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Der Einsiedlersommer Roman | Der beeindruckende Sommerroman aus Norwegen über die heilsame Kraft von Freundschaft und Natur: »Niemand schreibt über die Natur wie Anne Sverdrup-Thygeson« Maja Lunde

158

23,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

4041

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.07.2026

Verlag

dtv

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

20,6/13,6/3,7 cm

Gewicht

582 g

Farbe

Karamell

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Ricarda Essrich + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28566-7

Beschreibung

Rezension

Für mich hat sich dieses Buch angefühlt wie ein Waldspaziergang. ("Zwei Seiten - Der Podcast über Bücher (WDR)")
Wenn du zu den Menschen gehörst, die beim Spaziergang nicht einfach durch den Wald gehen, sondern ständig stehenbleiben, weil irgendwo ein Vogel singt, ein Pilz wächst oder etwas Kleines über einen Baumstamm krabbelt, dann könnte dieser Roman genau dein Buch für den Spätsommer sein. ("WDR 2")
Ein ziemlich starkes Debüt. ("Solinger Tagblatt")
Ein hoffnungsvoller Roman über Freundschaft und die Kraft der Natur, die es mehr denn je zu schützen gilt. ("Für Sie")
Eva und Olga kämpfen, jede auf ihre Weise, fürs Leben und für die Natur. ("Meins")
Berührend! ("TV Hören und Sehen")
Die Norwegerin Sverdrup-Thygeson versteht sich auf eine umstandslose Erzählweise. Dies ist ein guter Stoff für Leseabende, an denen die Hitze des Tages langsam schwindet. ("Hamburger Abendblatt")
Ein lesenswertes Buch, voller Energie und tiefer Liebe zu allem, was in der Natur wächst und lebt. ("Verdens Gang")
Ein beeindruckender Debütroman. ›Der Einsiedlersommer‹ ist nicht nur eine Geschichte über Umweltschutz und bedrohte Artenvielfalt, sondern auch eine existenzielle Erzählung über Menschen, die nach dem Verlust von etwas Wesentlichem darum ringen, wieder Anschluss an das Leben zu finden. ("Stavanger Aftenblad")

Produktdetails

Verkaufsrang

4041

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.07.2026

Verlag

dtv

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

20,6/13,6/3,7 cm

Gewicht

582 g

Farbe

Karamell

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

  • Ricarda Essrich
  • Franziska Hüther
  • Nora Pröfrock

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28566-7

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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  • Sabrina

    5/5

    15.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Sommer der Veränderung

    Ich habe mich sehr gefreut, dass ich "Der Einsiedlersommer" von Anne Sverdrup-Thygeson lesen durfte. Ich habe dieses Jahr schon das ein oder andere Buch gelesen, in dem ich mich für die Naturbeschreibungen und die stillen Töne begeistern konnte. Und "Der Einsiedlersommer" reiht sich da nahtlos ein. Dieses Buch gibt einem während des Lesens, so viel mehr als man erwartet. Es geht um Eva, sie und ihr Freund Eirik haben ihr Kind verloren und beiden gehen unterschiedlich mit der Situation um. Nicht nur unterschiedlich, sondern tatsächlich schon nicht kompatibel. Aus diesem Grund bewirbt Eva sich heimlich auf eine Stelle in der kleinen Gemeinde Midstrand um dort die Wälder zu kartieren und nach dem eigentlich für ausgestorben gehaltenen Einsiedlerkäfer. Eva lernt ihre Nachbarin Olga kennen, die beiden haben über 40 Jahre Altersunterschied und nach anfänglichen Schwierigkeiten lernen die beiden sich kennen und schätzen - eine wertvolle Freundschaft entsteht. Nicht zuletzt weil sie einige Gemeinsamkeiten teilen. Die Autorin ist Biologieprofessorin und man spürt ihre Liebe für die Natur, für die Kleinstlebewesen und die Symbiose im Wald in jedem Wort und ich denke, dass wir alle, die das Buch gelesen haben, den Wald noch einmal mit ganz anderen Augen sehen. Auch das Thema Umwelt generell, der Abbau von Gestein, damit verbunden auch das Verschwinden von Waldflächen und Lebensräumen und der Konflikt zwischen Naturschutz und Wirtschaftswachstum kommt auf den Tisch. Der Schreibstil der Autorin ist wirklich wunderschön - immer mit viel Liebe zum Detail. Der Blick nicht nur für das große ganze, sondern eben auch für all die kleinen wichtigen Dinge ist hier immer vorhanden. Und durch das ein oder andere Familiengeheimnis bleibt es auch durchgehend spannend. Ich bin wirklich sehr dankbar, dass ich den "Einsiedlersommer" lesen und fühlen durfte! Ein wunderbares Buch - ein literarisches Geschenk!

