Eine prominente Verlegerin unter Mordverdacht. Ein spektakulärer Schwurgerichtsprozess. Und die Frage: Wie verhandelbar ist die Wahrheit?
Sie ist über fünfzig, verheiratet und Chefin eines großen Literaturverlags. Er ist Ende zwanzig und ein aufstrebendes Talent in ihrem Unternehmen. Betty und Fero sind ein perfektes Team - und eine brisante Verbindung auf sehr dünnem Eis.
Als Fero eines Tages verschwindet und Betty mit einer Pistole und Falschgeld an der ungarischen Grenze aufgegriffen wird, scheint die Sache klar: Betty ist Feros Mörderin.
Der "Loverboy-Fall" landet vor dem Hamburger Schwurgericht, spaltet die Öffentlichkeit und elektrisiert die Medien. Beweist Bettys Fall, dass Frauen genauso toxisch sein können wie Männer? Oder ist sie das prominente Opfer einer Gesellschaft, die noch immer Prozesse gegen freiheitsliebende Frauen führt?
Für Bettys Verteidiger Mark ist es der wichtigste Auftrag seiner Karriere. Doch schnell merkt er, dass er sich auf nichts verlassen kann - nicht einmal auf sich selbst. Wer verfolgt hier welche Agenda? Wer manipuliert wen? Was glauben wir nur deshalb, weil wir es glauben wollen? Und vor allem: Was hat Betty wirklich getan?
Kundinnen und Kunden meinen
4.5/5.0
Bewertung
5/5
28.10.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein großartiges Buch
Pony Show - Juli Zeh
„Jeder Mann will mit über fünfzig noch sexuell aktiv und begehrenswert sein. Am besten für Jüngere. Aber wehe, eine Frau will das Gleiche.“
Dieses Buch hat Sogwirkung. Anfangen und nicht mehr aufhören.
Wem kann man glauben? Vor dieser Frage steht der Anwalt Mark Steinert.
Seine Mandantin Betty offenbart nur wenig, sie ist erfolgreiche Verlegerin und beim Grenzübertritt nach Ungarn mit einer Waffe und 125000€ Falschgeld erwischt worden.
Mittlerweile wird sie des Mordes an ihrem sehr viel jüngeren Geliebten bezichtigt.
Eigentlich will sie über diese Dinge nicht sprechen. Der Fall erregt Aufsehen, die Medien berichten.
Fast atemlos berichtet der Erzähler Marik von den Ereignissen, mit jedem Verhandlungstag kommen neue Informationen hinzu. Und Stück für Stück erzählt ihm Betty ihre Geschichte mit Fero. Er hat etwas in ihr ausgelöst, das sie bisher nicht gekannt hat und dieses Gefühl ist so stark, dass sie bereit ist, dafür fast alles aufs Spiel zu setzen. Betty ist eine starke Frau, die ihren Weg geht. „Das ist ein Prozess gegen das weibliche Geschlecht.“ (Betty in einem Interview ). Aber wenn es um Fero geht, zeigt sie ihre Verletzlichkeit.
Mark gerät zunehmend in den Bann der faszinierenden Betty.
Natürlich kennt sich Juli Zeh im Juristenmilieu sowie im Literaturbetrieb aus, aber hier geht es um mehr als juristische oder literaturwissenschaftliche Fragen. Darf eine ältere erfolgreiche Frau eine Beziehung zu einem jüngeren Angestellten haben? Hat sie den Verstand verloren? Aktivist*innen unterschiedlicher Couleur vereinnahmen den Prozess für ihre Interessen. Und so zeigt die „Pony Show“, das Medienspektakel, rund um den Prozess, dass wir gesellschaftlich übliche Muster (älterer Mann ist mit jüngerer Frau zusammen) vollständig anders bewerten, wenn sie umgekehrt werden.
Juli Zeh stellt einfach die Welt auf den Kopf. Ein psychologisches Kammerspiel voller spannender Charaktere.
