das Buch ist relativ dünn , aber durch den sachlich klaren Schreibstil, enthält es alle Informationen und liefert ein rundes Bild von Fanny Lewald. Ich kann das Buch empfehlen, wer gern Biografien mag. Man lernt beim lesen viel dazu.

  • jester

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    30.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Interessante Roman-Biographie über Fanny Lewald

    In dem historisch biografischen Roman „die Selbstdenkerin - Fanny Lewalds dreifache Emanzipation“ von Jutta Winter geht es um die als Jüdin geborene Fanny Lewald, die für die Judenemanzipation, für die Demokratie und für die Frauenrechte kämpfte und sich dabei immer selbst treu geblieben ist. Es wird ihr Leben zwischen den Jahren 1816, als sie im Alter von 5 Jahren erfährt, dass sie Jüdin ist und bis zu ihrem Tod 1889 beschrieben. Die Autorin fasst mit ihrem eher sachlich gehaltenen Schreibstil sehr viele Informationen meistens kurz und knapp zusammen. Dadurch ist meine Lesegeschwindigkeit relativ langsam, was mich aber absolut nicht stört; im Gegenteil: ich finde diese vielen Erläuterungen höchst interessant. Mit dem gelungenen Vorwort konnte ich mich sofort in die vorherrschende Denkweise des 19. Jahrhunderts hineinversetzen. Ich finde die wissbegierige Fanny Lewald, die sich immer mehr „frei schwimmt“ sehr sympathisch. Sie entwickelt sich immer selbstbewusster zur „Selbstdenkerin“ und zur geistvollsten deutschen Schriftstellerin. Es werden immer wieder sehr geschickt Zitate von Immanuel Kant, Heinrich Heine und weitere Berühmtheiten sowie die Aussagen von Fanny in die Geschichte eingestreut. Nachdem die 30 jährige Fanny immer noch nicht verheiratet ist und ein Verwandter, der eine internationale Zeitschrift verlegt, Fannys Talent zum Schreiben erkennt, erlaubt Fannys Vater vorerst nur, dass sie ihre Erzählungen anonym veröffentlichen darf. Mir hat das ausführliche Bonusmaterial am Ende des Buches sehr gut gefallen. Ich habe insgesamt einen Stern abgezogen, da ich das Kapitel, das sich auf das Jahr 2025 bezieht, an dieser Stelle deplatziert finde. Fazit: Diese kompakten Romanbiografie gibt einen schnellen Überblick über Fanny Lewald, die leider in Vergessenheit geraten ist. Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter.

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