Produktbild: Kia Ora! Wo das Herz landet.

Kia Ora! Wo das Herz landet.

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17,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

06.04.2026

Abbildungen

mit Farbabbildung

Verlag

Tolino media

Seitenzahl

452

Maße (L/B/H)

19/12,5/3,2 cm

Gewicht

498 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8194-2987-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

06.04.2026

Abbildungen

mit Farbabbildung

Verlag

Tolino media

Seitenzahl

452

Maße (L/B/H)

19/12,5/3,2 cm

Gewicht

498 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8194-2987-3

Herstelleradresse

tolino media GmbH & Co.KG
Albrechtstraße 14
80636 München
DE

Email: gpsr@tolino.media

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  • jutscha

    5/5

    07.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Kia Ora heißt Hallo. Wundervoller Roman, der die Leser nach Neuseeland entführt

    Kia Ora - Wo das Herz landet - ist ein wundervoller Neuseelandroman aus der Hand von Autorin Anna Matthes. Die Geschichte ist in sich abgeschlossen und unabhängig lesbar. Dennoch empfehle ich, das Buch Küsse unter´m Silberfarn vorab zu lesen. Darin geht es um Hannah, die beste Freundin der Protagonistin aus Kia Ora, und ihre Geschichte. Aber, wie gesagt, das ist kein Muss. Ich persönlich finde es aber immer toll, wenn man die Nebenfiguren eines Romans und deren Vorgeschichte kennt. Erneut spielt die Geschichte in Neuseeland. Es geht um Sofia und Ethan, aus deren Sicht die Geschichte abwechselnd geschrieben ist. Sofia arbeitet in Deutschland in einem Forschungsinstitut und bekommt überraschend die Chance, für einige Monate in Neuseeland an einem Forschungsprojekt mitzuarbeiten. Da sie gerade eine sehr schwierige Zeit durchmacht, sieht sie eine Gelegenheit, wieder aus dem Tief herauszukommen und endlich ihre Freundin Hannah wiederzusehen, die in Neuseeland lebt. Spontan sagt sie zu. Ethan arbeitet als Pilot in der Flugschule seines Vaters und wünscht sich, sein Vater würde ihm mehr zutrauen. Er ist mit Hannahs Ehemann Max befreundet und trifft so auf Sofia. Zwischen den beiden knistert es gewaltig. Aber hat die Liebe eine Chance, wenn vieles ungesagt bleibt und Sofia zurück nach Deutschland geht? Eine Fernbeziehung ist auch für Ethan undenkbar. Und wird sich Sofia darüber klar werden, was sie wirklich will? Wird sie sich aus ihrem Tief befreien und sich einer Beziehung öffnen können? Ich liebe den Schreibstil von Anna Mathes und hatte große Erwartungen an ihre neue Geschichte. Aber auch diese hat mich absolut überzeugen können. Literarische Reisen in ferne Länder mag ich genauso wie romantische Liebesgeschichten mit Tiefgang. Ich bin mit Ethan über die neuseeländische Landschaft geflogen und habe Sofia bei ihrer wissenschaftlichen Arbeit begleiten können. Das Wiedersehen mit alten Bekannten habe ich genauso genossen wie die Ausflüge mit den Protagonisten, Kultur, Landschaft und das neuseeländische Essen. Und mir wurde wieder einmal bewusst, dass Familie etwas ungemein Wertvolles ist. Kia Ora heißt Hallo auf Maori. Die Redewendungen auf Maori und die tollen Landschaftsbeschreibungen habe mir während des Lesens stets das Gefühl gegeben, in Neuseeland zu sein. Das war wirklich wunderschön. Fazit: Anna Mathes ist erneut eine außergewöhnlich schöne Liebesgeschichte gelungen, die den Fokus auf das wundervolle Land Neuseeland richtet und dem Leser die Schönheit des Landes näher bringt. Einfach wundervoll! Die Geschichte hat mich sehr gut unterhalten und mir ein paar wundervolle Lesestunden beschert. Ich gebe dieser Geschichte verdiente 5 von 5 Sternen und eine absolute Leseempfehlung an alle, die dieses Genre lieben.