„Vor Gericht ist es wie in der Literatur, nicht wahr, fragt sie. Wahrheit ist eine ästhetische Kategorie. Die schönste Geschichte gewinnt.“
Ein dynamisches Buch voller Überraschungen.
Ich finde es großartig.
Luchterhand 2026
Bewertung
Thalia Book Circle Community
5/5
23.10.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein Buch im Spiegel seiner Zeit
Ein Buch im Spiegel seiner Zeit
„Pony Show“ von Juli Zeh habe ich angefasst, weil das Buch mit großer Aufmerksamkeit begleitet wird. Nachdem ich die letzten Werke der Autorin gern gelesen habe, blieb diesmal nach der anfänglichen Neugier auf „das Neue von Juli Zeh“ der Leseeindruck eines unterhaltsamen, thematisch ambitionierten, mitunter aber auch überladenen Werks.
Im Zentrum des Romans steht Bethany Hell, genannt Betty, eine über fünfzigjährige, verheiratete Verlegerin, die einen renommierten Literaturverlag in Hamburg leitet. In ihrem beruflichen Umfeld begegnet sie dem deutlich jüngeren Fero Lebed, einem talentierten Mitarbeiter, dessen Karriere sie gezielt fördert. Aus der engen Zusammenarbeit entwickelt sich eine komplizierte Beziehung, in der berufliche Abhängigkeit, Begehren und Macht ineinander übergehen. Während Betty sich emotional immer stärker auf Fero fixiert, bleibt unklar, was er tatsächlich für sie empfindet und in welchem Maß er ihre Zuneigung erwidert oder für seine eigenen Interessen nutzt. Dann verschwindet Fero. Betty wird mit einer Pistole, an der Blutspuren des jungen Mannes haften, und Falschgeld aufgegriffen. Obwohl keine Leiche gefunden wird, steht sie bald wegen Mordes vor Gericht. Ihre Verteidigung übernimmt Mark Steinert, für den der Prozess zum wichtigsten Fall seiner bisherigen Karriere wird. Er versucht, aus den widersprüchlichen Aussagen und den nur zögerlich preisgegebenen Informationen seiner Mandantin ein schlüssiges Bild zu gewinnen. Dabei entwickelt er nicht nur eine professionelle, sondern auch eine zunehmend obsessive Bindung an Betty und verliebt sich in sie. Je tiefer er in ihre Geschichte eintaucht, desto weniger kann er sich sicher sein, ob sie ihm die Wahrheit erzählt oder ihn ebenso geschickt lenkt wie die Menschen in ihrem Umfeld. Während im Gerichtssaal um die Beweislage gerungen wird, stilisieren die Medien Betty zur Projektionsfläche einer gesellschaftlichen Grundsatzdebatte. Es stellt sich die Frage, ob sie eine Frau ist, die ihre Machtposition ausnutzt, oder ob sie gerade deshalb verurteilt wird, weil sie sich Freiheiten nimmt, die Männern im gesellschaftlichen Diskurs eher zugestanden werden. Der Prozess wird zum öffentlichen Spektakel, und die Frage nach Feros Schicksal verschränkt sich zunehmend mit der Frage, wie sehr Wahrheit von persönlichen Interessen, Erinnerungen und gesellschaftlichen Erwartungen abhängt.
Zunächst einmal liest sich „Pony Show“ ausgesprochen flüssig. Ich habe das Buch in einem Zug gelesen, was nicht zuletzt an Juli Zehs zugänglicher Sprache liegt. Sie schreibt klar, pointiert und ohne unnötige sprachliche Verästelungen. Ihre Sätze sind häufig prägnant, ihre Analogien anschaulich und ihre Beobachtungen auf Wirkung hin formuliert. Juli Zeh versteht es, komplexe Sachverhalte in eine Sprache zu überführen, die unmittelbar verständlich bleibt. Darin liegt eine Stärke, die man nicht mit literarischer Simplifizierung verwechseln sollte. Zugänglichkeit ist schließlich eine Kunst für sich. Und sie führt hier zum barrierefreien Lesevergnügen.
