Produktbild: Mit Magellan
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Mit Magellan Buch 1: Die Ausfahrt - Vom Hilligen Eiland nach Sevilla

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.10.2022

Verlag

Kulturmaschinen Verlag

Seitenzahl

522

Maße (L/B/H)

21/13,5/3,7 cm

Gewicht

689 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710004247117

Beschreibung

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Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.10.2022

Verlag

Kulturmaschinen Verlag

Seitenzahl

522

Maße (L/B/H)

21/13,5/3,7 cm

Gewicht

689 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710004247117

Herstelleradresse

Kulturmaschinen Verlag UG (haftungsbeschränkt)
Kolpingstr. 10
97199 Ochsenfurt
Deutschland
Email: sven.j.olsson@kulturmaschinen.com
Url: www.kulturmaschinen.com
Telephone: +49 177 3135938

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detailliert, Humorvoll, spannend

Bewertung am 12.05.2023

Bewertungsnummer: 1940449

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

eimer Boy Eilers schickt 1519 den jungen Friesen Pay Edel Edlefsen auf große Fahrt. Er wollte eigentlich nur nach Hamburg, aber landete unfreiwillig in Sevilla, um dann mit Maggelan um die Welt zu segeln. Aber dieser erste Band endet mit der Ausfahrt. Pay schreibt Reiseberichte in fiktiven Briefen an seine Liebste auf Helgoland. Es ist witzig, anrührend und interessant, aber auch spannend wie Pay immer wieder neue Abenteuer, Missgeschicke und Glück im Unglück erlebt. In diesem ersten Band taucht Magellan selbst erst am Ende auf, aber es geht ja auch jetzt erst richtig los. Ein toller Roman, kurzweilig und spannend. Ich wurde ins Leben des 16. Jahrhunderts kraftvoll hineingezogen. Absolut empfehlenswert! Bravo

detailliert, Humorvoll, spannend

Bewertung am 12.05.2023
Bewertungsnummer: 1940449
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

eimer Boy Eilers schickt 1519 den jungen Friesen Pay Edel Edlefsen auf große Fahrt. Er wollte eigentlich nur nach Hamburg, aber landete unfreiwillig in Sevilla, um dann mit Maggelan um die Welt zu segeln. Aber dieser erste Band endet mit der Ausfahrt. Pay schreibt Reiseberichte in fiktiven Briefen an seine Liebste auf Helgoland. Es ist witzig, anrührend und interessant, aber auch spannend wie Pay immer wieder neue Abenteuer, Missgeschicke und Glück im Unglück erlebt. In diesem ersten Band taucht Magellan selbst erst am Ende auf, aber es geht ja auch jetzt erst richtig los. Ein toller Roman, kurzweilig und spannend. Ich wurde ins Leben des 16. Jahrhunderts kraftvoll hineingezogen. Absolut empfehlenswert! Bravo

