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Frostblüten Ein leiser, aber kraftvoller Jugendroman ab 13 über die Begegnung zweier Mädchen aus gegensätzlichen Welten

2

18,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

21216

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 13 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

07.10.2026

Abbildungen

2 farbige Abbildungen

Verlag

Rotfuchs

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

21,7/14,6/2,9 cm

Gewicht

401 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Christiane Steen

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7571-0225-8

Beschreibung

Rezension

Holly-Jane Rahlens widmet sich [...] einer im Jugendbuch bislang kaum thematisierten Zeit und erzählt eindringlich von Überleben, Verlust und dem schwierigen Neubeginn nach der Shoah.

Produktdetails

Verkaufsrang

21216

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 13 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

07.10.2026

Abbildungen

2 farbige Abbildungen

Verlag

Rotfuchs

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

21,7/14,6/2,9 cm

Gewicht

401 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Christiane Steen

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7571-0225-8

Herstelleradresse

rotfuchs
Hedderichstraße 114
60596 Frankfurt
DE

Email: produktsicherheit@fischer-sauerlaender.de

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  • wiechmann8052

    aus Belm

    5/5

    21.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Danach

    Lotte und Estera sind zwei sechszehnjährige Mädchen in Berlin 1946. Das ist auch alles was sie gemeinsam haben. Lotte putzt in einem DP Lager um Geld und Nahrungsmittel zu bekommen, sie lebt mit Mutter und Bruder zusammen und träumt davon Mode zu entwerfen. Estera ist eine jüdische Waise sie hofft das ihre kleine Schwester auch überlebt hat und wartet auf die Weiterreise in die USA. Gegensätzlicher und auch voller Angst und Hass für die Herkunft der anderen lernen sie sich kennen und können einander helfen. Die schmale Brücke ist die Mathematik. Lotte lernt gerade das Wissen um die deutsche Schuld zu erkennen und zu verarbeiten, auch inwieweit ihre Familie und Freunde sich schuldig gemacht haben- Estera muss sich mit dem Überleben abfinden, an eine Zukunft glauben. Sie muss neu lernen Menschen zu vertrauen. Die Autorin beschreibt die Mädchen die durch die Umstände erwachsen wurden sehr authentisch. Sie sind keine Heldin und auch BDM Mädchen. Auch Lottes Mutter ist eine Vertreterin ihrer Generation. Angst und Sorge prägen sie jetzt, die Vergangenheit hat sie hinter sich gelassen. Gefühle lässt sie kaum zu, nur Sicherheit ist wichtig. Bei Estera sind es die anderen Überlebenden die versuchen sie zu beeinflussen. Die Verfolgung und der Tod ist im Lager immer noch allgegenwärtig. Beispiel_ Der Zaun sperrt uns nicht ein, sondern schützt uns vor den Deutschen. In diesem Klima scheint eine Freundschaft unmöglich, ja gefährlich. Wie es dennoch zu einer zarten Annäherung kommt und wieviel beide Seiten dafür geben müssen hat mich überzeugt.

  • Shilo

    aus Ulm

    5/5

    09.10.2026

    eBook (ePUB)

    Eine ungewöhnliche Freundschaft

    Lotte und Estera könnten unterschiedlicher kaum sein. Die eine ist ein deutsches Mädchen, das den Krieg und die Nachkriegszeit in Berlin erlebt hat. Die andere ist eine polnisch jüdische Überlebende, die fast ihre ganze Familie verloren hat. Trotzdem entsteht zwischen den beiden eine Freundschaft, mit der wohl keine von ihnen gerechnet hat. Die Begegnungen der beiden Mädchen haben mich beim Lesen oft beschäftigt. Beide tragen ihre eigene Vergangenheit mit sich herum und müssen mit Dingen zurechtkommen, die für so junge Menschen eigentlich kaum zu fassen sind. Lotte muss sich mit den Lügen auseinandersetzen, mit denen sie aufgewachsen ist. Estera hat dagegen ihre Eltern verloren und weiß nicht, was aus ihrer kleinen Schwester geworden ist. Auch das Leben im Berliner Hungerwinter 1946/1947 wird sehr anschaulich beschrieben. Die Kälte, der Hunger und die schwierigen Bedingungen im DP Camp waren für mich beim Lesen gut vorstellbar. Dabei geht es nicht nur um die großen Ereignisse dieser Zeit. Gerade die Gespräche und Begegnungen zwischen Lotte und Estera haben mir gezeigt, wie vorsichtig sich Vertrauen entwickeln kann. Die Geschichte hat mich nachdenklich gemacht. Trotzdem ist sie nicht nur von Verlust und schweren Erlebnissen geprägt. Beide Mädchen haben trotz allem den Wunsch, irgendwann wieder nach vorne zu schauen. Diese Hoffnung fand ich sehr schön, weil sie nicht übertrieben wirkt. Gut gefallen hat mir auch, dass die Freundschaft nicht einfach von Anfang an funktioniert. Beide müssen erst verstehen, was die andere erlebt hat. Gerade dadurch wirkte ihre Annäherung auf mich glaubwürdig. Die Beschreibungen vom Winter und vom Leben nach dem Krieg konnte ich mir gut vorstellen. Man merkt beim Lesen, wie schwer es die Menschen damals hatten. Trotz allem fand ich es schön zu sehen, dass Lotte und Estera nicht nur mit ihrer Vergangenheit beschäftigt sind. Beide wünschen sich, dass ihr Leben irgendwann wieder leichter wird. Die Geschichte von Lotte und Estera ist mir nach dem Lesen noch durch den Kopf gegangen. Vor allem Esteras Schicksal hat mich beschäftigt. Ich mochte, dass trotz allem, was die beiden erlebt haben, am Ende auch Hoffnung bleibt. Dafür gibt es von mir 5 Sterne.

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