Die Handlung entwickelt einen Sog, dem man sich nur schwer entzieht. Neue Informationen verschieben die Perspektive, Gewissheiten geraten ins Wanken, und immer wieder stellt sich die Frage, was tatsächlich geschehen ist und wem man überhaupt glauben kann. Juli Zeh beherrscht das Spiel mit Erwartungen und Verdachtsmomenten. Allerdings ist ihr Roman auch ein Beispiel dafür, dass erzählerische Dynamik nicht zwangsläufig aus einer immer größeren Zahl von Wendungen entsteht. Mit zunehmender Lektüre stellt sich eine gewisse Ermüdung ein. Nicht jede neue Volte vertieft den Konflikt, bisweilen verlängert sie ihn lediglich. Auch die Liebesgeschichte zwischen Anwalt und Mandantin fügt sich in diese Tendenz ein. Sie lässt das ohnehin komplexe Geschehen noch konstruierter erscheinen. Insgesamt hätte der Roman an einigen Stellen von mehr Zurückhaltung profitiert.
Seine eigentliche Bedeutung gewinnt „Pony Show“ ohnehin weniger aus der Frage nach dem Tathergang als aus dem gesellschaftlichen Resonanzraum, den Juli Zeh um den Fall errichtet. Hier zeigt sich ihr ausgeprägtes Gespür für den gesellschaftlichen Diskurs. Sie greift Themen auf, die unsere Gegenwart prägen, und führt sie in einer konkreten Geschichte zusammen, Feminismus und Patriarchat, weibliche Selbstbestimmung und gesellschaftliche Altersbilder, toxische Beziehungen und Machtmissbrauch, sexuelle Rollenbilder, die Mechanismen sozialer Medien, digitale Empörungskultur sowie das Verhältnis von Recht, Wahrheit und öffentlicher Meinung. Hinzu kommen Fragen nach der Funktionsweise der Justiz, nach medialer Vorverurteilung und nach der Macht von Erzählungen, die sich gegenüber den tatsächlichen Ereignissen verselbstständigen.
Der Roman macht sichtbar, wie sehr die öffentliche Wahrnehmung von den Geschichten abhängt, die über einen Menschen erzählt werden. Die Wahrheit muss sich gegen Deutungen behaupten, die längst ein Eigenleben entwickelt haben. In diesem Sinne ist der Gerichtssaal nicht nur ein Ort der Rechtsprechung, sondern auch eine Bühne, auf der um Glaubwürdigkeit und Deutungshoheit gerungen wird. Der Titel “Pony Show“ verweist treffend auf diese Dimension des Spektakels.
Dass ich das Buch in einem Zug gelesen habe, spricht für seine erzählerische Zugkraft. „Pony Show“ ist für mich im gesamten weniger ein rundum überzeugender Roman oder ein zeitgemäß thrillender Krimi als ein aufschlussreiches Dokument seiner Gegenwart. Ein Buch, das wichtige Konflikte sichtbar macht, seine Leser zum Mitdenken auffordert. Ich verstehe nach der Lektüre, warum das Buch Aufmerksamkeit auf sich zieht. Deshalb und nicht nur deshalb ist es für mich lesenswert, 4,5 Sterne.