Ich hab das Paradies gesehen

Jakob Krajewsky aus Hamburg am 11.06.2024

Bewertungsnummer: 2220654

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Skurrile Typen versammeln sich hier im zweiten Band zur Reise des Weltumseglers Don Fernando Magellan, eines Portugiesen in spanischen Diensten, des Hamburger Autors Reimer Boy Eilers. Einige Protagonisten kommen uns bekannt vor, so etwa Esquimo und Fischermanns Sohn Pay Edel. Dieser stammt, wie der Autor selbst, vom Hilligen Eylandt, uns bekannt als Helgoland. So erlebt das Alter-Ego des Autors hahnebüchene Geschichten. Die historischen Begleiter von Magellan imaginiert Eilers in phantastischer Weise. Die Lesenden haben den Eindruck, sie fahren wirklich mit mittels dieser kleinen Zeitmaschine des historischen Romans. Dennoch werden Sachverhalte dargestellt auf dieser Überfahrt ins Paradies, die uns seltsam bekannt sind. In einer Bäckerei auf Hispaniola befindet sich das ‚Lokal der Verschwörung‘. Aus Neapel würden hier Säuglinge verschleppt und deren Blut würde getrunken, und im Zwieback eingebacken, um sich zu verjüngen. Nicht nur mittelalterliche Blutlegenden kommen in den Sinn, sondern auch die irren Geschichten von Qanon über eine Pizzeria in Washington D.C.. Es gibt immer Leute, die dran glauben. So erfahren wir über Teneriffa von den Höhlen, wo sich Gesetzlose verstecken. Heute leben dort viele aus Europa geflüchtete zivilisationsmüde Neohippies. Wir erfahren von einem Kapitänssohn, der von den Heiden gebraten und verspeist wurde, ein Meuterer wird in Patagonien gevierteilt und aufs Rad geflochten – zur Abschreckung. In diesem Akt sollte der sich an Bord befindliche Gliederschreck und Chirurgus Juan Morales seinen Auftritt haben, er mit einer Knochensäge bewaffnet „zerschnitt und zersägte den Korpus derart geschickt und geschwind und ohne jede Besinnung, dass es uns den Atem benahm …“ (S. 185) Unweigerlich denken wir an den Journalisten Kashoggi, der sich in der saudischen Botschaft im Reich der Türken in ähnlicher Weise in Luft auflöste und das in unseren Tagen. Wir erfahren von unheimlichen Mönchen mit metaphysischen Grillen, Schiffjungen, die über Bord gehen, oder zum Tode verurteilt werden sowie vom Triumvirat, den aufrührerischen spanischen Kapitänen der anderen Karavellen, die sich des portugiesischen Schiffsgewaltigen Don Fernando Magellan beizeiten entledigen wollen. Sodomie, homosexuelle Übergriffe, Seegerichte sowie Auspeitschungen und Flauten auf See. Es gibt sogar heimliche Kurskorrekturen des Admirals, um die mitfahrenden und konspirativen Kapitäne zu verwirren. Eine Überfahrt ist ein äußerst gefährliches Unterfangen für Mann und Maus, die Schiffe und die ganze teure Expedition. Eilers beschreibt Eilers in der Sprache der Zeit Situationen, Begebenheiten und Menschen: „Während der Messe traf ich auf einen alten Bekannten vom Hörensagen, es war Georg der Mohr, ehemaliger Zwerg des Scheichs von Azamor, Magellans Kriegsbeute in Marokko.“ (S. 93) Auch die grausame Sklavenarbeit der Perlenfischer wird kolportiert. Schwarze müssen tauchen ohne Pause bis zum Umfallen und bis zu ihrem schnellen Tod. Die vergangenen Sünden des Kolonialismus werden offenbar an dem Gebaren der Vertreter der Weltmächte Spanien und Portugal. Und doch gibt es einen internationalen Mikrokosmos an Bord der Trinidad und den drei begleitenden Karavellen. Der Autor meldet sich ab und zu selbstironisch zu Wort, wenn es heißt: „viele Fragen, die der Fischfang aufwirft, wenn man erstmal mit dem Federkiel statt dem nassen Netz arbeitet.“ (S. 224) Ansonsten wird meistens aus der Erzählperspektive des friesischen Fischersohns Pay Edel erzählt, der sich in Gedanken manchmal an seine Geliebte, die Jungfrau Perke aus Helgoland, wendet. Erfrischend auch die Dialoge, eine Melange aus Moritaten, Seemannsgarn und Aussprüchen der historisch verbürgten Figuren. Narrative kommen poetisch, exotisch und auch in Brecht’scher Manier derb herüber. Es macht einfach Freude, den bildhaften Beschreibungen der rauen ozeanischen Wirklichkeit des Sehmannes Eilers zu folgen: „Eine nachlaufende See, gewiss war es eine aus dem Geschlecht der Siebenten Wellen, gewann rasch an Höhe, bis der Sturm vom Kamm des Rollers lange weiße Seehaare davonwehte, dann brach sie und warf sich als dunkler, grüner Haken über das Heck. Der Rumpf erbebte wie unter den Einschlägen einer Breitseite, während die schäumende Flut sich über das Achterdeck in die Kuhl ergoss …“ (S. 261) Atemberaubende Leseerlebnisse – unbedingt mit in den Urlaub nehmen!

