Produktbild: Herr Rudi
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Herr Rudi

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.02.2020

Verlag

Verlag Voland & Quist

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

20,5/14,9/1,7 cm

Gewicht

288 g

Farbe

Karamell

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710004408037

Beschreibung

Rezension

"... es [gelingt] Anna Herzig, dem düsterenThema durch eine zum Teil schnoddrige Sprache und mit schwarzem Humor seine Schwere zu nehmen."
Harald Klauhs, Die Presse

"Anna Herzig [...] fasst das Riesending Tod und Trauer ein weiteres Mal in Worte, die einen auch ganz still werden lassen. [...] Der Mensch ist sterblich, Bücher wie dieses sind es nicht."
Barbara Weitzel, WELT AM SONNTAG Kompakt

"'Herr Rudi' ist ein prägnantes und dichtes Buch, auf jeder Seite ein Satz, eine Wendung die einen ins Stocken, Nachdenken oder gar zum Weinen bringt. Der Stil der Autorin ist einzigartig. [...] Das Buch ist beeindruckend, herzerwärmend und traurig – es ist einfach toll!"
Natalia, wien_erleserin

"Herzig erzählt [...] von 30 Jahren Liebeskummer. Zustande kommt ein recht konkretes Bild des sympathischen Herrn von nebenan. Die flotte Sprache täuscht über die deprimierende Lage nicht hinweg. Und darüber, wie notwendig Trauerarbeit wäre."
Juliane Fischer, Falter

"Es geht um die großen Themen: Liebe, Freundschaft, Trauer und Tod. Einzigartig wird dieses Buch durch den außergewöhnlichen Schreibstil der Autorin. Seitenlange, tolle Dialoge, eindrucksvolle, ein bisschen schrullige und sehr sympathische Figuren, große Emotionen und viel Witz."
Julia Kuschel, Leselust

»... es [ist] eine der intensivsten Geschichten, die in letzter Zeit als Buch veröffentlicht wurden.«
Ralf Julke, Leipziger Internet Zeitung

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Gut

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.02.2020

Verlag

Verlag Voland & Quist

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

20,5/14,9/1,7 cm

Gewicht

288 g

Farbe

Karamell

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710004408037

Herstelleradresse

Voland & Quist
Louisenstraße 37
01099 Dresden
DE

Email: ilka.winkler@voland-quist.de

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  • Bewertung

    5/5

    29.07.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Herr Rudis erste Liebe

    Olivia, ist die erste, wahre und einzige Liebe von Herrn Rudi. Auch über 40 Jahre nach ihrem Tod denkt er kaum an etwas anderes als sie. Er erinnert sich an sie und hält Zwiesprache mit ihr. Abgelenkt von Olivia hat ihn all die Jahre seine Arbeit als Gerichtsvollzieher, bei der er auch seinen besten und einzigen Freund kennengelernt hat. Fritz versteht Rudi, wenn Olivias Verlust einmal wieder besonders schlimm zu spüren ist. Kurz vor seinem Ruhestand bekommt Rudi die Diagnose Hodenkrebs. Dabei wollte er seinen Lebensabend in Salzburg verbringen, das Haus kaufen, in dem Olivia früher gewohnt hat, und es mit Liebe füllen. Krebs, das packt Rudi nicht, und entschließt sich seinem Leben selbst ein Ende zu bereiten, mit dem Revolver im Zimmer eines Hotels. Olivia will ihn aber nicht in Ruhe lassen, und jetzt hat sich mitten auf dem Badezimmerboden des Hotels auch noch ihr Geist auf seinen Rücken gesetzt und verhöhnt seinen schlimmen Hexenschuss! Dabei ist der einzige Schuss, den er noch braucht, der aus der Pistole, die er dem Fritz entwendet hat. „Herr Rudi“ ist ein liebenswerter und gleichzeitig zutiefst bedauernswerter Mensch. Auf den Seiten begleitet man die Stationen seines Lebens, bevor Rudi den Zug verlässt und in einem Salzburger Hotel absteigt, um dem Elend seines Lebens ein Ende zu bereiten. Man spürt mit jeder Seite den Verlust von Rudi. Man fragt sich, ob die Geschichte nach so viel Verlust und Sehnsucht gut enden kann... Ein Buch, das wie ein Pfeil mitten ins Herz geht und wie ein gut gesetzter Tritt in die Magengrube. Unbedingte Leseempfehlung von mir!