MarieOn
5/5
23.10.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Hochspannung
Sie schauen aus dem Fenster auf die Straße. Es sieht aus, als wäre ein Karnevalszug hindurchgerauscht, Getränkedosen, Plastikflaschen, zertretene Tomaten, Plakate mit der Forderung „Free Betty“. Betty schaut zu ihrem Anwalt Dr. Steinert auf, er betrachtet die dunklen Ringe unter den geröteten Augen. Was kann er ihr glauben, fragt er sich. Er hat ein Verhandlungsstop herausgeholt. Jetzt haben die Schöffen, der Staatsanwalt, der Richter und Betty zehn Tage Ruhe. Er wird sich eine neue Strategie zurechtlegen müssen, weil Betty ihm alles über Feros Verschwinden gesagt hat, außer das wichtige. Sie vertraut ihm nicht, weicht aus, windet sich. Er weiß, wie sich Scham anfühlt und er weiß, dass der Staatsanwalt Ringlow ein Ass in der Hand hält, seine Selbstsicherheit und das angedeutete Grinsen verraten ihn.
Komm raus hier, sagt Steinert und greift Bettys Arm. Sie lässt sich zum Fahrstuhl führen. Vor dem Haupteingang behält er die Gegend genau im Auge. Dass die Presse abgerückt ist, heißt nicht, dass nicht irgendwo noch ein Journalist lauert und tatsächlich sieht er eine Frau mit buntem Mantel und großer Tasche auf sie zueilen. Er greift Bettys Hand und spornt sie an, schneller zu laufen. Sie stolpert hinter ihm her. Er drückt seinen Öffner, der Wagen blinkt ihnen entgegen, reißt die Beifahrertür auf, schiebt sie hinein, sprintet ums Auto herum, springt hinein, startet und fädelt sich in den zähen Verkehr ein. Er umkrampft das Lenkrad und fragt, warum sie nicht einmal das machen kann, was er ihr sagt. Betty guckt aus dem Fenster, lässt seinen Ausbruch an sich vorüberziehen. Sie fahren schweigend weiter.
Fazit: Die Verfassungsrichterin und vielfach ausgezeichnete Bestsellerautorin Juli Zeh hat sich in diesem Buch auf einen Mordprozess konzentriert. Ihr Icherzählender Protagonist Mark Steinert vertritt seine Mandantin Bethany Hell, Leiterin eines großen Verlagshauses vor dem Schöffengericht. Der Staatsanwalt Ringlow hat sie wegen Mordes angeklagt. Sie soll ihren 20 Jahre jüngeren Mitarbeiter getötet haben. Ein Mord aus Leidenschaft. Der Prozess ist der erste Fall wegen Mordes, den Steinert führt und für seine junge Kanzlei, im Falle des Gewinns eine Reputation oder im Fall einer Niederlage eine Schande. Auch der junge Staatsanwalt hat triftige Gründe, den Fall zu gewinnen. Steinerts größtes Problem liegt in seiner Mandantin selbst. Sie rückt nur zögernd mit den nötigen Informationen raus, ist berühmt und die Presse erschwert die Verhandlungssituation und sie ist begehrenswert. Die Autorin lässt mich durch die Augen Steinerts zusehen, wirft uns kleine, leicht verdauliche Häppchen zu und beginnt ein Katz- und Mausspiel. Ich beobachte, wie Steinert seiner Mandantin zunehmend verfällt und scheinbar an Objektivität einbüßt. Bettys Geschichte einer leidenschaftlichen, aber platonischen Liebe, weckt in Steinert das Gefühl, mit seiner Familie und besonders seiner Frau, selbst einen zweitrangigen Lebensentwurf zu tragen, der besser sein könnte. Die Selbstzweifel des Anwalts, seine Eifersucht auf das Opfer, die Zweifel an den Darstellungen seiner Mandantin, das sie Beschützen wollen, seine ganze Zerrissenheit, gibt der Geschichte eine enorme Spannung. Ich habe diese über 500 Seiten, von denen keine zufiel war, mit großem, gleichbleibenden Interesse gelesen. Ein bis zum Ende spannender Justizthriller mit liebevoll ausgearbeiteten Charakteren, bei dem auch das Thema Feminismus einen überzeugenden Platz gefunden hat. Ich mochte auch ihr Buch „Über Menschen“ sehr.