Ich hab das Paradies gesehen

Jakob Krajewsky aus Hamburg am 11.06.2024
Bewertungsnummer: 2220654
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Skurrile Typen versammeln sich hier im zweiten Band zur Reise des Weltumseglers Don Fernando Magellan, eines Portugiesen in spanischen Diensten, des Hamburger Autors Reimer Boy Eilers. Einige Protagonisten kommen uns bekannt vor, so etwa Esquimo und Fischermanns Sohn Pay Edel. Dieser stammt, wie der Autor selbst, vom Hilligen Eylandt, uns bekannt als Helgoland. So erlebt das Alter-Ego des Autors hahnebüchene Geschichten. Die historischen Begleiter von Magellan imaginiert Eilers in phantastischer Weise. Die Lesenden haben den Eindruck, sie fahren wirklich mit mittels dieser kleinen Zeitmaschine des historischen Romans. Dennoch werden Sachverhalte dargestellt auf dieser Überfahrt ins Paradies, die uns seltsam bekannt sind. In einer Bäckerei auf Hispaniola befindet sich das ‚Lokal der Verschwörung‘. Aus Neapel würden hier Säuglinge verschleppt und deren Blut würde getrunken, und im Zwieback eingebacken, um sich zu verjüngen. Nicht nur mittelalterliche Blutlegenden kommen in den Sinn, sondern auch die irren Geschichten von Qanon über eine Pizzeria in Washington D.C.. Es gibt immer Leute, die dran glauben. So erfahren wir über Teneriffa von den Höhlen, wo sich Gesetzlose verstecken. Heute leben dort viele aus Europa geflüchtete zivilisationsmüde Neohippies. Wir erfahren von einem Kapitänssohn, der von den Heiden gebraten und verspeist wurde, ein Meuterer wird in Patagonien gevierteilt und aufs Rad geflochten – zur Abschreckung. In diesem Akt sollte der sich an Bord befindliche Gliederschreck und Chirurgus Juan Morales seinen Auftritt haben, er mit einer Knochensäge bewaffnet „zerschnitt und zersägte den Korpus derart geschickt und geschwind und ohne jede Besinnung, dass es uns den Atem benahm …“ (S. 185) Unweigerlich denken wir an den Journalisten Kashoggi, der sich in der saudischen Botschaft im Reich der Türken in ähnlicher Weise in Luft auflöste und das in unseren Tagen. Wir erfahren von unheimlichen Mönchen mit metaphysischen Grillen, Schiffjungen, die über Bord gehen, oder zum Tode verurteilt werden sowie vom Triumvirat, den aufrührerischen spanischen Kapitänen der anderen Karavellen, die sich des portugiesischen Schiffsgewaltigen Don Fernando Magellan beizeiten entledigen wollen. Sodomie, homosexuelle Übergriffe, Seegerichte sowie Auspeitschungen und Flauten auf See. Es gibt sogar heimliche Kurskorrekturen des Admirals, um die mitfahrenden und konspirativen Kapitäne zu verwirren. Eine Überfahrt ist ein äußerst gefährliches Unterfangen für Mann und Maus, die Schiffe und die ganze teure Expedition. Eilers beschreibt Eilers in der Sprache der Zeit Situationen, Begebenheiten und Menschen: „Während der Messe traf ich auf einen alten Bekannten vom Hörensagen, es war Georg der Mohr, ehemaliger Zwerg des Scheichs von Azamor, Magellans Kriegsbeute in Marokko.“ (S. 93) Auch die grausame Sklavenarbeit der Perlenfischer wird kolportiert. Schwarze müssen tauchen ohne Pause bis zum Umfallen und bis zu ihrem schnellen Tod. Die vergangenen Sünden des Kolonialismus werden offenbar an dem Gebaren der Vertreter der Weltmächte Spanien und Portugal. Und doch gibt es einen internationalen Mikrokosmos an Bord der Trinidad und den drei begleitenden Karavellen. Der Autor meldet sich ab und zu selbstironisch zu Wort, wenn es heißt: „viele Fragen, die der Fischfang aufwirft, wenn man erstmal mit dem Federkiel statt dem nassen Netz arbeitet.“ (S. 224) Ansonsten wird meistens aus der Erzählperspektive des friesischen Fischersohns Pay Edel erzählt, der sich in Gedanken manchmal an seine Geliebte, die Jungfrau Perke aus Helgoland, wendet. Erfrischend auch die Dialoge, eine Melange aus Moritaten, Seemannsgarn und Aussprüchen der historisch verbürgten Figuren. Narrative kommen poetisch, exotisch und auch in Brecht’scher Manier derb herüber. Es macht einfach Freude, den bildhaften Beschreibungen der rauen ozeanischen Wirklichkeit des Sehmannes Eilers zu folgen: „Eine nachlaufende See, gewiss war es eine aus dem Geschlecht der Siebenten Wellen, gewann rasch an Höhe, bis der Sturm vom Kamm des Rollers lange weiße Seehaare davonwehte, dann brach sie und warf sich als dunkler, grüner Haken über das Heck. Der Rumpf erbebte wie unter den Einschlägen einer Breitseite, während die schäumende Flut sich über das Achterdeck in die Kuhl ergoss …“ (S. 261) Atemberaubende Leseerlebnisse – unbedingt mit in den Urlaub nehmen!

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