Produktbild: Unhaltbare Zustände
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Unhaltbare Zustände Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.08.2019

Verlag

Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

21,1/14,2/2,7 cm

Gewicht

399 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710004430588

Beschreibung

Rezension

Sulzers Roman ist gescheit und feinfühlig, präzise in der Sprache und wunderbar erzählt. ("Schweizer Revue. Die Zeitschrift für Auslandschweizer")
Fein, fast altmodisch, sehr genau und hinreißend erzählt. ("WDR 4")
Alain Claude Sulzer ist ein kluger, feinfühliger und bisweilen schalkhafter Roman gelungen, der sichtbar macht, was der Wandel für den Einzelnen bedeuten kann – damals wie heute. ("Radio SRF 2 Kultur 52 beste Bücher")
Das Buch erzählt davon, wie eine Welt auseinanderbricht. Das fährt den Menschen umso mehr in die Knochen, als es eine Welt betrifft, die seit Menschengedenken war, wie sie gerade noch ist – und gleich nicht mehr sein wird. (...) Diesen Kippeffekt lässt Sulzer seine Leser an sich selber spüren: Sie erkennen sich selbst in der Sprache und in der Denkungsart des Romans – und werden brachial aus dieser schönen Behaglichkeit hinausgeworfen. ("NZZ")
Es ist eine Prosa mit Patina, und sie passt seinem Helden wie der geliebte Mantel, der durch jahrelangen Gebrauch fadenscheinig geworden ist. Sie schreitet im gemächlichen Schritt voran, nur in wenigen Szenen zum Trab beschleunigt. Rhythmus und Vokabular verhalten sich kongenial zu diesem Helden. (...) “Unhaltbare Zustände” ist die perfekte Rekonstruktion eines Denkens und Fühlens, das wir uns kaum mehr vorstellen können, obwohl gerade 50 Jahre vergangen sind. ("Tages-Anzeiger, Schweiz")
Sulzer bändigt [die Vergangenheit] in einem Stil und einer Dramaturgie, die sich an das klassische Erzählmodell des 19. Jahrhunderts halten. So bekommt sein neuer Roman, in dessen konservativer Eigengesetzlichkeit alles ‘stimmt’, den Nimbus von etwas Überzeitlichem und Parabelhaftem. ("Deutschlandfunk")
Das ist eine Romanfigur, die man nicht so schnell vergisst; wunderbar, wie Sulzer dieses kleingehaltene und etwas mutlose Leben beschreibt und gegen die gnadenlos heranrollende Welt des Wandels und der vermeintlichen Modernität stellt, die sich ja selbst schon ihrer Kurzlebigkeit bewusst ist. Das Tolle ist, dass die Geschichte, selbst wenn das wahrlich kein literarischer Maßstab ist, grell in unsere Zeit hineinleuchtet. Irgendwie erleben wir vermutlich alle gerade, dass unsere Art, Schaufenster zu schmücken, ob in Büchern, Artikeln oder Essays, schon von neuen Bewegtbildern überholt wird. Wie auch immer: Alain Claude Sulzer ist ein fabelhaftes, elegantes und poetisches Buch gelungen.
Sulzer erzählt ohne falsches Mitleid, dafür mit echter Sympathie. Mit einer Anteilnahme, in der sanft Ironie vibriert. (...) Der bislang beste Roman von Alain Claude Sulzer. Er ist bis ins Kleinste durchkomponiert. Er verkündet keine Moral, sondern ist von sich aus moralisch, indem er Kleines groß macht. Er stemmt sich gegen den Mainstream des Neumodischen. Ein Reaktionär ist er nicht. ("Basler Zeitung")

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Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.08.2019

Verlag

Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

21,1/14,2/2,7 cm

Gewicht

399 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710004430588

Herstelleradresse

Galiani Berlin
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
Deutschland
Email: verlag@kiwi-verlag.de
Url: www.kiwi-verlag.de
Telephone: +49 221 376850
Fax: +49 221 3768511

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  • Bewertung

    aus Zürich

    5/5

    05.03.2022

    eBook (ePUB 3)

    Was für ein Buch!