Lilli33
5/5
21.10.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Der Prozess
Die gestandene Bethany „Betty“ Hell führt sehr erfolgreich den renommierten Hamburger Verlag Lysander. Schnell erkennt sie die Qualitäten des neuen Lektoratsmitarbeiters Fero Lebed. Die Zusammenarbeit mit ihm macht ihr Spaß. Fero glänzt durch Fachwissen, Charme und Empathie. Betty ist wie berauscht von dem zwanzig Jahre jüngeren Mann. Doch dann verschwindet er spurlos, und Betty wird an der ungarischen Grenze mit einem Koffer voll Falschgeld und einer Pistole verhaftet. An der Waffe findet sich Blut - Feros Blut. Betty wird wegen Mordes angeklagt. Verteidigt wird sie von dem Anwalt Mark Steinert, aus dessen Perspektive wir den Prozess und das Drumherum erleben.
Auf etwa 500 Seiten versuchen wir nun herauszufinden, was geschehen ist. Hat Betty Fero tatsächlich getötet? Die Angeklagte schweigt beharrlich. Erst als immer mehr Indizien auftauchen, öffnet sie sich ihrem Verteidiger und erzählt nach und nach ihre Geschichte. Doch immer wieder schleichen sich Zweifel ein - beim Anwalt wie auch bei den Lesenden -, ob das alles so stimmt, wie Betty es erzählt oder ob sie einfach eine großartige Schauspielerin ist. Dabei stellt sich auch die Frage, ob Betty von Fero manipuliert wurde oder ob es eher umgekehrt war. Toxisch war die Beziehung auf jeden Fall. Juli Zeh zeichnet hier ein detailliertes Bild einer starken und doch zerbrechlichen Frau mit einer psychologischen Raffinesse, die mich beeindruckt hat.
Die Einblicke in das deutsche Justizwesen wirken authentisch, ebenso die Beschreibungen von Pressearbeit und Social Media. Der Prozess ist nicht einfach nur ein Prozess, sondern eine Show, in der etliche Leute einen Auftritt haben wollen. Aktivistinnen instrumentalisieren ihn als Werkzeug im Kampf gegen das Patriarchat. Der Staatsanwalt sieht sich auf dem Sprung in die Politik und giert nach einem Sieg. Und auch Mark Steinert und seine Kanzlei können sich keine Niederlage erlauben.
Die Autorin weiß mit Worten umzugehen. Fast unmerklich setzt sie mir immer wieder neue Gedanken zum Geschehenen in den Kopf, bis ich nicht mehr weiß, wo vorne und wo hinten ist. Auch wenn manches Verhalten der Protagonist:innen doch recht unwahrscheinlich ist, hat mich das hier überhaupt nicht gestört, denn es fügt sich perfekt in die Handlung ein, die irgendetwas zwischen unterhaltsam und tiefgründig ist. Mich wird dieser Roman auf jeden Fall noch einige Zeit gedanklich beschäftigen.
begine
aus Lemwerder
5/5
15.10.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Schuldig oder nicht
Pony Show ist der neue Roman der Schriftstellerin Juli Zeh.
Ich lese ihre Bücher immer wieder gern.
Sie versteht es perfekt die Personen echt darzustellen.
In diesem Roman lernen wir den Verteidiger Mark und seine Klientin kennen.. Betty ist eine prominente Verlegerin. Sie soll ihren jungen Geliebten umgebracht haben. Der ist verschwunden , seine Leiche wurde noch nicht gefunden.
Wir dürfen die Arbeit und bei den Überlegungen des Verteidigers miterleben. Auch bei dem Prozess sind wir dabei.
Die Autorin lässt uns ganz schön im Ungewissen. Man rätselt immer mit, ist Betty wirklich unschuldig, wie sie behauptet. Die Emotionen gehen hin und her.
Der Roman ist ungemein fesselnd.
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