Warum uns so viel mehr verbindet, als uns trennt »Ich bin anders als andere Frauen.« Sich von anderen abzuheben, besser sein, hübscher, schlanker, weniger zickig, lustiger, glücklicher. Dieser Gedanke reiht sich nicht nur ein in eine Vielzahl von Glaubenssätzen, mit denen Mädchen und junge Frauen in unserer Gesellschaft aufwachsen. Vielleicht ist er das Kernproblem. Der erste Dominostein. Wenn wir endlich verstehen, dass wir alle gleich sind – gleich wütend, gleich traurig, gleich peinlich, ratlos und kompliziert – können wir genau daraus Kraft schöpfen. Vanessa Sielmann ist Politikwissenschaftlerin, Content Creatorin und selbsternanntes Girl's Girl. In »Been there, felt that« widmet sie sich weiblichen Kollektiverfahrungen: sexuelle Selbstbestimmung und Orgasmusdruck, PMS und toxische Nettigkeit, Freitagabende auf dem Sofa und durchgetanzte Nächte, der Wunsch nach Ankommen und die Angst, etwas zu verpassen. Vanessa schreibt so klug über das Lebensgefühl der 20er und unsere unsichtbaren Gemeinsamkeiten, dass es abwechselnd wütend macht, und Spaß, aber immer Hoffnung. Ein Buch über das Gefühl, anders sein zu müssen – und der Freiheit, es nicht mehr zu wollen.
Kundinnen und Kunden meinen
4.2/5.0
V
aus München
5/5
04.08.2026
Hörbuch-Download (MP3)
In diesem Buch findet sich jede und jeder wieder
Dieses Hörbuch möchte ich eigentlich fast allen Menschen in meinem Umfeld auf die Ohren drücken. Es ist zwar, habe ich den Eindruck, eher für eine jüngere Zielgruppe, über der ich altersmäßig drüber bin, dennoch erkenne ich mich in vielen Geschichten wieder. Es passiert nie viel, oft werden einfache Alltagszenen geschildert und ab und an ist alles auch etwas zu einfach (Das Treffen mit den Freundinnen - was für ein perfekter Frauenkreis!), aber bei den behandelten Themen kann sich jede und jeder (Es ist kein reines Frauenbuch, wenn auch leider vermutlich nicht viele Männer es lesen/hören werden) irgendwann wiederfinden, es regt zum Nachdenken an und gibt auch viele Impulse, was man im eigenen Leben vielleicht ändern oder anpassen möchte, teilweise auch in kleinen Dingen.
Eternal-Hope
aus Österreich
4/5
01.07.2026
Hörbuch-Download (MP3)
Für Gemeinschaft und Solidarität
Die Politikwissenschaftlerin und Influencerin Vanessa Sielmann, geboren 1996, hat mit "Been there, felt that", ein sehr mutiges, sympathisches und persönliches Buch geschrieben, das sie gleichzeitig auch selbst als Hörbuch eingesprochen hat, was dem Hörbuch noch einmal mehr Authentizität verleiht.
Darin erzählt sie von ihrer persönlichen Geschichten, gegliedert in verschiedene Themen und Episoden, berichtet etwa von ihrer Essstörung, extremen Kontrollsucht und Leistungsorientierung, ihrem psychischen Zusammenbruch, Suizidgedanken, ihrer Therapie und davon, wie sie ihre eigenen Probleme lange nicht wahrhaben wollte. Außerdem geht es um Sex und Beziehungen, Freundschaften, die Arbeitswelt und vieles mehr.
Besonders an dem Hörbuch ist nicht nur, wie offen und verletzlich sich die Autorin dabei zeigt, wenn sie von ihrem Leben erzählt, sondern dass sie dafür eintritt, uns als Frauen miteinander zu verbinden, uns gegenseitig in den Geschichten zu erkennen und zu verstehen, dass hinter dem, was viele als ihre persönlichen Probleme empfindet, systematische gesellschaftliche Muster stecken.
Schon ganz am Anfang des Buches geht es um weibliche Heldinnen und darum, wie gut es tut, sich als Mädchen und Frau mit einer anderen weiblichen Hauptfigur identifizieren zu können. Das ist also eines der großen Ziele der Autorin und insgesamt gelingt ihr das recht gut.
