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Produktbild: Magisch

Magisch Roman

84

22,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

2166

Erscheinungsdatum

29.07.2026

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

288 (Printausgabe)

Dateigröße

5838 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783104923352

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

2166

Erscheinungsdatum

29.07.2026

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

288 (Printausgabe)

Dateigröße

5838 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783104923352

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  • Bewertung

    aus Hamburg

    5/5

    10.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wenn es Liebe und Haltung braucht

    Die Protagonistin und Erzählerin Marie ist Mitte 30, lebt in einem Dorf im Ruhrgebiet, hat auf Grundschullehramt studiert, aber nie als Lehrerin gearbeitet und betreibt nun mit einer Freundin eine Hundetagesstätte. Sie hat zwei Brüder, Henning, den jüngeren Bruder mit Bilderbuchfamilie und Andi, den älteren Bruder. Andi ist seit seiner Jugend dorfbekannter Nazi und hat zwei Kinder mit seiner Frau, die ebenfalls in der Szene aktiv ist. Marie galt in ihrer Jugend als Punk und ihr damaliger Freund wurde schnell zum Feindbild für Andi. Zu anders und unangepasst war Magisch, den alle nur mit seinem Nachnamen Magisch anreden, obwohl er eigentlich Paul heißt. Nach dem Tod seiner Mutter und nach über zehn Jahren Abwesenheit kommt Magisch wieder zurück in den Ort, in dem er aufgewachsen ist – und er und Marie erhalten eine zweite Chance. Der neue Roman von Annika Büsing befasst sich meines Erachtens mit drei Themen: der wiederaufkeimenden und sehr intensiven Liebesgeschichte von Marie und Magisch, dem schwierigen Umgang innerhalb einer Familie, wenn ein Familienmitglied in der Naziszene aktiv ist und wie die Zivilgesellschaft in kleinen Orten gegen Naziaufmärsche mobil machen kann. Vorab: Ich bin kein Fan von Liebesgeschichten. Ich gebe aber sehr gerne zu, dass die Beziehung zwischen Magisch und Marie schon sehr besonders (geschrieben) ist. Im Mittelteil war es mir aber einfach ein bisschen zu viel und zog sich etwas. Aus meiner Sicht hätte es sich gerne mehr um die mich mehr interessierenden Themen drehen dürfen. Trotzdem finde ich einige der Erkenntnisse bzw. Übereinkünfte, zu denen Marie und Magisch in ihrer Beziehung über die gesamte Distanz des Buches kommen, sehr schön und berührend. Die Familienkonstellation mit Maries Bruder Andi, der schon früh in die Naziszene abgedriftet ist, finde ich sehr spannend. Die Zerrissenheit, vor der die Eltern stehen, ist gut dargestellt. Und auch Marie finde ich überzeugend, die auf der einen Seite ihren Bruder mit seinen rechtsextremen Einstellungen klar ablehnt, auf der anderen Seite ihren großen Bruder aus der Kindheit vermisst. Spannend ist auch, wie sich die Gegner der Naziversammlungen im Ort organisieren. Getragen wird der Roman von dem Mix aus Rückblenden und Schilderungen aus der Gegenwart sowie dem besonderen Schreibstil von Annika Büsing. Sie schreibt unkonventionell, sehr frech, manchmal schon an der Grenze zum Rotzigen. Insbesondere die Dialoge zwischen Marie und Magisch entwickeln sich oft zu einem Schlagabtausch mit höchster Intensität. Trotzdem gibt es immer wieder auch die leisen Töne, die den Rhythmus gut brechen. Die Protagonist*innen sind mit viel Liebe beschrieben und auch vermeintliche Nebenfiguren bekommen Raum. Mir hat „Magisch“ gut gefallen. Der Roman hat gut gezeigt, wie man auch mit wenig Mitteln den Rechten die Stirn bieten kann. Auch wenn ich in der Mitte des Romans ein wenig zu kämpfen hatte, haben mich Annika Büsings Schreibweise, die authentischen Charakterentwicklungen und auch Marie und Magisch absolut überzeugt.

  • Bewertung

    5/5

    03.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein ganz wichtiges Buch!