  • Monalisa13

    aus Braunschweig

    5/5

    15.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Berührend, tiefgründig, wunderschön!

    Die 33-jährige Biologin Eva Wist nimmt in dem norwegischen Ort Vestfold eine Stelle an, um den als ausgestorben geltenden Eremitenkäfer in den uralten Eichenwäldern zu suchen. Sie nutzt die Zeit auch als Auszeit, um einen schmerzhaften Verlust zu verarbeiten und die Beziehung zu ihrem Partner Eirik zu reflektieren. Vor Ort trifft sie auf die exzentrische 76-jährige Olga, die als Einsiedlerin auf dem Nachbargrundstück wohnt. Ausgerechnet auf ihrem Eichenwaldgrundstück soll bald Larvikit abgebaut werden. Doch für Olga sind die alten Bäume Erinnerung und Schicksal zugleich – verbergen sie doch ein uraltes Geheimnis. Nach und nach schließt Eva Freundschaft mit Olga, und so stellen sich beide Frauen gemeinsam ihrer Vergangenheit und ihrer Zukunft. Die Handlung erstreckt sich von Juni bis August und fängt den skandinavischen Sommer perfekt ein. Erzählt wird eine vielschichtige Geschichte über Verlust, Freundschaft, Erinnerung, Natur und Artenschutz. Die Ereignisse, die diesen kurzen Zeitraum von drei Monaten füllen, sind absolut glaubwürdig, unterhaltsam und nachvollziehbar. Die Autorin Anne Sverdrup-Thygeson hat ihren Protagonistinnen eine tiefgründige und berührende Vita verliehen. Eva ist manchmal etwas schnell in ihren Handlungen, aber durchaus liebenswert und Olga hat das Leben geprägt, eigenwillig aber mit Herz und Verstand. Dank des flüssigen Schreibstils und der kurzen Kapitel ist das Buch eine wunderbare Sommerlektüre. Die tolle Farbgestaltung des Covers bzw. des Einbandes und die spürbare Haptik des Käfers machen es zudem zu einem echten Kleinod, das man gar nicht mehr aus der Hand legen mag. Meine absolute Leseempfehlung!

  • Eric

    aus Dresden

    5/5

    14.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Suche nach dem Käfer

    Norwegen 2012. Eva Wist, Biologin, zieht für 3 Monate mit ihrer Hündin Orca nach Vestfold. Die Nachbarin Olga Frøyshov, 76 Jahre, wohnt allein & zurückgezogen. In dem Eichenwald soll Larvikit abgebaut werden. Eva ist auf der Suche nach dem Eremit. Was wird noch gefunden? ****** „Der Einsiedlersommer“ von Anne Sverdrup-Thygeson ist ihr 1.Roman. Olga & Eva sind 2 starke Frauen & unterschiedlich. Es verbindet sie jedoch viel. Beide mussten ihren Verlust des Ungeborenen Kindes verkraften. Mit ihrer Trauer gehen sie auf ihre Weise um. Eva flüchtet nach Vestfold, um den Eremit zu suchen. Olga hat ein Ritual auf den Friedhof. Aus Unbekannten werden Bekannte & Freundinnen. Sie schenken sich innerhalb der 3 Monaten Kraft & springen über ihren jeweiligen Schatten. Olga will endlich mit ihrer Familiengeschichte aufräumen. Wie verändert der Verlust den Menschen? Die Liebe kommt in keiner Weise zu kurz & findet in unterschiedlichen Arten wieder, ob in die Natur, Lebewesen, Partner & Gemeinschaft. Leidenschaft & Brennen für die eine Sache. Das Widerstehen der Versuchung. Wie weit kann Liebe gehen? Naturschutz vs. Tagebau. Für den Erhalt eines uralten Waldes/Käfer & gegen die Zukunft, Sicherung von Arbeitsplätzen & steigender Wirtschaft in der Region. Dies zeigt wie eng sie miteinander verbunden sind & welche Läger damit bedient werden. Sverdrup-Thygeson hat ein Buch für Naturliebhaber geschrieben. Beim Lesen atmet man förmlich die frische Waldluft ein, hört das Blätterrascheln oder Vögel singen. Verbindungen zwischen Deutschland & Norwegen innerhalb der Na*izeit spielen eine Rolle. Der Roman hat eine tolle Schreibweise mit kurzen Kapiteln die einen Sog auslöst. Eine tolle, bildhafte Sprache. Das Buch wird aus der Sicht von Olga & Eva erzählt, so ist der Roman nahbar. Die innere Zerrissenheit von Olga & die Hoffnung den Eremit zu finden ist stark zu spüren. Die Übersetzung ist toll. Der Eremit ist ein Einsiedler & Verbindung zu Olga.

