Die Bistümer der Kirchenprovinz Bremen-Hamburg. Das Erzbistum Bremen-Hamburg 1: Das Domstift Bremen bis 1648. Teil 1: Personallisten
-
- Deutsch ausgewählt
250,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Lieferung nach Hause
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
14.12.2026
Herausgeber
Bärbel Kröger + weitereVerlag
De Gruyter AkademieSeitenzahl
1000
Maße (L/B)
24/17 cm
Gewicht
500 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-11-166749-2
Das Bremer Domkapitel war die wichtigste Einrichtung des in karolingischer Zeit entstandenen Erzbistums Hamburg-Bremen. Es war hervorgegangen aus dem seit dem frühen 10. Jahrhundert in den Quellen erscheinenden Domkloster, in welchem die engsten Helfer der frühen Bischöfe bzw. Erzbischöfe gemeinsam mit ihrem geistlichen Oberhaupt gelebt hatten. Das Bremer Domkapitel zeichnete sich dadurch aus, dass bis zu seiner Aufhebung nach dem Westfälischen Frieden die Spannbreite der sozialen Herkunft der Domherren vom bürgerlichen Gelehrten bis zum Hochadeligen reichte. Auch konfessionell war das Domkapitel im letzten Jahrhundert seines Bestehens gemischt, indem nun zwar die meisten Domherren protestantisch waren, bis zum Schluss aber katholische Kandidaten noch Aufnahme fanden. Unter den Bremer Domherren finden sich seit dem 10. Jahrhundert zahlreiche spätere Inhaber norddeutscher, skandinavischer und baltischer Bischofsstühle. Vor allem seit der Mitte des 16. Jahrhunderts überwog der Versorgungsaspekt: Viele spätere deutsche Landesherren wurden in jungen Jahren von ihrer Familie zunächst einmal mit einer Bremer Domherrenpfründe ausgestattet. Auch hatten Kriegsmänner, die sich in den Türkenkriegen des 16. Jahrhunderts oder im Dreißigjährigen Krieg verdient gemacht hatten, eine Präbende am Bremer Dom inne. Der Band präsentiert die Kurzbiografien der Domherren und der Bediensteten des Domkapitels.
Kundinnen und Kunden meinen
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für dein Feedback
Wir nutzen dein Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte habe Verständnis, dass wir dir keine Rückmeldung geben können. Falls du Kontakt mit uns aufnehmen möchtest, kannst du dich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice