Produktbild: Limonow
Gebraucht Band 34

Limonow Ausgezeichnet mit dem Prix de la Langue Francaise 2011 und Prix Renaudot 2011

2

9,10 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

Lieferung nach Hause

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.08.2014

Verlag

btb

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

18,5/11,8/2,7 cm

Gewicht

342 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Limonov

Übersetzt von

Claudia Hamm

Sprache

Deutsch

EAN

2710004372208

Beschreibung

Rezension

»Carrère hat ein großartiges Doppelportrait geschrieben, das einen herumschleudert zwischen Abscheu und Bewunderung, zwischen Entsetzen und Verblüffung. Mehr geht nicht.« ("Christine Hamel, WDR 3")
»›Limonow‹, das faszinierendste Herbstbuch für mich: Emmanuel Carrère, endlich auf Deutsch übersetzt, spürt seiner eigenen Sehnsucht nach, ein Limonow zu sein.« ("Stefan Zweifel, DU-Kulturmagazin")

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.08.2014

Verlag

btb

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

18,5/11,8/2,7 cm

Gewicht

342 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Limonov

Übersetzt von

Claudia Hamm

Sprache

Deutsch

EAN

2710004372208

Herstelleradresse

btb
Neumarkter Str. 28
81673 München
Deutschland
Email: kundenservice@penguinrandomhouse.de
Url: www.penguinrandomhouse.de
Telephone: +49 800 5003322
Fax: +49 89 41363333

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Bewertung

    5/5

    30.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannend geschrieben

    Sehr lesenswertes Buch, in dem der/die Lesende viel über den Autor Carrere, den Dichter Limonov sowie die Zeit des kalten Krieges mit all seinen Auswirkungen erfährt. Eine spannende Reise durch mehrere Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts.

  • Juti

    aus HD

    3/5

    02.10.2022

    Buch (Taschenbuch)

    bis zur Hälfte gut Von einem…

    bis zur Hälfte gut Von einem Buch „Yoga“ erwartet der Leser von Carrère, dass er sich im Selbstversuch mit Yoga beschäftigt und ähnlich wie in seinem mich vollkommen überzeugenden Buch „Das Reich Gottes“ die Selbstwahrnehmung mit seinen Leserinnen teilt. Dies gelingt bis Seite 156, wo ein „junger Typ“ mitteilt, dass er beim Meditieren immer an „Titten!“ denken muss. Danach erfahren wir, dass der Autor wegen einer bipolaren Störung meditieren wollte. Dabei musste ich an Thomas Mette denken und sein Buch ist besser. Denn der Trip nach Bagdad, um den Blutkoran zu finden, ist zu weit hergeholt und die Flüchtlingsgeschichte nicht neu, zumal er korrekt darauf hinweist, dass der Migrant weiß, dass er Erzählungen hinzudichten muss, um in Europa Asyl zu erhalten. Erst auf S.304 kehrt er zur Definition von Meditation zurück, nachdem er auf S.171 einen unbekannten Mystiker zitiert hat: „Gott schaut mit seinen Augen der Barmherzigkeit nicht den an, der du bist, sondern den, der du sein wolltest.“ „Machen Sie gar nichts: Nur so kann Veränderung eintreten“ lässt er auf S.187 einen Therapeuten sagen und definiert dies als Meditation wie „still und unbewegt dazusitzen“ , „den Gedankenstrudel beobachte[n], ohne sich davon mitreißen zu lassen“, „sich von seiner Identität zu lösen“ (alles 304), „ins Innere des eigenen Ichs einzutauchen“, „alles anzunehmen, was auftaucht“, „lernen, nichts zu bewerten“ und „loszulassen, nichts mehr zu erwarten, nichts mehr zu tun zu versuchen.“ (alles 305) Diese verkürzte Definition ist Ergebnis einer geplanten 10tätigen Schweigemeditation ohne Abendessen, die der Autor aber abbrechen musste, weil ein Bekannter bei den Anschlägen auf „Charlie Hebido“ stirbt. Dabei fallen immer wieder nette Zitate: „Wenn du Gott zum Lachen bringen willst, erzähl ihm von deinen Plänen!“ (62) Nicht nur von seinem Hardcoreseminar erzählt der Franzose, auch wie er in Genf während einer Meditation mit einer Frau im siebten Himmel schwebt (82f). Schulz von Thun kennt er aber nicht, sonst würde er sich über das Ich anstatt du nicht beschweren (103) und fragt, ob Sex nicht wahrer sei als Meditation (109). So bin ich wieder in der Mitte des Buches mit: „Alles, was wirklich ist, ist per Definition wahr, aber manche Wahrnehmungen der Wirklichkeit haben einen höheren Wahrheitsgehalt als andere“. (154) Für den ersten Teil 5, für den zweiten Teil 1 Stern, macht 3 Sterne.

Kundinnen und Kunden meinen

5

1

4

0

3

1

2

0

1

0

Bewertungen (2)

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Limonow