  • Bewertung

    5/5

    27.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sommerhighlight

    Auch wenn mir die Leseprobe dieses Romans "Der Einsiedlersommer" von Anne Sverdrup-Thygeson schon sehr gut gefallen hatte, war ich trotzdem überrascht, wie sehr mich die Lektüre letzten Endes gefangen genommen und berührt hat! Schon das Cover ist wunderschön und sehr speziell gestaltet und ließ mich das Buch immer wieder gerne zur Hand nehmen! Im Mittelpunkt der Geschichte steht die 33jährige Biologin Eva, die sich nach einem schweren Schicksalsschlag in die einsame Natur Norwegens zurückzieht, um dort einen Auftrag der Gemeinde anzunehmen, nämlich den seltenen "Eremitenkäfer" zu suchen, von dem man nicht weiß, ob er als ausgestorben gilt. Hier lernt sie die mehr als doppelt so alte Einsiedlerin Olga kennen. Die Annäherung der beiden Frauen geht langsam vor sich, nicht nur das hat die Autorin ganz wunderbar beschrieben. Eva und Olga verbindet mehr als sie anfangs selber glauben, doch diesbezüglich möchte ich nicht zu viel vorwegnehmen. Eva verbringt den gesamten Sommer in Norwegens Einsamkeit und hat der Hauptstadt Oslo, ihrem eigentlichen Wohnort, wo sie gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten Eirik zu Hause ist, den Rücken kehrt. Die junge Frau war für mich eine sympathische Protagonistin, auch wenn ich sie so manches Mal schütteln mochte, weil einige Handlungsweisen sehr unreflektiert waren, und sie Menschen verletzt hat, ohne es eigentlich wirklich zu wollen. Kann man im Alter von 33 noch von zu wenig Lebenserfahrung sprechen? Da war ich mir manchmal nicht sicher! Egal - Anne Sverdrup-Thygeson hat mich mit ihrem Roman sowohl sehr berührt als auch perfekt unterhalten. Ich mochte den Schreibstil und die Themen, die im Mittelpunkt stehen. Naturschutz contra neue Arbeitsplätze, Freundschaften zwischen zwei altersmäßig sehr unterschiedlichen Frauen, was zählt wirklich im Leben, und wie sehr kann die Natur uns helfen, Verletzungen zu heilen, die uns das Leben zufügt. Die klitzekleinen Schwächen, die eventuell anzumerken wären, wie ein paar Längen in der Mitte, konnten nicht von der Tatsache ablenken, dass es sich für mich um einen perfekten Sommerroman mit Tiefgang handelte, der mich großartig unterhalten hat! Auch das Ende war weder kitschig noch zu vage, so dass ich das Buch sehr zufrieden zugeschlagen habe und eine unbedingte Leseempfehlung ausspreche!

  • Streiflicht

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    26.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was ist wirklich wichtig?

    Auf dieses Buch war ich sehr gespannt – auch weil es ein anderes Genre ist, als ich sonst lese. Ich liebe Krimis und Thriller, mache aber immer auch wieder gerne Ausflüge in andere Buchwelten. Ein Buch über den Sommer, die Natur und die Freundschaft, das hat mich neugierig gemacht. Die Autorin hält sich nicht lange auf und wirft ihre Leser recht schnell mitten in die Geschichte von Eva. Sie ist kein einfacher Charakter und macht es damit auch den Lesern nicht ganz einfach. Ich konnte sie meistens ganz gut verstehen, aber bisweilen hätte ich mir auch gewünscht, dass sie ihr Verhalten und Handeln mehr reflektiert. Vielleicht kann sie das aber auch aufgrund ihres Verlustes nicht. Ich mochte die wunderbaren Naturbeschreibungen, die mich zum Teil sehr berührt haben. Auch ich denke oft über die Zerstörung unserer Umwelt und Natur nach und möchte manchmal daran verzweifeln. Da konnte ich Eva gut verstehen, die dort draußen im Grün nach Heilung und Trost sucht. Auch die Begegnungen zwischen den beiden so ungleichen Frauen haben mir gut gefallen. Die zarten Bande, die sich ganz langsam und erst nach und nach zwischen ihnen finden, fand ich toll beschrieben. Und dann gibt es da noch dieses unfassbare Geheimnis in der Vergangenheit, das Olga über die Zeiten retten will … Ein faszinierendes Buch über die Macht der Trauer, die Frage, was wir bewahren müssen, wie wir die Natur schützen sollten und was das Leben so überraschend und schön macht!

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