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Des Winters helle Tage Roman

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26,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.09.2026

Verlag

Kremayr & Scheriau

Seitenzahl

312

Maße (L/B/H)

20,5/13,2/3,2 cm

Gewicht

391 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-218-01516-5

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Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.09.2026

Verlag

Kremayr & Scheriau

Seitenzahl

312

Maße (L/B/H)

20,5/13,2/3,2 cm

Gewicht

391 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-218-01516-5

Herstelleradresse

Kremayr und Scheriau
Rotenturmstraße 27/5
1010 Wien
AT

Email: office@kremayr-scheriau.at

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  • Jürg K.

    4/5

    12.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Berührender Roman

    Über jemanden, der weiss, dass er nichts weiss, bewegt mich, weil es zeigt, wie radikal ein Leben kippen kann, wenn ein Mensch plötzlich aus seinem eigenen Erfolg herausgerissen wird. Carl Schreiner, der gefeierte Philosoph, scheint alles erreicht zu haben akademischen Ruhm, Bestsellerstatus, mediale Präsenz. Doch sein Herzinfarkt auf der Leipziger Buchmesse markiert für mich den Moment, in dem seine glänzende Oberfläche bricht. Nach der Intensivstation ist nichts mehr selbstverständlich, Ruhm verliert seinen Wert, Gewissheiten zerfallen, und Carl beginnt, die Welt mit einer neuen, fast schmerzhaften Klarheit zu sehen. Gerade diese Verwandlung fasziniert mich. Wie jemand, der gewohnt ist, Antworten zu geben, plötzlich nur noch Fragen hat und sich selbst darin verliert. Seine Frau Ashton, die ihn liebt und zugleich nicht mehr erreicht, steht für mich stellvertretend für die Menschen, die zusehen müssen, wie ein vertrauter Mensch sich verändert. Ihr Rat, in den Lungau zu fahren, wirkt wie ein Versuch, Carl zurück ins Leben zu holen. Doch auf dem Bergbauernhof spürt man, dass Carl nicht einfach Erholung sucht. Er verfolgt etwas Grösseres, vielleicht Gefährlicheres. Eine Idee, die ihn antreibt, weil er glaubt, die Zerbrechlichkeit der Gesellschaft erkannt zu haben. Als er unerwarteten Besuch erhält, verdichtet sich für mich die Frage, ob Carl noch zu retten ist oder ob er einer Wahrheit folgt, die ihn von allem trennt, was ihm einmal wichtig war.

  • Bellis-Perennis

    aus Wien

    4/5

    07.09.2026

    eBook (ePUB 3)

    Günter Neuwirth einmal anders

    Günter Neuwirth, dessen Krimi-Reihen rund um Bruno Zabini (Triest), Christina Keyserling (Steyr bzw. Steiermark) oder Wolfgang Hoffmann (Wien) ich mit großer Begeisterung verfolge, hat mit „Des Winters helle Tage“ eine neue Richtung in seinem Dasein als Schriftsteller eingeschlagen. Nicht allen Fans wird das gefallen. Ich persönlich bin ziemlich überrascht, welche Ideen in Neuwirths Kopf stecken. Worum geht’s also in diesem Roman? Dieser Roman beginnt mit einem Prolog, in dem Carl Schreiner, Salzburger Salzburger Philosoph und Autor zahlreiche Bestseller just während einer Live-Übertragung von der Leipziger Buchmesse einen Herzinfarkt erleidet, den er gerade noch überlebt. Nach Wochen in der Intensivstation und der Rekonvaleszent scheint sein Wesen völlig verändert. Plötzlich sind ihm Ruhm, Anerkennung und Anzahl der verkauften Bücher nicht mehr wichtig. Carls britische Frau Ashton, selbst als Übersetzerin renommiert, sorgt sich begreiflicherweise und rät ihm, ein paar Tage auf dem unbewohnten Bergbauernhof seiner Großeltern in Tamsweg auszuspannen. Obwohl sie bei ihrem Vorschlag mit Widerstand rechnet, ist Carl Feuer und Flamme, reist ab und beginnt den Bauernhof zu renovieren, lebt asketisch im Einklang mit der Natur, betrachtet sein Leben und die aktuelle Weltlage. Er schreibt seine Gedanken nieder, die ihn in die Vergangenheit und eine dystopische Zukunft abgleiten lassen. Dann taucht eine ehrgeizige Person aus seiner Vergangenheit in Tamsweg auf, die ihr eigenes Süppchen kocht. »Dieser Text soll niemals veröffentlicht werden. Ich will das wirklich nicht. Veronika, ich denke, du hast dir einen ganzen Nachmittag über ausführlich ein Bild von meiner neuen Lebensweise machen können. Ich will nicht mehr ins grelle Licht der Scheinwerfer treten müssen, ich habe diesen Ehrgeiz zum Glück hinter mir, ich werde die mir noch verbleibenden Jahre hier in der Stille der Berge verbringen. Ich bringe mich hier in Sicherheit vor einer wahnsinnig gewordenen Welt. Kannst du das verstehen?« Der Roman endet mit einem Epilog, aus dem hervorgeht - nein, das verrate ich jetzt nicht. Meine Meinung: Dieses Buch von Günter Neuwirth ist so anders als seine Krimis und, wenn man sich darauf einlässt, sehr gut gelungen. Ich persönlich mag ja philosophische Betrachtungen und dystopische Gedanken nicht gar so gerne, trotzdem hat mir das Buch gefallen. In der Einsamkeit der Bergwelt lassen sich Imaginationen sehr gut darstellen, was durch das Auftreten von Carls Großvater Ignaz, der seit vielen Jahren tot ist, sehr gut gelungen ist. Fazit: Wie schon oben erwähnt, ein Roman auf den man sich einlassen muss. Gerne gebe ich diesem ungewöhnlichen Buch aus Günter Neuwirths Feder 4 Sterne.

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