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Die Jugend malt wieder Hakenkreuze Von der Radikalisierung einer Generation

2

18,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

10193

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.07.2026

Verlag

Tropen

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

20,5/12,5/2,1 cm

Gewicht

313 g

Farbe

Schwarz / Zitronengelb

Auflage

2. DruckAuflage, 2026

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-50298-5

Beschreibung

Rezension

»Kein distanziertes Sachbuch, sondern ein aufwühlender, persönlicher Weckruf. Den man mit dem dringenden Gefühl aus der Hand legt, dass hier gehandelt werden muss, bevor es zu spät ist.«Katrin Schumacher, mdr Kultur, 07. September 2026 ("mdr Kultur")
»[Die beeindruckende Lektüre] zeigt, mit welchen Mitteln Rechtspopulisten bei jungen Menschen erfolgreich sind, wie Rechtsradikalität in manchen Regionen zur Normalität geworden ist und wie Jugendliche in die rechte Szene abdriften.«Ostdeutschland.info, 24. August 2026 ("Ostdeutschland.info")
»Manuela Müllers Buch ist eindringlich, weil darin präzise und schonungslos erzählt wird, dass das, was viele für ein Randphänomen halten, längst zur Normalität geworden ist – auch in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft. Das ist mutig und unbequem zugleich.«Tom Fugmann, mdr, 02. August 2026 ("mdr")
»Wer verstehen will, wie Radikalisierung beginnt und wie sie wirkt, sollte diese spannenden Reportagen aus West-Sachsen unbedingt lesen.«Claudia Fuchs, Deutschlandfunk, 20. Juli 2026 ("Deutschlandfunk")
»Anschaulich und erkundend« Marc Reichwein, Die Welt, 10. Juli 2026 ("Die Welt")

Produktdetails

Verkaufsrang

10193

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.07.2026

Verlag

Tropen

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

20,5/12,5/2,1 cm

Gewicht

313 g

Farbe

Schwarz / Zitronengelb

Auflage

2. DruckAuflage, 2026

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-50298-5

Herstelleradresse

Tropen
Rotebühlstr. 77
70178 Stuttgart
DE

Email: produktsicherheit@klett-cotta.de

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  • Bewertung

    5/5

    03.10.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Zur Lage in Sachsen

    Ich wurde durch einen Artikel in der TAZ auf das Buch aufmerksam und bin sehr begeistert. Die Autorin ist/war Lokaljournalistin in Sachsen. Sie schildert einzelne Begegnungen und Erlebnisse während ihrer Arbeit. Dabei bekommt man ein umfassendes Bild, wie es dazu kommen konnte, dass dort die AfD so viel Zulauf findet. Man lernt Bürgermeister kennen, die Morddrohungen von Adolf Hitler erhalten oder Jugendliche, die auf der Suche nach Anschluss sind. Aber auch Lehrer, die nach der Wende plötzlich ein politisches System unterrichten sollten, das sie selbst nicht kennen. Für mich war die Lehrerin am interessantesten, denn hier spürte ich die große Ungerechtigkeit, die wohl viele in Ostdeutschland fühlen. Aber auch die Fehler, die im Schulsystem stecken um Kinder und Jugendliche zu Demokraten zu erziehen, wurden thematisiert. Etwas unfair fand ich, dass die Autorin der Lehrerin widerspricht mit dem Anteil von 20% , den der Lehrer beeinflussen kann. Ich sehe da auch kaum mehr Möglichkeiten, da die Peergruppe und das Umfeld und das Elternhaus auch einen Anteil haben. Zumal das aus meiner Sicht die einzige Stelle war, wo die Aussagen der vorgestellten Person kritischer betrachtet wurden. Mir hat das Buch meine Vorurteile verdeutlicht und wo auch bei mir in der Schulbildung Lücken waren (nämlich ab der Zeit um 1970). Ich mochte, dass die Autorin viel über die Menschen erzählt, was es einfach lesbar macht. Ein Soziologe gibt immer wieder Input zu einzelnen Punkten, was ich nicht unbedingt gebraucht hätte. Fazit: Ein guter Überblick zur Entwicklung in Sachsen ohne zu wissenschaftlich daher zu kommen. Ich kann das Buch empfehlen.

  • Lynn

    aus Hanau

    4/5

    19.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Buch, das Aufklärung schafft und erklärt, wieso diese so wichtig ist

    Manuela Müller kommt aus dem Osten. Sie ist Journalistin und beschäftigt sich viel mit Politik. In den vergangenen Jahren hat sich viel geändert, viele positive Dinge, aber auch viele negative. In Manuelas Heimat tauchen immer mehr Hakenkreuz-Kritzeleien auf. So viele, dass klar ist, dass es nicht nur Kinder sind, die die Bedeutung des Zeichens noch nicht wirklich verstehen. Eine zunehmende Radikalisierung der Jugend in die politisch rechte Richtung ist offensichtlich. Rechtssein stellt sich in ihrer Recherche als mehr als eine politische Neigung heraus. Für die Jugend ist das Rechtssein ein Lifestyle. Ein Lifestyle, dessen Konsequenzen bedrohlich sind. Manuela Müller schafft in ihrem Buch einen Raum, der verdeutlicht, inwiefern sich die Jugend im Osten immer weiter radikalisiert und woher diese Radikalisierung kommt. Ich fand es sehr interessant, diese Perspektive kennenzulernen, da ich außerhalb des Geschichtsunterricht und den Nachrichten wenig in Berührung mit dem Osten gekommen bin und es für mich unverständlich ist, wieso so etwas passiert. Es ist wichtig, sich mit radikalen Jugendlichen auseinanderzusetzen und zu versuchen, mit ihnen zu sprechen. Ich denke, das Buch hat nochmal gezeigt, dass Reden wichtig ist und die Gespräche und die Aufklärung über Rechtspopulismus immer noch fehlen. Ich fand das Buch sehr interessant und aufschlussreich, aber trotzdem fand ich es erschreckend zu lesen, was teilweise passiert.

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