  • Nicole

    5/5

    26.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein kleines Stück Neuseeland fürs Herz

    Mit „Kia Ora – Wo das Herz landet“ hat Anna Matthes einen Roman geschaffen, der sich leise, aber nachhaltig ins Herz schleicht. Schon der Titel verspricht Fernweh, Aufbruch und die Suche nach dem eigenen Platz im Leben – und genau das bekommt man auch. Die Geschichte entführt uns in die beeindruckende Kulisse Neuseelands, ein Schauplatz, der nicht nur als Hintergrund dient, sondern fast selbst zu einer Figur wird. Der Autorin ist es gelungen, die Landschaften so lebendig zu beschreiben, dass man sich wie mittendrin fühlt. Im Mittelpunkt steht eine Protagonistin, mit der man sich von der ersten Seite an verbunden fühlt. Ihre innere Zerrissenheit, ihre Zweifel und ihr Mut machen sie sehr authentisch. Sofia ist keine perfekte Heldin, sondern ein Mensch mit Ecken und Kanten – genau das macht ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte so berührend. Man begleitet sie auf ihrer Reise nicht nur geografisch, sondern vor allem emotional. Besonders gelungen ist die Art, wie Themen wie Neuanfang, Selbstfindung und die Kraft, alte Muster loszulassen, ineinandergreifen. Der Roman stellt leise, aber eindringliche Fragen: Wo gehöre ich hin? Was bedeutet „Zuhause“ wirklich? Und wie viel Mut braucht es, auf das eigene Herz zu hören? Diese Fragen hallen noch lange nach, nachdem man das Buch geschlossen hat. Wenn man bereits "Küsse unter'm Silberfarn" gelesen hat, trifft man in der Geschichte auf einige bekannte Charaktere. Die beiden Geschichten können unabhängig voneinander gelesen werden und dennoch ist es natürlich interessant zu erfahren, wie sich die anderen Charaktere weiterentwickelt haben. Der Schreibstil ist fließend, emotional und gleichzeitig angenehm unaufdringlich und wird jeweils abwechselnd aus der Ich-Perspektive von Sofia und Ethan erzählt. An manchen Stellen hätte dem Roman vielleicht eine etwas straffere Erzählweise gutgetan: Zwischenzeitlich gibt es kleinere Längen, in denen die Handlung ein wenig an Tempo verliert. Diese Passagen stören das Gesamtbild allerdings kaum. Für mich ist „Kia Ora – Wo das Herz landet“ eine Story, die Mut macht – Mut zu Veränderungen, Mut zu sich selbst und Mut, das eigene Glück nicht aus den Augen zu verlieren. Es ist ein Buch, das man nicht einfach nur liest, sondern erlebt. Fazit: Ein einfühlsamer, atmosphärischer und inspirierender Roman, der Fernweh weckt und gleichzeitig berührt – mit nur kleinen erzählerischen Längen. Absolut empfehlenswert für alle, die Geschichten über Neuanfänge, Selbstfindung und das große Glück im Kleinen lieben. ⭐️⭐️⭐️⭐️½ (4,5 von 5 Sternen)

  • Kerstin Kartenwerkstatt Kreativ- und Buchblog

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    19.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Eine wunderbare Reise nach Neuseeland

