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Kerl aus Koks Roman | Die fast wahre Geschichte des beliebten Schauspielers aus »Hubert ohne Staller«

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.02.2024

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

18,7/11,9/3,2 cm

Gewicht

278 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710004263544

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Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.02.2024

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

18,7/11,9/3,2 cm

Gewicht

278 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710004263544

Herstelleradresse

Ullstein Taschenbuchvlg.
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@ullstein.de

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  • Bewertung

    5/5

    31.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Wunderbares Buch - top!

    Spannende Anekdoten von früher, autobiografisch. Ein fesselndes Buch voller Tiefe und Emotionen: mitreißend erzählt, klug komponiert und sprachlich brillant. Die Figuren wirken lebendig und die Geschichte hallt noch lange nach. Wunderbar.

  • Bewertung

    5/5

    24.07.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lebensgeschichte mitten aus dem Pott!

    Allein das Cover mit diesem verschmitzten kleinen Lausbuben spricht mich an und nach der Leseprobe war ich überzeugt! Diese Geschichte erinnert mich in vielen Dingen an die Geschichten, die meine Mutter, die auch aus dem Ruhrgebiet stammt, erzählte. Voll und ganz hat mich dieses Buch mitgezogen, ich konnte kaum aufhören zu lesen und war einfach nur begeistert. Der Schreibstil ist klasse und ich habe immer meine Onkel und Tanten im Ohr, die den typischen Dialekt des Ruhrgebiets sprachen. Ich kann meine Oma sehen, die auch immer mit einem Kissen im Flurfenster lag und die Straße hoch schaute, um zu sehen was in der Nachbarschaft vor sich ging und um ja nicht zu verpassen, wann wir mit dem Auto nach einer gefühlten Weltreise endlich vorfuhren! Die Charaktere sind liebenswert (komisch) beschrieben, absolut authentisch und bringt den Charme der Menschen im Ruhrpott herüber. Für dieses gelungene Buch gebe ich gerne alle 5 Sterne!

  • Bewertung

    5/5

    15.01.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Kinderstube im Ruhrpott

    Paul, den seine Mutter aus der Dorfidylle der Großeltern in den Ruhrpott holt, verinnerlicht sich das Lebensmotto seines Stiefvaters: Tue, was dich glücklich macht. Michaels Brandes Lebenserinnerungen erzählen von zahlreichen Liebschaften, Hausbesetzungen, abenteuerlichen Reisen, lebenslangen Freundschaften, bis dieser unruhige Weg ihn unerwartet zur Schauspielerei führt. Brandners ungeschliffene, raue Sprache spiegelt die Realität wider - hautnah! Absolut empfehlenswert!

  • Bewertung

    aus Hamburg

    5/5

    04.12.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unterhaltsam und viel besser als erwartet

    Michael Brandner erzählt in seinem stark autobiographisch geprägten Erstlingswerk die Geschichte von Paul. Paul ist knapp vier Jahre alt, als seine Mutter ihn ohne Vorwarnung aus seiner bayerischen Pflegefamilie nach Dortmund verpflanzt. Der Kontrast könnte nicht größer sein. Hier die ländliche Idylle mit seinen sehr liebevollen Pflegeeltern, dort der Ruhrpott mit einer Mutter, die mit ihrem Leben in beengten, ärmlichen Verhältnissen hadert und Paul wenig Zuwendung zuteil werden lässt. Trotzdem sind diese frühen Kindheitsjahre glücklich, denn sein liebevoller Stiefvater Helmut kümmert sich rührend um Paul. Erst mit der Einschulung wird es komplizierter. Paul mangelt es an Disziplin und Ehrgeiz, ganz im Gegensatz zu den Erwartungen seiner Mutter. Erfolg und Ansehen sind für sie alles, während Paul und Helmut sich mit wenig zufrieden geben. Das ändert sich auch in späteren Jahren nicht. Paul hat viele Interessen und Talente, probiert alle möglichen Berufe und auch Lebensformen aus. Auch Beziehungen zu Frauen sind nicht von Dauer. Er lebt intensiv, aber auch gefährlich. Mehr Glück als Verstand, das trifft auf ihn sicher zu. Mich hat dieses Debüt positiv überrascht. Obwohl das Cover wirklich hinreißend und extrem passend ist, war ich skeptisch aufgrund der Fülle an Romanen, die von Künstlern aus anderen Bereichen erschienen sind und wenig überzeugen konnten. Michael Brandner kann aber erzählen, auch wenn mich der erste Teil – Kindheit und Jugend - noch ein bisschen mehr abholen konnte. Nichsdestotrotz vermittelt der Autor anhand Pauls Geschichte ein umfassendes Bild der gesellschftlichen Athmospäre in der BRD, beginnend mit der spießigen Nachkriegszeit, der Auflehnung der jüngeren Generation in den späten sechziger-Jahren mit der anschließenden RAF-Hysterie bis zu der angepassteren Phase gegen Ende des Jahrhunderts. Für mich war dieses Buch eine echte Überraschung. Unterhaltsam und leicht zu lesen, aber nicht seicht. Eine klare Leseempfehlung!

  • mimitatis_buecherkiste

    aus Krefeld

    5/5

    30.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Diese unbeschwerten Jahre

    Der kleine Paul ist keine vier Jahre alt, als seine Mutter auftaucht und ihn aus Bayern, wo er bei Tante und Onkel wohnt, mit nach Dortmund nimmt, in den Ruhrpott. Der Schock darüber wird abgemildert durch den neuen Papa, der Paul wie einen eigenen Sohn annimmt und großzieht. An seiner Seite ist es leichter, die Mutter zu ertragen, die Zeit ihres Lebens damit hadert, keine bessere Stellung in der Gesellschaft zu haben. Der kleine Paul wird groß, zieht in die Welt hinaus und von seinen Abenteuern handelt diese Geschichte. Und nun ist es da, mein monatliches Highlight. Der Schauspieler Michael Brandner hat diesen autobiografischen Roman geschrieben und mich mit der fast wahren Geschichte des beliebten Schauspielers aus „Hubert ohne Staller“, wie es so schön in den Medien heißt, wunderbar unterhalten. Der fiktive Paul (und vielleicht echte Michael) ist als Kind ein pfiffiges und kluges Kerlchen, das absolut liebenswert rüberkommt, der erwachsene Paul ist einer, den jeder gern zum Kumpel hätte und jede Frau zum Mann. Letzteres ist dabei gar nicht so einfach, denn genauso, wie Paul sich bei seinem Beruf nicht festlegen will und kann, geht es ihm mit den Frauen. Die Auswahl ist groß, das Leben ist schön, warum sollte man sich da langfristig binden, so ist seine Devise. Dies erzählt er so ehrlich, überzeugend und dermaßen amüsant, dass man ihm deswegen einfach nicht böse sein kann. Ein turbulentes Leben, aufregende Zeiten, Freundschaften, die kamen und gingen (manche dauern noch an), ein Hunger nach Leben und gelebter Spaß. Die Lebenserinnerungen in Romanform haben mich sofort in ihren Bann gezogen und ich hätte ewig weiterlesen können. Ich habe gelacht, war gerührt und entsetzt, habe geschmunzelt, selten geweint, war erstaunt, entgeistert und manchmal perplex. Unterhaltsam und humorvoll hat Michael Brandner durch sein Alter Ego Paul mein Herz berührt und mir unvergleichliche Lesestunden beschert. Danke. Von mir gibt es dafür fünf Sterne mit Sternchen und eine Leseempfehlung.

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