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Der Einsiedlersommer Roman | Der große Sommerroman über die heilsame Kraft von Freundschaft und Natur

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.07.2026

Verlag

dtv

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

21/12,8/3,6 cm

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Franziska Hüther + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28566-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.07.2026

Verlag

dtv

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

21/12,8/3,6 cm

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

  • Franziska Hüther
  • Nora Pröfrock
  • Ricarda Essrich

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28566-7

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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Einfühlsam, wichtig und ohne Schnörkel

Bewertung am 12.06.2026

Bewertungsnummer: 3166279

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Was für ein wunderschönes Buch. Mich hat diese Geschichte sofort begeistert: ein einfühlsamer Roman über Natur und unseren Umgang mit ihr, über Verlust, Freundschaft und die Kraft, wieder zu sich selbst zu finden. Ein kleines Geheimnis aus der Vergangenheit verleiht dem Buch zudem genau die richtige Portion Spannung. Die Hauptfigur Eva nimmt eine Kartierungsstelle in einer kleinen Gemeinde in Norwegen an. Sie flieht aus Oslo, wo sie die Erinnerungen an die Todgeburt ihres Sohnes nicht loslassen, und sucht Abstand von ihrem Partner Eirik. Die Aufgabe, einen ausgestorben geglaubten Käfer in den alten Eichenwäldern aufzuspüren, soll ihr helfen, wieder Boden unter den Füßen zu gewinnen. Doch der Neustart gestaltet sich schwieriger als gedacht: die spröde Nachbarin Olga, eine Bergbaufirma, die die wertvollen Wälder roden will, und Eirik, der nicht bereit ist, sie einfach gehen zu lassen. Mit Rückschlägen, aber stetig, arbeitet sich Eva voran – durch die Wälder und durch ihre eigenen Wunden. Besonders gefallen hat mir die Offenheit der Figuren. Es gibt keinen künstlich erzeugten Twist durch unnötiges Schweigen, wie man es aus vielen Romanen kennt. Stattdessen entwickeln sich Beziehungen – vor allem die zwischen Olga und Eva – ganz natürlich und lebensnah. Auf vielen Ebenen kann dieses Buch überzeugen. Definitiv eine Leseempfehlung.

Einfühlsam, wichtig und ohne Schnörkel

Bewertung am 12.06.2026
Bewertungsnummer: 3166279
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Was für ein wunderschönes Buch. Mich hat diese Geschichte sofort begeistert: ein einfühlsamer Roman über Natur und unseren Umgang mit ihr, über Verlust, Freundschaft und die Kraft, wieder zu sich selbst zu finden. Ein kleines Geheimnis aus der Vergangenheit verleiht dem Buch zudem genau die richtige Portion Spannung. Die Hauptfigur Eva nimmt eine Kartierungsstelle in einer kleinen Gemeinde in Norwegen an. Sie flieht aus Oslo, wo sie die Erinnerungen an die Todgeburt ihres Sohnes nicht loslassen, und sucht Abstand von ihrem Partner Eirik. Die Aufgabe, einen ausgestorben geglaubten Käfer in den alten Eichenwäldern aufzuspüren, soll ihr helfen, wieder Boden unter den Füßen zu gewinnen. Doch der Neustart gestaltet sich schwieriger als gedacht: die spröde Nachbarin Olga, eine Bergbaufirma, die die wertvollen Wälder roden will, und Eirik, der nicht bereit ist, sie einfach gehen zu lassen. Mit Rückschlägen, aber stetig, arbeitet sich Eva voran – durch die Wälder und durch ihre eigenen Wunden. Besonders gefallen hat mir die Offenheit der Figuren. Es gibt keinen künstlich erzeugten Twist durch unnötiges Schweigen, wie man es aus vielen Romanen kennt. Stattdessen entwickeln sich Beziehungen – vor allem die zwischen Olga und Eva – ganz natürlich und lebensnah. Auf vielen Ebenen kann dieses Buch überzeugen. Definitiv eine Leseempfehlung.