Dabei finde ich es aber wichtig, trotz allen möglichen Parallelen zum eigenen Leben auch die Unterschiede wahrzunehmen - ohne sich deshalb gleich über andere erheben zu müssen, wie es die Autorin kritisiert. Denn zwar viele, aber nicht alle jungen Frauen haben solche Ess-, Kontroll- und Leistungsdruckprobleme wie die Autorin, nicht alle trinken als Jugendliche viel zu viel Alkohol, nicht alle gehen gerne oder überhaupt aus usw. So ist es nicht leicht, den Spagat zu wagen zwischen Solidarisierung und zu großer Verallgemeinerung.
Ich zum Beispiel, ein paar Jahre älter als die Autorin, aber auch in meiner Jugendzeit schon eine eher untypische Vertreterin meiner Generation, habe mich nur in manchem gespiegelt gefühlt, in sehr vielem aber ganz andere Erfahrungen gemacht als die Autorin. Das ist ja auch legitim und in Ordnung.
Insgesamt ist es jedenfalls ein mutiges, ehrliches und persönliches Werk, das nicht dazu dienen muss, sich in jedem Detail wiederzufinden, aber zum Nachdenken darüber anregt, wie viele Parallelen es doch zwischen vielen Frauen (und auch Menschen insgesamt) geben kann und dadurch Verbundenheit zu erleben und darüber nachzudenken, was wir gesellschaftlich gemeinsam zum Besseren für alle bewirken könnten. Ich kann es insbesondere sehr jungen Frauen im Teenageralter und in den frühen 20ern empfehlen.
Julia
4/5
15.06.2026
Hörbuch-Download (MP3)
Relatable
Been there, felt that hat mich genau zur richtigen Zeit erreicht. Die Autorin schreibt über Themen, die jede junge Erwachsene so oder so ähnlich erlebt haben könnte. Ich habe mich sehr verstanden gefühlt in Gedanken, die ich teilweise noch nie ausgesprochen habe. Die Autorin hat den Roman selbst eingesprochen und das war phänomenal, große Empfehlung insbesondere für das Hörbuch!
Bewertung
5/5
21.07.2026
Buch (Taschenbuch)
Wundervolles Buch!
"Been there, felt that" hat viel mit mir gemacht. Es ist ein Buch über Gefühle, die die meisten Menschen aus ihrem Alltag kennen und doch oft denken, dass man alleine mit seinen Gedanken und Gefühlen ist.
Vanessa Sielmann schreibt ehrlich, humorvoll, authentisch und wahnsinnig tiefgründig. Als Overthinkerin habe ich mich in jeder einzelnen Situation wiedererkannt und gemerkt - ich bin damit nicht alleine auf dieser Welt, weder mit dem Erleben bestimmter Situationen noch den Gefühlen damit.
Ich bin sehr nachdenklich, aber auf die denkbar beste Art. Das Buch hat mir dabei geholfen, mich selbst ein wenig besser zu verstehen und Akzeptanz für meine Gefühle und Gedanken zu schaffen.
Eine echte Empfehlung.
Bewertung
5/5
18.07.2026
eBook (ePUB)
Ehrliches Gespräch mit einer guten Freundin
Vanessa Sielmann schafft es mit Been there, felt that, Gedanken und Gefühle in Worte zu fassen, die viele kennen, aber oft nicht aussprechen. Beim Lesen hatte ich immer wieder Momente, in denen ich dachte: „Ja, genau das!“, dieses Gefühl, mit den eigenen Unsicherheiten, Erwartungen und Fragen nicht allein zu sein, zieht sich durch das ganze Buch. Besonders schön fand ich, wie persönlich und gleichzeitig verbindend die Autorin schreibt. Sie erzählt offen, ohne etwas zu beschönigen, und verbindet eigene Erfahrungen mit Themen, die viele Frauen beschäftigen: Freundschaften, Beziehungen, Selbstzweifel, gesellschaftliche Erwartungen und die Suche nach dem eigenen Platz im Leben. Das Buch macht nachdenklich, bringt einen zum Lachen und schenkt vor allem das Gefühl von Gemeinschaft. Nicht jede Erfahrung wird die eigene sein – aber genau darin liegt die Stärke: Man erkennt, dass wir trotz aller Unterschiede viele ähnliche Gedanken und Gefühle haben.
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