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Die Linkshänderinnen »Die amüsanteste und intelligenteste Literatur unserer Gegenwart.« Denis Scheck — Novelle

4

18,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

16346

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

31.07.2026

Verlag

Piper

Seitenzahl

144

Maße (B/H)

11,8/19,2 cm

Gewicht

208 g

Farbe

Lichtgrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-07425-4

Beschreibung

Rezension

»Heinrich Steinfest ist für mich einer der besten Autoren unserer Zeit, sprachgewandt mit Witz, Eleganz und Lockerheit beschreibt er skurrile Geschichten (...) für mich einer der besten Romane dieses Spätsommers.« ("Radio F Nürnberg")
»Es ist eine heitere Geschichte mit all ihren überraschenden Wendungen und Begebenheiten.« ("(A) Kronen Zeitung")
»Heinrich Steinfests Novelle ist ein amüsantes Spiel mit Zufall, Verlust und Wiederfinden - und dreht die Welt ein bisschen auf links.« ("WDR - Westart")
»Immer wieder mit literarischen Bezügen und kulturellen Verweisen zu spielen– auch das geht sich in diesem Novellenformat bestens aus und ergibt ein gesättigtes Lesevergnügen.« ("(A) Die Presse")
»Durchweg mit ironischem Unterton erzählt der Autor von kuriosen Begebenheiten – und zeichnet sich dabei als genauer Beobachter unserer Zeit aus.« ("Ruhr Nachrichten")
»›Die Linkshänderinnen‹ strotzt vor sensationellen Zufällen und schicksalshaften Wendungen.« ("Frankfurter Rundschau")

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Verkaufsrang

16346

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

31.07.2026

Verlag

Piper

Seitenzahl

144

Maße (B/H)

11,8/19,2 cm

Gewicht

208 g

Farbe

Lichtgrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-07425-4

Herstelleradresse

Piper Verlag GmbH
Georgenstr. 4
80799 München
DE

Email: info@piper.de

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  • MarieOn

    4/5

    18.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Grotesk

    Die Maschine flog über dem Atlantik, als die Schlägerei anfing. Zwei Männer, ein Missverständnis und schon flogen die Fäuste. Die irische Rugbymannschaft, die zufällig mit an Bord war, kümmerte sich und trennte die Streithähne. Passagiere wurden umgesetzt. Wegen der Unannehmlichkeiten reichte man einen Cocktail und so kam es, dass die drei Frauen Nora Klaghofer, Dr. Tilda Chen und Ruth Beck nebeneinandersaßen. Die sich gänzlich fremden Frauen suchten nach Gemeinsamkeiten und fanden nur Unterschiede. Die ledige Dr. Chen, ursprünglich aus der Millionenstadt Chengdu, Anfang dreißig, war bisher kinderlos geblieben und froh darüber. Die verheiratete Ruth aus Rheinbach zeigte sich nicht erfreut darüber, noch kein Kind zur Welt gebracht zu haben. Die achtunddreißigjährige Nora dagegen war geschieden und hatte einen achtzehnjährigen Sohn, der gerade ausgezogen war. Nach abgebrochener Schule und Lehre und glücklicherweise abgebrochener Medikamentensucht war der Sohn bei einem Möbelrestaurator untergekommen. Und während ihres intensiven Austauschs merkten die drei Frauen plötzlich, dass sie ihr Cocktailglas alle in der linken Hand hielten. Da war sie die Gemeinsamkeit. Nach dem unterhaltsamen Flug trennten sie sich und versprachen in Kontakt zu bleiben. Bald darauf verstarben Noras Eltern und hinterließen ihr die kleine Stadtwohnung in Wien, die sie sogleich verkaufte und das Landhaus, das sie behielt. Derweil deckte Ruth die außerehelichen Präferenzen ihres Gatten auf und Tilda geriet unter Stress mit ihrer Vorgesetzten. Nora bot beiden an, sie in ihrer Bar anzustellen, die sie gerade erst ins Erdgeschoss ihres Landhauses gezaubert hatte, was sie dankend annahmen. Und so entstand die erste Cocktailbar, die zufällig von drei Linkshänderinnen geführt wurde. Fazit: Der mehrfach ausgezeichnete Autor Heinrich Steinfest, der zweimal für den Deutschen Buchpreis nominiert wurde, hat in seiner kleinen Geschichte ein denkbar absurdes Spektakel inszeniert. Drei Berufsaussteigerinnen eröffnen eine Cocktailbar, die durch die Verkettung mehrerer Zufälle zu einer Institution wird, über die man über die Landesgrenzen hinaus spricht. In einer lauwarmen Frühsommernacht verschwinden auf dem Weg zurück zum Hotel fünfunddreißig Menschen französischer Herkunft. Das führt zu einem nationalen Notstand und zu einigen diplomatischen Verwicklungen, die sich die „Journaille“ überschlagen lässt. Ich weiß ehrlich nicht, was mich geritten hat, dieses Buch zu bestellen und kann mich beim besten Willen nicht erinnern, aber da kann ja Heinrich Steinfest nichts dafür. Ich bin überhaupt kein Freund von Grotesken, muss aber zugeben, dass der Autor wirklich gut schreiben kann. Er bleibt seiner altbackenen Eröffnungsstimme bis zum Schluss treu und das passt zur Geschichte. Das ganze Gemisch hält einige durchaus amüsante Situationen bereit, die zum Schmunzeln einladen. Das war mal ein etwas anderer Zeitvertreib, für den es mit Sicherheit Bewunderer gibt, siehe Denis Scheck.