    Es war mein erstes Buch von Annika Büsing. Und es war mit Sicherheit nicht das letzte, ich freue mich jetzt schon auf das nächste. Aber erst einmal zu „Magisch“. Es geht im Roman um Marie, die in ihre alte Heimat im Ruhrgebiet zurückkehrt und mit alten Geschichten konfrontiert wird. Zufällig zieht auch Paul Magisch zurück, mit dem Marie vor Jahren zusammen war. Finden sie sich wieder? Und können die alten Geschichten überwunden werden? Zusätzlich gibt es da noch Maries Bruder Andi. Mittlerweile in der Partei und sehr gefährlich. Wie stabil ist die Brandmauer in der Familie noch? Eine hochaktuelle Geschichte, die man unbedingt lesen muss. Was aber für mich dieses Buch zu einem absoluten Jahreshighlight gemacht hat, ist die Sprache von Annika Büsing. Eine solche freche, flotte Sprache habe ich selten in einem Buch gelesen. Und dann diese unglaublich witzigen Dialoge! Einfach nur großartig! Ich empfehle das Buch sehr und kann absolut nachvollziehen, dass es für den diesjährigen Preis des unabhängigen Buchhandels nominiert ist. „It‘s magic, it‘s you!“

  • Suz

    aus zwischen den Seiten

    5/5

    30.09.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    ... retten, was man liebt ...

    Erfrischend schnörkellos, kompromisslos ehrlich und direkt, und mit einzigartigem, trockenen Witz erzählt Annika Büsing von zweiten Chancen, Zugehörigkeit, persönlicher Haltung und über gespaltene, unperfekte Familien. Und inmitten all dem Unperfekten ist da Glück und Liebe. Dabei bleibt sie immer ganz nah dran an ihren Figuren, mit einem unverstellten Blick dahin, wo es weh tut, aber auch auf das, was gut und schön ist. Marie, Mitte 30, kehrt nach der Trennung von ihrem langjährigen Freund in ihr Dorf zurück und wohnt wieder bei ihren Eltern und hat sich dort ein Leben aufgebaut. Mit ihrer besten Freundin Kaja betreibt sie eine Hundetagesstätte und alles könnte gut sein, wäre da nicht ihr älterer Nazi-Bruder Andi. Nach fast 15 Jahren ist plötzlich auch (Paul) Magisch wieder da, Maries erste große Liebe. Schnell ist die alte Vertrautheit zwischen ihnen wieder lebendig, die Anziehung zwischen ihnen ist ungebrochen und irgendwie, ganz selbstverständlich, werden sie wieder ein Paar. Aber Magisch sieht sich im Dorf anonymen Anfeindungen ausgesetzt und Marie glaubt, dass ihr Bruder Andi dahintersteckt. Andi hasst Magisch und Marie weiß, dass ihr Bruder zur Gewalt fähig ist: als Marie und Magisch das erste Mal zusammen waren, hat er Magisch mal krankenhausreif geprügelt, was sie ihm nie verziehen hat. Ich liebe den Schreibstil von Anika Büsing und ihre Art, Geschichten zu erzählen. Und Lisa Hrdina als Sprecherin des Hörbuchs erweckt die Geschichte und die Figuren darin mit Ihrer Interpretation so unglaublich treffend zum Leben, dass es eine wahre Freude ist. Eine echte Punktlandung!

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    29.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Von Magisch verzaubert

