Produktbild: Böswald
Band 1 Neu

Böswald Liz Hauser ermittelt

Aus der Reihe Liz-Hauser
4

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.08.2026

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

337

Maße (L/B/H)

18,9/12,4/2,9 cm

Gewicht

315 g

Farbe

Anthrazit / Cool Grey

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-4317-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.08.2026

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

337

Maße (L/B/H)

18,9/12,4/2,9 cm

Gewicht

315 g

Farbe

Anthrazit / Cool Grey

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-4317-5

Herstelleradresse

Aufbau Taschenbuch Verlag
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

Email: info@aufbau-verlag.de

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  • Rita

    aus Wolframs-Eschenbach

    5/5

    15.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ökologie und Ökonomie, können sie unter einen Hut gebracht werden?

    Schauplatz ist der fiktive Ort Bregau im Südschwarzwald Der Revierförster Paul Fritsch wird von dem Eigentümer eines Harvesters, Leo Bauer, im Wald tot aufgefunden. Bald kristallisiert sich heraus, daß es kein Unfall war. Fritsch hatte die Stelle erst seit einem Jahr, wohnte am Ort in einem Apartment, seine Ehefrau und der Sohn wohnen in einer Villa in Freiburg. Die kürzlich erst in ihren Heimatort zurückgekehrte Kriminalhauptkommissarin Liz Hauser und ihr Kollege Andres Brummer übernehmen die Ermittlungen. Sie können hier an etlichen Stellen ansetzen. Die Einwohner, die sich über das Thema Wald und den Umgang damit in zwei Lager gespalten haben, zum einen die Initiative zum Schutz des Bannwaldes und zum anderen die Bauern, denen der Wald ihr Einkommen sichert. Außerdem wird sowohl im geschäftlichen als auch im privaten Umfeld des Opfers nachgeforscht werden müssen, denn er galt als Charmeur, was auch einige Fragen aufwirft. Erfreulicherweise gibt es eine Zeugin für den Vorfall im Wald. Anna Waldvogel, eine alte Frau, die im Moment entweder altersbedingt stürzt oder es besteht durchaus der Verdacht, daß sie überfallen wird und es deshalb zum Sturz kommt. Dieser erste Band einer neuen Reihe liest sich flüssig, authentisch – auch durch die Dialekteinschübe – und spannend. Die Polizeiarbeit wird realistisch beschrieben und als Leser ist man mittendrin und kann seine eigenen Ermittlungen anstellen. Es werden ausführlich beide Seiten der Medaille aufgezeigt, wobei das Thema Wald über allem steht, aber auch die persönliche Meinung von Fritsch selbst dürfen nicht außer Acht gelassen werden. Private Details von Liz und Andreas, die nebenbei eingestreut werden, lockern die Geschichte auf und machen sie menschlicher. Ebenfalls facettenreich ausgearbeitet sind die anderen Figuren. Ich hatte unterhaltsame Lesestunden mit diesem soliden Regio-Krimi. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ich bin bei Band 2 auf jeden Fall dabei!

  • Jürg K.

    4/5

    20.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Krimi mit Lokalcharakter

    Diese Geschichte berührt mich, weil sie zeigt, wie Heimat gleichzeitig Zuflucht und Zumutung sein kann. Liz Hauser kehrt nach Jahren in den Südschwarzwald zurück ein Ort, der nach Kindheit riecht, aber auch nach all dem, wovor man einst geflohen ist. Für mich steckt darin eine stille Spannung. Wer zurückkehrt, begegnet nicht nur der Landschaft, sondern auch der eigenen Vergangenheit. Und genau das spüre ich bei Liz. Der erste Fall, der Mord am Förster, wirkt wie ein Brennglas auf eine Dorfgemeinschaft, die längst nicht mehr intakt ist. Zwischen den dunklen Tannen, prallen Welten aufeinander. Umweltschützer, die den Wald retten wollen, und Alteingesessene, die an Traditionen festhalten, als wären sie das letzte Stück Sicherheit. Ich finde es eindringlich, wie dieser Konflikt den Wald selbst zu einem Schauplatz macht ein Ort, der schweigt, aber alles sieht. Liz bewegt sich darin wie jemand, der versucht, wieder Boden unter den Füssen zu finden. Ihr Blick ist geschärft durch die Jahre, die sie weg war, und gleichzeitig verletzlich, weil sie spürt, dass dieser Fall mehr ist als ein Verbrechen. In kleinen Dörfern liegen Geheimnisse oft dichter unter der Oberfläche als anderswo. Für mich ist diese Geschichte ein atmosphärisch dichter Einstieg in ein Leben, das Liz zurückerobern muss und ein Wald, der mehr erzählt, als seine Stille vermuten lässt.