  • S. L.

    aus Berlin

    4/5

    31.07.2026

    eBook (ePUB)

    Elsbeths Hoffnung

    Drei Frauen mittleren Alters, mehr oder weniger freiwillig alleinstehend, gründen und betreiben eine Cocktailbar mit dem geheimnisvollen Namen „Elsbeths Hoffnung“. Da alle drei Linkshänderinnen sind, kommen sie sich beim gleichzeitigen Mixen der Getränke nicht ins Gehege. Nicht nur das, es sieht sogar sehr ansprechend aus. Die gesamte Bar ist schick, auf Linkshändigkeit ausgerichtet und erstaunlich erfolgreich. Mit ihren Kunden geschieht Seltsames. Heinrich Steinfest legt eine nett und ausschweifend erzählte Geschichte mit einigen nicht alltäglichen Geschehnissen und manchen Zufälligkeiten vor. Das alles in sehr ausführlicher und mitunter poetischer Sprache. Seine Sätze verwirbeln sich, ufern aus, enthalten blumige, sogar schwülstige Vergleiche, aber auch kleine Spitzen. Die geschilderten Ereignisse scheinen sonderbar, werden aber zufriedenstellend erklärt. Was es nicht alles gibt!

  • Bewertung

    aus Wien

    3/5

    06.08.2026

    eBook (ePUB)

    Die Linkshänderinnen

    Als treuer Fan, der fast alles von Heinrich Steinfest gelesen hat, war die Vorfreude auf das neue Werk groß. Die Enttäuschung ist nun umso bitterer: Statt eines gewohnt vielschichtigen, tiefgründigen Romans habe ich gefühlt eine Broschüre von gerade einmal 90 Seiten Text erhalten.Die Grundidee rund um die drei Frauen und ihre Bar hat zwar das typisch skurrile Potenzial, aber Steinfest scheint dieses Mal schlichtweg die Puste ausgegangen zu sein. Wo er früher komplexe Handlungsstränge meisterhaft verwob, wirkt hier alles extrem gestreckt und gleichzeitig hastig abgearbeitet. Es fehlt die erzählerische Substanz für ein echtes, rundes Buch. Für mich wirkt das Werk leider wie eine künstlich aufgeblasene Kurzgeschichte, der die zündenden Ideen fehlen. Ein herber Rückschlag für Steinfest-Liebhaber.

  • peedee

    Orell Füssli Book Circle Community

    3/5

    31.07.2026

    eBook (ePUB)

    Ungewohnt, aber gut

    Eine Zufallsbekanntschaft dreier Frauen auf einem Flug. Scheinbar nichts verbindet diese drei ausser das gleiche Reiseziel. Nein, halt, es gibt doch etwas: die Linkshändigkeit! Die Frauen bleiben in Kontakt und das Schicksal führt ihre Lebenswege so, dass sie zusammen eine kleine Cocktailbar, wo alles mit links erledigt wird, eröffnen. Die Cocktailbar ist weit über die Stadtgrenzen bekannt. Als eines Abends insgesamt 35 französische Gäste scheinbar spurlos verschwinden, erreichen sie einen nicht erwünschten Bekanntheitsgrad. Wo sind die Gäste abgeblieben? Erster Eindruck: Auf dem Cover ist eine Schere, und sonst nichts – interessant. Ein Flug mit zwei randalierenden Gästen – nein, danke, die Reise fängt ja gut an! Um die Situation unter Kontrolle zu bringen, platziert das Personal andere Passagiere um. Nachdem die Raufbolde bei der Zwischenlandung das Flugzeug verlassen hatten, bleiben die Neo-Sitznachbarinnen Ruth, Nora und Tilda beieinander sitzen und sind in ihr Gespräch nach der Suche nach Gemeinsamkeiten vertieft. Die Versprechen, nach dem Flug in Kontakt zu bleiben, sind hier nicht nur leere Worte. Als sich Umbrüche in ihren jeweiligen Lebenssituationen ergeben, starten sie zu dritt neu durch und eröffnen eine Cocktailbar. Eine interessante Idee, alles auf ihre Linkshändigkeit einzurichten. Ich hätte jedoch erwartet, dass die Bar auch einen Namen trägt, der darauf hinweist. Aber vielleicht waren ihnen solche Namen zu profan oder sie waren bereits vergeben. Als ich die Inhaltsbeschreibung gelesen habe, habe ich mich gefragt, wie „einfach so“ 35 Gäste verschwinden können. Nun ja, das war durchaus interessant. Es wurde spannend und dann… Kapitelende! Gefolgt von: 20 Jahre später… Oh, das kam unerwartet. Was soll ich zu diesem Leseerlebnis sagen? Ungewohnt? Überraschend? Schräg? Ja, ja und ein drittes Mal ja. Von mir gibt es 3 Sterne.

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