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Band 1

Sommer im Seehaus »Sommer im Seehaus« | Wunderschöner Sommerroman mit Tiefgang — Roman | Wunderschöner Schwestern-Roman mit Tiefgang

Aus der Reihe Drei Schwestern am See
16

16,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

29085

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

31.07.2026

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

400

Maße (B/H)

13,6/20,5 cm

Gewicht

458 g

Farbe

Weiß / Tabak

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-06901-4

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

29085

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

31.07.2026

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

400

Maße (B/H)

13,6/20,5 cm

Gewicht

458 g

Farbe

Weiß / Tabak

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-06901-4

Herstelleradresse

Piper Verlag GmbH
Georgenstr. 4
80799 München
DE

Email: info@piper.de

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  • Hoelzchen

    aus Bad Oldesloe

    4/5

    30.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Zeit geben

    Eine ganz besondere Geschichte, die uns hier erwartet. Sie gibt Anlass zum Nachdenken und betrifft so viele von uns. Auch sind wahre Ereignisse hier mit eingeflossen, wie Eva Grübel in ihrem Nachwort erwähnt. Es ist ein Roman mit vielen Figuren. Ich gebe zu, der Funke sprang aus diesem Grund nicht sofort über. Diese vielen Figuren überforderten mich zu Beginn. Viele kurze Kapitel mit immer wechselnden Figuren. Bei dieser Dynamik konnte ich keine Nähe aufbauen, die Personen blieben mir fremd und durch die Kürze fehlte die Tiefe. Doch es lohnt sich dranzubleiben. Nach ca. 100 Seiten hatte mich die Geschichte regelrecht in einem Sog gezogen und ich mochte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Meine Empfehlung: Zeit geben. Es lohnt sich, denn im Laufe der Handlung werden die Figuren immer vertrauter. Im Mittelpunkt steht Katharina Albers. Sie ist mit 66 Jahren bereits an Alzheimer erkrankt. Die Beziehung zu ihren drei Töchtern war immer unterkühlt und distanziert. Lediglich zu ihrem 17jährigen Enkel Manuel hat sie ein herzliches Verhältnis. Er ist es auch, dem die Demenz auffällt. Bei einem gemeinsamen Familientreffen im Sommerhaus in Österreich, sollen die weiteren Schritte im Umgang mit der Krankheit geklärt werden. Doch das Treffen ist nicht frei von Auseinandersetzungen, zu tief sitzen die Wunden der Vergangenheit. Als dann klar wird, das Katharina jahrelang ein Geheimnis mit sich herumgetragen hat, setzt eine ungeahnte Familiendynamik ein. Spuren in die DDR werden aufgetan und die Schwestern müssen ihre eigene Gefühlswelt und Lage neu bewerten. Die Geschichte ist noch nicht auserzählt, das lässt der letzte Satz vermuten und wie ich gelesen habe, wird im nächsten Jahr der zweite Teil erscheinen. Ich freue mich darauf, denn ich vermute, es werden noch weitere Geheimnisse aufgedeckt werden. Eva Grübl hält für ihre Leserschaft so einiges bereit.

  • B. Waligora

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    30.08.2026

    eBook (ePUB)

    Zwei Leben

    Katharina und ihre Töchter Eva, Caroline und Melanie haben sich im Laufe der Jahre voneinander entfernt. Seit dem Tod des Vaters gibt es kaum noch Berührungspunkte – einzig Enkel Manuel hält den Kontakt zu seiner Großmutter aufrecht und hat ein gutes, vertrauensvolles Verhältnis. Doch als Katharina eines Tages nicht mehr nach Hause findet, wird klar, dass sie an Alzheimer erkrankt ist. Plötzlich müssen Betreuung organisiert und Entscheidungen getroffen werden, und die drei Schwestern stehen vor der Aufgabe, ihre gegenseitigen Abneigungen zu überwinden. Schon bald zeigt sich, dass Katharina nicht die Frau ist, für die ihre Familie sie immer gehalten hat. Sie stellt sich unter einem anderen Namen vor, fragt nach Menschen, die niemand kennt, und im Sommerhaus am Wolfgangsee stoßen alle auf weitere Überraschungen. Besonders verblüffend ist die Erkenntnis, dass Katharina Einsicht in ihre Stasi‑Akten beantragt hatte – etwas, von dem niemand wusste, genauso wenig wie von ihrer Herkunft aus der DDR. Eva Grübl gelingt es, eine vielschichtige Familiengeschichte zu erzählen. Die drei Schwestern tragen jeweils ihre eigenen Verletzungen und Enttäuschungen mit sich herum und sind alles andere als begeistert, sich um die ungeliebte Mutter zu kümmern. Nur Manuel drängt immer wieder darauf, dass eine gemeinsame Lösung gefunden werden muss. Je mehr die Vergangenheit der Mutter ans Licht kommt, desto deutlicher wird, dass Katharina Gründe hatte, warum sie ihren Töchtern nicht die Nähe geben konnte, die diese sich gewünscht hätten. In Rückblenden erfahren wir Katharinas Geschichte in der DDR. Anfang der achtziger Jahre studiert sie in Erfurt und verliebt sich in einen jungen Mann, der nicht ins System passt. Beide geraten in die Mühlen der Stasi, und Stück für Stück wird klar, was damals geschehen ist – und wie sehr diese Erfahrungen Katharinas späteres Leben geprägt haben. Mir hat das Buch ausgesprochen gut gefallen. Die Figuren sind glaubwürdig gezeichnet, nie schwarz‑weiß, sondern mit all ihren Stärken und Schwächen. Die Schauplätze konnte ich mir lebhaft vorstellen, und besonders die Darstellung der Alzheimer‑Erkrankung ist der Autorin sehr einfühlsam gelungen. Es wird spürbar, wie belastend es für Betroffene ist, zu merken, wie das eigene Ich langsam entgleitet – und wie herausfordernd es für Angehörige sein kann, geduldig zu bleiben. Eine leichte Lektüre ist dieses Buch nicht. Alzheimer und die Unterdrückung in der DDR sind Themen, die Gewicht haben. Doch gerade deshalb ist es ein wichtiges Buch – eines, das daran erinnert, wie wertvoll Freiheit ist und wie notwendig es bleibt, sie zu schützen. Einschränkungen dieser Freiheit sind vielleicht gar nicht so fern, wie wir gern glauben.