  • Frenzy

    aus Aachen

    4/5

    04.04.2020

    eBook (ePUB 3)

    allein alt werden

    Herr Rudi steht als Gerichtsvollzieher kurz vor seiner Pensionierung. Geplant hat er noch nicht viel, denn seit 40 Jahren trauert er vor allem um seine verstorbene Livi. Seine erste und einzige Liebe. Und dann hat er nun auch noch die Diagnose Krebs erhalten. Mit seiner Livi als Geist, Blaubeeren und einer Pistole sitzt er nun also im Hotel in Salzburg. Anna Herzig hat mit diesem Buch eine Kurzgeschichte über Herrn Rudi verfasst und beschäftigt sich darin vor allem mit dem Themen Verlust eines geliebten Menschen bzw. in diesem Fall der großen Liebe und der Bedeutung von besten Freunden. Der Leser erfährt im Buch mehr zu Herr Rudi, dessen große Liebe Livi vor langer Zeit verstorben ist, jedoch ist sie weiterhin ganz nah bei ihm und sie führen Gespräche miteinander. Nun hat er nur noch den Fritz. Ansonsten ist er ein sehr spezieller Kauz, der es in der Kommunikation mit Frauen nicht so hat und außer seiner Livi kann so schnell keine Frau an ihn ran kommen. Gefallen hat mir am Buch vor allem der Schreibstil, da er etwas speziell ist. Er wird aus einer Außenperspektive geschrieben mit Sicht auf Herr Rudi, seine Gedanken und Worte. Neben einigen Gesprächen mit Livi, dem Fritz oder mit sich selbst, ist der Schreibstil sehr umschreibend. Gleichzeitig aber durch seine Worte auch herzerwärmend, humorvoll und emotional. Das Besondere von Herr Rudi spiegelt sich definitiv auch im Schreibstil wider. Außerdem ist durch den Dialekt klar erkennbar, wo das Buch spielt. Eine kurze Geschichte, die von Trauer, Liebe und der Bedeutung von Freundschaft erzählt und auf besondere Art und Weise ins Herz geht. Vor allem der interessante Schreibstil hat mir gefallen und Herr Rudi als Person.

  • Kemmi1969

    4/5

    15.03.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine warmherzige Kurzgeschichte

    Anna Herzig erzählt auf ungewöhnliche Art und Weise die Lebensgeschichte von Herrn Rudi. Dabei lernt der Leser die Gedanken- und Gefühlswelt von Herrn Rudi kennen und lieben. Herr Rudi steht kurz vor der Pensionierung. Vor über vierzig Jahren hat er seine große Liebe, Olivia = Livi, verloren. Sie schmeckte für ihn nach Orangen-Zitronen-Marmelade und war sein Ein und Alles. Weitere Bekanntschaften mit Frauen hat er danach nur halbherzig versucht -> keine schmeckte nach Marmelade. Und eigentlich ist er ja auch zufrieden! Her Rudi hat einen einzigen und besten Freund, den Fritz. Die beiden verstehen sich ohne viele Worte. Somit erträgt Herr Rudi auch die Kuppelversuche seines Freundes, er hat ja noch das letzte Glas Zitronen-Orangen-Marmelade! Es ist eine ganz warmherzige Kurzgeschichte mit liebevollen Charakteren. Sie bringt einen zum Schmunzeln und Nachdenken. Über die Liebe, das Älterwerden, die Freundschaft, die Einsamkeit und den Sinn des Lebens.

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