  • leseratte1310

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    11.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Toter im Wald

    Kriminalhauptkommissarin Liz Hauser ist nach fünfundzwanzig Jahren in ihre Heimat im Südschwarzwald zurückgekehrt. Es ist ihr erster großer Einsatz, als im Wald beim kleinen Ort Bregau ein Toter gefunden wurde. Es handelt sich um den Revierförster Paul Fritsch, der vor dem großen Harvester liegt. Schnell stellt sich heraus, dass es kein Unfall war. Mit ihrem Kollegen Andreas Brummer befragt sie die Bewohner des Ortes. Zunächst scheint es, als wäre Fritsch allseits beliebt gewesen, doch schon bald stellen die Kommissare fest, dass es im Dorf Konflikte zwischen Umweltschützern und den alteingesessenen Bauern und Jägern gibt. Der Förster stand zwischen diesen Interessengruppen. Außerdem hatte er verschiedene Techtelmechtel, was seiner Frau bestimmt nicht gefallen haben dürfte. Es ist ein eher ruhiger Krimi, der aber dennoch spannend ist. Die Charaktere sind gut dargestellt. Liz muss einen Verlust verarbeiten und das kann sie am besten bei ihrem Pferd Lucy. Mit ihrem Kollegen Andreas ergänzt sie sich gut, obwohl oder gerade, weil er so anders ist als sie. Die Dorfbewohner sind nicht besonders erfreut über die Ermittlungen. Jeder hat seine eigenen Interessen. Die alte Anna Waldvogel hat etwas gesehen, aber sie scheint auch etwas verwirrt. Warum aber wird sie dann angegriffen? Die Vorsitzende der Bürgerinitiative Bannwald Kirsten Schubert möchte ein Naturwaldprojekt durchsetzen, was die Waldbesitzer auf die Palme bringt, denn sie sehen ihre Einnahmen gefährdet. Auch für Leo Bauer ist es wichtig, dass sein Harvester immer läuft. Im Schwanen von Karin Zumhauser gibt es zu dem Thema kontroverse und lautstarke Diskussionen. Mit dem Holzrücker Stephan Wasmer unterhält sich Liz besonders gerne und erfährt von ihm auch einiges über den Toten. Der hat zu dem Thema Bannwald seine eigene Meinung, was seinem Chef wohl nicht gefallen hat. Liz und Andreas müssen sich also mächtig ins Zeug legen, denn es gibt eine ganze Reihe von Verdächtigen, aber keine belastbaren Hinweise. Ein spannender Krimi, der mir gut gefallen hat.

  • Habbo

    aus Hamburg

    4/5

    16.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Unaufgeregt

    Da ist was los im Südschwarzwald, im Schauinsland Gebiet. Ein Toter neben einem sogenannten Harvester. Noch ist nicht ganz klar, ob verunfallt oder gemeuchelt. Bei dem Toten handelt es sich um den Revierförster, der noch gar nicht lange im Amt war. Dem habe aber niemand etwas Böses gewollt, meinen alle in seinem Umfeld Befragten. Er schien überall beliebt, habe keine Feinde oder Neider gehabt, sagen Ehefrau und Freunde aus. Und auch die Freundin, gleichzeitig Initiatorin einer Bürgerinitiative, die das Abholzen von Bäumen verhindern - seien sie nun vom Borkenkäfer befallen oder nicht - und den Wald sich selbst regenerieren lassen will, ohne jegliche menschliche Eingriffe. Und auch das Jagen soll der Initiative zufolge verboten werden. Ab da beginnt das Bild vom allseits beliebten Förster zu bröckeln. Er galt als Womanizer, hatte nicht nur die eine Freundin neben seiner Ehefrau. Eifersucht ist immer ein beliebtes Mordmotiv. Dann muss er dem Ansinnen der Initiative natürlich entgegen stehen. Ist es doch seine Aufgabe als Förster, sich um den Zustand des Waldes zu kümmern. Und dazu gehört auch das Abholzen kranker Bäume und das Entfernen von Todholz. Das sehen jedenfalls seine Arbeitgeber so. Der Förster selbst aber immer weniger. Er scheint mit der Bürgerinitiative zu liebäugeln. Sehr zum Verdruss der Forstbehörde und dem Jagdverein. Aber deshalb jemanden erschlagen? Als Verdächtige gibt es bald jede Menge, an Beweisen hapert es indes. Der Sprach-/Schreibstil ist ruhig, unaufgeregt, undramatisch, aber nicht spannungsarm. Eine abwechslungsreiche Sommergeschichte, auch ein bisschen Ökokrimi. Die Charaktere kommen nicht zu kurz, sind recht sympathisch. Eine gute Geschichte, die für Manche tragisch endet.

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