  • Bewertung

    5/5

    29.08.2026

    eBook (ePUB)

    Das perfekte Buch für den Sommer!

    Das Buch hat mich gefesselt. Ich konnte es kaum aus der Hand legen, da ich wissen wollte wie es weitergeht. Die Charaktere der verschiedenen Figuren sind sehr sympathisch, menschlich, mit Ecken und Kanten und das machte sie auch so besonders. Man taucht ein in ihre Welt. Ich empfehle dieses Buch auch jeden Fall weiter!

  • Bewertung

    5/5

    28.08.2026

    eBook (ePUB)

    Absolute Empfehlung

    Der Roman hat mich gefesselt! Er ist authentisch, hat mich zu Tränen gerührt. Danke für das Aufzeigen der so nahen Geschichte der DDR in so einer fein verstrickten Familienerzählung.

  • clematis

    5/5

    27.08.2026

    eBook (ePUB)

    Freiheit

    Katharina erkrankt mit 66 Jahren an Demenz, es ist Manuel, ihr Enkelsohn, der die Veränderungen als Erster bemerkt. Ihre drei Töchter haben kaum Kontakt zueinander und müssen nun überlegen, wie sie mit der fortschreitenden Krankheit ihrer Mutter umgehen sollen. Ein Treffen im Ferienhaus am Wolfgangsee, wo die Familie glückliche Tage erlebt hat, bringt ungeahnte Tatsachen aus der Vergangenheit ans Licht. Nicht nur die Demenz beraubt Katharina ihrer gewohnten Freiheit, auch in jungen Jahren ist Freiheit ein ganz großes Thema. Berührende und einfühlsame Worte wählt Schriftstellerin Eva Grübl, um die Demenzerkrankung von Katharina den Lesern anschaulich und ohne Effekthascherei näherzubringen. In den ersten Kapiteln lernen wir die wesentlichen Figuren kennen, erfahren, wie Katharina ihre Vergesslichkeit einerseits dem Alter zuschreibt, andererseits mit Kalendereinträgen und Merkzetteln geschickt vor anderen verbirgt. Aber nicht nur die sympathische Großmutter leidet unter Problemen, auch ihre Töchter kämpfen mit kleineren Alltagssorgen und schwerwiegenderen Problemen, wodurch der siebzehnjährige Manuel früh erwachsen werden und Verantwortung übernehmen muss. Je weiter wir in diese taktvoll erzählte Geschichte eintauchen, umso mehr tun sich verblüffende Neuigkeiten auf, die Stück für Stück verstehen lassen, warum jede einzelne Person zu der geworden ist, die sie ist, warum die Familie im Laufe der Zeit so auseinandergedriftet ist. Der Wechsel zwischen den Zeiten, die Szenen in der DDR, die Authentizität aufgrund eingehender Recherche, die Puzzlesteine sind ausgewogen ausgelegt und verleihen dem eher ruhigen Roman eine ganz besondere Spannung. Natürlich bleiben gegen das Ende hin einige Fragen offen, welche nun meine Neugier wecken, wie es beim „Wiedersehen im Seehaus“ wohl weitergehen wird. Absolute Leseempfehlung, wenn man sich für Demenz, Familiengeheimnisse und das Leben in der DDR in den 1970er/1980er-Jahren interessiert!

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