Der Fluss der Kindheit Roman | Über die Versehrtheit einer geliebten Landschaft und das osteuropäische Heute
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
24.11.2026
Verlag
SuhrkampSeitenzahl
158
Maße (L/B)
20,5/12,5 cm
Auflage
1. Auflage
Originaltitel
Rzeka DziecinstwaÜbersetzt von
Renate Schmidgall
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-518-43312-6
Plötzlich steht er da, in nassen Hosen, am Frühstücksbüffet des Hotels an der Grenze. Ein junger Syrer, der gerade noch im Fluss trieb. Wohin er will? »Germany.« Der Erzähler überlegt nicht lange – ich fahr dich, nach Berlin.
Am Bug, der heute Belarus und die Ukraine, eine Diktatur und ein Kriegsgebiet, von Polen trennt, hat der Erzähler als Kind die Sommerferien verbracht. Dieser Fluss und seine östlichen Weiten verbindet die meisterhaften Prosastücke des Bandes: ein Schreiben »on the road«, wahrnehmungssatt, reich an Erinnerungen, gelegentlich ins Halluzinatorische kippend.
Der Erzähler geht eine innige, fast körperliche Beziehung mit dieser Gegend ein. Wenn er nicht irgendwo am Fluss zeltet, allein, oder in einem Kiewer Vorort unter freiem Himmel übernachtet, den Luftalarm im Halbschlaf registrierend, ist er auf den Wegen und Straßen unterwegs – was er sieht, gräbt sich ihm tief ein.
Nie hat Stasiuk die Versehrtheit dieser geliebten Landschaft so genau benannt wie hier, im Schatten des großen, von Russland begonnenen Landkriegs. Ein packendes, drängend formuliertes Buch über das osteuropäische Heute.
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