    Ich habe dieses Buch geliebt! Man wird direkt in die Zeit versetzt in der es spielt (wahrscheinlich 50-60er Jahre). Man sieht die Schweiz zu der Zeit förmlich vor sich und fühlt sich direkt in die Welt des Protagonisten versetzt. Auch wenn er einem nicht sympathisch ist, fühlt man mit dem älteren Herrn mit und die Geschichte führt einem vor Augen, was die Einsamkeit mit den Menschen machen kann. Einmal mehr ein wunderbares Buch von ACS!

  • Bewertung

    5/5

    11.12.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein eigentümlicher Protest

    Stettler's Welt beginnt 1968 selbst in der ruhigen Schweiz völlig aus den Fugen zu geraten. Aber er rebelliert dagegen auf seine Weise.

  • Edith Berger

    5/5

    04.11.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schönes, leises Lesevergnügen

    "Schostakowitsch sei vielleicht kein glühender Anhänger...........Ihm müsse bewusst sein, dass er mit seinem Schweigen dem heimischen Regime mindestens so diene wie mit flammenden Bekenntnissen. Dieses Schweigen nicht als stilles Einverständnis mit der aggressiven Politik seines Landes auszulegen, käme einer Billigung dieser Politik gleich oder zumindest völligem Desinteresse für dessen Opfer, was im Grunde noch viel schlimmer sei;............ Es ist das Jahr 1968. Die Welt beginnt sich zu verändern. Auch die Welt des angesehenen Schaufensterdekorateurs Stettler. Die Chefetage hat ihm einen jungen Kollegen zur Seite gestellt. Stettler ist irritiert, gekränkt, fassungslos. Eifersüchtig beobachtet er, was in seinem ureigenen Wirkungskreis vor sich geht. Einzig im elegant distanzierten Briefverkehr mit der, von ihm hochvereehrten Pianistin Lotte Zerbst findet er seine Seelenruhe.

  • begine

    aus Lemwerder

    5/5

    30.09.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Im Wandel

    Der Schweizer Schriftsteller Alain Claude Sulzer schreibt in seinem Roman „Unhaltbare Zustände“ von der Einsamkeit und dem Alter. Zwei Personen stehen im Mittelpunkt und es ist 1968. Der 60jährige Schaufensterdekorateur Stettler lebt seit dem tot seiner Mutter allein. Der Wandel der Zeit Sein einziger Lichtblick ist seine Korrespondenz mit der Radiopianistin Lotte Zerbst. Der Autor zeichnet beide Personen mit eigenen Schrullen. Lotte Zerbst Karriere endet beim Radio. Stettler ist ein alternder Hagestolz, der sich mit der neuen Zeit nicht anfreunden kann. Sulzer schreibt mit schnellen und trockenem Stil. Der Roman ist gute Literatur.

  • J. Kaiser

    5/5

    24.09.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Toll zum lesen

    Ein Roman über einen, der sich gegen den Wandel der Zeiten auflehnt und dabei ins Wanken gerät. Zwei Tage sind sie hinter Papier versteckt, dann werden die sieben grossen Schaufenster feierlich enthüllt. Und lassen die Waren des alteingesessenen Quatre Saisons in neuem Glanz erstrahlen. Für diese Momente lebt und arbeitet Schaufensterdekorateur Stettler, und dass schon mehrere Jahrzehnte. Alles ist schon immer seinen geregelten Gang gegangen, doch im Jahre 1968 ist plötzliches vieles nicht mehr so eindeutig und die Jugend rebelliert gegen die Verhältnisse. Die Leitung des Berner Kaufhauses Quatre Saisons entscheidet einem Jüngeren die Dekoration des wichtigen Weihnachtsfensters zu übergeben. Statt des erhofften Scheiterns muss Stettler den großen Erfolg des Konkurrenten miterleben und heimlich dessen überzeugende Wirkung anerkennen. Auch in der Liebe läuft es nicht, hatte er sich auf den Auftritt und ein anschliessendes Treffen mit der Pianistin Lotte Zerbst gefreut, wird diese plötzlich aus politischen Gründen ausgeladen. Alles scheint aus den Fugen geraten. Doch Stettler gibt so schnell nicht auf. Spannend geschrieben.

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