In "Der grüne Bogenschütze" perfektionierte Edgar Wallace das Motiv des "Rächers aus dem Nichts". Wallace verstand es meisterhaft, eine Brücke zwischen der mittelalterlichen Kulisse eines alten Schlosses und der modernen Kriminalistik des frühen 20. Jahrhunderts zu schlagen. Der Roman lebt von seinem Antagonisten Abel Bellamy - einem grausamen, egomanischen Schlossherrn -, dem Wallace mit dem mysteriösen Bogenschützen eine fast übernatürlich wirkende Nemesis gegenüberstellt. Das Werk zeigt Wallace' Gespür für Timing und Cliffhanger, die er während seiner Arbeit als Journalist und Dramatiker geschärft hatte. Für viele Leser im deutschsprachigen Raum ist dieser Titel der Einstieg in die Welt des "German Grusel" und bleibt aufgrund seiner ikonischen Bildsprache unvergessen..
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