    Hach. Es gibt sie also noch: Bücher, die man schon nach wenigen Seiten ins Herzen schließt und am Ende nicht zuklappen möchte… - „Magisch“  gehört dazu! Von Anfang an hat mich der Schreibstil begeistert: offenherzig, direkt und ziemlich schnodderig. Hach, ja, ich liebe es einfach, wenn die Umgangssprache Einzug in Büchern findet, das gibt mir so dieses Gefühl von: ich könnte mich jetzt da dazusetzen und mitplaudern, und niemand würde sich über meine ungehobelten Ausdrücke beschweren, sondern eher so: zack, in dieser Runde von Bekloppten fühl ich mich sofort wohl! Mit diesem warmen, freundschaftlichen Gefühl im Bauch bin ich also durch dieses Buch gerast, und da war es sogar egal, dass es zu einem großen Teil aus Liebesgeschichte besteht – Liebesgedöns, ach du mein Schreck, das ist ja sogar nicht mein Ding, aber die Story zwischen Marie und Paul hat mein Herz erweicht, gerade, weil sie so schön kantig ist. Wahrscheinlich kann man sie erst verstehen, wenn man selber 36+ (bei mir sind das gleich ein paar Plusse mehr) ist und langsam merkt, dass man die eine oder andere Chance in seiner Jugend gründlich vermasselt hat. Tja, das gibt’s. Schön, dass es das eben auch noch in Romanen gibt. Neben dem zweiten Frühling der Ich-Erzählerin geht es auch noch um ihren Bruder, der blöderweise Nazi ist. Nazi zu sein ist unter aller Sau, aber wieso wird jemand so? Und wieso jemand aus der eigenen Familie? Hier eröffnet sich ein großer Konflikt: was gilt mehr, der familiäre Zusammenhalt oder unüberbrückbare politische Differenzen? Wie ist es möglich, jemandem beizustehen, den man eigentlich hasst? Büsing veranschaulicht diesen Konflikt mit klaren Worten, aber ohne Gut-Böse-Stammtisch-Sprüche. Vielmehr zeigt sie uns ein sehr menschliches Bild von einer zerrissenen Familie auf mit lauter Menschen, die es nicht richtig gemacht haben, weil sie gar nicht wissen, wie man es richtiger machen könnte. Ich habe sehr mitgefühlt, weil mir dieser Konflikt nur allzu bekannt ist. Es ist diese Menschlichkeit und das Zugeständnis, dass auch Romanfiguren Fehler machen dürfen, das dieses Buch so zugänglich und liebenswürdig macht. Darüber hinaus habe ich selten so witzige Wahres-Leben-Dialoge gelesen wie hier, allein dafür hat sich die Lektüre schon mehr als gelohnt.  „… (er) stützt sich mit einer Hand an einem Baum ab und kotzt da in den Farn. Er würgt so lange, bis ihm die Tränen kommen. Wir stehen daneben. ‚Ich hatte beim Kotzen mal Möhrenstücke in der Nase‘, sagt Magisch. ‚Zauberhaft‘, sage ich.“ (S. 278) Zauberhaft ist auf jeden Fall das Wort, das mir für dieses Buch einfällt! Annika Büsing hat mir mit Magisch und vor allem ihrer ganz speziellen Sprach-Magie ein Lese-Highlight geschenkt!

  • Linda Adam

    5/5

    16.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwischen Witz, Wirklichkeit und unangenehmen Wahrheiten

    Marie ist Mitte dreißig und ihr Leben ist irgendwie anders verlaufen als gedacht, sie betreibt eine HuTa - eine Hundetagesstätte und lebt wieder bei ihren Eltern. Dann taucht nach fünfzehn Jahren plötzlich Magisch wieder auf – ihr früher bester Freund und ihre erste große Liebe. Schnell fühlt sich vieles wieder vertraut an. Doch auch Maries Bruder Andi ist immer noch da und leider ist er immer noch ein Nazi. Mir hat „Magisch“ vor allem deshalb gefallen, weil sich die Figuren unglaublich nah am echten Leben anfühlen. Ihre Emotionen, ihre Äußerungen und auch ihr manchmal widersprüchliches Verhalten wirken nicht konstruiert, sondern so, als kenne man diese Personen. Gerade bei Andi gab es Sätze und Aussagen, bei denen ich leider sofort dachte: Genau so etwas habe ich schon viel zu oft von echten Menschen gehört. Dadurch wirkt der Roman stellenweise erschreckend aktuell. Trotzdem wird er nie belehrend oder fühlt sich an, als wolle er einem unbedingt eine Botschaft aufzwingen. Und trotz der ernsten Aspekte ist das Buch überraschend witzig. Ich mochte den Humor, die Dialoge und den flüssigen Erzählstil sehr. Die Geschichte hat einen richtig guten Erzählfluss und lässt sich wunderbar lesen. Für mich ist „Magisch“ deshalb ein sehr unterhaltsamer Roman, der gleichzeitig einiges über Familie, Liebe, Zugehörigkeit und darüber erzählt, wie man mit Menschen umgeht, deren Ansichten man eigentlich nicht mehr akzeptieren kann und will. Gerade diese Mischung aus Leichtigkeit, Nähe zum echten Leben und ernsten Themen hat mir besonders gut gefallen. Ein rundum gelungenes Buch.

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