    Kia Ora – Wo das Herz landet von Anna Matthes wurde im Selfpublishing veröffentlicht. Es ist eine eigenständige Liebesgeschichte, die in Neuseeland spielt. Einige Figuren waren mir bereits aus ihrem Roman „Küsse unterm Silberfarn“ bekannt, der im Flamingo Tales Verlag erschienen ist. Beide Bücher können unabhängig voneinander gelesen werden. Ich lege dir dennoch beide ans Herz, denn ich habe sie einfach verschlungen. Sie entführen dich nach Neuseeland und lassen dich die beeindruckende Landschaft und die Liebe zur Natur intensiv spüren. In welcher Reihenfolge du sie liest, ist dabei ganz dir überlassen, da der Klappentext jeweils bereits andeutet, welches Paar im Mittelpunkt steht. Nun kurz etwas zur Geschichte. Die Protagonisten sind Sofia und Ethan, die beide als Ich-Erzähler auftreten. Sofia ist die beste Freundin von Hannah, die vor drei Jahren nach Neuseeland ausgewandert ist. Ethan ist Fluglehrer und gehört zur erweiterten Familie von Hannahs Freund. Beide tragen ihre eigenen Päckchen mit sich, die sie nach und nach offenbaren, sodass ich immer tiefer in ihre Gedankenwelt eintauchen konnte. „Ich war hierhergekommen, um zu arbeiten, Hannah wiederzusehen und mich von meinen Sorgen abzulenken. Dass ich jemanden treffen würde, der mein Herz viel zu laut und oft klopfen ließ, der mir nach wenigen Wochen so vertraut war … Nein, damit hatte ich nicht gerechnet.“ Sofia beginnt ihre Erzählung in Deutschland und erhält die besondere Möglichkeit, für eine gewisse Zeit beruflich nach Neuseeland zu reisen. Während ihrer Forschungsreise durfte ich gemeinsam mit ihr Land und Leute kennenlernen. Bei der Entnahme der Wasserproben musste ich immer wieder schmunzeln, denn als Kind und Jugendliche bin ich selbst mit dem Ruderboot über unsere Sielzüge gefahren, um Wasserproben zu entnehmen und diese später unter dem Mikroskop zu untersuchen. Natürlich ist das nicht mit Sofias Arbeit vergleichbar, aber genau solche Momente haben bei mir schöne Erinnerungen geweckt. Auch der folgende Satz spiegelt meine eigene Liebe zum Wasser wider. „Am Ende des Stegs setze ich mich auf die feuchten Planken und strecke träge die Füße von mir. Die Wellen klatschen gegen die Stelzen. Ich reckte mein Kinn und die warmen Strahlen kitzelten mein Gesicht. Es war Yoga für die Sinne. Einfach die Welt ausknipsen.“ Ethan hingegen ist in Neuseeland geboren und lebt in enger Verbindung mit den Traditionen des Landes. Durch ihn erfahre ich mehr über die Kultur der Ureinwohner und darüber, was Familie bedeuten kann, auch jenseits von Blutsverwandtschaft. „Dann hast du doch schon Ballast aus deinem Rucksack genommen. Der ist nur so schwer, wie du ihn dir selbst packst.“ Dieser Satz von Ethan ist mir besonders im Gedächtnis geblieben, weil er so vielschichtig ist und zum Nachdenken anregt. Zusammengefasst lässt sich sagen, dass mich die Geschichte emotional sehr berührt hat. Immer wieder sind mir die Tränen gekommen, besonders wenn Sofias Gedanken mich erreicht haben. Ihre Angst vor dem Verlassenwerden war greifbar und nachvollziehbar. Ethan wiederum begegnet ihr auf eine ganz besondere Weise, die du unbedingt selbst entdecken solltest. Reist du in Büchern gerne in ferne Länder? Tauchst du gern in die Natur ein und lässt dich von besonderen Orten verzaubern? Dann erwartet dich in „Kia Ora – Wo das Herz landet“ von Anna Matthes eine gefühlvolle Reise nach Neuseeland. Erlebe das Land zu Wasser und aus der Luft und begleite Sofia und Ethan auf ihrem Weg zueinander. Ich habe die Geschichte verschlungen und dabei mehr als einmal zu Taschentüchern gegriffen. Viel zu schnell musste ich Neuseeland wieder verlassen und würde am liebsten direkt zurückkehren. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für alle, die Liebesgeschichten mit Fernweh lieben.

  • Bewertung

    aus Solingen

    5/5

    18.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Ort zum Heilen und Ankommen

    Seitdem ich Küsse unterm Silberfarn gelesen habe, hatte ich immer die Hoffnung, dass es weitere Bücher der Clique aus Queenstown geben wird. Umso mehr habe ich mich gefreut, als Anna tatsächlich von einer Fortsetzung gesprochen hatte. Als sie mich dann vor ein paar Wochen gefragt hatte, ob ich Kia Ora! vorablesen möchte, war es keine Frage, dass ich begeistert zugestimmt habe. Dieses Mal begleiten wir Sofia, Hannas beste Freundin, auf ihrer Reise nach Aotearoa. Sie hat schweres durchgemacht und hofft, im Land der Kiwis wieder Atem zu finden. Da passt ihr der Forschungsauftrag der Uni gerade richtig. Sie packt ihre Sachen und schon ist sie in Neuseeland. Dort treffen wir neben vielen bekannten Gesichtern auch neue, wie zum Beispiel Ethan. Als Pilot und Einheimischer kennt er die Insel gut. Ihre erste Begegnung beginnt witzig. Auch wenn Sofia niemanden an sich heranlassen möchte, shcafft es Ethan mit seiner lockeren aber dennoch einfühlsamen Art sich in ihr Herz zu schleichen. Ich weiß nicht, wie oft, ich vor Belustigung herzlich lachen musste, Tränen der Trauer und Hilflosigkeit fühlte oder vor lauter Fernweh selbst nach Neuseeland reisen wollte. Das Setting hat mich auch dieses mal wieder umgehauen. Es hat sich angefühlt, als würde ich Sofia auf ihrer Reise zur Heilung begleiten. Wie bereits bei Küsse unterm Silberfarn fand ich es toll, das die alten Sagen der Maori eine große Rolle gespielt haben. Kia Ora! Wo das Herz landet, ist ein Buch voller Träume, Hoffnung und Liebe. Jetzt hoffe ich natürlich auf ein weiteres Buch aus dem Land der langen weißen Wolke.