Eine verwickelte Forschungsreise

Gerwine Ogbuagu aus Rodgau am 12.06.2026

Bewertungsnummer: 3165657

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine sehr interessante Einführung in die Erdgeschichte sowie das Fühlen des Eremitenkäfers bietet schon der Prolog. Dazu die Information, dass dieser Käfer ein Symbol der Wiedergeburt darstellt, ähnlich dem altägyptischen Skarabäus. Aber es geht hier um viel mehr als die Erforschung dieses Käfers. Es ist auch eine Beziehungsgeschichte, wie wir dem telefonischen Dialog Evas mit ihrem Partner entnehmen. Sie ist für ihn überraschend abgereist. Geburtserinnerungen lesen wir. Ihr kleiner Sohn war tot geboren. Eva fährt in Begleitung der Hündin Orca. Sie findet ihre neue Wirkungsstätte, ein altes Haus, mit alter Möblierung. Alles umgeben mit viel Wald. Eva liebt diese Umgebung. Sie wird ein großes Waldgebiet kartographieren – eine ökologische Bestandsaufnahme durchführen. Dabei trifft sie auf ihre Vermieterin Olga. Von ihrem kleinen Haus aus kann Eva sie beobachten. Sie nimmt Kontakt auf. Olga freut sich nicht auf diesen Einbruch in ihre Einsamkeit. Es stellt sich allerdings heraus, dass die Frauen mehr Gemeinsamkeiten haben, als sie voraussehen konnten – auch Olga hat ein Kind verloren. Eva wird sehr viel von Olga in Gesprächen erfahren, was im Zweiten Weltkrieg in Norwegen geschah – Olgas Verwandter war Mitglied einer Widerstandsgruppe… Dann gibt es da noch Hallvard, Leiter des Amtes für Gewerbe und Ortsentwicklung, der Eva bei allem behilflich sein wird, was ihr Auftrag beinhaltet. Eva soll Fallen aufstellen, um Insekten zu fangen - ganz besonders auf ihrer Suche nach dem Käfer genannt Eremit. Der Roman enthält alle wichtigen Aspekte einer spannenden Erzählung: Einsamkeit als Trost für Verlust und Trauer – das ruft nach einer Suche für Erlösung. Dazu passt die Symbolik der Wiedergeburt dieses Käfers. Begleitung einer Gefährtin: eine Hündin. Hoffnung auf eine erfolgreiche Forschung und gleichzeitige Freimachung des schwerwiegenden inneren Kampfes. Wunderbare Naturbeschreibungen begleiten Evas Suche in ihrem Forschungsobjekt. Maja Lunde, die Bestsellerautorin Norwegens sagt:“Niemand schreibt so über die Natur wie Anne Sverdrup-Thygeson.“ Genau so ist es – Lesen dieser Geschichte bleibt eine faszinierende Erfahrung.

Eine verwickelte Forschungsreise

Gerwine Ogbuagu aus Rodgau am 12.06.2026
Bewertungsnummer: 3165657
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine sehr interessante Einführung in die Erdgeschichte sowie das Fühlen des Eremitenkäfers bietet schon der Prolog. Dazu die Information, dass dieser Käfer ein Symbol der Wiedergeburt darstellt, ähnlich dem altägyptischen Skarabäus. Aber es geht hier um viel mehr als die Erforschung dieses Käfers. Es ist auch eine Beziehungsgeschichte, wie wir dem telefonischen Dialog Evas mit ihrem Partner entnehmen. Sie ist für ihn überraschend abgereist. Geburtserinnerungen lesen wir. Ihr kleiner Sohn war tot geboren. Eva fährt in Begleitung der Hündin Orca. Sie findet ihre neue Wirkungsstätte, ein altes Haus, mit alter Möblierung. Alles umgeben mit viel Wald. Eva liebt diese Umgebung. Sie wird ein großes Waldgebiet kartographieren – eine ökologische Bestandsaufnahme durchführen. Dabei trifft sie auf ihre Vermieterin Olga. Von ihrem kleinen Haus aus kann Eva sie beobachten. Sie nimmt Kontakt auf. Olga freut sich nicht auf diesen Einbruch in ihre Einsamkeit. Es stellt sich allerdings heraus, dass die Frauen mehr Gemeinsamkeiten haben, als sie voraussehen konnten – auch Olga hat ein Kind verloren. Eva wird sehr viel von Olga in Gesprächen erfahren, was im Zweiten Weltkrieg in Norwegen geschah – Olgas Verwandter war Mitglied einer Widerstandsgruppe… Dann gibt es da noch Hallvard, Leiter des Amtes für Gewerbe und Ortsentwicklung, der Eva bei allem behilflich sein wird, was ihr Auftrag beinhaltet. Eva soll Fallen aufstellen, um Insekten zu fangen - ganz besonders auf ihrer Suche nach dem Käfer genannt Eremit. Der Roman enthält alle wichtigen Aspekte einer spannenden Erzählung: Einsamkeit als Trost für Verlust und Trauer – das ruft nach einer Suche für Erlösung. Dazu passt die Symbolik der Wiedergeburt dieses Käfers. Begleitung einer Gefährtin: eine Hündin. Hoffnung auf eine erfolgreiche Forschung und gleichzeitige Freimachung des schwerwiegenden inneren Kampfes. Wunderbare Naturbeschreibungen begleiten Evas Suche in ihrem Forschungsobjekt. Maja Lunde, die Bestsellerautorin Norwegens sagt:“Niemand schreibt so über die Natur wie Anne Sverdrup-Thygeson.“ Genau so ist es – Lesen dieser Geschichte bleibt eine faszinierende Erfahrung.

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Der Einsiedlersommer

von Anne Sverdrup-Thygeson

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