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Produktbild: Die Malweiber und der Blaue Reiter
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Die Malweiber und der Blaue Reiter Roman

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Produktdetails

Format

PDF

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

14.10.2026

Verlag

Gmeiner Verlag eBooks

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

1738 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783734937972

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PDF

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Erscheinungsdatum

14.10.2026

Verlag

Gmeiner Verlag eBooks

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

1738 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783734937972

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  • Bewertung

    5/5

    11.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    eine neue Perspektive

    Eine neue Perspektive auf die damalige Kunst um die Bewegung "Der Blaue Reiter". Der Leser erfährt das Leben durch die Brille dreier Frauen, die "Malweiber" Gabriele Münter, Maria Franck und Marianne von Werefkin, die sich im weiteren Verlauf kennen lernen. Alle drei eint die Liebe zur Malerei und sie lieben Männer, deren Namen in der Kunstwelt sehr bekannt sind: Wassily Kandinsky, Franz Marc und Alexej Jawlensky. Mir hat das Buch außerordentlich gut gefallen, das München kurz nach 1900 einmal ein Ort war, der liberaler war als vermutet, war mir nicht bekannt. Sehr direkt erfährt man die historischen Zwänge in der Gesellschaft, aber die drei Frauen sind stark und leben ihr Leben weitgehend frei von damaligen Normen. Man erlebt die emotionalen Höhen und Tiefen mit, Zum Beispiel der Wunsch zu heiraten oder finanzielle Nöte. Noch bei der Lektüre musste ich die Bilder der Frauen recherchieren und ich werde sicherlich mit anderen Augen die nächste Ausstellung betrachten.

  • A.Basan

    aus Garbsen

    4/5

    10.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schönes Zeitzeugnis

    Marianne Werefkin, Gabriele Münter und Maria Franck, sie haben viel gemeinsam. Sie nehmen für sich in Anspruch selbst künstlerisch tätig zu sein, sind aber auch jeweils mit einem Künstler zusammen, was viel Konfliktpotential mit sich bringt. Denn Alexej von Jawlensky, Wassily Kandinsky und Franz Marc erkennen sie zwar als Künstlerinnen an, aber trotzdem fordern sie für sich ein, was sie den Frauen nicht zugestehen. Die drei Männer geben sich nicht mit einer Frau zufrieden, verweigern ihren Gefährtinnen die Ehe, die in der damaligen Zeit für eine Frau den Unterschied zwischen respektabel und Sünde ausmacht. Sie lassen sich dennoch gern von ihren Frauen aushalten und auch mental unterstützen. Birgit Poppe zeigt sehr schön, wie die "Malweiber", dieser Ausdruck wurde damals ebenso spöttisch wie verächtlich gebraucht, sich ihr Leben lang an männlicher Ignoranz und Doppelmoral abarbeiten. Sie leiden unter Dreiecksbeziehungen, Konventionen und teilweise finanzieller Not. Und so wahnsinnig viel hat sich bis heute nicht daran geändert. Denn bei einer Umfrage konnten die meisten Befragten keine vier Malerinnen nennen, während einem unzählige männliche Maler einfallen. Der Stil von Poppe ist vielleicht ein bisschen dröge, aber ein emotionaler Ton hätte hier auch nicht gepasst und den Text nur entwertet.

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