  • CleoBe

    aus Berlin

    5/5

    14.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Dieses Buch fühlt man mehr, als man es liest

    Ich bin gegangen, um mich nicht mehr zu verlieren, hab gehofft, die Stille würde mich reparieren. Doch irgendwo zwischen Weite und neuem Licht, hab ich gemerkt… mein Herz vergisst mich nicht. Man kann weit fliehen, doch sich selbst nie ganz entkommen. Und manchmal ist genau das der Anfang von allem. Wenn das Herz nicht mehr bleibt, wo es einmal zuhause war– Manchmal gibt es Momente im Leben, die alles verschieben. Nicht laut, nicht sichtbar für andere, sondern ganz leise, tief im Inneren, dort, wo Worte oft nicht mehr greifen. „Kia Ora! Wo das Herz landet“ von Anna Matthes beginnt genau an diesem Punkt: nicht mit Hoffnung, sondern mit einem Bruch, der nachwirkt und alles infrage stellt, was vorher selbstverständlich war.Dieses Buch hat keinen lauten Einstieg. Kein dramatischer Knall. Sondern ein leiser Schmerz, der sich durch jede Zeile zieht und dich von Anfang an wissen lässt: Hier geht es nicht um eine Reise. Hier geht es ums Überleben. Wenn du jetzt neugierig geworden bist, dann nehme ich dich gerne mit nach Queenstown (Neuseeland). Auf geht’s… Neuseeland: Weite, die nicht heilt, aber Raum schafft – Die Südinsel Neuseelands wird von Anna Matthes nicht als spektakuläre Kulisse inszeniert, sondern als ein Ort, der vor allem eines bietet: Raum. Raum zum Atmen, zum Nachdenken, zum Aushalten. Zwischen den Bergen, den Seen und dieser fast überwältigenden Weite entsteht eine Atmosphäre, die nicht drängt und nichts verlangt. Gerade diese Ruhe hat mich beim Lesen besonders berührt, weil sie nicht romantisiert wirkt. Sie ist ehrlich, manchmal fast kühl, und genau deshalb so passend für Sofias Zustand. Hier passiert keine plötzliche Heilung. Es gibt keine magischen Wendepunkte. Stattdessen entsteht etwas viel Wahrhaftigeres: ein langsames Zurückfinden zu sich selbst, Schritt für Schritt. Das Weingut, auf dem Hannah lebt, bringt dabei eine warme Gegenbewegung hinein. Es ist ein Ort voller Leben, ohne laut zu sein, voller Begegnungen, ohne sich aufzudrängen. Für Sofia wird es zu einem Zwischenraum, nicht ganz Rückzug, aber auch noch kein echtes Ankommen. Sofia: zwischen Kontrolle und leiser Sehnsucht – Sofia ist eine Protagonistin, die nicht versucht zu beeindrucken. Sie kämpft nicht nach außen, sie funktioniert. Und genau darin liegt ihre Tiefe. Sie hält sich fest an dem, was sie kontrollieren kann, weil alles andere zu unsicher geworden ist. Gefühle werden nicht verdrängt, aber auf Abstand gehalten, als würde Nähe automatisch bedeuten, wieder zu fallen. Was mich besonders bewegt hat, ist diese Mischung aus Stärke und Zerbrechlichkeit, die sich durch ihre Gedanken zieht. Sie weiß, dass sie nicht stehen bleiben kann, aber sie weiß auch nicht, wie sie sich wieder wirklich bewegen soll. Diese Unsicherheit fühlt sich unglaublich echt an. Man begleitet sie nicht durch große Entscheidungen, sondern durch kleine innere Schritte. Durch Momente, in denen sie innehält, zweifelt oder sich selbst ein Stück näherkommt. Und genau diese leisen Entwicklungen machen ihre Geschichte so intensiv. Ethan: der Moment, in dem das Gleichgewicht kippt – Ethan tritt nicht in Sofias Leben, um etwas zu reparieren. Er bringt keine Lösungen mit und versucht auch nicht, eine zu sein. Was er mitbringt, ist etwas viel Unberechenbareres: Bewegung. Er steht für das, was Sofia sich selbst nicht mehr erlaubt. Für Risiko, für Offenheit, für das Leben im Hier und Jetzt. Und genau deshalb entsteht zwischen ihnen keine einfache Dynamik. Es ist kein sofortiges Vertrauen, kein klares „Ja“. Es ist ein langsames, vorsichtiges Annähern, das von inneren Konflikten begleitet wird. Ihre Begegnungen haben eine besondere Intensität, weil so viel unausgesprochen bleibt. Man spürt, wie sehr Sofia sich gleichzeitig angezogen und überfordert fühlt. Und genau dieses Spannungsfeld macht ihre Verbindung so greifbar. Zwischen den Zeilen: dort, wo es wirklich berührt – Die eigentliche Stärke dieses Buches liegt nicht in den äußeren Ereignissen, sondern in den Zwischentönen. In den Momenten, in denen nichts passiert und gleichzeitig alles in Bewegung ist. In Gedanken, die nicht zu Ende geführt werden, und Gefühlen, die sich nur andeuten. Anna Matthes schreibt mit einer Ruhe, die Vertrauen schafft. Sie erklärt nicht alles, sie lässt Raum. Und genau dieser Raum ist es, der beim Lesen so viel auslöst, weil man beginnt, eigene Gedanken hineinzulegen, eigene Emotionen zu spüren. Es ist eine Geschichte, die nicht laut wird, um zu wirken. Sie wird leise und trifft genau deshalb. Schreibstil & Atmosphäre: getragen, nah und voller Gefühl – Der Schreibstil von Anna Matthes ist fließend und ruhig, aber nie distanziert. Er trägt durch die Geschichte, ohne zu überfordern, und schafft es, Emotionen greifbar zu machen, ohne sie zu überzeichnen. Die Sätze haben Raum, aber sie verlieren sich nicht. Sie bleiben nah an den Figuren, nah an dem, was wirklich zählt. Besonders gelungen ist die Balance zwischen Beschreibung und Gefühl. Die Landschaft, die Begegnungen und die inneren Prozesse greifen ineinander, ohne sich gegenseitig zu überdecken. Alles wirkt stimmig, ruhig und gleichzeitig intensiv. FAZIT: Ankommen bedeutet nicht, alles hinter sich zu lassen– Da mir dieses Buch sehr am Herzen liegt, bekommt es natürlich eine absolute Leseempfehlung. „Kia Ora! Wo das Herz landet“ von Anna Matthes ist eine Geschichte über das Danach. Über das Leben nach einem Bruch, der sich nicht einfach reparieren lässt, und über den Versuch, trotzdem weiterzugehen. Dieses Buch zeigt, dass Heilung kein Ziel ist, das man erreicht, sondern ein Weg, den man geht, oft langsam, oft unsicher und selten gerade. Es geht nicht darum, alles hinter sich zu lassen, sondern darum, einen Umgang damit zu finden. Die Begegnung mit Ethan ist dabei kein Wendepunkt im klassischen Sinne, sondern ein Impuls. Ein Moment, der etwas in Bewegung setzt. Und genau das macht die Geschichte so glaubwürdig, weil sie nicht auf schnelle Lösungen setzt, sondern auf Entwicklung. Mein persönliches Schlusswort – Dieses Buch hat sich nicht in den Vordergrund gedrängt, es hat nicht versucht, mich zu überwältigen oder mit großen Emotionen zu überrollen, sondern es hat mich begleitet, Seite für Seite, Gedanke für Gedanke, und genau dadurch hat es mich so tief erreicht, weil es sich ehrlich angefühlt hat, ruhig, unaufgeregt und gleichzeitig unglaublich nah. Ich habe mich in Sofias Rückzug wiedergefunden, in diesem Wunsch, einfach Abstand zu brauchen, Dinge nicht sofort verarbeiten zu müssen, sondern sie erst einmal nur auszuhalten. Vielleicht ist genau das der Grund, warum mich diese Geschichte so lange nach dem Lesen noch beschäftigt hat, weil sie nichts erzwingt, sondern Raum lässt, auch für die eigenen Gedanken, die eigenen Erinnerungen, die eigenen Gefühle. Und vielleicht ist das die leise Wahrheit dieses Buches, die am Ende bleibt, dass Ankommen nicht bedeutet, irgendwohin zu gelangen, sondern sich selbst wieder ein Stück näherzukommen, ganz langsam, ohne Druck, ohne Erwartungen, aber mit diesem einen, vorsichtigen Gefühl, dass es möglich ist. An dieser Stelle möchte ich dir eine schöne Lesereise nach Neuseeland zu wünschen und denkt dran, es ist eine Geschichte, die nicht verspricht, dass alles gut wird. Aber sie zeigt, dass es weitergehen kann. Und manchmal ist genau das genug. 

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